Wirtschaft

UBS bestätigt Gerüchte über gutes Quartal

Aktualisiert am 30.03.2010 30 Kommentare

Die UBS-Aktie sprang heute Morgen auf den höchsten Stand seit fünf Monaten – auf Grund der Meldung einer Nachrichtenagentur.

Kann vielleicht bald wieder lachen: UBS-Chef Oswald Grübel. (Bild: Keystone )

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Die UBS-Aktie notierte um 9.15 Uhr 5,1 Prozent höher auf dem Stand von 17,44 Franken. Das war der höchste Stand seit 1. November 2009, wie «Cash online» berichtete. Um 11.03 Uhr notierte die Aktie noch bei plus 4,1 Prozent. Gegen Mittag kostete die UBS-Aktie 17,10 Franken (+3 Prozent).

Grund für den steilen Anstieg nach Handelsbeginn war ein Bericht von Bloomberg, wonach die Bank im ersten Quartal Erträge in der Festzins-Sparte von 2,3 Milliarden Dollar erzielt habe. Bloomberg berief sich auf «informierte Kreise». Die UBS (UBSN 11.15 -0.89%) hat in den letzten zwölf Monaten 350 Personen in dieser Sparte neu angestellt.

Zahl von Bloomberg «ist leicht höher»

Nachdem die Bank in diesem Bereich zuletzt Riesenverluste produziert habe, sei dies natürlich positiv, sagte ein Händler gegenüber «Handelszeitung online». Im Markt gebe es seit gestern Abend sogar Gerüchte, dass die UBS im ersten Quartal das beste je erzielte Ergebnis präsentieren werde. «Die relativen Fortschritte in der Festzinssparte der UBS müssen gut sein. Denn 2009 gab es hier kaum irgendwelche Erlöse», wird Analyst Dirk Hoffmann-Becking von Sanford C. Bernstein im Bloomberg-Artikel zitiert.

In der Zwischenzeit hat die UBS Stellung genommen zu den Gerüchten. Die Zahl von 2,3 Milliarden Dollar, die Bloomberg nannte, «ist leicht höher als die derzeit prognostizierten Erträge für das erste Quartal». Da das Quartal noch nicht abgeschlossen sei, könnten sich die Ergebnisse auf Grund buchhalterischer Effekte verschlechtern - «einschliesslich der Bewertung eigener Verbindlichkeiten». (bru/vin)

Erstellt: 30.03.2010, 13:21 Uhr

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30 Kommentare

Hans Müller

30.03.2010, 13:55 Uhr
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Bravo. (Jetzt warte ich nur noch auf die Stimmen, die diesen Erfolg schlechtreden.). Brummende Banken bingen auch dem Fiskus Franken. (35% der Boni gehen an den Staat) Antworten


ruth leemann

30.03.2010, 15:57 Uhr
Melden

Das beste Geschäft hat wohl die Teppichetage gemacht, in dem sie unverschämte Boni einkassierte - darum muss ein neues Gesetz für Boni geschaffen werden. Antworten



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