Wirtschaft
Studie: Die UBS braucht weitere zehn Milliarden Franken
Eigenmittel reichen nicht aus: Die UBS ist «gefährdet».
Umfrage
Hat die UBS mit der Einigung zwischen der Schweiz und den USA das Schlimmste überstanden?
Ja
Nein
552 Stimmen
Artikel zum Thema
Das haben Top-Ökonomen in einem «Stress-Test» errechnet, welcher der Zeitung «Sonntag» vorliegt. Die UBS wird gemäss «Sonntag»-Informationen am Dienstag einen Quartalsverlust von rund 1,6 Milliarden Franken vermelden. Jetzt wird gemäss der Zeitung bekannt: Die Eigenmittel der UBS reichen nicht aus. Zu diesem Schluss kommt das europaweit führende bankenunabhängige Finanzanalyse-Institut Alpha Value in Paris, das 31 europäische Banken einem so genannten «Stress-Test» unterzogen hat, wie ihn zurzeit auch die europäische Zentralbank (EZB) durchführt. In diesem Test, dessen Ergebnisse dem «Sonntag» vorliegen, schneidet die UBS zusammen mit der belgisch-französischen Bank Dexia am schlechtesten ab und landet in der Kategorie «gefährdet».
Gemäss dieser Studie braucht die UBS 10,1 Milliarden Franken zusätzliche Eigenmittel – wenn sich die Wirtschaftslage nicht weiter verschlechtert. In einem Stress-Szenario (Verschlechterung der Konjunktur) beläuft sich der Kapitalbedarf sogar auf 20,7 Milliarden Franken. Die UBS wollte sich dazu gestern nicht äussern und verwies auf die Quartalsinformationen von übermorgen Dienstag. (bru)
Erstellt: 02.08.2009, 14:06 Uhr
Wirtschaft
- 16:29Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 13:17So günstig zum Eigenheim wie nie
- 22:09Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 12:15Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 10:16UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang
- 07:17«Deutschland sollte niemanden züchtigen»
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

