Studie: Die UBS braucht weitere zehn Milliarden Franken

Die UBS bleibt trotz einer Einigung mit den USA unter Druck. Nach der 6-Milliarden-Spritze des Bundes braucht die UBS noch mehr Eigenmittel – das behauptet das Finanzanalyse-Institut Alpha Value.

Eigenmittel reichen nicht aus: Die UBS ist «gefährdet».

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Das haben Top-Ökonomen in einem «Stress-Test» errechnet, welcher der Zeitung «Sonntag» vorliegt. Die UBS wird gemäss «Sonntag»-Informationen am Dienstag einen Quartalsverlust von rund 1,6 Milliarden Franken vermelden. Jetzt wird gemäss der Zeitung bekannt: Die Eigenmittel der UBS reichen nicht aus. Zu diesem Schluss kommt das europaweit führende bankenunabhängige Finanzanalyse-Institut Alpha Value in Paris, das 31 europäische Banken einem so genannten «Stress-Test» unterzogen hat, wie ihn zurzeit auch die europäische Zentralbank (EZB) durchführt. In diesem Test, dessen Ergebnisse dem «Sonntag» vorliegen, schneidet die UBS zusammen mit der belgisch-französischen Bank Dexia am schlechtesten ab und landet in der Kategorie «gefährdet».

Gemäss dieser Studie braucht die UBS 10,1 Milliarden Franken zusätzliche Eigenmittel – wenn sich die Wirtschaftslage nicht weiter verschlechtert. In einem Stress-Szenario (Verschlechterung der Konjunktur) beläuft sich der Kapitalbedarf sogar auf 20,7 Milliarden Franken. Die UBS wollte sich dazu gestern nicht äussern und verwies auf die Quartalsinformationen von übermorgen Dienstag. (bru)

Erstellt: 02.08.2009, 14:06 Uhr

Wirtschaft

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