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UBS holt Merrill-Lynch-Manager
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Die Grossbank UBS (UBSN 11.15 -0.89%) hat Robert J. McCann zum neuen Chef für das Vermögensverwaltungsgeschäft in Nordamerika und zum Mitglied der Konzernleitung ernannt. Der 51-jährige Amerikaner war bis im vergangenen Jahr für die Grossbank Merrill Lynch tätig gewesen, wie die UBS am Dienstag mitteilte.
McCann übernimmt mit sofortiger Wirkung als CEO die Verantwortung für das inländische Wealth-Management-Geschäft in den USA und Kanada. Damit obliegt ihm laut Mitteilung die Führung von knapp 8000 Finanzberatern in mehr als 320 Niederlassungen in den USA, Puerto Rico und Kanada, die Vermögen in der Höhe von 695 Milliarden Franken betreuen.
Den Turnaround schaffen
«Vor seinem Wechsel zu unserer Bank führte er eines der grössten Wealth-Management-Beratungsteams der Welt. Er hat einen ausgezeichneten Ruf als motivationsstarke und umsichtige Führungspersönlichkeit. Seine langjährige und profunde Erfahrung auf Kundenseite sowie seine Branchenexpertise wird er dafür einsetzen, unseren Marktanteil zu erhöhen, die Profitabilität zu steigern und das Geschäft von Wealth Management Americas auszubauen», wird UBS-Chef Oswald Grübel in der Mitteilung zitiert.
«Mein Einstieg bei der UBS ist für mich eine einmalige Gelegenheit, für einen führenden globalen Wealth Manager tätig zu sein, den ich immer als starken Konkurrenten betrachtet habe. Jetzt werde ich meine ganze Energie und meine Ideen einbringen, um den UBS-Turnaround zu unterstützen. Das inländische Nord- und Lateinamerikageschäft bietet enorme Chancen für das Wealth Management der Bank. Langfristig sehe ich riesiges Wachstumspotenzial für Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre», so McCann in der Mitteilung.
McCann war über 26 Jahre bei der US-Grossbank Merrill Lynch tätig, zuletzt als Präsident des globalen Vermögensverwaltungsgeschäfts. Er verliess das Institut im Januar 2009 - Merrill Lynch war im September 2008 von der Bank of America übernommen worden.
(cpm/ap)
Erstellt: 27.10.2009, 10:03 Uhr
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