USA: Das Bankensterben geht weiter

Aktualisiert am 20.06.2009

In den USA sind drei weitere Banken Pleite gegangen. Die Kosten werden mehr als 350 Millionen Dollar betragen.

Die Bankenaufsicht schloss am Freitag die Cooperative Bank in North Carolina, die Southern Community Bank in Georgia und die First Nation Bank in Kansas. Als Konkursverwalter der Geldinstitute wurde der Einlagensicherungsfonds (FDIC) bestellt.

Die Pleite der drei kleineren Banken wird kostet den Sicherungsfonds voraussichtlich rund 363 Millionen Dollar kosten. Insgesamt sind damit in diesem Jahr bislang 40 amerikanische Banken zusammengebrochen.

2008 waren in den USA 25 Banken geschlossen worden, darunter Washington Mutual mit Vermögenswerten von 307 Milliarden Dollar. Die Bank wurde in einem Notverkauf für 1,9 Milliarden Dollar von JPMorgan Chase übernommen, wodurch die Belastung des Einlagensicherungsfonds gering blieb. Beim Untergang von IndyMac in Kalifornien im vergangenen Jahr verlor der Fonds 10,7 Milliarden Dollar. (raa/ap)

Erstellt: 20.06.2009, 06:23 Uhr

Wirtschaft

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