Wirtschaft
US-Banken pumpten Staatshilfen in Kreditmarkt
Im Zuge der Finanzkrise haben mehr als 80 Prozent der mit Staatshilfe gestützten US-Banken das Geld nach eigenen Angaben in den Kreditmarkt gepumpt. Zu diesem Ergebnis kommt ein am Sonntag veröffentlichter offizieller Bericht. Er stammt vom Chefprüfer für das 700 Milliarden Dollar schwere Bankenrettungspaket TARP, Neil Barofsky. Die Anfrage an die Geldhäuser sollte beantworten, was die Institute mit den Mitteln gemacht haben, die seit Oktober von der damaligen Bush-Regierung ausgezahlt wurden.
Den Angaben zufolge haben 40 Prozent der 360 befragten Banken mit dem Geld die eigene Kapitaldecke gestärkt, um sich gegen künftige Verluste abzusichern. Ein Drittel der Institute gab an, das Geld in hypothekenbesicherte Anleihen investiert zu haben, die von Fannie Mae und Freddie Mac ausgegeben wurden. Die meisten Banken erklärten, das Geld der Steuerzahler nicht getrennt vom übrigen Kapital verwaltet zu haben. Von den Geldhäusern wurde in dem Bericht keines namentlich genannt. (vin/sda/)
Erstellt: 19.07.2009, 16:32 Uhr



