Umbau in der Chefetage der SBB

Aktualisiert am 12.03.2010

Das Generalsekretariat wird aufgelöst und seine Aufgaben übernehmen andere Stellen. Aufgewertet wird die Unternehmenskommunikation – besonders im Bundeshaus.

Neue Pläne, anderes Personal: SBB-Chef Andreas Meyer.

Neue Pläne, anderes Personal: SBB-Chef Andreas Meyer. (Bild: Keystone)

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Ab dem 1. Juli wird die Unternehmenskommunikation durch die neue Abteilung «Public & Gouvernent Affairs» ergänzt, wie die SBB am Freitag in einer Mitteilung schrieben. Diese Abteilung verantworte die Beziehungen zu den Bundesbehörden, dem nationalen Parlament, den politischen Parteien und den relevanten Interessenverbänden. Zudem solle sie die Interessen der Bahn auf internationaler Ebene vertreten. Bislang ist das Generalsekretariat für die Lobby-Arbeit zuständig.

Chef-Lobbyist der SBB wird Bernhard Meier. Er hatte nach dem Abgang des langjährigen SBB-Generalsekretärs Kurt Signer im vergangenen Dezember interimistisch das Generalsekretariat geleitet. Zuvor war Meier Chef der Corporate Services von SBB Cargo gewesen. Auch Meier selbst einen neuen Chef: Am 1. Juli übernimmt Stefan Nünlist als Nachfolger von Werner Nuber die Leitung der vergrösserten Unternehmenskommunikation, zu der auch das Bahn-Umwelt-Center und der SBB-Übersetzungsdienst gehören werden. Beide waren vorher dem Generalsekretariat unterstellt gewesen.

Bei Nünlists Stellenantritt wird das alte Generalsekretariat ausgedient haben. Denn bereits am 1. April wird die Fachstelle Konzernrecht/Compliance direkt dem SBB-Chef Andreas Meyer unterstellt. Das Risikomanagement der Bahn wiederum kommt unter die Fittiche von Finanzchef Georg Randon. (raa/sda)

Erstellt: 12.03.2010, 13:11 Uhr

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