Wirtschaft
«Ursprünglich war ich gegen die Abzocker-Initative...»
Aktualisiert am 01.04.2010 215 Kommentare
Gross ist die Aufregung im Leserforum von Tagesanzeiger.ch/Newsnet. «Solche Gehälter sind einfach nur noch obszön», schreibt ein ratloser Leser. Und ein weiterer schiebt nach: «CS und UBS haben mit ihrerer exessiven Entlöhnungspolitik der oberen Manager ein Mass erreicht, das unerträglich ist.» Über 100 Kommentare waren es innert kürzester Zeit. Und kaum noch einer äussert Verständnis für das, was bei der Credit Suisse (CSGN 23.9 -0.42%) vor sich geht. Viele Kommentatoren kommen zum Schluss, dass die CS damit den Abzocker-Initianten Vorschub leisten. Und damit treffen sie wohl den Nagel auf den Kopf.
SVP, FDP und CVP stellten sich anfänglich gegen die Abzocker-Initiative von Thomas Minder. Die SVP wagte inzwischen gar den Schulterschluss mit dem Initiant und brachte diesen sogar fast zur Aufgabe seines Volksbegehrens. Doch dann durchkreuzte die politische Mitte die Pläne der Volkspartei, indem sie auf einen Gegenvorschlag setzte, welcher wiederum den Blocher-Getreuen nicht passte.
Die Folge davon: Die Abzocker-Initiative wird zusammen mit dem Gegenvorschlag vors Volk kommen. Vermutlich Anfang nächsten Jahres. Und weil es Volksinitiativen bei einer solchen Konstellation aus Erfahrung schwer haben – nur eine Handvoll kamen durch – setzt die politische Mitte darauf, dass Initiant Minder spätestens vom Volk gestoppt wird.
«Dann müssen wir handeln»
Diese Rechnung droht aber nicht aufzugehen. Nach dem neusten Boni-Exzess bei der Credit Suisse brodelt es im Volk. Dass CS-Chef Brady Dougan nur wenige Tage nach dem Jahressalär von knapp 20 Millionen Franken erneut ein Zustupf von 70 Millionen Franken winkt, löst Unverständnis aus.
«Ursprünglich war ich gegen die Abzocker-Initative. Doch wenn die Banker sich nicht selbst disziplinieren können, müssen wir handeln», schreibt Patrick Eberle in einem Kommentar. Die Abzocker-Debatte in der Frühlingssession im Parlament ist vielen noch sehr präsent. Und sie bringen das eine nun mit dem anderen in Verbindung.
«Wasser auf die Mühlen»
«Ein weiterer überzeugender Werbespot für die Abzockerinitiative. Und da diese sowieso hochgradig angenommen wird, nimmt man sich halt jetzt noch was man kann», schreibt ein anderer resignierter Leser. Ob das Volksbegehren dann an der Urne durchkommt, wird sich weisen. Klar ist aber, die Befürworter-Fraktion hat mit dem milliardenschweren PIP-Plan der CS noch breitere Unterstützung erhalten. «Wasser auf die Mühlen der Abzocker-Initiative», folgert auch Leser Willy Loosli.
Abzocker-Initiant Thomas Minder sieht das selber auch so: «Dieses Programm wird dazu führen, dass die Unterstützung für meine Initiative noch grösser wird als bisher gedacht.» Der Performance Incentive Plan (PIP) der Credit Suisse könnte also zum Vote Yes Incentive Plan (Stimme-Ja-Anreiz-Plan), dem VYIP werden. (cpm)
Erstellt: 01.04.2010, 15:23 Uhr
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215 Kommentare
Liebe Landsleute, es ist unbegreiflich wieso Europa noch nichts gegen die Abzocker unternommen hat. Für eine direkte Demokratie wie die Schweiz es ist, ist es noch schlimmer. Es bleibt halt beim alten Spruch: Bern ist die Erfindung der Langsamkeit !!! Antworten
Als ich das mit den 70 Mio las, wusste ich nicht mehr was zu sagen, denken oder fuehlen! Diese Kerle nuetzten die SEHR GUTE SCHWEIZER INFRASTRUKTUR und Zuverlaessigkeit der Arbeitnehmer aufs groebste heraus und bereichern sich auf perverse Weise. Die CH hat total 37 Mio fuer Haiti gespendet, dieser Dougan bekommt das doppelte ! Fuer was??? Ich bin sprachlos! Antworten
Sogar der Wähler "verdient" die Politiker die er wählt. Frauen verdienen die Männer, die sie wählen und umgekehrt. Nur Kinder haben oftmals mehr verdient als sie erhalten. Jeder der findet er verdiene zu wenig, kann sich gerne umschulen und einen Job in einer besserzahlenden (z.Bsp. Bank) Branche suchen anstatt zu meckern. Privatunternehmen dürfen die Löhne so festlegen wie sie wollen! Antworten
Wenn eine Bank vom Staat gerettet wird geschieht dies einzig und allein wegen den Steuereinnahmen. Eine konkursite Bank bedeutet über viele Jahre hohe Steuerausfälle. Die Politiker schützen hier also lediglich ihre eigenen Pfründe. Die Milliarden-Boni gehören zum Bankgeshäft wie das Amen in der Kirche. Es sind Anreize an die Mitarbeiter um der Firma hohe Gewinne zu erwirtschaften. So einfach ists. Antworten
Michael Schumacher und Roger Federer haben einen für jedermann tranpsarenten Marktwert. Zudem bestimmen sie nicht selbst über ihren lohn, wie die managerkaste, die sich gegenseitig monstersummen zuschanzt, sondern erarbeiten sich preisgelder bzw. werden von werbekunden bezahlt. Die Situation ist somit nicht vergleichbar. Es stört ja auch die wenigsten, wenn ein genialer erfinder reich wird! Antworten
An Herrn Balotelli: ein Elternhaus, in dem Anstand und Respekt etwas gelten, bringt seinen Kindern bei, fremde Personen nicht mit Vornamen anzusprechen. Man kann sich gut vorstellen dass Sie aus einer Banker-Familie stammen. Abgesehen davon haben Sie nicht verstanden, weshalb die Bankiers kritisiert werden: nicht aus Neid, sondern aus Verachtung gegenüber deren Ethik... Antworten
@Rolf Meierhans - Der Staat kann nur Boni besteuern, die bezahlt werden. Darum freue ich mich als Bürger über diese unerwarteten 3 Milliarden. (Ob Steuern in diesem Mass gerecht sind, ist genauso eine Frage wie die nach der Gerechtigkeit von hohen Boni. Eine Antwort gibt's nicht. Beim Staat entscheidet der Souverän, bei der Firma die Aktionäre.) Antworten
Unsere Gesetzesmacher und Stimmbürger (wir) haben weltweit die gesetzliche Zustimmung zur Möglichkeit der Plünderung (Abzokken und Umverteilen) erarbeiteter Volksvermögen erteilt und ermöglicht. Im von uns verwunschenen Kommunismus gab es den umgekehrten Weg. Diesen wollen wir nicht. Die Freiheiten sind ausgeufert. Ohne einschneide Gesetzeskorrekturen geht es leider nicht ! Antworten
Ich mühe mich mit 4'000.- im Monat durch, arbeite 40 Stunden die Woche und es reicht am Ende des Monats doch nicht. Weshalb soll ich noch Steuern zahlen, weshalb mich an der Gemeinschaft beteiligen, weshalb sozial denken, weshalb arbeiten? Wieso an diesen Staat, an diese Politiker, an dieses Land glauben, wieso fair sein, wenn sich skrupellose Banker rücksichtslos bedienen? Danke mir reicht es! Antworten
1) Die CS hat offenbar kein Gespür für die Wut im Volk, eine solche Ankündigung hätte nicht zu diesem Zeitpunkt erfolgen dürfen. 2) Es entsteht der Eindruck, Herr Dougan verdiene für dieses Jahr 70 Millionen, dieser Betrag ist aber Teil eines mehrjährigen Programms. 3) Jetzt wird wieder über die Minderinitiative geredet, dabei hätte diese eine solche Auszahlung nicht ansatzweise verhindert. Antworten
@Tasho Carne: Danke, einer der wenigen Einsichtigen in dieser Diskussion!! Natürlich kann man sich darüber streiten, ob zweistellige Millionen-Löhne gerechtfertigt sind, aber sozialistische Initiativen wie die 1:12-Initiative der JUSO wäre der Anfang vom Ende der Schweiz! Gier ist verwerflich, aber Neid ebenso! Antworten
Was kümmert es den Staat, eine Zeitung oder DICH, was eine autonome Unternehmung mit ihrem erwirtschafteten Gewinn anstellt? Die einzigen Interessensgruppen sind die Eigner sowie anderweitige Kapitalgeber und diese haben i.d.R. auch ein Mitspracherecht, welches auch wahrgenommen wird. Es wird niemand gezwungen bei einer (solchen) Institution zu arbeiten oder dort sein Geld zu deponieren. SO WAHT?? Antworten
Die armen reichen Banker/Manager in den weichen Teppichetagen. Hat da nicht mal ein Aussenminister von "spätrömischer" Dekadez gefaselt, diese Dekadenz aber den falschen Menschen unterstellt? Leider wird sich da nichts ändern, sparen und drücken kann man nur am "gemeinen" Fussvolk. Aber wie lange wird der Deckel den Druck aushalten? Antworten
Man rechne: 89 Mio geteilt durch 12 Monate ergibt 7,4 Mio pro Monat bzw. 1,85 Mio pro Woche oder 370'000 pro Tag bzw. 37'000.- pro Stunde. Das wären dann 617.- pro Minute oder 10 Franken pro Sekunde. Bei einem täglichen Toilettengeschäft von 10 Min. verdient dieser Herr: 6170.- pro Tag. Pro Monat wären's dann 123'400.- und pro Jahr CHF 1'480'800.-. Rund 1,5 Mio Franken nur für den Toilettengang. Antworten
Mehr als 2 Millionen ist seine Arbeit nicht wert. Mit den neuen Restriktionen und Regeln für die Hedgefonds werden die Bonis automatisch schrumpfen. Etwas schönes ist doch noch dabei: sie zahlen 5% an die AHV und die Steuern an die Gemeinden und den Bund. Enige, sogar viele bauen Häusle oder kaufen Häusle. Das Volk zahlt ja nie so viel an Steuern um die AHV zu finanzieren. Antworten
Die Monsterzocker können nicht mit Schuhmacher und Federer verglichen werden. Schuhmacher und Federer bekommen das Geld von ihren Arbeitgebern. Die Monsterzocker langen selber direkt in die Kasse. Wie ein Diebe im Laden aber sie sind durch das geltende Aktienrecht legalisiert. Antworten
Die Abzockerinitiative wird angenommen, ob sich jetzt noch vorher ein paar vom Selbstbedienungsladen CH-Wirtschaft bereichern oder nicht. Schade ist aber, dass es immer viel zu lange dauert, bis Volksinitiativen endlich zur Abstimmung kommen und danach dauert es nochmals viel zu lange, bis sie umgesetzt werden. Bsp. wurde die BV noch nicht geändert, obwohl die letzte Abstimmung am 29.11.09 erfolgt Antworten
Wieviel Zins bekam man für ein Sparkonto vor 25 Jahren, wieviel wurden die Sparguthaben bei der Pensionskasse verzinst und was verdiente damals ein "Banquier"? Es ist unser Geld, dass heute von diesen Herren entwendet wird. Es sind die modernen Aristokraten, die sich auf unsere Kosten bereichern. Wie es weiter gehen wird kann man aus der Geschichte lernen. Antworten
Wenn jemand eine Hypothek aufnimmt, werden nicht die Ersparnisse von Jemand Anderem weiter verliehen, sondern es entsteht aus der Luft geschaffenes Kredit-Geld bzw. eine Schuld wird als Geld in Umlauf gebracht. Dafür werden dann auch Zinsen fällig, die wiederum nicht vorhanden sind und neu erschaffen werden müssen. Den Realwert, das Haus, will die Bank natürlich als Sicherheit. Let's make Bonuses! Antworten
kann es sein, dass die Arbeit von Herrn Dougan über 1000mal mehr wert ist als die eines "normalen" Angestellten... wohl kaum... und dass dann CS-Manager noch 20 Millionen spenden wollen ist schlicht zynisch... eines ist aber schon jetzt klar... wirklich glücklicher wird er wohl kaum werden... Antworten
@Thomas Leu Die einzige Zeit in der Menschengeschichte mit dem Wohlstand für alle, das war die Zeit nach der II WK im Westeuropa; mit staatlichen Banken und grossem Teil der Schwerindustrie im staatlichen Besitz, also im Besitz der ganzen Nation. Heute haben wir schon keine Gesellschaft mehr und die Nation wird demontiert. Antworten
@Hans Müller: 1. Steuern zahlen alle! Was für ein schwachsinniges Argument. 2. 88% des Steueraufkommens der Schweiz wird vom Mittelstand (KMU etc.) erwirtschaftet! 3. Wissen Sie eigentlich was die "faktische Staatsgarantie" für riesige volkwirtschaftliche Schäden verursacht? Durch diesen Nischensozialismus geht die reinigende Kraft des Marktes verlohren! Die Allokation der Resourcen wird verzehrt! Antworten
Ich finde die Exzesse auch nicht gut, frage mich aber schon warum es hier niemanden stört, dass der Michael Schuhmacher ein Vermögen von 900 MCHF angehäuft hat, obschon er nur im Kreis herumfährt. Ich habe auch nie eine kritische Stimme gehört als der Roger Federer mit Nike einen Werbevertrag über 160 MCHF abgeschlossen hat. Aber klar, schliesslich schlägt auch keiner den Filzball so gut wie er.. Antworten
@Christian Mischler,,da haben Sie aber ganz und gar nichts begriffen. Ihre Aussage würde eventuell noch zutreffen wenn die beiden gierigen Banken nicht noch Schulden beim Staat, sprich beim Volk, haben würden. Haben sie aber, in 2-stelliger Milliardenhöhe. Antworten
@ Peter Schwarz Kennen Sie die Firmen die ihre Produkte mehrmals verkaufen? Ja sicher, eine Fluggesellschaft die Plätze doppelt verkauft, ein Reiseveranstalter die Hotelzimmer doppelt bucht. Heutzutage bringt man das Geld nicht in die Bank. Das Geld multipliziert sich in einen virtuellen Raum. Darum sage ich, das Geldmonopol des Staates durchzusetzen und die Banken verstaatlichen. Antworten
Ich weiss, Blocher ist unten durch. Aber sollte man nicht doch den Kompromissvorschlag mit Minder möglichst rasch durchsetzten. Nur so kann innert nützlicher Frist diesen gierigen Zockmonstern das Handwerk gelegt werden. Eine Abstimmung ist zwar gut aber jedermann weiss, dass damit eine griffige Lösung auf den St. Nimmerleinstag verschoben wird. FDP und CVP werden alles verwässern bis nichts nützt Antworten
Ich hätte einen tollen Vorschlag, wie man diese Boni versteuern könnte. Wieso nicht Boni von über 1 Mio. mit 80% Steuer belegen und dieses Geld dann explizit für Bildung / Soziales einsetzen. Hiervon könnten dann ganz viele profitieren. Nur schon wenn man die 70 Mio. von Mr. Dougan nehmen würde, gäbe das 1400 MBA's a 40'000CHF. Tolle Bildungshilfe für willige Lernende. Antworten
Lieber Hans-Jörg wir leben im Jahre 2010. Es hat sich vieles geändert! Die Grossbanken müssen mit den Bonis nachziehen sonst verlieren sie ihre besten Leute. Das ist nun mal Fakt! Mein Vater arbeitet seit einigen Jahren bei einer Amerikanischen Grossbank in der Führungsetage. Daher weiss ich bescheid...er wäre auch hier geblieben hätten sie ihm in der Schweiz den gleichen Lohn gezahlt! Antworten
Wer stoppt die Banker? Diese Gehalts- und Bonikultur ist inakzeptabel. Die hohen Beträge haben mit der eigenen Leistung der Führungscrew nichts zu tun. Es stört mich auch, dass nach wie vor kein Malus-System in Anwendung ist. Die Minder-Initiative sollte vorgezogen werden. Ich werde zustimmen! Antworten
Als Angestellter einer Privatbank und Direktionsmitglied schäme ich mich für solche Gier. Schlussendlich aber ist es ein Selektionsproblem: So lange 30 jährige arrogante Schnösel in solche Positionen gehievt werden muss man sich nicht wundern. Ethik zählt im Bankgeschäft leider schon lange nichts mehr. Merci FDP... Antworten
Wenn man Banken wie CS und UBS in den Konkurs gehen lassen würde und ich sicher wäre dass mein Pensionskassen Geld in keiner Weise in diesen Instituten investiert ist.. dann könnten mir solche Gehälter und Boni eigenlich egal sein... Aber eben... hier wird Geld verteilt (gestohlen) auf unsere Kosten !!! Antworten
Trotzdem wird die Abzocker-Initiative abgelehnt werden. Dafür wird eine multimillionenschwere Kampagne sorgen, die mit der üblichen Angstmache (Abwanderung der Unternehmen, Arbeitsplatzverlust) agieren wird. Das dafür notwendige Kleingeld ist in diesen Kreisen ja vorhanden. Antworten
@ Edgar Schaad : Ja, lieber Herr Schaad, die 68-Generation hatte sich nicht nur von spiessigen Konventionen emanzipiert, sie hatte damals auch noch den Mut aufgebracht, die parasitären Elemente zu eliminieren. Heute dominiert eine fatalistische-hedonistische Haltung die Jugendszene. Aber das kann sich ja auch wieder ändern. Antworten
Und in der gleichen Ausgabe, Rubrik Oberland, können wir nachlesen dass für ein neues Schulzentrum in Uster eine Geldsumme der gleichen Höhe fehlt. Traurige Land, das kein Geld für seine Zukunft hat, aber es zulässt dass ein Banker dermassen viel Geld abzügelt. Ein Trost bleibt: Verdient hat er es nicht. Nur bekommen. Eher wahrscheinlich sogar geklaut. Der Typ ist ganz tief unten in meiner Achtung Antworten
Anscheinend haben die Banken ja auch in mageren Zeiten genug Geld um ihre CEO's zu mästen, gleichzeitig werden aber dem Staat durch Entlassungen (welche sich durch die horrenden Zahlungen nicht rechtfertigen) grosse Kosten aufgebürdet und die Steuern der Banken und CEO's reichen wohl nicht um den angerichteten Schaden zu decken, daher begrüsse ich es, wenn der Staat = Volk irgendwo NEIN sagt. Antworten
Ja und? Der Aktienkurs reflektiert jegliches Verhalten eines Unternehmens. Wem nicht passt, dass das Topmanagement exzessive Löhne erhält (obwohl diese im Bsp. der CS das Resultat eines Performance Incentive Plan sind), der soll seine Aktien vom fraglichen Unternehmen verkaufen. Alle andern geht das gar nichts an, denn sie sind in keinster Weise davon betroffen! Antworten
@Peter Müller - 79 Millionen können Sie nicht bunkern, die müssen Sie anlegen. Ein Brady wird das durch die Vermögensverwalter einer anderen Bank machen lassen, und wenn er mal weg ist, dann wird er direkt in Firmen investieren. Business Angels sind die finanzielle Basis für Innovationen. Wenn die Boni aufhören sollen, dann per Aktionäre. Regulationen führen zu Desastern (zB die Sub-Prime Krise!) Antworten
@Herr Bosshard: Das ist KEINN Aprilscherz, die Meldung wurde gestern bereits verbreitet. Meine Frage: Wann endlich folgt endlich die Revolution? Das Aufbegehren gegen diese perversen Absocker? Man sollte alle Absahner des Landes verweisen. Der Imageschaden für die Schweiz ist extrem. Antworten
@Patrick Schär: Es ist mit der 1:12-Initiative wie auf der Strasse. Man kann auch ein Auto bauen dass 400 km/h fährt, es braucht eben Gesetze und Strafen um 50 km/h innerorts durchzusetzen, auch bei noch so gierigen Managern. Lesen sie die 1:12-Initiative im Wortlaut, es ist Aufgabe des Bundes ein Ausführungsgesetz zu erlassen das eben solche Umgehungen verbietet. Der Volkswille ist klar! Antworten
Es ist schon erbärmlich wie sich diese Jungs ihre Taschen vollmachen und sich dabei noch wohlfühlen. Da wird von Ethik, Moral usw gesprochen aber die Chefetage oder die so super intelligenten Investmentbanker bedienen sich wie in einem Selbstbedienungsladen der noch schlimmer vom Verwaltungsrat toleriert wird... Empfehle allen die Initiative anzunehmen und ihr Geld nicht bei Grossbanken anlegen! Antworten
1. April Scherze leben davon, dass der Sachverhalt sehr Nahe an der Realität anlehnen, aber bei näherer Betrachtung dennoch völlig unrealistisch sind. Sie haben in der gedruckten 1. April Ausgabe über einen 71 Mio Bonus eines bekanntenCS Managers berichtet. Diesen Scherz habe ich sofort erkannt - in diesem Jahr haben sie mich nicht erwischt! Antworten
@Herr Taso Balotelli, Entschuldigen Sie bitte, aber von Neid zu sprechen ist hier falsch am Platz! Waren es die heutigen Manager die den einstmals weltweit guten Ruf der Schweizer Banken und deren Solidarität erarbeitet haben oder die Generation, von der heute niemand mehr spricht? Es gab auch damals Gratifikationen, und das für alle Angestellten, aber kaufkraftmässig nicht in dieser Höhe. Antworten
Ohne werten zu wollen stelle ich die Frage: "Wer schaut sich regelmässig Formel 1, Champions League, Filme usw. obwohl auch dort unglaubliche Löhne (von uns finanziert...) für noch weniger Leistung bezahlt werden?" Werden wir als nächstes auch darüber abstimmen was Sportler, Künstler, Schauspieler, usw verdienen dürfen? Mir scheint die Diskussion eher emotional (Feindbild) und nicht sachlich. Antworten
Weder der Vorschlag von Herrn Minder noch der Gegenvorschlag des Parlaments werden eine Änderung im Lohnverhalten bringen, was eigentlich auch nicht das zentrale Problem ist. Viel wichtiger ist es systemrel. Unternehmungen stärker zu überwachen und die Möglichkeit eines Konkurses analog des amerik. Rechts Chapter 11 oder einer ähnliche Institution einzuführen. Damit wieder mehr Wettbewerb entsteht Antworten
Dass da noch niemand darauf gekommen ist, dass es sich beim Bericht über die exzessiven Gehälter der Bänkler (wie man sie früher genannt hat) um einen 1. April Scherz handelt! Wie kann man auch nur im Erntferntesten unterstellen, dass unsere wohl erzogenen, der Allgemeinheit verpflichteten und mit dem notwendigen Sinn für die Gemeinschaft ausgestatteten Bänkler derart die Pedalen verlieren könnten Antworten
Wen verwundert's da, wenn die JuSo die 1:12-Inititative bringen. So darf der tiefste Lohn einer Firma nur den 12ten Teil des höchsten betragen. Ob das Parlament dann in einem Gegenentwurf dies auf 1:20 oder 1:50 abändert spielt schlicht keine Rolle mehr. Ich werde ja stimmen und danke den Herren Dougan, Grübel, Ospel & Co. für ihre Unterstützung. Sie haben gezeigt, dass es mit Verstand nicht geht. Antworten
Wer sagt denn, das Top-Management der Grossbanken hätte diese exzessiven Boni verdient.? Dies ist doch schlicht und einfach Raub. Wenn nur noch blanke Gier die Grossbank-Bosse antreibt, ist es Zeit, dass das Volk zum Rechten schaut, z.B. mit ja zur Abzocker-Initiative. Und unsere bürgerlichen Parteien lassen sich von UBS & Co. grosszügig "anfüttern", drum empfehlen sie ein Nein. Antworten
jeder schreit nach nachhaltigkeit und dass die boni erst später ausbezahlt werden sollen wenn man sieht dass wirklich nachhaltig geschäftet wurde. nun ist das "später" da und jeder regt sich auf! was soll das eigentlich? das geld war 5 jahre "gesperrt" und irgendwann laufen die 5 jahre nun mal aus!!! vor 5 jahren sprach noch niemand nur ansatzweise von krise... Antworten
Das Problem ist, dass die Abzocker-Initiative den Skandal gar nicht stoppen wird: da sind sich alle Experten einig. Sie ist ein untaugliches und schädliches Mittel und wird - wie die Minarett-Initative - leider nur dem Frust-Abbau dienen. Das einzige Gegenmittel ist die Lösung des too big to fail problems, denn ohne staatsgarantie könnten die banker ihre institute nicht derart schamlos plündern! Antworten
Ich habe kein Problem mit dieser Entschädigung. Wieso soll es legitim sein, dass die Leser dieser Zeitung das "richtige" Mass einer Entschädigung definieren zu können? Solange Eigentumsrecht eingehalten und angewendet wird ist dies alleinige Sache der Aktionäre. Eine interessante Theorie bezüglich Entschädigung ist hingegen die Idee von Fredmund Malik... Antworten
In Afrika gibt es unzählige Menschen mit Augenleiden. Mit einer Operation, die 40 Franken kostet, kann nachhaltig geholfen werden. Man rechne: mit 71 Mio. könnte 1'775'000 Menschen Augenlicht und dadurch eine massiv verbesserte Lebensqualität geschenkt werden! Schade, dass der gescheite Brady Dougan davon nichts weiss. Antworten
Viele Kommentatoren hatten offenbar einen Fensterplatz im Geschichtsunterricht. Wer glaubt, der Staat könne alles besser als der Markt, täsucht sich. Die DDR hat am Ende Ihrer Existenz ein Trabi-Auto hervorgebracht. Die Leute brauchten keine Bank, da sie kein Geld hatten. Sie wollten weg. Das einzige was der Staat zu tun hat, ist für harten Wettbewerb zu sorgen; dann werden die Boni schon sinken. Antworten
Ich werde der Abzocker-Initiative sofort zustimmen, unglaublich wie unglaubwürdig und völlig abgehoben die sogenannten Topmanager sich bereichern.. Ich werde mein nicht ganz unbeachtliches, ehrliches und verdientes Vermögen von der CS abziehen und in eine normale Bank transferieren! Ich hoffe viele, dir hier sich mokieren tun es gleich - denn Worte nützen ja anscheinend nichts mehr... Antworten
@ Michael Müller: Habe sie tatsächlich schon die toxischen Schrottpapiere bei der SNB vergessen? Wer trägt dort das Risiko? Und der Gewinn auf der 6 Mrd Wandelanleihe stand im Verhältnis zum Riskio. Und das war nicht gerade klein, oder standen die Investoren Schlage um de UBS dieses Geld zu geben? Eben! Antworten
@Michael Müller: Bravo, sehe ich genau so wie Sie. Wir verbrennen uns nur die Finger. Wieso also Vorreiter sein? Um danach feststellen zu müssen, dass die anderen Staaten nicht mitziehen. Ne, ich empfehle die Finger von diesem "heissen Eisen" zu lassen, auch wenn diese Boni schon lange nicht mehr vernünftig sind. Antworten
Meine brennende Frage: Warum arbeiten die Kritiker nicht bei CS, UBS und CO.? Vielleicht, um nicht dazu stehen zu müssen, dass sie auch nehmen würden, wenn sie es bekämen ... Da bis jetzt noch niemand der Gegner die Heilligkeit zugesprochen erhielt, muss wohl die Scheinheiligkeit verteilt worden sein... Antworten
Die FDP hat bei den Berner Wahlen bereits die Quittung für ihre hemmungslose Unterstützung abzockender Banker erhalten und die ebenfalls von den Grossbanken gesteuerte CVP muss sich auch auf Verluste gefasst machen. Die Minder-Initiative hat wohl sehr gute Chancen angenommen zu werden, da der auch von der SP unterstützte Gegenvorschlag aus dem Parlament die Missstände nicht zu beseitigen vermag. Antworten
Dort wo wir das Geld hinbringen, bedient man sich auch entsprechend. Die Banken sind an der Quelle des Geldes - da überrascht es nicht, wenn daraus geschöpft wird. Vielleicht sollte wieder vermehrt auf privater Ebene Geld ausgeleiht werden - aber eben, einem Kollegen misstraut man eher als einer Bank - warum eigentlich ? Weil die Topmanager vertrauenswürdiger sind ? Antworten
Ja früher da gab es noch "echte"Bankräuber usw. Heute sind das die Bank Bosse selber die ihre Bank ausrauben. Nur kommt deswegen keine Polizei und keiner in den Knast usw. Keiner "verdient "soviel Geld in einem Jahr,aber sie nehmen es sich einfach.... Eben wie Bankräuber ja auch! Aber der Staat tut nichts....... Antworten
Hohe Saläre sind meiner Meinung nach gerechtfertig, so lange sie sich im Rahmen des Denkbaren bewegen. Wenn man Top-Manager Spitzensportler gegenüberstellt, ist dieser dankbare Rahmen bei 10-15 Mio. pro Jahr erreicht. 90 Millionen sind nicht nachvollziehbar und schon gar nicht zu rechtfertigen. Wie kann man sich ohne ernsthaft schlechtes Gewissen gegenüber Normalbürger so bereichern??? Antworten
Die automatische Geldvermehrungsmaschine existiert nicht. Woher das viele Boni-Geld wohl kommt? Wohin die wohl alle auswandern und ihre ach so "guten" Kunden mitnehmen, falls, kaum denkbar, die Politik mal Grenzen setzen sollte? Echten Mehrwert schaffen hierzulande nur die KMU's und Realprodukte herstellende Unternehmen. Denk dran: "You can't take it with you", wenn du mal in der Holzkiste liegst. Antworten
@rolf seger: ihr kommentar ist leicht "verstörend". mit neid hat dies nichts zu tun, sondern mit betriebswirtschaftlichen überlegungen. grossbanken haben eine quasi-monopolstellung, ergo kaum zinsen auf bankguthaben, risiko beim, steuerzahler etc. keine andere branche kann sich ein derartiges verhalten leisten (nicht einmal versicherungen, da viel stärker reguliert). fragen sie mal privatbanker! Antworten
Sie sind alle nur neidisch, dass Sie nicht auf einer Bank arbeiten. Ich bin ein stolzer Banker und verdiene gerne viel. Was muss dies andere Leute interessieren (ausser sie sind neidisch natürlich), was der Chef einer PRIVATgesellschaft verdient. Er bezahlt somit mehr steuern und dies kommt der Allgmeineheit zu Gute. Wechselt doch die Branche, wenn ihr mehr verdienen möchtet Antworten
Dann hatte Brecht also doch recht, als er bemerkte, was denn die Gründung einer Bank schon sei im Vergleich zu einem Bankraub. Dabei brauchte Dougan sie nicht einmal erst zu erfinden. Er profitiert nur und wir müssen ihm wohl dankbar sein, dass er diese Bank nicht an die Grenzen eines Staatsruins geführt hat. Antworten
Ronald Meier 13:03. Bitte dann informieren Sie sich doch mal wie hoch die Garantie auf ein Konto beträgt. Ich meine das sind Fr. 30.000.-- (BR hat es abgelehnt auf Fr. 100.000.-- zu erhöhen). Als die Thuner Ersparniskasse konkurs ging mussten sich viele mit diesem Betrag von Fr. 30000.-- begnügen. Auch die Swissair lässt grüssen, viele Mitarbeiter haben Geld verloren. Und wenn CS Konkurs ginge ??? Antworten
@ Patrick Schär Sie sollten mal Ihre Hausaufgaben betreffend Geldschöpfung machen. Wenn das Wissen über die Geldschöpfung aus dem Nichts bei der Bevölkerung angekommen ist, wird sich die Empörung über die Geldzauberer, Ihrer Jünger und den Politikern Die dies zugelassen haben, ins unermessliche steigern. Diese obszönen Boni sind nur ein Ausdruck von Dekadenz und haben nichts mit Leistung zu tun. Antworten
Löst doch einfach Euer Konto auf. Wenn das jeder Abzocker-Initiative-Befürworter macht, hat es einen grossen Effekt. Das macht mehr Sinn, als für die Initiative zu stimmen! Sollen doch die Kunden weiterhin geschröpft werden, denen es egal ist, was das Management kassiert... Antworten
Was produzieren Banken eigentlich? Nichts! Sie schieben nur Geld herum, dass sie dank hart arbeitenden, produktiven Leuten aus der Privatwirtschaft haben und schöpfen sich grosszügig was davon ab. Die Arbeit eines Bauern ernährt 100 Leute die eines Bankers nimmt den Leuten höchstens noch Geld weg. Banker sollten logischerweise nicht mehr Lohn bekommen als z.B. eine Kioskfrau. Antworten
Ein signifikanter Teil der ausgeschütteten 3 Milliarden fehlt nun schlicht - in unseren Pensionskassen (als substantielle Investoren der Grossbanken)! Statt als Eigentümer den Hauptteil des Gewinnes zu erhalten (nach bereits bezahlten exorbitanten Salären!) - geht der nochmals direkt an die "Chefs". Was ist eigentlich der Unterschied zu einer simplen Unterschlagung von 3 Milliarden? Antworten
@Marc Peters: In Wahrheit kann die Bank nur einen Bruchteil (Mindestreserve Satz bestimmt von Zentralbanken) ihres Geldes als Kredit ausleihen. Wird dieser Bruchteil jedoch wieder bei der Bank angelegt kann somit wieder ein Bruchteil als neuer Kredit ausgegeben werden usw. D.h. die maximale Geldschöpfung einer Bank wird von der Zentralbank bestimmt über den Mindestreserve Satz. Antworten
Über die Höhe der verteilten (von Verdientsein kann keine Rede sein) Bonusse finden sich keine treffenden Worte mehr! Die CS scheint jegliche Bodenhaftung verloren zu haben. Ich empfehle die CS in 'Credit Kielholz' umzunennen. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Abzockerinitiative definitiv angenommen wird. Antworten
Wie um alles in der Welt soll ich meinen Kindern und der Jugend noch erklären, was Moral und Ethik in der heutigen Welt noch wert ist. Rücksichtslosigkeit, Respektlosigkeit und masslose Gier regieren heute. Der ehemals stolze Bankerberuf ist verkommen zu einer rücksichtslosen Abzockergilde. Schande über diesen Berufsstand. Antworten
@Dani Kobler: genau, das risiko tragen WIR! Was hat UNS den bitte die unterstützung der ubs gekostet? keinen müden rappen, im gegenteil, es ist noch hübscher gewinn rausgesprungen. hört mal auf mit dieser hetze. solange der GLOBALE finanzsektor nicht's ändert, DÜRFEN wir nicht vorpreschen. das wäre das ende des finazplatz schweiz. Antworten
@ Herr Kistler: Sie hoffen also auf die 1:12 Initiative... Auswirkung bei Annahme: Alle Grossverdiener arbeiten nicht länger bei in der Schweiz domizilierten Firmen. Oder aber alle Grossverdiener gründen eigene 1-Mann-Gesellschaften und verkaufen danach Beratungseistungen. Wer Regulierungen umgehen will, findet immer einen Weg... ob das ihrem Portemonnaie gut tun würde... ich bezweifle es. Antworten
Nachtrag: Und ich bin mir auch vollends sicher, dass keine Bank der Schweiz den Rücken zukehren wird, sollte die Minder-Initiative angenommen werden. Keine Bank, kein Manager wandert ab, da die Vorzüge und Rahmenbedingungen (auch für Investments und Börsengeschäfte) immer noch überdurchschnittlich gut sind in unserem Land. Antworten
Hallo, wo sind wir hier? 90 Mio. für eine Person - wann soll der Arme denn das Geld ausgeben. Event spendet er ja grosszügigerweise einen Tausender für wohltätige Zwecke und denkt darüber nach, was für Ziele er nächstes Jahr noch hat - oder auch nicht. Ich denke auch, es ist langsam genug mit diesen "grusigen" Bonis und Gehältern!! Antworten
Die Abzocker-Initiative ist ja das eine, aber die JUSO macht es mit der 1:12-Initiatvie noch einfacher. Das max. Gehalt einer Firma darf nicht den Faktor 12 überschreiten vom minimalen Lohn. Beim max. Gehalt von 75 Mio CHF wäre das minimale Gehalt 6.25 Mio CHF, in der Firma möchte ich arbeiten! Antworten
@ Herr Grilc: Ein Investmentbanker kann mit seinen Kontakten, wenn er gut ist, einer Bank Transaktionen vermitteln an der sie jährlich Dutzende Millionen verdient. Dabei ist es völlig egal, wo auf der Welt sich dieser Banker befindet. Eine Salärobergrenze ist also nur denkbar, wenn sie global definiert ist, ansonsten: Abwerben, Umzug, weg mit dem Geschäft aus dem Land mit der Obergrenze Antworten
Wenn ich die Briefe so lese, sind fast alle unglaublich neidisch auf die Typen die soviel erhalten. Was würde passieren, wenn die 3 Milliarden nicht ausbezahlt würden? Hätte auch nur eine Person mehr Geld ind der Tasche? Ist das gleiche wie mit den 100 Milliarden Schulden der Eidgenossenschaft. Würden wir weniger Bundeststeuer bezahlen, wenn keine Schulden da wären? Sicher nicht. Antworten
Die Aktienrechtsreform wie von Minder/Blocher vorgeschlagen ist / war eine reelle und vernünftige Alternative zur Abzockerinitative. "Hütet Euch am Morgarten" sonst geht es euch wie Herzog Leopold und seinen 2'000 toten Rittern des habsburgischen Adels. Also CVP & FDP geht noch einmal über die Bücher! Antworten
Die Minder-Initiative löst die Probleme mit der Abzockerei nicht und schadet dem Wirtschaftsstandort Schweiz. Wegen Einzelexzessen mit Kanonen auf Spatzen schiessen ist der falsche Weg. Pensionskassen und Grossaktionäre könnten längst handeln wenn sie wollten, doch sie tun es nicht. Im übrigen kann es dem Volk egal sein wieviel der CS-Chef verdient. Die CS brauchte keine staatliche Hilfe. Antworten
@Hans Müller 11:42 Uhr: Ich vermute auch in der Schweiz sind >70% aller Arbeitnehmer in KMU-Betrieben angestellt. Der Mittelstand ist das Rückgrat der Wirtschaft. Milliarden an Boni-Zahlungen werden eben nicht investiert sondern auf Privatkonten eines kleinen Teils der Bevölkerung gebunkert. Kreditklemmen im Zuge der Finanzkrise haben die Wirtschaftskrise ausgelöst, schon vergessen?? Antworten
Genug ist genug! Der SVP-Lösung verwehrt sich die CVP, FDP und SP wegen parteitaktischer Querelen und den bevorstehenden Wahlen 2011 und verwässert die Initaitive mit einem unbrauchbaren Gegenvorschlag. Ich werde ohne ein schlechtes Gewissen bei der Abstimmung die Initiative befürworten und hoffe, die SVP gibt die Ja-Parole für Minders Initiative bekannt. Einfach nur noch dekadent was da abgeht! Antworten
@ Herr Peters: Falsch!!! Wenn sie der Bank CHF 1.-- bringen, kann die Bank wenige als CHF 1 ausleihen. Was sie meinen nennt sich Geldmultiplikator und funktioniert etwas anders als sie sich das vorstellen. Nämlich wenn der Darlehensnehmer eine Rechnung bezahlt und der Empfänger das Geld wieder auf die Bank bringt und die es wieder ausleiht... Zaubern können auch Banken nicht !!! Antworten
Warum nervt sich das ganze Volk? Ist der Neid den so gross? Ihr hattet ja alle mal die Chance den gleichen Weg einzuschlagen aus verschiedenen Gründen habt ihr es nicht getan nun solltet ihr euch nicht beschweren. Gute Banker verdienen es auch gut entlöhnt zu werden! Ausserdem wer schrie den nach langfristigen Boni? Die Schweiz zerstört sich so selber..schade eigentlich! Antworten
..als Kunde hat mir der Anlage-Berater empfohlen, in "bombensichere" Lehmann-Papier zu investieren. Bekanntlich hat die Bombe in de Zwischenzeit eingeschlagen. Die Papier sind nicht mal mehr das Papier wert. Reaktion seiten der CS war ein Schulterzucken mit "kann halt passieren". Offensichtlich ist das Wohl der Bank & des Managements erheblich wichtiger als der Kunde.... Antworten
@ Rolf Seger: Was mich die privatwirtschaftliche, unabhängige Unternehmung (CS) angeht? Nun seit der Staat die UBS gerettet hat geht mich das andere Too Big To Fail Risiko Unternehmen sehr wohl was an. Hingegen ist es mir egal was Housis Sanitärbetrieb AG dem Geschäftsführer zahlt. Antworten
Weshalb gibt es bei den Banken -wie z.B. bei Bonussystemen in der Industrie für Angestellte im unteren Kader- nicht einfach eine Obergrenze, von z.B. 10 Mio, welche für alle, insbesondere auch für die Führungskräfte/Spitzenverdiener, gilt und -auch bei "bester Leistung/Performance" der Bank- nicht überschritten werden kann? W E R kann mir dies beantworten, sei es Aktionär oder Spitzenverdiener? Antworten
Moralisch gesehen ist das "Gehalt" von Herrn Dougan absolut unanständig und durch nichts zu rechtfertigen. Und alle, die hier einen Kommentar abgegeben haben, haben auf ihre Weise recht. Aber es wird endlich Zeit, dass die Abzocker-Initiative subito vors Volk kommt! Antworten
Der Beweis, dass der Markt nicht funktioniert, ein Abzockerkartell beansprucht wachsendenTeile der Gewinne, es braucht staatliche Eingriffe . Vergleiche mit Stars aus Unterhaltung und Sport sind idiotisch: 1. Diese kriegen das Geld aus Verträgen und nicht aus Abmachungen unter Freunden. 2 Wenn BD krank ist läuft die CS weiter bei Madonna ist das Konzert im Eimer. Ich gönne z.B. Federer sein Geld Antworten
Alfred Bleuler, das stimmt nicht ganz, mitnehmen könnte man es, nur mit dem ausgeben wird es vermutlich schwieriger; aber soviel Geld kann man ja auch hier gar nicht brauchen. Zudem würde ich wetten dass dieser Manager ein Pauschalbesteuerungs-Abkommen hat das jedem Normalbürger die Zornesröte ins Gesicht treiben würde. Antworten
Was ist falsch wenn eine Firma ihr Geld weitergibt? Es ist ja nicht unser eingelegtes Geld. Es ist doch das Recht des Besitzenden sein erwirtschaftetes Vermögen uneingeschränkt weiterzugeben. Warum soll die 'Weitergabe' von Erträgen nun plötzlich falsch sein, oder gar durch die Politik reglementiert werden? Nur weil die Summen gross sind? Wie Gewinne aufgeteilt werden ist doch nicht "Volkessache" Antworten
@Kurt Frei: Diese Bank geschäftet mit meinem PK-Vermögen. Dieser Bank gehört das Mietshaus, in dem ich wohne. - Das sind Gründe, warum mir solche Boni stinken, denn ich finanziere sie unfreiwillig mit. Das hat rein gar nichts mit Gutmenschentum zu tun. Antworten
@Herr Rolf Seger. Danke für Ihren Beitrag. Ich hoffe, dass dieser jedem Arbeitnehmer u.Aktionär die Augen öffnet! Er zeigt wohin wir uns, dank gleich Denkenden wie Sie, bewegen. Aktionär minimale Dividenden, Sparer kleinste Zinserträge, Kreditnehmer horrende Zinsen, Arbeitnehmer seit Jahrzehnten minimale Lohnerhöhungen, Kader Spitzenlöhne, das nennen sie Neid! Ohne die "Kleinen" würde nichts gehen Antworten
Ja es stimmt, die CS hat kein Geld vom Staat erhalten. Aber die UBS. Und weil man das einmal getan hat, kann auch die CS darauf zählen faktisch auch über eine Staatsgarantie zu verfügen. Und mit diesem staatlichen Sicherheitsnetz lässt es sich ein bisschen höher springen, ein paar Risiken mehr in Kauf nehmen, kann ja nichts passieren. Antworten
@Seeger: Sie posaunieren à la freie Marktwirtschaft, dabei ist dies ein Oligopol (also ein imperfekter Markt) und geniesst Staatssubvention (Nullzinspolitik) und -garantie (also mit zusätzlicher Marktverzerrung). Beides zusammen ergibt Grösse bei den Banken, das sie zusätzlich auch noch zum Systemrisiko macht. Die Krisenbekämpfung der Staaten hat sich bisher nur auf den Finanzsektor beschränkt. Antworten
Millionen von Menschen verhungern, die Entwicklungsländer werden immer noch ausgenommen wie zu Kolonialzeiten, einfach mit anderen Methoden, aber einigen Managern wird das Geld einfach nachgeworfen ob sie Erfolg haben oder nicht, will mir jemand hier sagen, das sei Gerecht? Und es muss mir nicht jemand sagen, dass es nicht genug fähige Leute gäbe, die diese Arbei für weniger Geld machen würden. Antworten
Die Dummen sind die Aktionäre, die sowas finanzieren! Selbst Schuld! Nicht mein Geld, nicht mein Problem! Im 2009 hätte jedes Kind mit einer Bank Milliarden verdienen können (FED Geld für 0% und für 3% anlegen). Ich würde den Herren daher bei Weitem nicht soviel zahlen. Solange eine Firma keine Staatshilfe kriegt, sollen aber die Aktionäre soviel zahlen können wie sie wollen. Antworten
Würde man die Stellen der Geschäftsleitung einer Grossbank öffentlich ausschreiben und das Lohnniveau wäre auf "bescheidene" 2 Mio CHF(inkl. Bonus) fixiert, würden sich sicher sehr viele fähige Interessenten melden, die für diesen Lohn die gleich gute Arbeit leisten würden. Dasselbe kann man im Fall von einem Roger Federer nicht sagen, hier braucht es wirklich spezielles Talent und Fleiss. Antworten
@Alen Kordic: Die Frage ist schnell beantwortet: Percy Barnevik, der ABB-Manager. In der Schweiz nach der Übernahme der BBC zum Manager-des-Jahres benannt, zahlte sich in Anfangs Neunzigerjahre zu seiner Pensionierung den bescheidenen Betrag von etwa 180 Millionen Franken aus. Nach enormen Protesten des neidischen Volkes kürzte er diesen Betrag auf etwa 120 Millionen. Antworten
2003 fand im Zischtigsclub des Fernsehen DRS eine Diskussion zum Thema »Topmanager – ein Berufsstand in der Vertrauenskrise« statt. Teilnehmer waren hochkarätige Schweizer Manager und ein Bundesrat. Es fiel der denkwürdige Satz, dass die Schweiz stolz darauf sein könne, dass sie Manager habe, die sieben mal mehr wert seien als der gesamte Bundesrat. Heute sind sie anscheinend noch viel wertvoller. Antworten
Nichts hat sich geändert. Politiker rühren weiter im gleichen Brei wie vorher, hecheln den Millionären nach und verraten unser Volk zusehends. Es gibt nur noch den Weg in den Untergrund, um diese Banken- und Grosskonzernmafia zu bekämpfen, die indirekt Schuld an Ruin und gar Tod von immer mehr geprellten Bürgern hat. Der Burgfriede ist zu Ende, es herrscht zusehens Wut. Das hat Folgen. Antworten
April! April! Schön wärs...Banker leben in einer verblendeten Scheinwelt, die sich durch das Kapital der Arbeiter finanziert. Wer auf diesen Banken noch Gelder hat ist selber schuld. Die produzierten Schrottpapiere wären der passende Bonus für diese inkompetenten Nichtsnutze. Banken gehören sowieso verstaatlicht... Antworten
Wieso eigentlich nur 71 Millionen, da könnte man doch gerade grosszügig aufrunden. Das kann wohl kein Mensch mit ehrlicher Arbeit verdienen. Wie dem auch sei, der Anstand blieb schon lange draussen stehen. Man darf sich dann nicht verwundern, wenn die Gewalt sowie der Zorn noch mehr zunimmt und in Zukunft einmal ein Banker niedergestreckt wird. Antworten
@Patrick Schär: 11:21 Ist es nicht so, dass für jeden Franken den ich an die Bank bringe, können die privaten Banken ungefähr 10 Franken ausleihen und den Betrag plus Zinsen zurück verlangen? Wovon hätten sonst die Banken so viel Geld gehabt, für eine Arbeit, für einen Dienst? Nur weil die privaten Banken die Geldschöpfung betreiben, können sie sich das leisten. Antworten
solche gehälter sind einfach nur noch obszön. mir hat noch keiner erklären können, was an der arbeit eines bank(st)ers so viel wertvoller sein soll, als an der risikoreichen arbeit anderer (chirurgen, tunnelbauer, chauffeure). wenn die herren megaverdiener wenigsten verlauten liessen, dass sie zb humanitäre projekte unterstützten wie bill gates, stünden sie viellelcht in einem besseren licht da. Antworten
Mich freut es, dass es der CS offenbar so gut geht, dass sie derartige Summen an ihre Leader verteilen kann. Was mich ärgert ist der Umstand, dass dieselbe Bank im Gegenzug ihren Kleinsparern einen derart lausigen Zins zahlt und für jede noch so kleine Leistung saftige Gebühren erhebt. Solches passt nicht zusammen und sollte schleunigst korrigiert werden, damit ein Funken Glaubwürdigkeit bleibt. Antworten
Schön diese div. Meinungen. Doch Boni von 71 Mio. rechtfertig noch lange keine Juhe Situation. Würde jeder Mal mit dem zufrieden sein was jeder hat, hätten wir dieses Problem nicht. Aber das eigene Hemd steht einem näher. Wir sind nur noch eine Konsumentengesellschaft, die vom Leben das wesentliche vergessen hat, nämlich zu Leben und geniessen. Geld beruhigt, mach aber nicht glücklich. Antworten
@ Florian Schawalder: Es geht eben nicht um Neid. Es geht darum, dass Manager nur noch an sich selber und nicht an ihren Arbeitgeber denken. Bei gutem Geschäftsgang darfs Boni geben. Es hat sich aber eingebürgert, dass diese Herren auch bei schlechtem Geschäftsgang die Boni nehmen. Verstehen Sie jetzt, wo das Problem für die Schweizer Wirtschaft mittelfristig liegt? Antworten
Leider ist es so, dass die Bankmanager nicht primär das Wohlergehen der Kunden und Aktionäre im Visier haben, sondern das Generieren von möglichst hohen Boni. Manchmal gehen die beiden zusammen, manchmal aber eben auch nicht. @Walker: Was Filmstars angeht: Die verdienen ihre Gehälter nicht auf Kosten der Aktionäre und Kunden. Und sie verdienen sie nur so lange, wie ihre Filme Gewinne einspielen. Antworten
@ Marc Peters: Laut Wikipedia beschäftigt die Credit Suisse weltweit 47'600 Leute. Wieviel Arbeitsplätze haben sie denn erschaffen? Wievielen Menschen ermöglichen Sie es zu existieren? Wievielen Menschen geben Sie Geld mit dem diese dann Wert schaffen und produzieren können? "Etwas aus der Luft schöpfen" bedeutet etwas erschaffen, produzieren, kreieren, ermöglichen. Können Sie das? Antworten
@ Marc Peters 11:03 und 11:09: Wertschöpfung insofern, als dass das Unternehmen Gewinn erwirtschaftet, doch. Nur weil sie etwas gegen das Bankensystem haben, ist die Formulierung nicht falsch. Sie brauchen im übrigen auch nicht Geld von der CS anzunehmen oder ihres dorthin zu tragen. Der "Dienst" wird im übrigen nicht "bezahlt". Wir zahlen nicht die Banker... VWL 101... Antworten
Kleines Beispiel, wie Kunden (Rentnerin 78) über den Tisch gezogen werden gefällig?: Font, Laufzeit 2004 bis 2010 für CHF 90'000.-, garantierter Zins 0,5%, maximaler Zins 6%. Nach 6 Jahren: Ausser in einem Jahr (1,48%) wurde nur der minimale Zins ausbezahlt. Hätte die Kundin das Geld in der Zeit für 2% Zins angelegt, hätte sie jetzt CHF 10'000.- mehr. Welchem "netten" Berater kann man noch trauen! Antworten
Immer das Gleiche. Diejenigen, die schon (zu)viel haben, bekommen immer noch mehr. Der kleine Mann als Sparer bekommt immer weniger und finanziert diese Schweinerei. Man sollte solche Boni streichen, bis die Banken das erhaltene Geld vom Staat diesem zurück bezhalt haben. Aber sie haben somit einen "Freibrief" um so weiter zu machen, wie vor der Krise. Sie werden noch belohnt dafür! Antworten
Die CS und UBS haben mit ihrerer exessiven Entlöhnungspolitik der oberen Manager ein Mass erreicht, das unerträglich ist und dem Ansehen dieser Institute sehr schaden tut und wird. Dem Anleger kann ich nur empfehlen, sein Geld von beiden Grossbanken abzuziehen und z.B. auf die ZKB zu transferieren. Der Service und die Beratung ist nämlich nicht besser und erst noch teurer u.a wegen den hohen Boni Antworten
Viele haben wohl noch nie für eine Bank gearbeitet. Gute Arbeit? Die wird vielerorts geleistet. Auch die Banken sind dem Sog der Weltkonjunktur ausgesetzt. Fliesst der Rubel nicht, nützt auch die beste Arbeit, sprich eine Sieben-Tage-Woche nichts. Und wieso sich ständig selbst bereichern, anstatt den Geldgebern (Kontoinhabern) etwas mehr zurückgeben, als mickrige Prozente auf ihren Konten? Antworten
@ Kurt Frei: Der Kurs heute liegt nahezu gleich, wie vor 5 Jahren -> von welcher "guten Arbeit des Managements" sprechen Sie? Muss ich als Aktionär froh sein, wenn ich mit der CS kein Geld verliere? Schätze, Sie sind einer der CS-Profiteure, und müssen sich ihr Arbeitsergebnis schön reden, insofern entschuldige ich Ihre sinnfreie Äusserung. Antworten
@Herr Peters: Wenn eine Bank ein Finanzierungssyndikat für einen Firmenkredit organisiert und die Firma somit Investitionen tätigen kann, die mit Glück auch rentieren, hat die Bank ganz bestimmt einen Beitrag zur Wertschöpfung der Zielgesellschaft geleistet. Und nein, nur die Nationalbank kann aus Nichts Geld schöpfen. Den Geschäftsbanen fällt das erheblich schwerer. Antworten
Kurt Frei: Solche Löhne sind einfach nicht gerecht, verglichen mit den Löhnen der grossen Masse. Es kommt nicht darauf an, ob die Schweinerei schon in der vertraglichen Abmachung getätigt wurde. Dies hat nichts mit Neid zu tun. Wir müssen sehr darauf achten, dass unsere Welt gerechter wird, sonst nimmt das Chaos zu auf allen Sparten, was einem schon klar wird, wenn man die Zeitung aufschlägt. Antworten
Das Geschrei um Boni ist unnötig, der Staat sahnt kräftig ab, 35% plus weitere Abgaben. ?Auch Sie und ich verdienen also daran, ohne dass wir etwas gemacht haben. Schreien und mitprofitieren ist unehrlich.?- Banken sind Firmen, die den Aktionären gehören. Die dürfen das, und wenn sie das nicht wollen, dann können sie einen Riegel schieben. Das müssen aber die Aktionäre machen, wenn überhaupt. Antworten
Freuen wir uns doch jetzt schon auf die 1:12-Initiative der Jung-SP. Bei Dougans Ansätzen macht das für die einfachste Schalterbeamtin oder für den hauseigenen Facility-Service doch 492'361 Franken pro Monat: in Worten vierhundertzweiundneunzigtausend dreihunderteinundsechzig. Da wird niemand mehr neidisch sein ! Antworten
71Mio.? Wahnsinn! Mir ist klar das dies kein 42h Job, sondern eher ein 70h Job, in dem man auch kein Privat Leben mehr hat. Jedoch ist 71Mio. einfach zu viel! Wenn die Banken nicht solche Löhne zahlen würden, dann würden auch weniger den Job machen. Wer würde mit der nötigen Ausbildung dafür nein sagen? Ich denke dies wären wenige! Antworten
Wenn ich Geld fast Gratis von der Nationalbank zur Verfügung bekommen würde, dieses dann mittels Geldschöpfung vervielfachen könnte, hätte mein Konto auch ein paar Nullen mehr vor dem Komma. Dies hat mit Leistung und Genie aber nicht viel zu tun. Es ist ein asoziales, parasitäres Geld-Systen das Geld von Unten nach Oben umverteilt und die Profiteure dieses Systems sind die Banker und Politiker. Antworten
Liebe MitbürgerInnen. Was geht es Sie an, was eine privatwirtschaftliche, unabhängige Unternehmung für Löhne zahlt? Sie haben Aktien? Dann verkaufen Sie doch diese. Hier wird krampfhaft versucht, den eigenen Neid irgendwie zu rechtfertigen. Wenn es so eine Normal-Bürger-Leistung ist, welche das Spitzenkader der CS leistet, dann wechseln sie doch den Job. Wir haben in der Schweiz freie Berufswahl. Antworten
@ Manuel Walker; 09:51 Herr Walker, einen Film muss ich nicht schauen oder eine DVD kaufen. Das Geld brauche ich um zu überleben. Ich kann aber nicht akzeptieren, dass ich für mein Geld arbeiten muss, und die anderen können das Geld einfach aus der Luft schöpfen. Antworten
71 Mio sind ja noch in Ordnung. Ab 75 Mio hätte ich mich langsam aufgeregt! Was soll's. Ein weiterer überzeugender Werbespot für die Abzockerinitiative. Und da diese sowieso hochgradig angenommen wird, nimmt man sich halt jetzt noch was man kann,,,,, Antworten
@Simon Vonlanthen Es geht mich sehr wohl Etwas an solange die Pensionskassen Aktien von Firmen wie UBS, CS, Novartis, etc im Depot haben. Obwohl es mein Geld ist, habe ich Darauf leider keinen Einfluss. Erst wenn ich keinerlei Geld mehr unfreiwillig zur Verfügung stellen muss, DANN bin ich ruhig und DANN geht es mich Nichts an. Antworten
Ich verstehe die ganzen Neider nicht ganz. Die CS ist eine private Institution, hat niemals Geld vom Staat bekommen, zahlt jedes Jahr Milliarden an Steuern. Hoechstens die Aktionaere haetten ein Recht auf Opposition. Aber angesichts der guten Entwicklung der CS sind die wohl auch zufrieden. Ich freue mich jedenfalls, dass wir eine solche erfolgreiche Bank wie die CS in der Schweiz haben! Antworten
Eines darf man hierbei nicht vergessen: diese Millionen werden quasi endgültig dem volkswirtschaftlichen Kreislauf entzogen. Würde nur die Hälfte davon besser in Investitionskredite für KMUs fliessen wäre der makroökonomische Mehrwert weit wertvoller als der gute Ferrari in der Garage des Bankmanagers. Das Geld fehlt nicht nur den Aktionären, sondern der gesamten Wirtschaft. Antworten
Liebe CS-Kunden. Dieses Boni-Geld wurde euch aus den Taschen gezogen. Indem ihr euer Geld zu dieser Bank bringt finanziert und unterstützt ihr solche Machenschaften. Also hört auf zu jammern und zieht euer Geld ab. So wie ich es vor Jahren getan habe. Aber es scheint sich eine alte Binsenwahrheit zu bestätigen. Es gibt welche die über den Tisch ziehen und andere die sich gerne ziehen lassen. Antworten
@ Manuel Walker; 09:51 Die Banken schöpfen KEINE Werte, sie schöpfen nur das Geld, aus nichts, aus der Luft. Die Banken leihen uns das Geld dass es gar nicht existiert, nur als der Schuld, den wir bei den Banken jahrelang haben. Wir müssen dagegen, das Geld zurückzahlen, das wir für reale Werte oder Dienste bekommen. Was für anderer „Dienst“ wird so extrem hoch bezahlt? Antworten
Ihr armen neidische Kleinsparer. Jeder verdient das Geld, das ihm zusteht! Weshalb spielen Tausende Lotto? Ist es nicht so, weil sie zu Geld kommen wollen, das sie nicht verdienen?! Falls Dougan euer Geld erhält, habt ihr es in der Hand Aenderungen herbeizuführen, falls es nicht euer Geld ist, wieso regt ihr euch auf? Antworten
ich glaub, die Zahl ist so exorbitant hoch, dass es allen - auch den Medien - zunächst mal die Sprache verschlagen hat und man zuerst mal realisiern muss, was da abgeht. Daher das noch milde und liese Urteil. Aber so langsam geht die Bodenhaftung schon verloren... v.a. weil es ja nur ein paar ganz wenige ganz oben (oder im Investment Banking) sind, alle anderen "Bankers" verdienen normal! Antworten
@Manuel Walker: Schauspieler haben ja auch kein regelmässiges Jahresgehalt! Die CS hat 2008 Verluste geschrieben und trotzdem werden jetzt Miliarden an Boni ausgeschüttet. Bezahlen tun das die Aktionäre. Bei einem Film bezahlen die Zuschauer. Der Bank stellen die Kunden ihr Geld zur Verfügung und bezahlen dafür auch noch Gebühren. Antworten
@Rolf Wehrli: Es gibt diese "feinen" Leute schon. Nur die kommen nicht in die Medien und verzichten oft wegen diesen Tugenden "unbedingt" nach ganz oben zu gelangen. Die Benchmark nach denen sich ein Institut ausrichten muss sind vergleichbare Konkurrenten, ähnlich dem Sport. Bestimmt nicht die "gehebelte" Enwicklung der Risikokapitalmärkte. Die wirklichen Versager sind die Verwaltungsräte. Antworten
@Kurt Frei: Direkt hat die CS während der Bankenkrise kein Geld vom Staat erhalten. Sie hat aber massiv davon profitiert, dass die Nationalbank zur Stützung insbesondere der Banken sehr viel Liquidität in den Geldmarkt gepumpt hat und die CS ausserordentlich billig zu Geld kam. Die Rechnung dafür wird die Allgemeinheit in Form von künftiger Inflation bezahlen. Antworten
Vorallem ist es schlimm, wenn Firmen vorgängig 100erte (CS diesmal ev. nicht) von Leuten entlassen, weil man sparen muss, wenn man dann aber sparen kann, wird alles ausgegeben - meiner Meinung nach ist das nicht handeln im Interessen der Firma - Gewinn, welcher auch darauf gründet, dass man dem Fussvolk den Job und "Guddies" wegnimmt ist kein Gewinn und darf nicht in diesem Mass belohnt werden. Antworten
Jetzt müssen die anderen Banken, vorallem UBS, aber sofort nachziehen, sonst wandern alle TopShots zurück zur CS. Und die CS sollte proaktiv das nächste Bonusprogramm aufgleisen. Zudem hat der Aktienkurs der CS im letzen Monat so etwa 10% zugelegt, alles wegen Dougan, sowas muss belohnt werden. Jeder Banker der nicht 2stellige Mio Beträg kassiert ist ein Low Performer und gehört entlassen. Antworten
@Manuel Walker: Schauspieler werden von den Studios bezahlt und wenn ein Film floppt, so hat das Studio den Schaden. Banken hingegen haben es geschafft, dass beinahe die gesamte Weltwirtschaft in die Krise geraten ist. Wenn Dougan & Co. darauf hinweisen, dass für gute Leute hohe Saläre bezahlt werden müssen, so möchte ich darauf hinweisen, dass diese 'guten' Leute für die Krise verantworlich waren Antworten
Wie waren wir doch stolz für die Erdbebenopfer um die 50 Millionen gesammelt zu haben. Kinder leerten ihre Kässeli, Omis buken Kuchen etc. Das hätte nicht einmal für den Dougan Bonus gereicht. Wasser auf die Mühlen der Abzocker-initiative und ALV Referendum! Antworten
Die „Produkte“ der Finanz-„Industrie“ sind eine Fata Morgana. Sie produzieren nichts, die Haupttätigkeit der Banken ist die Umverteilung, von denen die arbeiten und produzieren, zu denen die das Kapital haben. Die Geldschöpfung der Banken ist Rechtswidrig. Der Staat hat das Geldmonopol. Die Banken verstaatlichen, sonst machen sie unsere „Reale- Wirtschaft“ kaputt. Antworten
Banken bekommen billiges Geld vom Staat. Das verscherbeln sie teuer an KMUs, Hausbesitzer etc. Die Differenz wird eingestrichen. Als Banker hat man eine Lizenz zum Geldabsaugen. Dougan meint, er sei dazu notwendig. Ist er nicht. Die Bank würde auch Gewinn machen, wenn meine Grossmutter da sitzt. 70 Millionen fürs Zuschauen, wie die Marge eingestrichen wird. Ein absoluter Hohn. Adieu CS-Konto! Antworten
Ich fiebere und schlottere vor lauter Vorfreude auf die Abstimmung über die Abzockerinitiative und stocke für die Feier zu sicheren JA bereits jetzt die Champagnervorräte auf. Ich freue mich auch schon auf den Augenblick, wo Dougan, Ospel & zur Erkenntnis kommen müssen, dass das letzte Hemd keine Taschen hat und sie ihre Boni nicht mitnehmen können. Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht. Antworten
Selten hat jemand die 68er-Thesen so konsequent umgesetzt wie dieser Brady Dougan. Die 68er propagierten doch, sich nicht um Gesellschaft, Konventionen, Missbilligung usw. zu kümmern, sondern konsequent das zu machen wonach einem gelüstet. Gratulation, Herr Dougan, Sie haben's erlickt! Antworten
Eigentümer von gut rentierenden Firmen können gerne soviel verdienen - nicht aber gierige Angestellte, die keinerlei Risiken eingehen. Genau solch unverantwortliches Gebaren löst dann Retourkutschen auf politischer Ebene aus (Abzockerinitiative ist nur der Anfang) , unter denen dann alle leiden werden, auch diejenigen, die sich anständig benehmen. Antworten
Jetzt ist auch klarer, weshalb Brady Dougan noch vor wenigen Tagen gegen die Abzocker-Initiative gewettert hat! Ich hoffe, dass nun endlich alle wachgerüttelt sind und ihren Job machen: Die Politiker in Sachen Gesetzgebung und das Volk anlässlich der Volksabstimmung. Ursprünglich war ich gegen die Abzocker-Initative. Doch wenn die Banker sich nicht selbst disziplinieren können, müssen wir handlen. Antworten
Bonus heisst Belohnung für gute Arbeit. Die Bank-Manager werden dafür belohnt, dass die Kunden - in meinen Augen durch Betrug - ihr Geld verloren haben, und genau dieses Geld erhalten jetzt die Manager als Bonus, als Belohnung für Betrug. Diese Vorgehensweise hat mir für alle Zeit die Augen über Banken geöffnet und ich werde mich danach richten. Antworten
Ich will auf keinen Fall die Banker in Schutz nehmen! Aber wer ermöglicht den dass auf einer Bank Geld vorhanden ist, mit dem die Banker spielen oder sich bereichern können? Es sind die, die das Geld zur Bank bringen - und nur die! Kein Geld = keine Bank = keine Banker! Es ist ganz einfach. Zieht Euer Geld von den CasinoBanken ab und der Spuk ist vorbei! Antworten
Wenn ich in der Position wäre - ich hätte das nötige Feingefühl und die Bescheidenheit, mir selber nicht dermassen hohe Boni zuzuscheffeln. - Man bedenke, wie es im Volk aufgenommen würde, wenn einfach einer der Top-Kader hier nicht mitspielte und für sich einfach nur einen "normalen" Bonus beanspruchte. DAS wäre Werbung, die zieht... Antworten
Während CS Asset Management im Mai 08 seine Lehman-Beteiligungen abstiess, verkaufte CS Private Banking die Produkte fröhlich weiter mit dem Claim, sie seien ja voll kapitalgeschützt. Hätten die CS-Manager auch nur einen Hauch von Berufsethos, würden sie zuerst mal alle Kunden entschädigen. Von CHF 700 Mio. haben sie gerade mal 150 zurückbezahlt. Aber die Boni müssen ja irgendwie finanziert sein. Antworten
Ein Kompetitiver Markt lässt solche Exzesse nicht zu! Nur in einem Oligopol lassen sich solche Unsummen verdienen - auf Unternehmens- als auch Managerebene. Und wenn der Staat auch noch rettend eingreift und so eine Marktbereinigung verhindert.....! Antworten
Diese Boni sind legaler Aktionärsdiebstahl! Während die CS-Aktionäre in den 5 Jahren annähernd eine Nullrendite mit CS-Aktien erzielten, hat ein findiger Bonus-Regeln-Erfinder eine Formel mit relativer Performance gefunden die auch bei einem absolut schlechten Abschneiden wundersam Geld verteilt. Diese 3 Millarden gehörten den Aktionären! Antworten
Es ist doch gut, dass es Leute gibt, die dermassen viel verdienen. Wer würde sonst alle die teuren Sportwagen, Yachten oder Luxusuhren kaufen? Solche hohen Löhne schaffen im Nichenbereich Arbeitsplätze und hohe Steuereinnahmen bringen sie auch. Die CS ist eine Gesellschaft in privater Hand, weder Staat noch Volk sollen sich um die dort bezahlten Boni kümmern, denn es geht sie einfach nichts an. Antworten
Es kommt eben nicht darauf an, was man selbst wirklich leistet, es kommt darauf an, in welchen Sessel man sich auf irgendeine Art manövrieren kann. Je höher der Sessel, desto höher die Hebelwirkung - Allerdings ist diese - im Gegensatzu zu einem Unternehmer - nur einseitig, ansonsten hätte Dougan im 2008 auch mit ein paar Milionen aus seinem Vermögen für den 8 Mia-Verlust einstehen müssen... Antworten
Diese Boni sind ein Hohn für alle alle, die mit viel Engagement und Arbeit ihre 40000 bis 200000 Franken im Jahr verdienen. Dieser Perversion muss der Staat mit drastischen Steuern begegnen, wenn sich die grosse Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr verarscht vorkommen soll. Antworten
Was sind wir doch für eine "kranke" Gesellschaft. Anreizsysteme sind gut - aber auf das Mass kommt es an. Derartige Exzesse begünstigen die negative Stimmung gegenüber den Grossbanken und sind Honig auf das Brot der Befürworter der Abzocker-Initiative. Merken eigentlich diese Manager noch nicht, wie die Stimmung ist? Antworten
Also, ich als "Normalverdiener/5000.00/Mt." müsste dann 14'400 Monate arbeiten, oder 1'100 Jahre. Dann schrieben wir das Jahr 3110. Wieviel die CS an Boni bis dann ausbezahlt hat, wage ich nicht zu rechnen. Wenigstens haben die Gemeinden in steuergünstigen Standorten etwas von den Bonis, hoffentlich. Antworten
@M. Walker: Die Wertschöpfung generiert aber nicht er alleine. Da sind -zigtausende Mitarbeiter die dazu beitragen. Fragen Sie sonst das nächste mal am Bankschalter, was dieser Angestellte von der Wertschöpfung noch sieht? Sie werden dann sehen und bemerken, dass Brady Dougan gar nicht so ein Genie ist. Bei ihm laufen einfach alle Fäden zusammen, deshalb kann er Macht ausüben. Antworten
wenn die armen cs leute ach so "peinlich berührt" sind, könnten sie das bonusprogramm ja ganz einfach ersatzlos streichen. oder die drei milliarden an alle mitarbeiter verteilen. oder einen zehntel des betrags für die bekämpfung des welthungers einsetzen.... die scheinheiligkeit der verantwortlichen berührt wohl die meisten leute auch recht peinlich... Antworten
Wie bereits erwähnt zahlen Herr Dougan und seine Kollegen Steuren. Das Geld wird also auch uns zu Gute kommen. Lieber so, als dass es irgendwo versteckt wird, denn dieses Geld muss Herr Dougan sicher versteuern, das Steueramt liest ja auch Tagi :-) Antworten
@peter berger Warum nur mag die Öffentlichkeit dem schwer arbeitenden Mann seine Belohnung nicht gönnen? - Weil der erneute Erfolg der Banken auch darauf beruhen, dass sie einige Leute auf die Stasse gestellt hatten - das ist weder belohnens- noch lobenswert - mit diesem Geld hätte man locker noch einige einstellen können. Antworten
Ah ja: Top Schauspieler verdienen pro Film teilweise 20 Millionen. Da kräht auch kein Hahn danach. Wer sich dermassen aufregt soll CS-Aktien kaufen und an der nächsten GV poltern. Bitte aber nicht vergessen: Es ist eine Bank und nicht die Heilsarmee. Dougan hat den Auftrag Wertschöpfung zu generieren, was er auch erfolgreich macht. Antworten
Gönnen oder nicht ist nicht das Problem. Das Problem ist das dies weitr. Folgen hat (Vorbildfunktion), viele wollen nur noch möglichst viel Geld und Macht und diese Firmen ziehen solche gierigen Personen an. Was dabei herauskommt ist ja bekannt: Mobbing, asoziales Verhalten usw.. Die wirklich guten Mitarbeiter sind meiner Meinung nach genau die anderen und diese haben keine Lust auf diese Spielche Antworten
Ich persönlich bin gegen die Abzockerinitiative. Ich meine aber, dass das Parlament seine aktuellen diesbezüglichen Turnübungen bleiben lassen kann. Das Stimmvolk wird die Volksinitiative angesichts sich wiederholender derartiger Meldungen auf keinen Fall ablehnen. Antworten




margrit suter
Wer ein Auto hat bekommt keineWohnung Ich finde die Idee dieser Ueberbauung echt gut. Aber ohne Auto keinen grossen Lebensmittelladen? Ist da nicht ein Denkfehler,denn lange nicht alle Leute können die Lebensmittel "heimschleppen"!M.Suter Antworten