Wirtschaft
Wegen Wirtschaftskrise: SBB verzichten auf Preiserhöhung
Aktualisiert am 05.03.2009 15 Kommentare
Eigentlich wollten die SBB und der öffentliche Verkehr ihre Preise auf den Dezember hin erhöhen. SBB-Chef Andreas Meyer und Peter Vollmer, Direktor des Verbands öffentlicher Verkehr (VöV), beschlossen am Donnerstagmorgen indes, darauf zu verzichten.
Die SBB und der VöV begründeten dies in einem gemeinsamen Communiqué «mit dem Verantwortungsbewusstsein des öffentlichen Verkehrs in der schwierigen wirtschaftlichen Situation».
Der öffentliche Verkehr in der Schweiz wolle damit einen spürbaren Beitrag zum Erhalt der Kaufkraft der Bevölkerung leisten, wird Vollmer zitiert. Laut Meyer sind die SBB eigentlich auf höhere Preise angewiesen. Man habe jedoch die Kundschaft nicht noch mehr belasten wollen. (sam/sda)
Erstellt: 05.03.2009, 15:03 Uhr
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15 Kommentare
Ich denke eher, dass die seit langem vom vorherigen (Weibel) und jetzigen Generaldirektor versprochenen, aber noch immer fehlenden Serviceverbesserungen (Stichwort Cisalpino, Anschlüsse, Sauberkeit in den Zügen etc.) momentan wirklich keine Preiserhöhungen rechtfertigen! Aber wir zahlen dann einfach über die Steuern für die Abgeltungen der Kantone! Antworten
Etwas zu kurz zusammen gefasst, Andreas Hobi. Die Beschissenen sind dabei nämlich diejenigen, welche zu Spitzenzeiten reisen MÜSSEN, die Pendler - ausgerechnet sie! - Teilnehmer an Veranstaltungen, Meetings, Fachtagungen, usw. Die bleiben auf den hohen Tarifen sitzen. Antworten
Fassen wir kurz zusammen: Die Preise steigen nicht. Gleichzeitig bietet die SBB in Zukunft noch mehr vergünstigte Angebote für Fahrgäste, welche ausserhalb der Spitzenzeiten reisen. Der Service und Komfort nimmt von Jahr zu Jahr zu. Was will man mehr? ;-) Antworten
Das ist doch mal eine gute Nachricht ... wenn man sie den glauben darf. Bei SBB-Meyer oder Post-Gygi weiss man ja nie so recht was Sache ist. Noch schöner wäre allerdings, wenn die (zu) teuren Tarife des ÖV - nicht nur bei der Bahn - endlich gesenkt würden. Antworten
Die Argumentation vor diesem Entscheid für eine Preiserhöhung hat mich sowieso erstaunt: Auf Vorrat hin hätte mal der Preis angehoben werden sollen, damit Material beschafft werden kann und weil schwierige Zeiten anstehen. Nicht etwa, weil Leistung und/oder Angebot gesteigert worden wären. Und jetzt - so wunderbar gnädig - wird davon abgesehen. Das war ein dreister Versuch, Herr Meyer. Antworten
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Seit 20 Jahren GA für ganze Familie. Welcher GA Inhaber wählt die Stosszeit wenn er nicht muss? Eine längere Tagesfahrt fällt wohl bei der Hin- oder bei der Rückreise in die Stosszeiten. Für kurze Distanzen erübrigt sich das GA. Welcher administrativer Aufwand wird neu entstehen. Hr. Meyer ahmt wohl den Tarif -Wirrwarr der DB oder englischen Privatbahnen nach. Antworten