Wegen Wirtschaftskrise: SBB verzichten auf Preiserhöhung

Bahnfahren wird nun doch nicht teurer: Um die Portemonnaies der Kunden in der Wirtschaftskrise zu schonen, verzichten die SBB und der übrige öffentliche Verkehr auf die ursprünglich geplante Tariferhöhung.

Eigentlich wollten die SBB und der öffentliche Verkehr ihre Preise auf den Dezember hin erhöhen. SBB-Chef Andreas Meyer und Peter Vollmer, Direktor des Verbands öffentlicher Verkehr (VöV), beschlossen am Donnerstagmorgen indes, darauf zu verzichten.

Die SBB und der VöV begründeten dies in einem gemeinsamen Communiqué «mit dem Verantwortungsbewusstsein des öffentlichen Verkehrs in der schwierigen wirtschaftlichen Situation».

Der öffentliche Verkehr in der Schweiz wolle damit einen spürbaren Beitrag zum Erhalt der Kaufkraft der Bevölkerung leisten, wird Vollmer zitiert. Laut Meyer sind die SBB eigentlich auf höhere Preise angewiesen. Man habe jedoch die Kundschaft nicht noch mehr belasten wollen. (sam/sda)

Erstellt: 05.03.2009, 15:03 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

15 Kommentare

Urs Häni

07.03.2009, 21:32 Uhr
Melden

Seit 20 Jahren GA für ganze Familie. Welcher GA Inhaber wählt die Stosszeit wenn er nicht muss? Eine längere Tagesfahrt fällt wohl bei der Hin- oder bei der Rückreise in die Stosszeiten. Für kurze Distanzen erübrigt sich das GA. Welcher administrativer Aufwand wird neu entstehen. Hr. Meyer ahmt wohl den Tarif -Wirrwarr der DB oder englischen Privatbahnen nach. Antworten


Heinz Oberlin

06.03.2009, 14:57 Uhr
Melden

Ich denke eher, dass die seit langem vom vorherigen (Weibel) und jetzigen Generaldirektor versprochenen, aber noch immer fehlenden Serviceverbesserungen (Stichwort Cisalpino, Anschlüsse, Sauberkeit in den Zügen etc.) momentan wirklich keine Preiserhöhungen rechtfertigen! Aber wir zahlen dann einfach über die Steuern für die Abgeltungen der Kantone! Antworten


Ulrich Knobel

05.03.2009, 16:47 Uhr
Melden

Über die Freudenausbrüche einiger Schreiber muss ich lächeln. Ich fahre selber seit über 4 Jahren ÖV und weiss genau was kommt. Die Aufschläge werden später einfach doppelt so hoch sein. SBB-Meyer gibt kein Geld her. Antworten


Abdul R. Furrer

05.03.2009, 16:02 Uhr
Melden

Etwas zu kurz zusammen gefasst, Andreas Hobi. Die Beschissenen sind dabei nämlich diejenigen, welche zu Spitzenzeiten reisen MÜSSEN, die Pendler - ausgerechnet sie! - Teilnehmer an Veranstaltungen, Meetings, Fachtagungen, usw. Die bleiben auf den hohen Tarifen sitzen. Antworten


Sandro Hartmann

05.03.2009, 15:53 Uhr
Melden

Die beste Nachricht seit Monaten. Super. Antworten


Andreas Hobi

05.03.2009, 15:36 Uhr
Melden

Fassen wir kurz zusammen: Die Preise steigen nicht. Gleichzeitig bietet die SBB in Zukunft noch mehr vergünstigte Angebote für Fahrgäste, welche ausserhalb der Spitzenzeiten reisen. Der Service und Komfort nimmt von Jahr zu Jahr zu. Was will man mehr? ;-) Antworten


Peter Bucher

05.03.2009, 15:26 Uhr
Melden

Freut mich als Pendler ausserordentlich. Nur, früher oder später werden wir Bahnkunden uns beteiligen müssen an den Ausbaukosten im öV. Schön ist es 2009 noch nicht so weit ;-) Antworten


Abdul R. Furrer

05.03.2009, 15:24 Uhr
Melden

Das ist doch mal eine gute Nachricht ... wenn man sie den glauben darf. Bei SBB-Meyer oder Post-Gygi weiss man ja nie so recht was Sache ist. Noch schöner wäre allerdings, wenn die (zu) teuren Tarife des ÖV - nicht nur bei der Bahn - endlich gesenkt würden. Antworten


Leo Minger

05.03.2009, 15:22 Uhr
Melden

Die Argumentation vor diesem Entscheid für eine Preiserhöhung hat mich sowieso erstaunt: Auf Vorrat hin hätte mal der Preis angehoben werden sollen, damit Material beschafft werden kann und weil schwierige Zeiten anstehen. Nicht etwa, weil Leistung und/oder Angebot gesteigert worden wären. Und jetzt - so wunderbar gnädig - wird davon abgesehen. Das war ein dreister Versuch, Herr Meyer. Antworten


Peter Tischhauser

05.03.2009, 15:13 Uhr
Melden

Sowas liest man gerne, da fahr ich nun doppelt freudig zur Arbeit. Antworten


Urs Villmer

05.03.2009, 14:58 Uhr
Melden

Bin mächtig positiv überrascht von der SBB. Chapeau die Herren!!! Antworten


Giuseppe Amato

05.03.2009, 14:53 Uhr
Melden

Kurzgefasst: Bravo! Antworten


Thomas Lanz

05.03.2009, 14:49 Uhr
Melden

Besser als jede Steuersenkung! Danke ÖV! Antworten


Adrian Meier

05.03.2009, 14:47 Uhr
Melden

REINER POPULISMUS !!! Ernsthaft, was soll das? Meinen die Herren Meyer und Vollmer retten (besser gesagt bringen aus der Krise) mit diesem Entscheid die Wirtschaft?!? Ein Witz so etwas Antworten


Walter Kunz

05.03.2009, 14:41 Uhr
Melden

SBB Preiserhöhung. Auch ohne Krise nicht nötig. Sehe auch absolut keinen zwingenden Grund. Antworten



Wirtschaft

Populär auf Facebook Privatsphäre

Meistgelesen in der Rubrik Wirtschaft

Lokale Suche

Marktplatz

Umfrage

Gesetzt den Fall, Geld spielt für Sie eine untergeordnete Rolle. Würden Sie in Andermatt eine Ferienwohnung kaufen?




Internet auf dem Fernsehen: Der Trend geht klar in diese Richtung. Werden Sie sich einen Smart TV kaufen?

Ja, auf jeden Fall

 
15.1%

Nein, interessiert mich nicht

 
40.2%

Erst wenn die Geräte billiger geworden sind

 
35.1%

Ich habe schon einen

 
9.7%

3308 votes au total