Wirtschaft

Wenn 147 Konzerne die ganze Wirtschaft kontrollieren

Forscher der ETH haben die Weltwirtschaft systemtheoretisch unter die Lupe genommen. Ihr Fazit: Ein paar Konzerne besitzen die Macht über den globalen Kapitalismus. Dies birgt hohe Gefahren.

Im Zentrum der Macht: UBS-Sitz in Frankfurt.

Im Zentrum der Macht: UBS-Sitz in Frankfurt.
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ETH-Forscher aus dem Bereich Systemdesign haben den globalen Kapitalismus mit den Methoden der modernen Systemtherorie unter die Lupe genommen. Ihr Schluss: Eine kleine Gruppe von 147 Firmen kontrolliert den Grossteil der übrigen Wirtschaft.

Die Forscher filterten aus der Datenbank Orbis – diese enthält die Einträge von rund 37 Millionen Firmen – etwas mehr als 43'000 multinationale Konzerne heraus, welche durch wechselseitige Aktienbesitze vernetzt sind. Gemäss «SonntagsZeitung» stiessen die Systemtheoretiker bei der weiteren Analyse von Besitz- und Machtverhältnissen auf einen Kern von 1318 Firmen, die dank Aktien grosse Teile der Realwirtschaft kontrollieren.

Finanzinstitute im Zentrum

Damit waren die Forscher noch nicht im effektiven Zentrum der Machtkonzentration angelangt. Denn innerhalb des Netzwerkes stiessen sie erneut auf eine Einheit von 147 Konzernen, die noch stärker vernetzt sind. Diese Konzerne haben nicht nur eine fast vollständige Kontrolle über sich selber, sie beherrschen auch rund 40 Prozent der übrigen Wirtschaft. «Wir hatten nicht erwartet, dass die Macht im Zentrum derart konzentriert sein würde», meint einer der Studienautoren, James Glattfelder, gegenüber der «SonntagsZeitung».

Ebenfalls spannend: Rund drei Viertel der Mitglieder der Super-Einheit gehören der Finanzindustrie an. Im Zentrum steht der britische Finanzmulti Barclays. Die Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse folgen auf den Plätzen 9 und 14. «Wir haben die Daten mit verschiedenen Modellen durchgerechnet und kamen immer zu sehr ähnlichen Ergebnissen», sagt Glattfelder. «Das Zentrum blieb weitgehend stabil.»

Wettbewerb wird behindert

Die starke Machtballung steht nicht nur im Widerspruch zu einem demokratischen Staatsverständnis, sie gefährdet durch ihre dichte Vernetzung auch die Stabilität des Systems. Glattfelder: «Das Gesamtsystem wird so instabiler, weil sich Probleme leicht ausbreiten können.» Ein Beispiel dafür sind die Auswirkungen, welche der Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers (sie rangiert auf Platz 34) auf die Finanzwirtschaft hatte.

Diese Konzentration von Macht behindert aber auch den Wettbewerb. Die Mitglieder des Kerns seien durch gemeinsame Interessen verbunden, das mache Reformen schwierig, sagt Glattfelder: «Wenn sich eine solche Struktur einmal gebildet hat, lässt sie sich kaum mehr aufbrechen.» (kpn)

Erstellt: 23.10.2011, 09:17 Uhr

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197 Kommentare

Marius Wartmann

06.11.2011, 23:43 Uhr
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Der Markt war noch nie frei. Zuviele einflussreiche Superreiche gibt es. Man siehe nur Standard Oil und das Rockefeller-Imperium, ganz zu schweigen von der Rotschild-Familie. Schön, dass dies die ETH berichtet - als nächstes sollten sie sich nach den Eigentümern bzw. Mehrheitsaktionären der Bank of England und der Federal Reserve etc. suchen. Antworten


Christian Heiniger

30.10.2011, 10:31 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Interessante Studie. Dennoch würde ich gerne wissen, welche Annahmen den Berechnungen zu Grunde lagen. Alle Modelle sind Vereinfachungen. odellgäubigkeit kann auch zu gefährlichen Schlussfolgerungen führren. Aber im Grundsatz bin ich von den Resultaten nicht überrascht. Eine breitere Vernetzung wäre wohl stabilisierend. Antworten


Mario Heeb

29.10.2011, 14:50 Uhr
Melden 1 Empfehlung

UBS auf Platz 9? Mussten die nicht beim Singapurer Staatsfonds GIC, dem grössten Aktionär der Bank, antanzen als der Spekulant die 2 Mia. in den Sand setzte? Also ist entweder alles halb so wild, oder der eigentliche Kern besteht aus maximal 8 Firmen... Antworten


Thomas Ramseyer

29.10.2011, 09:55 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Das Resultat basiert nicht auf Feldforschung. 147 Grosskonzerne kontrollieren sich selbst und knuten 40% der übrigen Wirtschaft. Es handelt sich bloss um Beteiligungsverflechtungen. Die meisten reagieren lediglich und handeln nicht konzertiert. Ihr Versagen in der Selbskontrolle beweist dies regelmässig. . Ausnahme: Kompensationsstruktur und Hire/Fire Kultur. Kontrollieren könnten die Bürger. Antworten


Edgar Stein

29.10.2011, 00:49 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Sehr guter Artikel Antworten


Peter C. Hey

27.10.2011, 05:47 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Tja,....also Ich seh ja schon, in der Rolle eines Philanthropisten muss ich es devinitiv einsehen, nach dem lesen der ganzen Kommentare, ..hier wuerde keiner nicht nur den geringsten Anteil der Aktien der 147er in Empfang nehmen , sollten die morgen zur freien GRATIS verteilung ausgelegt. Lieber unterjocht weiter meckern gegen die Super - Broetligeber ! Antworten


Ralf Osnter

26.10.2011, 14:33 Uhr
Melden

Mal umgekehrt gefragt: Enthält die Studie auch die Finanzindustrie und die wichtigsten Konzerne der BRIC--Staaten? Es ist kaum zu glauben, dass China hier noch keine bedeutende Rolle spielen soll. UND:Mal umgekehrt gelesen: 147 Konzerne beherrschen 40% der Weltwirtschaft, aber sie beherrschen die anderen 60% nicht.Vom Monopol ist man also noch ein gutes weites Stück entfernt. Antworten


Karl Bolliger

25.10.2011, 12:18 Uhr
Melden 4 Empfehlung

... und wann kommen die Chinesen ins Spiel? Dieses Netz ist sehr NYLon lastig - wann ändern sich die Parameter? Antworten


Stefan Flüeler

25.10.2011, 01:30 Uhr
Melden 23 Empfehlung

147 Konzerne, das sind nicht mehr viele. Wir sind schon fast beim Monopol angelangt. Mit jeder weiteren Wirtschaftskrise wird diese Konzententration noch zunehmen. Am Ende steht der Monopol, das 'Schwarze Loch des Kapitalismus'. Im Monopol kommt jeder Wettbewerb zum Erliegen; das führt zum Zerfall aller staatlichen Kontrolle und im Anschluss zu einer fürchterlichen globalen Wirtschaftsdiktatur. Antworten


doci Müller

24.10.2011, 13:33 Uhr
Melden 44 Empfehlung

Ist ja interessant!
Aber noch viel interessanter wäe es zu wissen, welchen Personen die Aktien dieser Konzerne gehören?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass da alles auf etwa 8 -10 Familienclans rausläuft.
Und die sagen schon lange, wo es auf der Welt langgeht.
Und dann von wegen "Verschwörungstheorie"
Viele Grüße - der ESM ist auch ein Produkt dieser "Elite"
Antworten


Max Becker

10.11.2011, 16:41 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Endlich mal eine vernuenftige Aussage,bzw.eine richtige Annahme.Es sind 13 Familien,die die Welt steuern.Und die CEO resp. die Presidents unserer Nationen sind nur ausfuehrende Organe.Alles was sich heute und morgen ereignet,ist schon lange geplant worden.Aber es ist erstaunlich,dass nur ein sehr kleiner Prozentsatz der Landeseinwohner eine Ahnung hat von der "Elite", die die Welt kontrolliert.


lora kamm

24.10.2011, 12:33 Uhr
Melden 8 Empfehlung

"Die 147" sind nicht als statische Grösse zu verstehen. Ev. waren es vor Jahresfrist 152, im kommenden Jahr vielleicht noch 139 (1997 waren es ca. 500) Es geht nicht nur um die Umsetzung der WTO ect.-Regeln zur absoluten Kontrolle, sondern auch um Verdrängungs- und Konzentrations-Kriege innerhalb. Es ist anzunehmen, dass die Welt gerade einem grösseren solcher Konzentrationsprozesse ausgesetzt ist Antworten


ann ka

24.10.2011, 11:54 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Wo kann ich den Untersuchungsbericht finden? Antworten


Detlef Bosau

24.10.2011, 11:07 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Wieso eigentlich 147? Entweder sind es 42 oder es sind 23 ;-) 23 ist die "Zahl" der Illuminaten, Freimaurer und dergleichen. Adam Weishaupt, die Weisen von Zion, Illuminaten...
Das klingt nach Spinnereien, die ich im Kopp-Verlag vermutet hätte. Wissenschaft ist sowas nicht.
Hat die ETH da geschlampt? Oder haben Sie falsch abgeschrieben?
Kopfschüttelnd.
Detlef Bosau
Antworten


Peter Hey

24.10.2011, 22:36 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Sind Sie etwa neidig dass Sie nicht dazu gehoeren ? Ich meine zu den Logen MItglieder der Head + Bones oder der 99er die wahrscheinlich alle Aktien haben die es benoetigt um da mit FUll Power sagen zu koennen WIR SIND ES. Goennen Sie sich doch ein konkurrenzloses Leben und geniessen Sie die Liebe die Sie zum naechsten bringen koennen, statt hier im Dunkeln zu tappen wer nun der maechtiger ist !


james glattfelder

24.10.2011, 10:17 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Als Coautor der Studie würde ich gerne auf den folgenden Link verweisen, um den vielen Missverständnissen entgegenzutreten und v.a. die Frage um die Neutralität der Studie zu klären:
http://j-node.blogspot.com/2011/10/network-of-global-corporate-control.html
Antworten


Andi Berger

24.10.2011, 09:44 Uhr
Melden 21 Empfehlung

@Leiber + Steiner: Was für eine schwachsinnige Logik. An der ETH arbeiten rund 10'000 Wissenschafter und die sollen alle politisch links sein? Gibt es also eine linke und rechte Mathematik, Physik, u.s.w.? Sie stören sich daran, dass die Resultat "links" sein sollten und daher nicht ernst genommen werden sollten. Und das soll dann nicht politisch motiviert sein Resultate zu zensurieren? Antworten


Erika Lichtenauer

24.10.2011, 07:30 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ändern Sie solche Strukturen indem Sie Ihr Geld weder in Aktien solcher Konzentrations-Unternehmen investieren, noch deren Produkte/Dienstleistungen kaufen, und indem Sie auch nicht mit jenen Finanzinstituten zusammengearbeiten - die schlussendlich das Geld wieder diesen Finanzinstituten zuführen. Es sollten Signale für ein erkennbares Risiko für einen "Run auf die Banken" geben!! Antworten


Zelokan Zel

24.10.2011, 15:00 Uhr
Melden 8 Empfehlung

"noch deren Produkte/Dienstleistungen kaufen"...dürfte reichlich schwer sein.
Um sicher zu gehen dass sie nicht bei denen einkaufen bleibt ihnen nur eine Möglichkeit übrig, nämlich nur direkt ab Hof kaufen und/oder selber produzieren.


Hans Saurenmann

24.10.2011, 06:44 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Die Studie ist ein bisschen alt, hat aber interressante Ansaetze.Jetzt wissen wir wo unsere sauer verdiente Franken des Steuerzahlers verbraucht werden, sogar in der ETH. Die Schlussfolgerung ist kurz und buendig, keine Steuern bezahlen und alle die Studios muessen Ihr Studium dem Steuerzahler zurueckzahlen, zB Studieplatz SFR 500.000.00, jeden Monat SFR 5.000.00 direkten Abzug am Lohn bis getilgt Antworten


Marcel Kraus

24.10.2011, 04:16 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Die hohe Macht- und Kapitalkonzentration bei 147 globalisierten Konzernen ist dank dieser ETH-Studie empirisch belegt und verweist gleichzeitig auf den gefährlichen Domino-Effekt in unserem Wirtschaftssystem. Faktisch besteht hier ein "too big to fail"-Risiko", auf das wir nicht genügend vorbereitet sind. Auf dieses Problem hat bereits Karl Max hingewiesen, ohne dass ihn jemand ernst genommen hat. Antworten


Herb Jost

23.10.2011, 22:12 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Persönliche Erlebnisse erst lassen frösteln und bestätigen Ihre Aussage @Sacha Meier:16:23: Zur Rettung meiner schmerzenden Beine verbrachte ich Januar auf Java, täglich massiert von einer 22Jährigen, welche fast perfekt auf 4 Sprachen kommunizierte. War Anfängerin. Wurde Zeuge ihrer monatlichen Salärauszahlung: 45$. Hatte Banklehre, wie sie zum Abschied gestand, aber Spass am Geldzählen verloren Antworten


Christina Leiber

23.10.2011, 21:26 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Es ist nicht alles Forschung wo Forschung drauf steht. Manchmal ist es politische Propaganda. In diesem Fall ist es wohl linke Propaganda und erst noch solche die vom Steuerzahler bezahlt wurde. Antworten


Abo Aboghiir

24.10.2011, 11:47 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Du sollst wahrscheinlich Recht-infiziert zu sein, werfe einen Blick auf sogar von Qualitätmedien veroffentlichte Nachrichten über weltweite Proteste gegen Kapitalissm und Rechte globale Herrschafft.


Nuntius Von Civitas Libertatis

24.10.2011, 10:45 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Nicht alles, was nicht in Ihr Weltbild passt, ist linke Propaganda. Kapitalismus ist ein Fakt. Und bald werden auch die verträumtesten Konservativen das einsehen.


Theo Haenzi

24.10.2011, 10:09 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Davon ausgehend, dass Sie an keinem der 147 Unternehmungen massgeblich beteiligt sind und dass Sie sich nicht zu den 5% Topverdienern/Reichen zählen können, vertreten Sie ganz offensichtlich eine politische Meinung gegen Ihre eigenen Interessen!


Peter Steiner

23.10.2011, 21:01 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Dass die Beamten von der ETH mit solchen Elaboraten ihre eigene Gesinnung bewerben dürfen ist angesichts der Linken Politik hierzulande nicht verwunderlich. Dass aber die Basler Zeitung dies als Anlass zu einem provokativen Artikel nimmt schon. Antworten


Urs Brunner

24.10.2011, 09:44 Uhr
Melden 38 Empfehlung

Linke Politik? Was laberst du da? Schon mal die Wahlergebnisse angeschaut? Die "Linken" haben nicht mal ein Drittel der Sitze, wie soll da linke Politik dominieren? Aber wenn du es oft genug wiederholst, glauben es bestimmt ein paar Deppen.


knut roth

23.10.2011, 19:39 Uhr
Melden 38 Empfehlung

diese besitzen 147 firmen 40 % des aktienvolumens aller aktiengesellschaften. da diese 147 firmen über komplexe finanzprodukte miteinander verknüpft sind (siehe auch sf videoportal, eco vom 17.10.2011) wird mit grösstmöglicher wahrscheinlichkeit auch immer auf die (gegenseitige) maximale gewinnsteigerung hingearbeitet, was nur diesen firmen und deren grossaktionären dient. faktisch: feudalismus2.0 Antworten


knut roth

25.10.2011, 12:51 Uhr
Melden 2 Empfehlung

bei uns nennt sich das lobby-ing in der wandelhalle (..). dass der feudalismus nie überwunden wurde, ist allgemein nicht bekannt. grundbesitz müsste verunmöglicht werden, parzellen NUR im baurecht vergeben werden. das wäre eine der veränderungen um die allgemeinheit gegenüber partikular interessen zu stärken. das ganze ist sehr komplex, wissen darf leider beschränkt werden.


Sacha Meier

24.10.2011, 11:55 Uhr
Melden 9 Empfehlung

@knut roth: Die Amerikaner haben für die direkte Einflussnahme der Finanzindustrie und Konzerne auf demokratisch gewählte Regierungen bereits einen wohlklingenden Namen: Corpocracy.
Es ist eine Mischung aus Kleptokratie, Plutokratie - und eben Feudalismus.


bernd pier

23.10.2011, 19:31 Uhr
Melden 20 Empfehlung

gibt es die 147 als Liste, wär doch schön die Namen zu haben. Antworten


Andres Müller

23.10.2011, 22:30 Uhr
Melden 9 Empfehlung

In der Studie sind nur die ersten 50 Konzerne erwähnt und die Studie finden Sie auf dem Netz unter "The network of global corporate control" von Stefania Vitali, James B. Glattfelder, und Stefano Battiston (Chair of Systems Design, ETH Zurich).


Fritz Oldinger

23.10.2011, 19:28 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Tja Regierungen schützen diese Konzerne Antworten


Herb Jost

24.10.2011, 08:19 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Diese Regierungen wurden wieder längst durch Rating-Agenturen kaltgestellt, die ihrerseits von mächtigen Banken finanziert werden
"Berger die ehrenwerten Mafiabosse" g.ogeln.


Zelokan Zel

23.10.2011, 22:58 Uhr
Melden 43 Empfehlung

Und Konzerne halten sich Regierungen.


Manfred Grieshaber

23.10.2011, 16:44 Uhr
Melden 35 Empfehlung

Überrascht? Wir machen das seit 400 Jahren. Alles begann in den Niederlanden mit der Gründung der VOC und dem Platzen den ersten Spekulationsblase (Tulpenmanie). Seither entstehen immer wieder neue Netzwerke aus Banken, Politik und Unternehmen zum Zweck der Gewinnmaximierung bis eine Spekulationsblase platzt. Neue Produkte entstehen, die Akteure wechseln, das Spiel bleibt gleich. Antworten


Zelokan Zel

24.10.2011, 14:55 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Dazu kann man folgende Bemerkung machen - Das Plündern der Kolonien diente auch dazu die gigantische Schulden (um die 850000 Gulden) für die Kaiserwahl abzutragen...
und nach den Fugger kamen andere grosse "Konzerne"...und es dauert bis heute an.


Manfred Grieshaber

24.10.2011, 00:02 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@Zelokan Zel: Ihr Beispiel passt perfekt zur aktuellen Krise. Die politischen Geschäfte, die Finanzierung (Bestechung der Kurfürsten) der Wahl Kaiser Karls V. ruinierten die Bank. Weil die Habsburger zwar Südamerika ausplünderten, das Edelmetall aber nicht zur Wirtschaftsförderung nutzten sondern nur eine gigantische Inflation auslösten gingen die Dynastie pleite und mit ihr auch die Fugger-Bank.


Zelokan Zel

23.10.2011, 23:01 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Die Problematih ist tatsächlich nichts neues.
Das Augsburger Handelhauss der Fugger (die u.anderem auch den Ablasshandel kontrollierten) machten Kaiser und Päpste.


Andres Müller

23.10.2011, 16:43 Uhr
Melden 35 Empfehlung

"Ebenfalls spannend: Rund drei Viertel der Mitglieder der Super-Einheit gehören der Finanzindustrie an." Spannend? ..das ist das globalisierte Resultat der Entwicklung seit Margaret Thatcher. Auch alle Demokratien tanzen heute nur noch im Takt der globalen Megakonzerne (die im Schatten die Welt regieren) - was uns die Politiker als "die Marktkräfte" anonymisieren um es vor uns zu verschweigen. Antworten


lora kamm

23.10.2011, 16:03 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Teil 5: Verhandlungen werden ohne demokratische Kontrolle durchgeführt. Regierungen haben jedoch die gesetzlichen Regelungen zu beseitigen, welche den MRA's (Abkommen gegenseitiger Anerkennung) zuwiderlaufen. Die beherrschenden Unternehmen kontrollieren u.a. die Saatgut Patente, die buffer stocks (bei Hungersnöten) und fast sämtl. Informations- und Kommunikationsmittel. ENDE Antworten


Sacha Meier

23.10.2011, 19:00 Uhr
Melden 11 Empfehlung

@I.Kamm Ihr Optimusmus in Ehren, aber alea iacta est. Eher wird man einen Haifisch überreden können Vegetarier zu werden, als unsere Finanzregierung, altruistisch zu handeln. Die Resource Mensch ist nirgends knapp. Deshalb ist der Marktwert seiner Arbeitskraft höchstens €1/h für alle nicht systemrelevanten Berufe. Das wird genau jetzt auch bei uns via PFZ eingeführt. USA und EU haben das schon.


lora kamm

23.10.2011, 17:27 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@Sacha Meier: Medien haben eine grosse Verantwortung, weil die Zusammenhänge nicht kommuniziert werden. Es hätte ev.schon bessere Zeitpunkte gegeben, um eine internat.Gegenstrategie zu entwickeln, denn diese globale Vereinnahmung kann nicht nur national angegangen werden. Bin trotzdem optimistisch - auch "MAI's" sind angewiesen auf die Ressource Mensch !


Sacha Meier

23.10.2011, 16:23 Uhr
Melden 17 Empfehlung

@I.Kamm. Sie beschreiben zwar viele Symptome unserer sterbenskranken westlichen Zivilisation, unterlassen es jedoch zu erwähnen, dass es keine Therapie mehr gibt. Die Metastasen der Korruption sind überall. Auch die alten Römer sahen am Schluss genau, dass 98% Ihres Vermögens von 2% (Familienclans) kontrolliert wurde - trotzdem kam der Exitus. Fazit: Wir können gerade unseren Untergang erleben.


bruno - walther rudolph

23.10.2011, 16:01 Uhr
Melden 23 Empfehlung

das alles wurde nur möglich weil die linksparteien und gewerkschaften schlafen und jede menge an fauler kompromisse schliesen >>> ddurch wurden sie unglaubwürdig und haben viele mitglieder, sympatisanten und somit an kraft verloren >>>>>> wann merkt ihr endlich, dass es auch für euch schon bald zu spät ist >> ruft endlich den generalstreik aus und beteiligt euch an der occupy-bewegung Antworten


Sacha Meier

23.10.2011, 15:59 Uhr
Melden 20 Empfehlung

Der letzte Satz sagt es klar: Für politische Manifeste und Aktionitis ist es längst zu spät. Und Wahlen bewirken rein gar nichts, weil das System längst metastasiert hat. Jede untergegangene Hochkultur hat es durchglaufent: Naivität der Bürger, Dekadenz, Machtkonzentration, Korruption, Überschuldung, schleichender Systemkollaps, Exitus. Dem Westen bleiben noch vielleicht 5...15 Jahre. Mehr nicht. Antworten


Bruno Oerig

23.10.2011, 15:52 Uhr
Melden 31 Empfehlung

Jetzt wissen wir auch wieso wir immer von Finanzlobby-Parteien wie SVP, FDP, etc. hören, es brauche einen möglichst schlanken, sprich schwachen Staat. Sicherlich muss regelmässig Sand im Getriebe der Bürokratie entfernt werden, aber es braucht eben starke Staaten(gemeinschaft), um den Raubtieren entgegenzutreten. Dafür ist es jetzt wohl zu spät, Staat, also dessen Bürger wurden ausgeplündert! Antworten


Mike Schramm

23.10.2011, 17:41 Uhr
Melden 7 Empfehlung

@ Frau Brock. Das sehen Sie korrekt: Die Interessen zwischen Staat und Konzernen divergieren schon länger nicht mehr. Die Investmentbankingstrategie der UBS war sehr lange Zeit ein geeignetes Werkzeug des Schweizer Staates, mit dem er sich einen Vorteil vor anderen Ländern zu erhaschen hoffte. Diese nationale Nutzenoptimierung steht grundsätzlich im Einklang mit einer Gewinnmaximierung der Banken.


Ursi Brock

23.10.2011, 17:03 Uhr
Melden 11 Empfehlung

@Schramm; Leider ist es genau so. Vom schwachen, ineffizienten, faulen Staat und dessen angeblicher Steuergeldverschwenung spricht man immer dann wenn es um Leistungen für die Zivilgesellschaften geht. Die Staaten sind aber nicht schwächer geworden. Das Gegenteil ist der Fall, aber diesmal zu nutzen primär der globalisierten Kapitaleigentümer, Investoren, Aktionären. Deren Rechte werden umgesetzt


Mike Schramm

23.10.2011, 16:24 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Träumen Sie weiter. Diese Firmen sind alle gerade deshalb so stark geworden, weil sie vom Staat geschützt wurden und dessen Politik zu nutzen wussten.


lora kamm

23.10.2011, 15:48 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Tei 4: Staaten brechen unter den verordneten Strukturanpassungsprogrammen zusammen.
Es folgen Explosionen der Arbeitslosenzahlen, Unruhen und Armut. Dagegen wird eine gigantische polizeiliche + militärische Repressionsmaschinerie aufgefahren. Doktrin: Innenpol. Kriminalisierg. des Elends (SVP!), aussenpol. Kriminalisierg. widerspenstiger Staaten (!!!)
Antworten


Alejandro Galan

23.10.2011, 15:30 Uhr
Melden 38 Empfehlung

Es ist keine Überraschung, dass „ein paar Konzerne die Macht über den globalen Kapitalismus besitzen“. Hätten die Wirtschaftsforscher der ETH die Band 1 „Des Kapitals“ von Marx gelesen, hätten sie die Themen Konzentration und Zentralisation des Kapitals gefunden und gesehen, dass schon im 19en Jahrhundert Marx die möglichen Gefahren analysiert hatte. Also, in ca. 150 Jahren nichts gelernt. Antworten


James Lehmann

23.10.2011, 22:24 Uhr
Melden

Jules Verne hat auch schon recht früh von einer Mondreise geschrieben. Nach Apollo kann man dann auch meinen: Jules Verne hat das schon geschrieben. Nichts dazugelernt. Jeder im ersten Semester muss das Kapitel lesen. Und hoffentlich kann auch jeder Erstsemestler sagen, warum die Beweisführung einer globalen Theorie mit Problemen behaftet ist.


Dennis Knecht

23.10.2011, 20:13 Uhr
Melden 13 Empfehlung

In 150 Jahren nichts gelernt? Wieso denn? Es läuft doch alles prima und funktioniert bestens. Für das eine Prozent zumindest...


Jens Gloor

23.10.2011, 15:18 Uhr
Melden 36 Empfehlung

Hinter diesen 147 multinationalen Konzernen stehen die BILDERBERer - unsere wahren Feinde. Alle diese 'unsichtbaren Eigentümer' scheinen nie in einer Reichsten-Liste (BILANZ, FORBES, etc.) auf, da diese Leute aus gutem Grund die Öffentlichkeit scheuen wie der Teufel das Weihwasser - ganz speziell die Rotschild-Dynastie, die im Wesentlichen das 1% darstellen. Antworten


urs bilger

23.10.2011, 15:57 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Bin erstaunt, dass Ihr Kommentar veröffentlicht wurde. Nicht zu vergessen die Rockefellers und andere niederträchtige Individuen, die sich immer hinter der "ach wir sind doch solche Menschenfreunde" Fassade verbergen.


Bojan Antonovic

23.10.2011, 15:07 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Interessant! Allerdings würde mich auch der historische Verlauf der Machtkonzentration interessieren! Und der wird alles andere als statisch sein, denn sonst müssten uns noch römische und ägyptische Familien kontrollieren. Die Chinesen schlafen auch nicht. Allerdings ist auch die Frage, ob es stets eine Machtballung von 40% auf 150 Firmen gibt. Antworten


Franz Muller

23.10.2011, 15:04 Uhr
Melden 18 Empfehlung

. und jetzt bei den 20 grössten Konzernen in die Tiefe gehen! In die Strukturen, an die Personen, zu den Aktivitäten, den Vernetzungen mit Regierungen + Parteien, den geheimen Spenden und den Schaden durch global herumvagabundierende Geldvermögen. Wahrscheinlich wird explosiver Diskussionsstoff für lange Zeit herauskommen. Aktuelle Bewegungen werden jede Information gebrauchen können. Antworten


Bruno Froehlich

23.10.2011, 14:45 Uhr
Melden 18 Empfehlung

«Wir hatten nicht erwartet, dass die Macht im Zentrum derart konzentriert sein würde», und fuer den ganzen Rest braucht es auch keine "wissenschaftliche" Studie. Gefuehlt ist es kuehl, also was interessieren mich die Grade ? Nichts, denn mir reicht das Gefuehl zu frieren, das undemokratische Klima meine Ueberzeugung naehrt, Finanzmacht regiert Regierungen und nicht wie vorgekaukelt wird! Antworten


Chris Burri

23.10.2011, 14:39 Uhr
Melden

@lora kamm, zu Teil 2: da fehlt noch die FDA in der Liste... Antworten


Urs Brauchli

23.10.2011, 14:34 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Nein, wirklich??? Welche Überraschung!
Hat's dafür wirklich eine Studie gebraucht? Das hat Franz Hohler mit seinen «Bsitzverhältnis» schon 1977 zum Besten gegeben - damals fanden das die Leute irgendwie lustig...
Antworten


Samuel Etter

24.10.2011, 11:50 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Sie haben recht Hr. Brauchli. Eine Ueberraschung ist es in der Tag nicht wenn ETH-Beamten ihren Sozialismus verteidigen und mit einer Studie gegen den Kapitalismus wettern.


Karin U Müller

23.10.2011, 16:31 Uhr
Melden 9 Empfehlung

herr brauchli, sie würden sich wundern, wie viele leute, die man eigentlich als vernunftbegabt und informiert einstufen würde, solche dinge als verschwörungstheorie abtun :) das problem ist, wenn man sich wehren wollte, müsste mancher auf einiges verzichten (kennt man das wort überhaupt noch heute?). brot und spiele nennt man das...


lora kamm

23.10.2011, 14:23 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Teil 3: Das MAI ist eine subtile Kolonisierung, nicht durch Staaten, sondern durch das Konglomerat transnationaler Firmen. CH-Beteiligung: Das "Weissbuch" 1995 von David de Pury (Kopräs. ABB, später in IKRK-Kommission gewählt), A. Krauer (Nestlé,Ciba, UBS), Ulrich Bremi (NR FDP, VR in CS, Swiss Re, Dow Chemical, NZZ(!) und die Schmidheinis (Holcim). Forschungen zum "Umbau" lieferte Avernir Suisse Antworten


Peter Broger

23.10.2011, 14:39 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Ich kenne da ein Beispiel, wie mache ich aus 350 Mio. CHF ohne Börse 2 Mrd. Eine Katastrophe, aber was verlangen wir hier in der Schweiz schon von den Journalisten. Heute dies, morgen das, aber seriös, nada. Und die 2 Mrd. hat nicht mal einer bemerkt. 10% des damaligen BIP, Katastrophe!


Kurt Aegeri

23.10.2011, 13:57 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Womit bewiesen wäre: der anarchistische Kapitalismus, der sich immer auf den "spielenden Markt" beruft, legt selbigen gleich selber lahm. Es erstaunt mich nicht. Ich befürchte, die SchweizerInnen werden bei den Wahlen einmal mehr genau die Parteien unterstützen, welche diese Zustände herbeigeführt haben und sich nun mit Händen und Füssen gegen sämtl. Regulierung wehren. Antworten


Beda Arnold

23.10.2011, 21:22 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Was könnte eine Studie der ETH ggf. beweisen? Vielleicht, dass es sich um eine Studie handelt, die von vom Sozialismus begünstigten Staatsangestellten gemacht wurde?


Hans Herbst

23.10.2011, 15:17 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Nicht die 147 sind die "Bösen" und auch nicht die Marionetten der Politbühne. Wir alle wirken mit am Bösen, weil wir immer dann, wenn wir uns entscheiden, für den Status-Quo entscheiden. Das wissen die Zyniker und deren Helfershelfer und die spekulieren genau damit. Wer etwas ändern will, muss notfalls selbst zu massivem Verzicht bereit sein .... sonst bleibt er immer erpressbar.


Gerhard Berger

23.10.2011, 14:40 Uhr
Melden

Es ist immer wieder erstaunlich, welche "Macht" dem Schweizer Volk und der SVP nachgesagt werden. Vor allem was den Einfluss auf diese Multis betrifft. Um 13.57 können wir die Wahlpropagande für eine Zeit beiseite legen und zur nüchternen Betrachtung zurückkehren.


lora kamm

23.10.2011, 13:44 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Teil 2: Regierungen sind in den Dienst der Großkonzerne zu stellen. Kein Land kann Gesetze erlassen, die anders sind, als das MAI es wünscht. Gesetze, die dem MAI widersprechen, werden ungültig. Es befreit private Investitionen von allen Hindernissen oder sozialen Verpflichtungen, die ihnen staatlicherseits auferlegt werden könnten. .Ihre Vehikel sind IWF, WTO, Weltbank, OEZD (WEF!) Antworten


René Reinhard

23.10.2011, 13:17 Uhr
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«Methoden der modernen Systemtherorie»! Möglicherweise ist auch das ein Widerstandsmodell. Antworten


lora kamm

23.10.2011, 13:16 Uhr
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Teil 1: In homöopathischen Dosen umkreist der TA Tatsachen, welche die kritische Ökonomie vor bald 20 Jahren in Diagrammen zugänglich gemacht hat. Ev. wird es endlich möglich, über die politischen Konsequenzen dieser Konzentration zu reden: das MAI/ Multilat. Investitionen Abkommen. Die MAI-Regeln wurden durch Konzerne geschaffen, zu denen mehr als 97% der 500 größten Unternehmen der Welt gehören. Antworten


Ursi Brock

23.10.2011, 13:35 Uhr
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Das MAI Abkommen ist das wiederwärtigste Vertragswerk aus den 90'. Das MAI Abkommen wurde zwar nie ratifiziert, doch die Regeln die dort festgelegt wurden sind beinahe voll in den WTO Handelsverträgen enthalten. Da wird dann auch festgelegt das Investitionsschutz über allem anderen steht was bedeutet das die Zivilgesellschaften und die Menschen unter ferner liefen eingestuft sind.


Jürg Wyttenbach

23.10.2011, 13:12 Uhr
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Firmennamen sind doch bloss niedlich. Warum veröffentlicht niemand die Namen der zwei, drei Dutzend Besitzer-Familien (Mehrheitsaktionäre - Fondskontrolleure ..) der jeweiligen Firmen?
Ich denke die Öffentlichkeit hätte ein Anrecht zu wissen welche Finanzoligarchen uns kontrollieren. Im Mittelalter kannte man die Namen des Adels, oder?
Antworten


eugen bissegger

23.10.2011, 13:50 Uhr
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Dazu 2 Berichte, dann sollte es dämmern, vielleicht Götterdämmerung? Ich weiss es nicht. 1. : "Die Privatisierung des Weltgeldsystems " 2. : " Wer regiert die Welt ? Geschrieben von krisenfrei am 12/01/2011 "


Herb Jost

23.10.2011, 12:58 Uhr
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Die Arbeit ist sicher beachtenswert, wenn auch nicht mehr ganz aktuell - verständlich, handelt es sich doch um äusserst dynamische Prozesse, nur im Blitzlicht zum Standbild formbar.
Nummer 10, Merril Lynch,ehem. grösstes Controlling-Institut der Welt endete 2009 trotz Wealthdiv. drastisch abgestürzt auf Druck der US-Regierung als Tochter der Bank of America (BA)."Wiki Merril Lynch Ermott" go.geln.
Antworten


Peter Broger

23.10.2011, 12:52 Uhr
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Guter Journalismus ist eine Wissenschaft. Das hier Wiedergegebene beruht aber leider auf der Basis nicht korrekt verarbeiteter Informationen, für die jeder Wissenschaftler gerade stehen muss. Eine Kollektivaussage anhand nicht korrekt verarbeiteter Daten so zu publizieren ist eine Katastrophe, vor allem wenn man dessen Tragweite betrachtet. Dieser Journi kennt nicht mal die Deutschland AG! Antworten


René Widmer

23.10.2011, 12:41 Uhr
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Und wem schadet dieses Wissen ganz konkret? Keiner wird gezwungen, bei einer dieser Firmen etwas zu kaufen oder darin zu investieren. Das ist vermutlich der Mehrheit der Stimmbürger bewusst und genehm. Ansonsten gäbe es ja heute ein Erdbeben in Bundesbern - was wohl ausbleiben wird, denn vielleicht dank der Konzentration von Geld und Macht auf einige kompetente Unternehmen geht es uns gut Antworten


Ursi Brock

23.10.2011, 13:41 Uhr
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"Keiner wird gezwungen" ist je länger je mehr ein bischen schwach im Kontext der globalen Neoliberalen Indoktrination. Die Zwänge sind in allen möglichen Bereichen des Lebens mal festgeschrieben, mal eben nicht. Das heisst aber eben nicht das diese nicht vorhanden sind. Ab einer gewissen Grösse wird jeder mit diesen Konzernen konfrontiert, ob und gewollt oder nicht.


Herbert Frei

23.10.2011, 13:02 Uhr
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Das Problem ist ja eben, dass das Individuum nolens volens diesem System ausgeliefert ist. Die Finanzkrisen zeigen dies. Sie haben Auswirkungen auf fast alle Bürger eines Staates, etwa durch ein vermindertes Steueraufkommen, Stützaktionen zugunsten von Banken durch den Staat, sinkende Pensionskassen-Kapitalisierung, Kreditklemme für KMU, Verschiebung von Arbeitsplätzen ins Ausland usw.


Nadine Binsberger

23.10.2011, 12:48 Uhr
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@Widmer 12:41: "Keiner wird gezwungen"?Was genau bedeutet denn "too big to fail"? Zwang! Und wo sind Ihre Pensionsgelder parkiert? Es wird kein Erdbeben geben in Bern. Oder sehen Sie irgendwo auch nur einen Kandidaten, der dieses System grundsätzlich hinterfragt und Alternativen formuliert?


Marc Trader

23.10.2011, 12:34 Uhr
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Die Liste ist ja ein Witz, das sind ja "nur" Geldinstitute. Die nach wie vor diskret agierenden Rohstoffriesen sind die wirklich mächtigen, BHP Billiton,Glencore, Rio Tinto, Vale, Louis Dreyfuss, XSRATA, Trafigura, Vitol, Anglo American,..; denen gehören die wirklichen Substanzwerte auf diesem Planeten ! und man kennt sich, überall sind/waren "Rich boys" auf irgend eine Art am involviert Antworten


Ursi Brock

23.10.2011, 13:46 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Das sind sicher die Konzerne bzw. privaten Machtsysteme die gefährlich für alle Zivilgesellschaften sind. Wer wohl mit Glencore in Lybien die Verträge abgeschlossen hat? Von wegen Demokratie und Uebergangsrat! Diese Raubbaukonzerne scheren sich auch einen Dreck um Umwelt. Arbeitsgesetze noch die Rechte der Einwohner allgemein. Plündern und ein Feld weiter...


Herb Jost

23.10.2011, 13:08 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Marc Trader: Wer ist wichtiger ? Huhn oder Ei ?


eugen bissegger

23.10.2011, 12:33 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Dazu passt der Bericht: " Brief aus der “Neuen Weltordnung " und auf welchem Ranglistenplatz steht der Umweltvergifter Monsanto? Antworten


Kurt Dubach

23.10.2011, 12:31 Uhr
Melden 3 Empfehlung

"147 Konzerne Kontrollieren" Das sollte nicht sein! Ja Struktur gutes Wort und aufbrechen eben so, Haben wir den nur noch Angsthasen in unseren Gesellschaft (Politik) oder sind die wo möglich Involviert? Möglich ist ja heute alles! Es geht ja nur noch mit Demos, am meisten Angst habe ich, das diejenigen Leuten, wo die Macht haben das denen ungerechtes geschieht! Antworten


Natascha Thangarajah

23.10.2011, 12:30 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Ja, es wird hier immer spannender! Plötzlich findet eine solche Information den Weg in die Medien. Ich bezweifle jedoch, dass dies nicht mit voller Absicht geschieht...etliche sind wie Puppen in den Händen der Spieler und alle anderen... Zuschauer. Ich wünsche allen alles Gute für die nächsten 425 1/2 Tage. Antworten


pablo mueler

23.10.2011, 12:24 Uhr
Melden 8 Empfehlung

journalismus pur ? und nirgends wird erwaehnt, dass die studie aus dem 2009 stammt. Antworten


Roger Levy

23.10.2011, 12:33 Uhr
Melden 7 Empfehlung

... und was will pablo mueler damit schreiben?


Rolf Isler

23.10.2011, 12:19 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Ein sehr interessanter Bericht.
Da kann ich nur das Buch "das Sigma-Protokoll" empfehlen.
Habe gedacht, die Darstellung im Buch sei etwas gar übertrieben (ist ja schliesslich ein Krimi), de facto stimmt es aber tatsächlich. Wahrhaftig eine beunruhigende Tatsache.
Antworten


Oliver Berger

23.10.2011, 12:15 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Das sind alles institutionelle investoren. Hört halt auf sparen, dann geht diese Macht verloren.... Antworten


Roland Stricker

23.10.2011, 17:14 Uhr
Melden 3 Empfehlung

was dem Arbeitnehmer fuer Pension abgezogen wird, sollte direkt an Pensionierte ausgezahlt werden. Keine Investitionen !! Was heute geerntet wird, kann ab heute verzehrt werden. Naechstes Jahr sieht die Ernte nicht genau gleich aus, also wird der Verzehr auch etwas anders sein. Der Prozentsatz an Abzuegen soll aber gleich bleiben. Wir muessen allerdings Schwankungen akzeptieren ! sind wir bereit??


Wolfgang Lange

23.10.2011, 12:41 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Was nützt das, wenn der Staat stellvertretend das nichtvorhandene Geld an diese Klientel weiterreicht?


Nadine Binsberger

23.10.2011, 12:32 Uhr
Melden 19 Empfehlung

@Meier 12:24: Wir sollten das Recht haben, unser Alter NICHT via Finanz-Casino oder via Immobilienkauf ab"sichern" zu müssen. Das Alterskapital sollte zur Entwicklung, Evaluierung und Umsetzung von nachhaltig krisenfesten, solidarischen, kooperativen Wirtschafts- und Gesellschaftsformen zur Verfügung stehen.


Martin Meier

23.10.2011, 12:24 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Institutionelle Investoren sind auch unsere Pensionskassen


Manue Lehmann

23.10.2011, 12:01 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Und wieso stehen auf dem Paradeplatz eigentlich nur so um die 1000 Leute, die damit ein Problem haben? Wenn es nicht mehr werden, wird sich an diesen Machtstrukturen genau gar nichts ändern. Das Risiko und die Kosten tragen die 99 % Prozent! Antworten


Edi Mühlemann

23.10.2011, 11:49 Uhr
Melden 41 Empfehlung

Solange wir bloss schreiben, wählen und abstimmen OHNE auch auf die Strasse zu gehen mit all denen, die gegen diese undemokratischen Misstände im Rahmen der Bürgerrechte ETWAS TUN, solange wir uns in unserem Wohlstand selbst korrumpieren lassen von Politik und (Miss-)Wirtschaft anstatt für ein freies, menschenwürdiges Leben in echter Freiheit einzustehen: Solange werden wir verführt und angelogen Antworten


Sarah Grob

23.10.2011, 11:47 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Interessante Studie - aber was solls? Es lebt sich ausgezeichnet in der Schweiz, und mir ist es egal, ob dies durch 147 Firmen oder 2000 Adlige oder 1 fliegendes Spaghetti-Monster so ist. Antworten


Ursi Meier

23.10.2011, 14:03 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Sie leben BIS JETZT ausgezeichnet in der Schweiz. Augen auf machen und sich ein bisschen für die Welt interessieren würde nicht schaden, denn die Schweiz ist keine Insel!


Thomas Hanhart

23.10.2011, 12:20 Uhr
Melden 49 Empfehlung

Genau an Leuten wie Sie haben diese Konglomerate sicher grosse Freude. Allerdings wird Ihre Pseudocoolness nicht jenen Vorvätern und -müttern aus den einfachen Schichten gerecht, die dafür gekämpft haben, dass es Ihnen hier und heute so gut geht.


Thomas Jordi

23.10.2011, 11:41 Uhr
Melden 3 Empfehlung

WO ist Aramco? Ohne Aramco geht auf dieser Welt gar nichts. Antworten


Andreas Bachmann

23.10.2011, 11:37 Uhr
Melden 43 Empfehlung

Ich schlage vor, in den täglichen Nachrichten nicht mehr andauernd den SMI zu erwähnen (es ist so normal geworden - wem fällt das noch auf?), sondern z.B. Weisheitssprüche von Menschen, die nicht nur dem Geld nachgerannt sind, sondern tiefer geblickt haben. Es sind nicht nur die Banken; wir benötigen einen Paradigmenwechsel in unserer Gesellschaft. Kein Zweifel, wir wären glücklicher! Antworten


Nadine Binsberger

23.10.2011, 12:23 Uhr
Melden 12 Empfehlung

@Bachmann 11:37: Bingo!


heinrich matthias

23.10.2011, 11:34 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Die Verteilung der Ressourscen in einer Volkswirtschaft unterliegt dem Naturgestz das besagt, dass ab eienem gewissen Grad der Wohlstand des einen nur zum Schaden des anderen vergrössert werden kann.
Somit ist es die Plicht jedes Bürgers zu achten, dass das Gleichgewicht der Natur eingehalten wird, d.h. in diesem Fall wirtschaftliche Machtballung muss zerschlagen werden.
Antworten


Bruno Vittorio Nünlist

23.10.2011, 11:19 Uhr
Melden 26 Empfehlung

Unter Privatisierung der Macht muss man die postdemokratische Usurpierung der staatlichen Machtinstrumente der Moderne durch Geldmächtige verstehen. Geldmächtige sind Einzelne oder Gruppen, die in informellen Netzwerken mit den Chancen zu spielen verstehen, die ihnen das relative Chaos einer sich auflösenden Moderne bietet. Ihr Gewinn besteht in fiktivem Kapital, in zu Macht geronnenem Geld! Antworten


Herb Jost

23.10.2011, 11:51 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Stimme zu, Herr @Nünlist und sie erinnern mich an dieses irre Leuchten in den Augen des Bergmanns, der - in Johannesburg in 6000m Tiefe Schlag auf unansehnlichen Gesteinsbrocken zu unsere Füssen mir einen winzigen Goldnugget präsentierte. Danach gingen wir beide unter die Dusche zur Leibesvisitation. Beim G.ogeln nach "Wiki Merril Lynch Ermott"


Franco Border

23.10.2011, 11:15 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Der Leidtragende ist im Endeffekt immer der normale Bürger. Die Mehrheit unserer Politiker scheint das nicht zu kümmern. Es brodelt - und das ist auch gut so. Wir müssen unser hart verdientes Geld wieder selber kontrollieren! Es ist an der Zeit, ein Zeichen zu setzen, den Druck zu erhöhen. Hoffentlich bekommt die Occupy-Bewegung noch mehr Unterstützung, auch von etablierten Politikern. Antworten


Nadine Binsberger

23.10.2011, 11:53 Uhr
Melden 28 Empfehlung

@Border 11:15: Mehr Unterstützung für die Occupy-Bewegung ja - massenhaft! Aber bitte nicht von den etablierten Politikern! Keiner von ihnen hat sich jemals fundiert für grundlegend alternative Wirtschaftskonzepte engagiert. Weder die etablierten Wirtschaftsführer noch die etablierten Politiker sind fähig, aus ihrem inneren systemischen Gefängnis auszubrechen und komplett neues zu denken.


Pia Kumar

23.10.2011, 11:51 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Ihr Votum kann ich nur unterstützen! Die Occupy-Bewegung muss von den Politikern unterstützt werden! Nur wie soll das geschehen, wenn eine Mehrheit der Politiker mit der Privatwirtschaft verbändelt ist? Verwaltungsratsmandate..., ca. 2/5 unserer Parlamentarier ist mit Atomstrom-produzierenden Konzernen liiert... Eine Trennung von Politik und Wirtschaft ist Schritt Nr. 1


Dieter Isler

23.10.2011, 11:11 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Mir kommt zum ganzen Thema Aldous Huxleys "brave new world" in den Sinn. Huxley traf den Punkt ziemlich genau. Antworten


Hermann Thomas

23.10.2011, 20:44 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Brave new world hier als Vergleich heranzuziehen, zeigt auf welch pseudointelektuellem Niveau hier diskutiert wird...
Wer von den euphorischen Kommentatoren hier hat die Studie tatsächlich gelesen? Ich schätze wohl kein einziger.


Peter Meier

23.10.2011, 11:07 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Politiker erfüllen Wünsche der Banken, damit sie gewählt werden, Geld bekommen. Banken regieren die Welt. Banken sahnen überall Geld ab. Das Volk, die Mehrheit für überall ausgenommen. Antworten


Christian Vogelbach

23.10.2011, 11:07 Uhr
Melden 24 Empfehlung

...............und irgendwann zeigt sich, dass an der Verschwörungstheorie halt doch einiges dran ist. Ich finde das spannend!!!!!!!!! Antworten


Martin Meier

23.10.2011, 11:05 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Es wäre hilfreich zu verstehen, wie die ETH Studie konkret "Beherrschung der übrigen Wirtschaft" durch die 147 Firmen genau beschreibt. Gemäss dieser Studie sind die UBS und die CS auch unter den Beherrschern, es wäre gut, hier ein paar Beispiele von durch die UBS und CS kontrollierten Firmen zu haben. So kann man sich besser vorstellen, was die Auswirkungen sind/sein könnten. Antworten


Martin Meier

23.10.2011, 15:26 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@E.Mühlemann:ich versuche es sehr gerne zu verstehen.Wenn die Studie sagt,dass die UBS und die CS auch Firmen sind, die 40% der Wirtschaft KONTROLLIEREN.Dann darf ich doch fragen,wie das genau stattfindet.


Edi Mühlemann

23.10.2011, 12:45 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Sie werden "es" wohl nie verstehen (wollen)? Versuchen Sie sich doch darin zu üben, Wissen fühlen zu lernen statt sich in Details so zu verlieren, dass Sie die grossen Linien aus den Augen verlieren, vor lauter Bäume den Wald nicht mehr sehen und aktionsunfahig werden. Oder ist ihr Ruf nach "Details" bloss gezielte Augenwischerei um die echte Problematik klein zu reden und nichts einzugestehen?


Martin Meier

23.10.2011, 12:20 Uhr
Melden 1 Empfehlung

ich verstehe immer noch nicht, wie die UBS und die CS andere konkret beherrschen/kontrollieren.
Hat jemand konkrete Beispiele?


Nadine Binsberger

23.10.2011, 11:57 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@Ferhadi 11:31: Es waren 68 Notrecht-Mia., nicht "nur" 6.


Parvaneh Ferhadi

23.10.2011, 11:31 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Das Wort Beherschung ist ziemlich eindeutig und die Auswirkungen sind offensichtlich. Zum Beispiel eine Firma mit 6 Mia per Notrecht unterstützen, die sich verspekuliert hat. Die Arbeit von Glattfelder (oder eine Arbeit) finden Sie hier: wp.me/px1MN-cg


Lea Jacot

23.10.2011, 11:24 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Steht ja im Artikel. Diese 147 Firmen besitzen 40% der Aktien aller anderen Unternehmen. Würden diese Bankrott gehen wäre 40% der Gesamtwirtschaft weg.


Edi Mühlemann

23.10.2011, 10:56 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Solange wir schreiben - statt auf die Strasse zu gehen (Afrikanischer Frühling! - Europäischer Frühling?), solange wir mitprofitieren am Abfall der Mächtigen - statt auf diese Mästerei zu verzichten und Freiheit zu löffeln, solange wir den Verlust unserer eigenen Pfründe befürchten - statt richtiges Leben zu wollen: So lange werden wir angelogen, über den Tische gezogen und dürfen noch zahlen! Antworten


Nadine Binsberger

23.10.2011, 12:28 Uhr
Melden 15 Empfehlung

@Mühlemann 10:56: Exakt! Dem ist nichts schriftliches beizufügen. Nur konkrete Handlungen (selbstverständlich auf der Basis von echten direktdemokratischen Auseinandersetzungen, Meinungsbildungen und Beschlussfassungen).


Dominic Schnyder

23.10.2011, 10:48 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Diese Finanz-Cluster sind nicht demokratisch entstanden, sondern ein Produkte der Marktwirtschaft. Im Rohstoffbereich, beim Wasser, Landbesitz, usw. wird es ähnliche Cluster geben. Problematisch vor allem, weil diese Gebilde nicht auf dem öffentlichen Radar sind, sondern hinter den Kulissen agieren! Diese supranationalen Gebilde können nicht mehr auf nationalstaatlicher Ebene reguliert werden. Antworten


Rolf Meier

23.10.2011, 10:46 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Ich versteh die ganze Aufregung nicht. Lenin hat dies 1917 in seinem Buch "Imperialismus - Das höchste Stadium des Kapitalismus" schon nachgewiesen. Natürlich waren damals die Verhältnisse noch nicht so klar, aber die Studien lieferten das gleiche Ergebnis und prägten so den Begriff "Finanzkapital", der heute allerdings etwas anders verwendet wird. Das Problem: Das ganze ist Systemimmanent! Antworten


Karin U Müller

23.10.2011, 10:45 Uhr
Melden 9 Empfehlung

wer diesem undemokratischen und ungerechten finanzsystem weiterhin die macht geben will, hat heute mitte oder rechts gewählt und blieb die letzten zwei samstage der occupy-bewegung fern... Antworten


Urs Loosli

23.10.2011, 10:44 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Solche Beiträge und Ideen, die Neues enthalten und bewusst machen, abseits von Mainstream-Journalismus und Altbekanntem, finde ich sehr spannend und interessant! Sehr gut und weiter so TA-Online-Redaktion Antworten


Roger Müller

23.10.2011, 10:41 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Das zeigt es wohl ganz klar: Der Finanzkapitalismus hat die ganze Welt/Wirtschaft in Geiselhaft genommen. Er muss gezwungen werden, sich wieder in den Dienst der Realwirtschaft zu stellen und deshalb wieder viel stärker reguliert werden. Antworten


Nadine Binsberger

23.10.2011, 12:42 Uhr
Melden 13 Empfehlung

@Roger Müller 10:41: Blosse Regulierung bringt nichts. Das "freie" Konkurrenz-Faustrecht führt unweigerlich da vorbei, wo wir jetzt gerade sind. Wir müssen grundlegend neue Wirtschafts- und Gesellschaftsformen entwickeln, evaluieren und umsetzen. Aber bitte ohne die etablierten Politiker und Wirtschaftsbosse. Sie sind innerlich gefangen.


Mirko Babic

23.10.2011, 10:37 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Sollen WIR dass zulassen? Wann wird der Kampf gegen den Imperialismus beginnen, der zulässt dass 1Mrd Menschen wenig bis gar nichts zum Essen haben? Was alles muss noch geschehen bis der Mensch aufwacht und endlich eine friedlich Revolution entsteht? Dieses Machtvolumen strebt eine totale Kontrolle des Menschen an daher wäre ein Boykott aller Dienstleistungen dieser Unternehmen fällig. Antworten


Ernst Bucher

23.10.2011, 10:15 Uhr
Melden 49 Empfehlung

Mich wundert, dass Nestlé nicht unter diesen ist, die doch die ganze Nahrungsmittelindustrie kontrollieren möchte, wie z.B. die Trinkwasserversorgung, Milchpulver für nichtstillende Frauen, etc. etc.. Antworten


pablo mueler

23.10.2011, 11:52 Uhr
Melden 7 Empfehlung

alles ist rel. allgemein gehalten, reduziert auf die finaciers, eine uebersicht nach sparten, wie hr. bucher meint, lebensmittel, wasser, rohstoffe etc. wuerde vermutlich so manchem das blut in den adern einfrieren lassen.


Nadine Binsberger

23.10.2011, 11:40 Uhr
Melden 12 Empfehlung

@Blatter 10:18: Geld ist überhaupt nicht als Rohstoff zu bezeichnen. Man kann alles auch ohne Geld machen. 90% der volkswirtschaftlich relevanten Arbeit weltweit wird ohne Bezahlung verrichtet. Warum also nicht auch die restlichen 10%? Insofern ist die Macht der Geld-Institute mehr als fragwürdig und absurd.


Martin Lienert

23.10.2011, 11:01 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Jede dieser Banken kann Nestle aufkaufen! Nestle ist verglichen mit den Banken ein gar nichts.


Roger Mueller

23.10.2011, 10:49 Uhr
Melden 7 Empfehlung

@Alexandre Blatter
Was genau kann man mit dem "wichtigsten" Rohstoff "Geld" genau machen? Rein gar nichts. Null, Niet, Nada. Geld ist nur eine Idee, ein Konzept. Das Leben aber ist real. Mit 10 1000 Noten kann man sich vielleicht den A.... abwischen aber einen schmackhaften Salat bringt man damit nicht zu stande.


Rolf Bachmann

23.10.2011, 10:43 Uhr
Melden 5 Empfehlung

@Bucher, Nestle & Co müssen zuerst eld verdienen und können nachher den Gewinn wieder investieren. Die Finanzer nehmen anderer Leute Geld und investieren es. läuft es gut profitieren die Finanzer überdurchschnittlich am Gewinn, gehts in die Hose trägt der Geldgeber den verlust... insofern erstaunt die ETH Studie nicht das die Finanzer da ganz vorne dabei sind.


Parvaneh Ferhadi

23.10.2011, 10:40 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Die sind schon auf der Liste, einfach weiter unten, weil die Finanzindustrie nun mal die Fäden in der Hand hält und sich die Macht vor allem dort konzentriert.


Alexandre Blatter

23.10.2011, 10:18 Uhr
Melden 31 Empfehlung

Die Logik ist eigentlich klar. Geld ist der wichtigeste Rohstoff und wer diesen am effizientesten kontrolliert hat das Sagen.


Alexandre Blatter

23.10.2011, 10:11 Uhr
Melden 51 Empfehlung

Lustigerweise ist keine Rede von Rohstoff-Multis. Gehören diese zwar zu den sehr verschwiegenen Konzernen, aber deren Einfluss entscheided oft über Krieg, Armut etc. Früher hatte die Politik, allen voran die USA, noch den Mut solche Konstrukte zu zerschlagen -> Standart-Oil von Rockefeller zb. Wohlstand kommt primär von einem starken Mittelstand und nicht von Grosskonzernen! Antworten


Kriti Kaster

25.10.2011, 23:48 Uhr
Melden

Wie wahr, wie wahr ... Man recherchiere nur über Deterding


Hans Herbst

23.10.2011, 11:24 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Auch hinter den Rohstoffhändlern stehen die Banken, genau wie hinter den Energiehändlern. Da geht es um unvorstellbare Summen, die täglich über den Tisch gehen. Nicht allein wegen der günstigen Steuern ist der weltweite Rohstoffhandel auch in der Schweiz konzentriert. Es sind die bisher als sicher geltenden Schweizer Banken, die die mit dem Rohstoffhandel verbundenen Risiken absichern.


lucius mayer

23.10.2011, 10:11 Uhr
Melden 70 Empfehlung

Seit der französischen Revolution 1789 haben wir vorwiegend die Herrschaft des Großbürgertums, vor allem des Bankstertums. Ein Prosit auf die Freiheit, die Gleichheit und die Brüderlichkeit! Antworten


Ursula Badertscher

23.10.2011, 13:47 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Stadelman: Ihre Kommunismuskeule ist ungefähr so wirksam wie ein Fasnachtshämmerli in Kinderhand. Sind wir vielleicht gar bedroht von Cuba oder Nordkorea eingenommen zu werden???


lucius mayer

23.10.2011, 12:58 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Sehr geehrter Herr Stadelman, Das freie, kooperative Wirtschaften in Genossenschaften und Korporationen, weder Privat- noch Staatskapitalismus, kennen wir in der Eidgenossenschaft seit Jahrhunderten. Durch die Abschaffung der Stimmrechte von Inhaberaktien bei gleichzeitiger Verpflichtung zur Offenlegung der Endbegünstigen bei Namensaktien wäre schon mehr Transparenz erreicht.


Reto Stadelman

23.10.2011, 11:27 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ahaja und was genau würden die Herren Revolutionäre hier denn bitteschön änderen? Kommunismus? Sind Sie wenigstens abstimmen gegangen? Denn dies ist die einzige Möglichkeit wie Sie den Konzernen ihre Macht in unserem Kapitalismus streitig machen können. Aber ich bin offen für revolutionäre Vorschläge von ihrer Seite ;-)


Alexandre Blatter

23.10.2011, 10:15 Uhr
Melden 92 Empfehlung

Geschicktes Marketing: alle haben das Gefühl, dass Chancengleicheit existiert und es jeder schaffen kann, wenn er nur genug hart arbeitet. Solange eine breite Bevölkerungsschicht daran glaubt, wird keine Revolution angezettelt.


Roger Muenger-Jaensch

23.10.2011, 10:03 Uhr
Melden 44 Empfehlung

Markengläubigkeit, Wohlstandsversichert und Gier nach dem schnellen Gewinn mit Verdrängung und Oberflächlichkeit gepaart, gibt den beschriebenen Coktail. Nicht wundern - einfach konsequent handeln durch bewussten Konsum, reduzieren von Gier und nicht glauben was Marketing+Konsumwerbung (inkl. für Finanzprodukte) versprechen und mehrheitlich nicht erfüllen. Das könnte der wirkungsvollste Weg sein Antworten


René Reinhard

23.10.2011, 09:58 Uhr
Melden 36 Empfehlung

Die bösen, bösen Banken, z.B. die UBS oder CS hierzulande. Aber sind sie es denn wirklich? Oder sind es nicht vorab die bösen, bösen Politiker, linke wie rechte, die erst die gesetzlichen Bedingungen schaffen für die entfesselte Gier von Banken und Konzerne. Die ETH-Systemdesigner sollten mit den Methoden der modernen Systemtherorie mal versuchen die Politik und ihre Akteure «aufzumischen». Antworten


René Reinhard

25.10.2011, 12:36 Uhr
Melden

An Herr Fienarola: Welche Bank, jedenfalls hier in Europa, hat je ein Gesetz erlassen. Das Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen
(Bankengesetz, BankG)1 vom 8. November 1934 (Stand am 1. September 2011) wurde vom Parlament, der Legislative, «gebastelt» und verabschiedet. Und nicht vom Schweizerischen Bankpersonalverband. Der war und ist höchsten der geldgierige Einflüsterer.


Roland Peter

23.10.2011, 11:40 Uhr
Melden 11 Empfehlung

@Ursi Brock: Richtig erkannt Frau Brock. Jedoch fällt immer mehr Bürgern auf, dass dem nicht so ist. Das beste Beispiel ist: 1% besitzen ein Vermögen wie die restlichen 99%. Wenn das kein Anlass für eine Revolution ist, in Zeiten von Abzocke und Bio-Ethanol!


Silvio Fienarola

23.10.2011, 11:33 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Ja, dann würde man wohl dahinter kommen, dass hinter den bösen, bösen Politikern auch wieder die bösen, bösen, Banken agieren! Ist doch logisch Herr Reinhard, oder?
Investment Banken müssen von der klassischen Vermögensverwaltung und dem Kreditgeschäft zur Finanzierung von Eigenheim und Gewerbe wieder getrennt und der Eigenhandel verboten werden!


Martin Bachmann

23.10.2011, 11:28 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Dieses Argument, dass die Politikier, welche wir gewählt haben, Schuld seien. Und damit wir selber. Nun, dann wären die Banken also dafür, dass man schleunigst alles Deregulierte aus den 80ern und 80ern zurücknimmt und ordentlich reguliert? Kann es sein, dass die Lobbyisten dies mit aller Kraft zu verhindern versuchen? Aber korrekt ist schon: Wär hätten's in der Hand. Vielleicht weckt uns Occupy.


Emett Brown

23.10.2011, 11:11 Uhr
Melden 9 Empfehlung

genau darum wäre es wichtig Politiker- und Parteispenden transparent offen zu legen. Welche Politiker werden von diesen Firmen "gesponsert". Aber in diesem Bereich ist die Schweiz eben noch ein Entwicklungsland.


Ursi Brock

23.10.2011, 10:31 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Die "bözen" Banken stehen nun mal zwischen der Geldausgabe der Nationalbanken und allen anderen Gesellschaftsteilnehmern die Kredite brauchen. Auf Krediten basiert ja ein grosser Teil des aktuellen Systems. Oder nicht? Selbst der Schweizer Staat darf bei Bedarf bei den Banken anklopfen und so dürfen es alle anderen Staaten auch. Wer wohl bezahlt da dauernd die Kreditkosten-Gebühren an die Banken?


Peter Zimmermann

23.10.2011, 10:08 Uhr
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Stellst da nicht auch noch die Frage nach Ethik und Moral. Oder ist einfach alles nur eine Frage der zur Verfuegung stehenden Mittel.....die Mittel rechtfertigen den Zweck?


Hans Meiser

23.10.2011, 10:03 Uhr
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Dazu bräuchte es keine ETH-Systemdesigner. Man müsste bloss Politiker wählen, welche diesen "Global Player" etwas kritischer gegenüber stehen und etwas unabhängiger sind..


Henry Buehler Sotomarino

23.10.2011, 09:54 Uhr
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Interessant, die Publikation stammt aus 2009. Der Forscher ist kein Ökonom sondern ein Informatiker. Wenn das war wäre, dann wurden wir nicht mehr wachsen. Wettbewerb ist das A und O der Kapitalismus. Ohne das, geht’s nicht. Antworten


Ursula Badertscher

23.10.2011, 17:22 Uhr
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Wo sehen Sie denn überhaupt noch echten Wettbewerb? Die 147 Konzerne welche 40% der globalen Realwirtschaft nach belieben kontrollieren, dominieren und kartellieren haben dadurch ja genau diesen abgeschafft!!
Wann begreift ihr endlich dass Demokratie und freie Marktwirtschaft nur Illusionen sind????


Mike Schramm

23.10.2011, 12:59 Uhr
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Wieso würden wir dann nicht mehr wachsen? Wettbewerb ist nicht das A und O des Kapitalismus, das A und O des Kapitalismus ist nur der Eigentumsbegriff. Wettbewerb entsteht, wenn die Bedingungen korrekt gesetzt sind.


Peter Zimmermanj

23.10.2011, 09:54 Uhr
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Freie Markwirtschaft? Just dream on. Antworten


Carlo Schnydrig

23.10.2011, 09:48 Uhr
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Bei einer allfälligen Gefahr durch die Macht des Kapitalismus haben wir immer noch die Politik und letztlich das Volk, welche dieser Macht Einhalt gebieten kann. Es ist somit an der Politik, falls nicht lobbygesteuert, mit diesen "feinen" Gebilden radikal aufzuräumen. Ein radikaler Aufbruch ist schmerzhaft, aber immer noch besser als "gesteuerte Roboter" des Kapitalismus. Antworten


Martin Bachmann

23.10.2011, 11:31 Uhr
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Das passiert allerdings nur, wenn der Druck aus dem Volk wächst. Ohne diesen ist es für die meisten Politiker zu riskant und unbequem, sich quasi alleine gegen das System zu stellen. Genau darum ist die Occupy-Bewegung so wichtig.


Max Sutter

23.10.2011, 11:19 Uhr
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Herr Schnydrig, Sie sind ein abgehobener Romantiker und bemühen sich krampfhaft, die Wirklichkeit in Ihre Wunschrichtung zu interpretieren. Kritisch betrachtet: Bei welchen wichtigen Dingen haben Politik und Volk noch etwas zu sagen? Haben Sie nicht gemerkt, dass die Finanzindustrie und das Grosskapital längst das Steuer übernommen haben. Gerade in der Schweiz ist das seit langem besonders krass.


Ursula Badertscher

23.10.2011, 11:03 Uhr
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Juristische Personen sind praktisch unantastbar und standortunabhängig. In einem solchen Umfeld der Machtkonzentration ist Demokratie sowieso eine Illusion. Da müsste sich schon das ganze Weltvolk zusammenraffen und gemeinsam aufbegehren. Aber dazu müssten wir zuerst unsere religiösen, kulturellen und politischen Feindseligkeiten ausräumen. Dank Divide + Conquer beherrschen uns diese 147 total.


Daniel Andres

23.10.2011, 10:46 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Glaube macht selig. Wer immer noch an die Freiheit der Politik und an die "Macht" des "Volkes" glaubt, hat einen Platz im Paradies für sicher.


Kurt Willi

23.10.2011, 10:46 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Wo bitte ist der "nicht lobbygesteurte" Politiker. Wenn Sie mir eine/n nennen gehe ich sofort wählen.
Es ist nicht an der Politik sondern einzig an uns. Solange wir uns aber damit begnügen vor dem Fernseher sitzend unsere Bäuche zu kratzen und uns über die Ungerechtigkeit der Welt zu beklagen, wird sich nichts ändern.


Roland Strauss

23.10.2011, 10:40 Uhr
Melden 20 Empfehlung

Hier handelt es sich um internationale Firmen, die stets auf andere Standorte ausweichen können. Dann droht man noch mt Verlust von Arbeitsplätzen oder Steuern und schon sind Politiker gefügig.


Ursi Brock

23.10.2011, 10:20 Uhr
Melden 33 Empfehlung

Erinnern Sie sich noch an die Debatte vor und nach dem Thema Steuerbefreiung für Dividenden? Auch da erkennt der Fachman wie und wem man den erwirtschafteten Wohlstand, die Produktivitätsfortschritte zukommen lässt. Auf der anderen Seite wird Balast in Form von Arbeitslosen abgeworfen und der Allgemeinheit überlassen. Steueroptimiert bis -befreit. Warum wohl gibt's die Steueroasen?


Christoph Layer

23.10.2011, 09:59 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Ja, wir haben die Politik - aber es gibt Kreise die wollen diese und den Staat schwächen. Diese Kreise sind die rechte Hand des Kapitalismus und wir haben es heute in der Hand diese Kreise zu schwächen. Wer noch nicht war, heute an die Urne!


Christian Gschwendt

23.10.2011, 09:47 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Man sieht spätestens jetzt, der Kapitalismus, und schmückt er sich regional auch noch so sozial, funktioniert keineswegs im Sinne des Volkes, der 99%. Sondern im Sinne einer kleinen Minderheit, welche schon lange völlig den Boden unter den Füssen verloren haben, und Renditesteigerung und Vermögensvermehrung weit über das Wohl der Menschheit setzen. Antworten


Ursi Brock

23.10.2011, 09:41 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Man erkennt viel ehrlicher wenn gewisse Exponenten von mehr Rechten für die Aktionäre reden und die entsprechenden Gesetze noch weiter zu Ihren Gunsten anpassen möchten. Bei solchen leichten Forderungen sind nicht die vielen 1000' Kleinaktionäre gemeint. Die werden im grossen ganzen Spiel einfach am Händchen geführt, erreichen kummuliert nie eine Mehrheit der Stimmrechte. Aktionärskapitalismus Antworten


Hans Schreiber

23.10.2011, 09:38 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Erinnert sich noch jemand an das Bilderberger-Treffen in St. Moritz!? Antworten


Robert Herz

23.10.2011, 09:36 Uhr
Melden 10 Empfehlung

007 lässt grüssen? Machen wir doch besser nicht zu sehr auf Paranoia: Die Möglichkeiten der grossen, vernetzten Konzerne auf die "Weltwirtschaft" Einfluss zu nehmen sind sehr beschränkt - gerade das zeigen ja die beiden jüngsten Krisen. Eher müssen einem die gewaltigen Klumpenrisiken zu denken geben. Antworten


Herb Jost

23.10.2011, 11:25 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@Robert Herz: Schön wärs.Glaube, dass diese starke Vernetzung durch die modernen Kommunikationsmittel wie Videokonferencing und Wide Area Networks (WAN)mitverschulden, Billigflieger in Enwicklungsländern fördern diese Machtstrukturen, dazu weitgehend steuerbefreit.Von Hubs wie Singapur, Sao Paulo, Hongkong oder Mumbai erreicht man billigst die umliegenden Destinationen."berger mafiabosse" g.ogeln


Silvio Fienarola

23.10.2011, 10:27 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Sehr geehrter Herr Herz, Sie wiedersprechen sich ja selber und kehren noch die Tatsachen um. Gerade die beiden jüngsten Kriesen zeigen ja welchen Einfluss diese wenigen Finanzinstitute über die Politik auf die gesammte Weltwirtschaft ausüben indem sie die Verluste aus von Ihnen geschaffene Klumpenrisiken auf die Allgemeinheit überwälzen. Ihre Meinung gibt mir echt zu denken!


Peter Meier

23.10.2011, 09:42 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Bei Ereignissen wie Weltkrisen haben die grössten immer am meisten profitiert, da es billige Übernahmen ermöglich. Sie haben sehr wohl Einlfluss darauf, vor allem wenn sie sich Jahr für Jahr an den Bilderberg-Meetings mit Grössen aus Politik, Militär und Geheimdienst abstimmen.


Roland Strauss

23.10.2011, 09:32 Uhr
Melden 105 Empfehlung

Wir leben schon länger nicht in einer freien Marktwirtschaft, sondern im Neo-Feudalismus. Um ihren Status abzusichern, streben die Machtbesitzer nach immer grösserer Kontrolle. Antworten


Ursi Brock

23.10.2011, 09:26 Uhr
Melden 87 Empfehlung

Aber das haben "wir" doch alle gewollt. Was sind wir von den Liberaliserungsideologen getrieben worden den dummen trägen Staat, dessen Kontrollen und Aufsicht für das grösse Gut der Freiheit herzugeben. Freiheit aber, die am Ende das Recht des Stärkeren zementiert und nie etwas davon Freiwillig abgibt. Die Freiheit der Aktionäre wiegt mehr als die Indivduelle Freiheit und Demokratie. Antworten


Charles Aufranc

23.10.2011, 09:26 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Und am Ruder dieser 147 Konzerne sitzen meistens Bilderberger. Das jährlich Treffen ist deshalb nicht ganz so unschuldig wie es immer wieder präsentiert wird. Antworten


Peter Meier

23.10.2011, 09:24 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Einmal mehr hatten die Verschwörungstheoretiker recht, die sagen das schon seit Jahren. Jetzt, wo es auch die ETH sagt, ist es plötzlich wahr. Antworten


Tom Godmann

10.11.2011, 16:56 Uhr
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Vielleicht sagts die ETH auch nur, weils nicht mehr umkehrbar ist.
Mal ehrlich:
Mann könnte uns inzwischen alles sagen und wir würden es stoisch zu Kenntnis nehmen. Die Fähigkeit, echten Widerstand zu leisten ist uns abhanden gekommen, weil wir zu abhängig und zu bequem dafür sind. Hinzu kommt das uns durch Fernsehen und Zeitung täglich subtil beigebracht wird, dass wir nur Zuschauer sind.


Carlo Trummer

24.10.2011, 12:00 Uhr
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Oder besser: jetzt wo es auch die ETH sagt ist es definitiv nicht mehr Verschwörungstheorie sondern nur noch linke Propaganda.


Andreas Meier

23.10.2011, 09:23 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Bemerkenswert, wie wenige der Unternehmen aus der Top-Liste mir in den täglichen Nachrichten begegnen. Eigentlich: fast eher "gfürchig" als bemerkenswert. Antworten


Andreas Meier

23.10.2011, 10:21 Uhr
Melden 10 Empfehlung

@Alexandre Blatter: da wär ich mir nicht mal so sicher. Vielleicht gehören die Rohstoffler über das Aktionariat einer oder mehreren dieser weitgehend anonymen Top-Unternehmungen


Alexandre Blatter

23.10.2011, 10:17 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Und da ist die ganze Rohstoff-Mafia gar nicht mal vertretten...


Raffael Grassi

23.10.2011, 09:20 Uhr
Melden 70 Empfehlung

Der freie Wettbewerb ist gegen die Partikularinteressen zu schützen. Früher war es die Aristokratie, welche die Macht an sich riss und das Volk knechtete - heute sind es Konzerne mit ihren intransparenten Verflechtungen. In der Schweiz ist diese Konstellation sehr ausgeprägt - die Folge: Eine unsinnige Hochpreisinsel und eine Günstlingswirtschaft, die seinesgleichen sucht. Es ist Zeit für Reformen Antworten


Kurt Hellstern

23.10.2011, 09:58 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Wie hat doch Daniel Vasella neulich festgestellt: früher gab es die Adeligen, heute gibt es eben uns, die Gilde der angestellten Abzocker. Die Adeligen wurden damals zu Gunsten der Demokratie abgeschafft - wann schafft die Mehrheit der Menschen die Neu-Adeligen endlich ab? Nehme nicht an (heute um 10 Uhr), dass das Stimvolk ein Zeichen setzen wird...


Ursi Brock

23.10.2011, 09:33 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Konzerne ist anonym. Wer steckt dahinter? Den Aktienbesitz, die Stimmrechte und Dividendenzahlungen würde uns wirklich dahin führen... die Konzerne selber haben auch keine Demokratischen Rechte, die Aktionäre aber sehr wohl. Beide aber sind in der Lage aus einem beinahe unerschöpflichen Topf voll Kapital schöpfen wärend alles andere dem Bankrott zugeführt wird. Die Baumeister der Globaliserung.


Eron Thiersen

23.10.2011, 09:20 Uhr
Melden 74 Empfehlung

Die Vernetzung der Mächtigen und die Machtkonzentration ist nicht etwa Zufall, sie ist gewollt und von langer Hand strategisch geplant. Fällt einer, fallen alle ... das ist zum Druckmittel geworden und zwingt die Staaten und damit die Steuerzahler in eine Geiselhaft, in welcher sie zugleich immer die Verlierer sind ohne die Schuldigen haften lassen zu können! Antworten


Daniel A.

04.11.2011, 01:30 Uhr
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sehr schön gesagt Herr Thiersen.


Ronnie König

23.10.2011, 09:43 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Siehe WEF! Und wer dagegen protestiert, wird gerne schnell zum Terroristen oder was weis ich abgestempelt. Oder dann Kartellabsprachen und Kauf von Patenten und Konkurrenten. Parteispenden. Wer da wo und wann subversiv ist, ist dann letztlich die Frage.


Christine Schreiber

23.10.2011, 09:19 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Interessant. Aber wer sind denn nun die 147 Firmen, und - da der Tagi uns das nicht verraten will - wo bekommt man die Studie? Antworten


Eron Thiersen

23.10.2011, 09:13 Uhr
Melden 40 Empfehlung

Das gefühlte Wissen und der pragmatische Mensch weiss das schon lange. Nicht nur Wettbewerb wird systematisch verhindert, auch Stellenwachstum und Innovation. Noch schlimmer, das Wissen wird manipuliert, die Bildung ausgehöhlt. Will man weiteren Zentralismus und weniger Einfluss durch Regulierung müssen Universitäten und Fachhochschulen gefördert werden, dann entsteht Theorie ohne Fundament! Antworten


Peter Hey

25.10.2011, 04:20 Uhr
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Sozialismus ist angesagt Kapitalsozialismus und Elitegesellschaft. Ja wenn's nicht greicht hat um ganz vorne mit den Ton anzugeben, dann kann man doch auch endlich wieder mal Mensch werden und nach anderen Werten leben , muss ja nicht immer nur das Teuerste + Beste sein , THE AMERICAN DREAM ist nicht fuer jederman gedacht. Aber wieder Mensch werden und den naechsten berucksichtigen das zaehlt


Eron Thiersen

23.10.2011, 13:53 Uhr
Melden 8 Empfehlung

@AndreasBangerter: Weil nicht mehr so viel Geld zur Verfügung steht um alle ruhig zu stellen? Das ist das einzige Damoklesschwert das über dem System hängt - Mangel an Schmiergeldern ... dann wird der Freund zum verbitterten Feind. It's all about money!


Andreas Bangerter

23.10.2011, 13:10 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Wenn doch Wettbewerb und Wissen so kontrolliert und manipuliert werden: Wiese wurde dann diese Studie und deren Veröffentlichung nicht verhindert?



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