Wo sich Mogelschinken überall versteckt
Von Angela Barandun. Aktualisiert am 08.07.2009 154 Kommentare
Gestrecktes Billigfleisch – Grafik vergrössern
Es sieht aus wie Schinken, schmeckt wie Schinken und ist dennoch keiner: Auf der Pizza, in den Ravioli oder in Fertigmenüs taucht immer wieder Schinkenersatz auf. Er besteht aus minderwertigerem Fleisch und wird mit Wasser und Stärke gestreckt. Auch in der Schweiz ist das üblich.
Selbst Bio-Pizza mit Schinkenersatz
Den Konsumenten fällt es beim Einkaufen meist nicht auf. Was Coop und Migros etwa unter ihren Billigmarken als «Cotto» verkaufen – in Anlehnung an das italienische «prosciutto cotto» –, besteht nur zu drei Vierteln aus Fleisch. Bei Coop heisst das, was auf den ersten Blick aussieht wie eine Pizza mit Schinken, Pizza del Padrone. Statt mit Schinken ist sie mit Schinkenersatz belegt – selbst auf der teuren Bio-Pizza von Betty Bossi. Dazu sagt Coop: «Diese Pizza wird nicht mit Schinken hergestellt, auf der Verpackung wird auch an keiner Stelle auf Schinken hingewiesen.»
Schinken ist in der Schweiz ein geschützter Begriff. Grundsätzlich kann ein Produkt nur so bezeichnet werden, wenn es aus Schweinefleisch vom hinteren Stotzen besteht – und ihm nicht künstlich Wasser beigemischt wurde. Alles, was diesen Regeln nicht entspricht, gilt als «Schweinefleischerzeugnis gekocht». Für den Konsumenten bedeutet das: Nur dort, wo Schinken, Prosciutto oder Jambon draufsteht, ist auch Schinken drin.
«Bewusst in die Irre geführt»
Sogar dort, wo Schinken draufsteht, ist nicht nur Schinken drin. Bei den Betty-Bossi-Cappelletti mit Schinken-Käse-Füllung von Coop handelt es sich nur bei der Hälfte des Fleisches um Schinken. Der Rest ist Schinkenersatz. Dazu sagt Coop: «Wären weniger als 50 Prozent Schinken enthalten, hätte unsere Qualitätssicherung die Bezeichnung ‹Cappelletti Käse-Schinken› nicht zugelassen.»
Sara Stalder von der Stiftung für Konsumentenschutz ist empört. Die Marke Betty Bossi stehe eigentlich für hochwertige Fertigprodukte: «Hier werden die Konsumenten bewusst – mithilfe eines vertrauten Labels – in die Irre geführt», sagt Stalder. Problematisch ist auch, dass die Hersteller auf der Verpackung nicht angeben müssen, wie hoch der Fleischanteil im Schinkenersatz ist. Migros und Coop haben diese Angaben erst auf Anfrage des «Tages-Anzeigers» gemacht.
Inhalt: Wasser und Verdickungsmittel
Gar ein Fall von Täuschung könnten die Hot-Pockets mit einer Schinken-Käse-Füllung von Findus (Nestlé) sein. Dort steht zwar auf der Zutatenliste, dass Schinken drin ist, allerdings steht auch, dass dieser Schinken Wasser und Verdickungsmittel beinhaltet. Gemäss Bruno Pacciarelli vom Kantonalen Labor Zürich gehört in den Hinterschinken weder das eine noch das andere. Ein Urteil über das Nestlé-Produkt will er aus der Ferne nicht fällen. «Falls dem Produkt Wasser zugefügt worden ist, darf es nicht mehr als Schinken bezeichnet werden», so Pacciarelli. Nestlé konnte sich zur Zusammensetzung des Produkts auch nach anderthalb Tagen nicht äussern.
Nicht nur Schinken wird gestreckt. Bei der Migros ist die M-Budget-Familienpizza mit Trutenfleischersatz belegt. Das erfährt man nur aus der Zutatenliste. Auch das Trutenfleisch wird mit Wasser und Bindemittel gestreckt. Dazu sagt die Migros: «Wir verwenden lebensmittelrechtlich korrekte Bezeichnungen.»
Bei Täuschung droht Strafanzeige
Wer fälschlicherweise vorgibt, in einem Produkt sei Schinken enthalten, obwohl es das gar nicht ist, täuscht die Konsumenten. In einem solchen Fall würde sich das Kantonale Labor gemäss Pacciarelli sogar überlegen, Strafanzeige einzureichen. Das Gleiche scheint auch bei einer Schinkenpizza von Lidl der Fall zu sein, deren «Schinken» ebenfalls Wasser und Gelatine beigemischt wird. Dazu sagt Lidl Schweiz: «Wir werden die Zusammenstellung nochmals überprüfen und gegebenenfalls die Zutatenliste überarbeiten.»
Gemäss Katia Ziegler von der Winterthurer Gesundheitspolizei, die Gastrobetriebe in einem Grossteil des Kantons Zürich kontrolliert, landet auch in Pizzerias immer wieder Schinkenimitat auf den Tellern, ohne dass die Kunden davon wissen: «Wenn unsere Kontrolleure das feststellen, fordern sie den Betrieb auf, die Bezeichnung auf der Karte anzupassen.» Verbieten kann man den Einsatz des Billigprodukts nicht, denn der Schinkenersatz ist nicht gesundheitsschädlich. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 08.07.2009, 07:04 Uhr
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154 KOMMENTARE
Leute esst was euch schmeckt und machts nicht soviel WIRBEL UM ALLES. Der Herr Pollmer hat 100% recht, wen er sagt: Esst was schmeckt.
Wann waren Sie das letzte Mal auf dem Markt und haben saisonale Produkte eingekauft? Vom Joghurt, Käse, Gemüse, Früchte bis hin zu Fleischprodukte! Käse stellt der Bauer noch selbst her und das Joghurt wird von der Bäuerin hergestellt. Sogar die Verpackung (Glas vom Joghurt) darf beim nächsten Einkauf zurückgeben werden. Den Bauern vertraue ich und benötige keine Deklarationspflicht.
@ Urs Scheidegger So ganz einfach wie sie dies darstellen scheint es mir aber eben auch nicht... Obwohl ein Sojamehl ebenso natürlich ist, darf man nicht ausser Acht lassen, dass nicht nur der Geschmack variiert, sondern auch die Nährstoffzulieferung. Übergewicht - und unkontrollierte Nahrungszuführung sind zwingend die Folge!
Interessant ist, dass bei Migros und Coop der echte schinken zur Zeit Aktionen hat. Ob die wohl den Absatz stützen müssen?
Wir sind ja auch nicht künstlich hergestellt. Darum sollte man auf nätürliche Lebensmittel setzen. Meine Mutter pflegte zu sagen: Vo auem e chli, vo nütem zviel !!!
Lieber Herr Pollmer, trefflich auf den Punkt gebracht ! Der "Anlaogkäse" ist Realität - doch die Kontroverse drumherum, das ist der Spiegel unserer entfremdeten Selbstauffassung - auf diesem Planeten tummeln sich viel zu viele Analogmenschen anstelle von menschlichen Individuen. Analogkäse und Analogschinken sind, statistisch gesehen, die korrekte Nahrung für den Analogmenschen.
Liebe Konsumenten, Tischlein deck Dich ist und bleibt ein Märchen! Vielleicht sollte mancher mal wieder selber kochen anstatt Fertigprodukte zu kaufen! Nur so kann man die Auswahl der Zutaten eines Gerichtes selber aussuchen und die ganzen Geschmacksverstärker, künstlichen Aromen etc vermeiden. Dies bedingt aber, dass man die Beipackzettel" liest. Viel Spass in der Küche.
So ganz einfach wie das Pollmer darstellt ist die Angelegenheit ganz sicher nicht. Es gibt viele Arten synthetisch hergestellter Moleküle die den natürlichen in den Eigenschaften sehr nahe sind -und trotzdem ganz und gar nicht eben so natürlich sind. Der organische Organismus weiss diese zu differenezieren -auch wenn der Geruch -und Geschmacksinn individuell darauf vorerst hereinfällt.
Ich möchte an dieser Stelle Roger A. Federer zitieren: "Künstlich erzeugte Lebensmittel sind nicht gut für Spitzensportler". Damit ist wohl alles gesagt!
@Daniel Nipkow genau! des weiteren: Erinnerung an René Margritte " C'est pas une Pipe" und Mundus vult Decipi
Ich mag weder Zwiebeln noch Knoblauch. Da diese Zutaten nicht immer als solche angeschrieben werden, bleibt mir nur eine Möglichkeit: Sich seine Mahlzeiten selbst zubereiten! So bleiben mir nebenbei auch all die immer zahlreicher werdenden Ersatz-Produkte erspart.
Frisch vom Bauern, teurer eingekauft und dann zu Hause frisch gekocht, gebraten, gebacken etc. = Mehr Geld für gesunde Ernähnung. Kann ohne Lebensqualitätseinbusse gespart werden durch bessere Gesundheit, bei Auto, Ferien, Luxus Elektronik, Ausgang, Verzicht auf Markenkleider, Rauchen, Alkohol und noch vielem mehr - auch von Alleinerziehenden, Minderbemittelteten aller Art......
@Jakob Leuzinger..Jawohl, kaufen sie nur noch bei ALDI, die haben das Gemüse gleich hinterm Haus und die Sau wird vor Ihren Augen geschlachten. Wie naiv muss man eigentlich sein? @Alfred Kleeb,,noch viel intelligenter ihr Statement. EInfach keine Milchprodukte mehr essen, dann gibts auch keinen Mogelkäse,,so haben Sie sich das angedacht?
ich amüsiere mich mich immer köstlich in den USA, wo man Branntwein mit dem Aufdruck "cholesterol free" verkauft, Joghurt 3.5% Fett "sugar free" anbietet und sonstige kulinarische highlights als gesund verkauft. Mein amerikanischer Besuch hatte immer Angst, hier etwas zu essen, kam aber ohne Hamburger hier nicht aus.. Ich hoffe nicht, dass dieser Verfolgungswahn bei uns hier noch Schule macht!
Das Rezept lautet ganz einfach: soviele Produkte und Zutaten im Original kaufen und die Herstellung zuhause machen. Auch mit wenig Zeit lässt sich vieles ohne grosse Mühe selbst kochen und zubereiten. Und immer auf die Transportwege achten, mit zwei Italien-Beispielen: eismann (Glacélieferservice), cameo (Tiefkühlpizza "Dr. Oetker"), hergestellt in Deutschland!!!
da hat uns jemand vor kurzem aus dem schönen österreich "echte saftige nusskipferl" (so stand' auf dem plastik) ins büro gebracht. macht ja eigentlich freude! aber: geschmack eher nach papier als nach teig, nussgeschmack unklar, saftig nur, wenn man sie vorher in den kaffee schmiss. auf der rückseite der verpackung stand: "achtung: kann spuren von nüssen enthalten." so ist das!
Wie heisst es doch so schön: der Markt entscheidet. Bloss, wie kann der Markt (also wir) entscheiden, wenn die Entscheidungsgrundlagen so ver'marketing'isiert - sprich verschleiert - werden? Ein Hoch auf die Marktwirtschaft, in der der Konsument nur als Manipuliermasse dient.
Endlich wieder einmal ein Artikel der Fragen beantwortet und kommentiert. Einer der soweit in die Tiefe geht, dass man auch etwas vom Dahinter versteht. Als Gegenbeispiel: Da stand die Stadt Zürich verzichte auf ein neues Erscheinungsbild für 11 Millionen. Die Frage: wie die 11 Millionen zusammenkommen würden wäre sehr aufschlussreich gewesen, wenn in diesem Fall auch nichtmehr relevant.
Ja da lobe ich mir Einkaufen direkt beim Produzenten. Den guten Fisch lebend, das Fleisch vom Metzger, die Pasta natürlich selbst gemacht, Früchte und Gemüse saisonal vom Bauer. Da keinen Abpack/Folienkäse esse ist auch der Original. Da interessiert mich weder Kleingedrucktes noch die sog. Ernährungs- und Gesundheits-Gurus. Einen guten Tropfen Wein und ein feines Essen wie oben, Mmhhh en guete!!
Denkfehler Nr. 1: Ich esse nur 1x p. Wo Fleisch, dafür das beste Filet. Was geschieht mit dem Rest d. Tieres, zu Katzenfutter verarbeiten? Denkf. Nr. 2: Vegetarisch ist gesund: auch wenn aus d. g. Welt angekarrt? Denkfehler Nr. 3: Massenproduktion ist schlecht, aber ohne diese wäre immer noch die halbe Menschheit am Kochtopf oder im Garten. Die Liste liesse sich beliebig fortsetzen....
@ Marco Lustig: Du hast die Aussage dieses Artikels überhaupt nicht begriffen: Künstliche Konstrukte wie dieses Käse Imitat oder Zuckerersatz werden uns zwar als gesünder verkauft, in Wirklichkeit lässt sich aber der Körper nicht täuschen mit dem Resultat dass man einfach mehr davon isst. Zuckerersatz wirkt zudem noch schädlich weil er sich im Körper in Giftstoffe umwandelt - unter bestimmten Umst
Wo liegt jetzt genau das Problem? Eigentlich sind wir uns doch immer bewusst gewesen, dass nicht immer alles so ist, wie es scheint. Und das Ganze hat gar nichts mit Bio, oder nicht Bio-Produkte zu tun. Vielmehr steht die Frage im Raum: Sind wir den bereit mehr zu zahlen, falls jetzt der Fakekäse ersetzt wird durch richtigen Käse? Ich glaube nicht.
Bald werden wir nur noch Soylent Green auf der Pizza haben...
Mir wird schlecht... und die sogenannten Billigprodukte sind immer noch teurer als frische Ware irgendwo in einem anderen Land. Irgendwie sollten wir mal wieder *back to the basics*...
Je teurer der Rohstoff, umso anreizender der Versuch etwas synthetisch herzustellen. Doch was wenn bereits Grundnahrungsmittel wie Milch, Fleisch, Mehl gestreckt und gefakt werden?
Wieso all die Kritik an der Lebensmittelindustrie? Die produzieren, was der Markt verlangt. Niemand zwingt uns, all den Schrott zu kaufen und wer es gleichwohl tut, wird wohl seine Gründe haben. Beispiel Joghurt. Anstatt Früchte unter natürliches Joghurt zu mischen werden tonnenweise gepimpte Früchtejoghurts gekauft. Das ist nicht Schuld der Lebensmittelindustrie, sondern Faulheit der Konsumenten.
Jedesmal nach den Skiferien in Lenk kaufen wir 2 Kilo Kaese zwischen 1-3 Jahre alt. Wer hier nicht den Unterschied merkt hat schon lange keine Sinnesorgane mehr im Gaumen. Kostet natuerlich auch nicht 12 Sfr. Die Leute haben einfach zuwenig zeit richtig zu kochen. Fastfood laesst gruessen.
Hauptsache das Produkt sieht gut aus, schmeckt gut und ist billig.
Immerhin etwas Balsam für die Schweizer Seele, seine Aussage: "Die Schweizer haben insgesamt bessere Lebensmittel als die Deutschen. Der Unterschied ist beachtlich." Leider ist anzunehmen, dass sich auch hier das Niveau angleichen wird!
Das Hauptproblem scheint doch wohl die grosse Enttäuschung zu sein - dass man lau getäuscht wurde und es jetzt erst merkt. Ich habe selbst jahrelang den "Cotto" von Migros gegessen und auch gelesen, dass es "wahrscheinlich" kein richtiger Schinken ist. Aber so genau wollte ich es bis jetzt auch gar nicht wissen - und geschmeckt hat er besser als mancher echte (und trockene) Schinken.
jetzt mal psychologie bei seite: es sieht aus wie das original, schmeckt wie das original, ist günstiger als das original und ist auch noch gesünder als das original.... also weshalb der aufstand? sind wohl die gleichen leute, die denken,bio zeugs sei gesünder, nur weil coop einen biostempel draufpappt (und die marge verdoppelt)
Hätte nicht gedacht, dass es so viele Naivlinge in der Schweiz gibt. Billigprodukte kaufen und dann noch grosse Qualitätsansprüche haben. Tja, das beisst sich doch sehr. Kaufe mir schliesslich auch nicht ein so chinesisches Geschwür auf 4 Rädern, und verlange, dass dieses Produkt dann genauso gut und auch dem Sicherheitsstandard eines deutschen Fahrzeugs entspricht!! Einfach nur naiv!!!
Frage an den Journi: Was macht den Lebensmittelchemiker zum Kultexperten? Was ist ein Kultexperte überhaupt? Sollte ich den Mann kennen wegen irgendwelcher enormer Verdienste? Pollmer ist doch einfach ein Wissenschaftler. Ein gescheiter wohl, aber einfach ein Wissenschaftler. Ein "Kult" vor dem Beruf wertet hier ab und nicht auf. Einstein sah sich sicher nicht als "Kultphysiker" :-)
Herr Pollmer ist völlig unglaubwürdig. Der Mann schreibt Bücher voll von unwissenschaftlichen Rätschlägen wie übergewichtige Menschen abnehmen sollen und verfügt selbst nicht über genügend Selbstdisziplin und Willenskraft um sein eigenes Übergewicht unter Kontrolle zu bringen.
@ hans: ich glaube, man braucht kein Ernährungswissenschaftler zu sein, um zu erkennen, dass ein Produkt, das preisgünstig ist, nicht erste Güte sein kann!! Und von wegen alleinerziehende Mütter - kein Mitleid!! Wenn man sieht was einige an Unterhalt erhalten. Aber das ist ein anderes Thema. Gesundheitsschädlich? Ist doch alles gespritzt. Ansonsten ein bisschen an die frische Luft gehen....
Hab vor ein paar Wochen eine Pizza Toscana bei der Migros gekauft. Da stand drauf "mit Trutenfleisch". Als ich dann sah was das für komisches Zeugs ist, schaute ich hinten auf der Verpackung auf das Kleingedruckte. Da stand dann nur noch was von "Trutenfleischerzeugnis". Ich finde sowas nicht in Ordnung. Das ist auch kein Produkt aus der M-Budget Linie. Was wir alles für Müll in uns reinstopfen.
Es macht keinen Sinn sich selber als wissend hervorzuheben mit Sprüchen wie "selber Schuld" "weiss man doch" usw . Sie dienen lediglich dem Zweck die eigene Schlauheit anzupreisen. Fact ist, dass es Leute gibt, wie alleinerz. Mütter uvm., die aufs Geld aufpassen müssen und froh um solche Produkte sind. Da aber nicht alle Ernährungswissenschaftl. sind, wissen sie nicht, dass billig=widerlich heisst
Warum die Aufregung? Wer, wie ich, kein Fleisch mehr isst, der Hat auch mit Kunstschinken nichts mehr am Hut.
Langsam kommen wir in jener Welt an, die Louis de Funés 1976 mit seinem Film L'aile ou la cuisse fast schon hellseherisch persiflierte. Fabrikfood aus Nahrungsersatzstoffen hergestellt, und das von einer Qualität, bei dem es jedem bewusst essenden Menschen kalt den Rücken runterläuft. Dass unsere beiden Grossverteiler Coop und Migros nun auch auf diesem Dampfer mitfahren, ist schlicht beschämend!
Solange der Schinken nicht gesundheitsschädigend gestreckt wird wie die Chinesische Milch wirds unseren Mägen egal sein. Die Bezeichnung muss jedoch wahrheitsgetreu sein.
@widmer peter: Glauben sie ja nicht, nur weil sie viel Geld für ein Produkt und eine Dienstleistung bezahlen, dass dies dann auch qualitativ gut oder hochstehend ist. Oft ist es nämlich so, dass bei sogenannten Premiumprodukten nur die Gewinnmarge noch höher ist als bei Normalprodukten. Aber glauben versetzt bekanntlich Berge. Schön für die Firmen und ihr Marketingkonzepte, die zeigen Wirkung.
Wenn es gut schmeckt und nicht ungesund ist, ist es doch völlig egal ob nun Schinken drin ist oder nicht. Vielleicht hilft es sogar das Fleisch besser zu verwerten, so dass nicht noch viel weggeworfen werden muss. Ich sehe es nicht als erstrebenswert, dass alle nur noch Filet und Entrecote essen wollen und man all den Rest des Fleisches nachher fortwirft.
Da ist einfach grauhaft ich kaufe nicht mehr bei Migro und Coop nur noch im ALDI
An die meisten Kommentatoren: Wer nichts bezahlen will, soll auch nichts erhalten ! Vielleicht lernen diese Billig-Krämer etwas aus diesem Fall.
auch schon mal bemerkt? auf der biomilch vom coop steht folgende warnung drauf: "achtung, kann milch enthalten" ist im fall kein scherz!! .....
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Es steht nirgends auf der Verpackung dass Schinken verwendet wird sondern korrekterweise steht da " Fleischerzeugnis " . Ich kaufe ja auch nicht Fischstäbchen und erwarte dann Kaviar. Kritik ist gut, aber nur dort wo sie angebracht und berechtigt ist.
Nach dem Lesen aller bisherigen Kommentare muss ich sagen: es geht nur mit einer radikalen Konsumveränderung. Migros und Coop sind mir bei diesem Artikel geradezu unsympathisch geworden. Die guten Waren werde ich mir nun bei verschiedenen Anbietern zusamensuchen und auf die Convenience eines breiten Sortiments verzichten. Es gibt Alternativen!
Ein Armutszeugnis für Migros und Coop. Dutweilers Ziel war nie die Gewinnmaximierung. Konsumenten täuschen, um die Lohntüte einiger Managern besser auszustatten, gehört nicht zu einer guten Genossenschaft. Was nützen die Kulturprozente, wenn Menschen bewusst getäuscht werden? Das Ziel, immer mehr zu verdienen, das ist eine Sackgasse für die Migros. Lieber etwas fairer sein, dafür den Ruf halten.
Stellen sie sich mal das Bild vor: Die Migros ist voller Leute, aber keine/r schafft es zur Kasse, weil alle das klein Gedruckte lesen müssen....(man kann sich ja nicht auf Altbewährtes verlassen)! Zudem sind die Clubschulen voller Interessenten, die lernen müssen, was die marketingverschleierten Begriffe wohl bedeuten können. Haben sie Zeit alle Infos zu lesen und vor allem verstehen?
Da kann ich ja nur müde lächeln... was haben die sich künstlich Aufregenden gedacht? In Billigstlebensmitteln hätte es exquisiten Vorderschinken? Mal ein bisschen die Vernunft walten lassen. Wer das nicht kann, soll die Verpackungsangaben lesen. Und wer das nicht kann...
Schlimm finde ich, dass dieser ganze Mist sich massiv auf unseren Stoffwechsel auswirkt, und das nicht selten bereits bei Kindern. Mit teilweise noch unabsehbaren Wirkungen. Aber niemand schiebt dem einen Riegel vor. Da kann sich die (Nahrungsmittel-) Industrie eine goldene Nase auf unsere Kosten verdienen.
"Im Falle einer Täuschung würde sich das Kantonale Labor gemäss Pacciarelli sogar überlegen, Strafanzeige einzureichen." - ja, weshalb nur UEBERLEGEN ? Wenn die Produzenten wissen, dass es zuerst immer eine höfliche Warnung gibt, dann muss man sich nicht wundern, dass die Produzenten zu betrügen versuchen.
Also jetzt bin ich wirklich entsetzt dass ich zum Preis von M-Budget kein Pata Negra von glücklichen Schweinen erhalte.....
Wo liegt das Problem? Irgend jemand muss die minderwertigen Fleischstücke ja essen. Alles andere ist Verschwendung. Wer die mittels teurerer TV-Werbung beworbenen Produkte kauft, verdient es nicht anders. Denn wenn das viele Geld in die Werbung fliesst, bleibt nichts mehr übrig für hochwertige Zutaten...
Michael Trümmer hats angesprochen: Soylent Green. Wer den Film 'Jahr 2022 - Die die überleben wollen', gesehen hat, weiss wovon die Rede ist. Einigen wir uns hier: M-Budget Lebensmittel sind bald wie Soylent Green. Denn, wenn alles was an Widerwärtigem in unser Lebensmitteln zu finden ist, gesetzeskonform ist, dann sei hier auch Sarkasmus erlaubt. Nur Gesetzeskonformer, versteht sich.
Das ist die gleiche Schweinerei wie mit dem sog. Analog-Käse, welcher keiner ist. Leider gibt es in der Schweiz keine Internetseite wo die Konsumenten laufend über solche Schwindeleien informiert werden, ausser vielleicht richtig-essen oder in Deutschland food-watch Absolut genial. Die haben offenbar keine Angst vor Repressalien der grossen Lebensmittelkonzerne.
Tja liebe Konsumenten. Anschauen was offeriert wird, nachkontrollieren im Laden und wenn's dann nicht stimmt sich bemerkbar machen. Bei mir hat's gewirkt. Nach zwei E-mails an einen Konsumentendienst - nie beantwortet, ist doch klar - stimmte innerhalb nur eines Monates die Produkteinformation, wurde ausländisches Fleisch durch CH-Fleisch ersetzt. Wie sagt man doch: der Kunde ist König.
Diese unnötige Aufregung! Wir alle lernen lesen - und wenn man liest, was da steht, weiss man eigentlich immer, was drin ist. Natürlich gibt's grosse und kleine Gaunereien; wahrscheinlich (in der Gastronomie) meist aus Unwissen. Aber das entscheidende Kriterium ist doch letztlich: Schmeckt das Produkt oder nicht. (Ungesund darf es ohnehin nicht sein!)
Wer bei Lebensmittel die Zutaten falsch oder nicht deklariert, gehört bestraft. Wenn da künstlicheer Schinken oder Analogkäse drin ist musst das erkennbar sein. Dem Konsumenten die Schuld an den Zuständen zuzuschieben ist eine Unverschämtheit, es war der Handel, der die "Geiz ist Geil - Welle" lostrat. So die sinkenden Erträgen zu entschuldigen geht nicht sonst darf ich auch mit Analoggeld zahlen.
Der Anteil an Ersatzzeugs in der industriell gefertigten Nahrung steigt und steigt, der Anteil an industriell gefertigter Nahrung am Essen des Durchschnittsschweizers steigt und steigt, die Lebenserwartung des Durchschnittsschweizers steigt und steigt. Die Konsequenz: Man muss für seine Lebensverlängerung nicht mehr, sondern darf weniger ausgeben. Bschiss isch gsund, oder nitt?
Geiz ist halt geil, da muss man sich nicht wundern, dass man nur noch minderwertige Ware bekommt. Andererseits wurde dies auch durch die steigenden Qualitätsanforderungen provoziert was die Preise enorm in die Höhe trieb. Schliesslich kann der Produzent auch nicht die Hälfte wegwerfen. Griffige Gesetze müssen her um 1. die Deklaration DEUTLICH SICHTBAR zu machen und 2. Betrüger massiv bestrafen.
Lobt die kleinen Metzgerläden und die ach so tollen Bauern nicht zu früh, denn auch da gibt es schwarze Schafe. Ist ja sonst auch erstaunlich, dass es in der Schweiz trotz steigender Nachfrage immer weniger Biobauern gibt - und zwar ausgerechnet, seit die Futtervorgaben durch die Zertifizierungsstellen verschärft wurden. Das zeigt doch, das selbst Biobauern Spielraum zum Panschen wollen.
Ich bin nicht immer ueberzeugt, dass die beim Hofladen eingekauften Nahrungsmittel ordnungsgemaess 'besteuert' wurden. Ich tue mich derzeit auch schwer am Thema der 'Schwarzarbeit' in einer Zeit wo es zuwenig Arbeit gibt und ueber kurz oder lang zuwenig Steuereinnahmen gleichbleibende oder steigende Kosten abferdern muessen.
Möglichst nichts kosten soll es und trotzdem 1a-Qualität sein. Wer nicht wahrhaben will, dass das in keiner Weise aufgehen kann, muss wirklich bedeppert sein.
@Renate Traber: Das ist genau die Meinung, die vorherrscht. Wenn Frau/Mann nicht selber denken kann/will sollte der Staat Denkschutz anbieten! Gohts no!
@Patricaia Galli,,,es hat sie was gekostet, nämlich Nerven. Und begriffen haben Sie gar nichts was ich geschrieben habe. Ich wunder mich einfach über gewisse Äusserungen von hier schreibenden Vegetariern, mehr nicht. Ich bin überigens jener, welcher sein Gemüse jeden Tag frisch kauft und dies auf dem Bauernhof. Und dies sogar in der Agglo Zürich. Reicht das zur Horizonerweiterung?
Traurig macht mich, dass die meisten Leute den Unterschied nicht bemerken. Wann wart Ihr zuletzt beim Metzger oder habt eine leckere Angst-Wurst verschlungen ?? Der Konsument sollte sich etwas besser um seine Ernährung kümmern und nicht einfach essen was der Detailhandel anbietet !
Zuerst Gammelfleisch dan Gepanschter Wein dan Gammel Mozarela dan abgelaufenen Fisch und und und !! Das gesparte Geld wandert dan sicher auf ein konto eines Manager ! Aus diesem Grund kaufe ich mein Fleisch bei meinem Meztger im Dorf und das Obst und Gemüse direkt vom Bauer !
50 % Rabatt hier, zum halben Preis da, wer auch nur minimste Kenntnisse der Lebensmittelbranche hat, weiss dass das nur Beschiss sein kann. Gewinne werden mit solchem Schrott eingefahren wie oben beschrieben und wir Idioten kaufen das noch. Ist doch in allen Branchen dasselbe, wir Konsumenten bestimmen letztendlich was auf dem Markt bestehen kann, hört auf solches Zeug zu kaufen und der Markt regu
@Michael Ernst: Bravo Herr Ernst, vollständig Ihrer Meinung!
@susanne moshammer: Pizzateig selber hergestellt, ohne Peperoni, aber mit Mozzarella aus Italien. Der kann Dioxin verseucht sein. Ok. Aber die Tomaten vom Garten und Olivenöl aus dem Süden (hoffentlich nicht gepanscht!). Pfeffer aus Indien (direkt von der Farm eines Freundes!) und Oregano vom Berner Oberland. Gell da staunste.
Kann man überhaupt noch einkaufen ohne mit der Lupe all das kleingedruckte lesen zu müssen? Wem kann man noch glauben? Alles wird verdreht und den Kunden so angedreht....... langsam aber sicher verleidet einem das Essen total. Wo ¨findet man noch Esswaren, die nicht künstlich verändert worden sind? Schinken z.B., ist er noch echt, wenn man ihn offen beim Metzger kauft? Wem kann man noch glauben??
da kann man nur sagen:"pfui teufel". Wenn man es schon nicht verbieten kann, dann zumindest sollte eine allgemeinverständliche Deklaration vorgeschrieben sein. Fazit, Pizzas wieder vermehrt selbst zubereiten.
Es ist ein grosser Irrtum zu glauben Schinkenprodukte seien schlechter als ganze Schinken , sie werden nur aus kleneren Fleischstücken zusammengesetzt , der Wassergehalt wird von der Lebensmittelbehörde kontrolliert.Das im Gegensatz zu Kunstkäse der aus Planzenoel hergestellt werden kann.
Wie naiv sind wir eigentlich? Nichts bezahlen aber teure Rohwaren erwarten? Wer soll denn dafür aufkommen? Sollen etwa vom Bauern bis zur Verkäuferin an der Kasse die Löhne gesenkt werden? Also bleibt nur die Möglichkeit, die Produkte unter Einhaltung der Schweizer Lebensmittelverordnung günstiger herzustellen. Selber schuld, lieber Geizhals!
Wer glaubt, für Fr. 10.85 brutto für eine Riesenpizza, könne für diesen Betrag HINTERSCHINKEN erwarten, irrt. Man rechne: Material, Arbeitslöhne, Amortisation Maschinen plus Marge Hersteller plus Marge Endverkauf. Ist rein rechnerisch nicht möglich. Eine hervorragende Hausfrau, die alle Raffinessen der Kunst kennt, ist nicht in der Lage, eine Pizza in dieser Grösse für Fr. 10.75 zu machen ...
Die Berichte bestätigen wieder einmal, dass ich mit meiner seit Jahren gelebten Haltung richtig liege: möglichst keine industriell gefertigten Lebensmittel konsumieren. Heisst halt: Verzicht auf Fast-Food, Convenience und nur in ausgewählten Lokalen zu essen... Qualität hat eben ihren Preis!
Ich kaufe ein Produkt, danach esse ich es. Wenn ich das Gefühl habe, das Preis/Leistungs (Geschmack) verhältnis stimme, dann ist die Sache für mich gegessen. Solange man, nicht jeden Tag, tonnnenweise dasselbe isst, besteht, bei in der Schweiz verkauften Lebensmittel, keine Gefahr für die Gesundheit.
Hors-sol-Tomaten, BSE-Rindfleisch, Hormonkalbfleisch, güggeligrippe, gepanschter Wein mit Glycerin, Furchtsaftgetränke aus Konzentrat (Smoothie) Volleipulver, Nitrat im Kopfsalat usw.... und jetzt ?? Analogkäse und gestreckter Schinkenersatz..... und ??? seit Jahren schon.... und ??? seit Jahren regen wir uns auf..... und ??? wir werden es weiter kaufen. nicht heute nicht morgen aber ....
Wer nicht bereit ist, für gutes Essen einen realistischen Preis zu bezahlen, hat es auch nicht besser verdient. Dass man für wenig Geld keine hohe Qualität erwarten darf, sollte einleuchten. Ausserdem ist das deklariert, und man dürfte von einem mündigen Konsumenten erwarten, dass er sich damit ein wenig auseinandersetzt. Es ist aber leichter, die Schuld den bösen Grossverteilern zu geben.
@Marcel Meyer: Es gibt übrigens noch so Begriffe wie "Saisongemüse" oder "Saisonfrüchte", wenn Sie sich damit vielleicht mal etwas auseinander setzten würden, könnte das eventuell Ihren Horizont noch etwas erweitern. Aber bitte, wenn Sie als Fleischesser einfach jemanden (VegetariererInnen) brauchen um darauf herum zu hacken, wenn Sie sich dann besser fühlen ok, kostet mich ja nichts...
Liebe Lebensmittelindustrie! Vielen Dank dass ihr für unser täglich Brot sorgt. Andere haben garnix zu essen. Und wir haben es so schön billig und können von unserem Geld dann noch andere tolle Sachen kaufen, SUVs z.B. Lasst doch die Kennzeichnung ganz weg, Hauptsache ist doch: es schmeckt!
Lebensmittelrechtlich korrekte Begriffe nützen dem Konsumenten gar nichts! Die Begriffe müssen endlich selbsterklärend werden. Alles andere ist Etikettenschwindel. Ein einkaufender Normalo ist kein Lebensmittelrechtler...
Ist das nun das ganz Grosse AHA? Irgendwo muss ja die Gewinnmarge herkommen. Ob Pharma oder Narungsmittelindustrie, wir werden auf Kosten unserer Gesundheit abgezockt. Beispiel auch mit Zero Produkten. Die haben ziemlich viel Chemie drin. V.a. Aspartam soll krebsfördernd sein. Ich bin gespannt, wann die erste vegetarische Hühnersuppe auch auf dem CH-Markt eintrifft. Die Amis haben sie ja schon.
Die Industrie lehrt nie aus, deshalb müssen diese Begriffe besser geschützt werden, nur wenn Schiken oder Käse drin ist darf die Ware auch so bezeichnet werden. Liebe Politiker bitte stärkt endlich den Konsumentenschutz in der Schweiz. 10 Millionen pro Jahr würden wahre Wunder vollbringen...
Alle ganz selber schuld... beobachten Sie mal an einem Samstag was sich so alles in den Einkaufswagen bei den Leuten "tummelt". Mir wird es jeweils fast schlecht! Wenn man folgendes Rezept beachtet: Fernseher = Werbung ausschalten / Gehirn beim Einkaufen einschalten, dann ist schon viel erreicht!!!
Der Schinken ist nur der Anfang: Es gibt auch Käse- und Fischersatz, d.h. eine Pizza kannst nebst dem flaschen Fleisch auch falschen Käse enthalten.
Nicht die Industrie ist der Schuldige, sondern die GEIZ IST GEIL MENTALITAET der Konsumenten. Einmal Fleisch pro Woche, dafür qualitativ hochstehendes wäre die Lösung und zudem viel gesünder! Sobald Lebensmittel als Statussymbol angesehen werden, reagiert die Industrie darauf. Zudem liegt die Wurzel des Problems in der schwindenden Eigenverantwortung . Information statt schnell schnell...
Fast nichts bezahlen wollen und trotzdem Topqualität mit 1A Zutaten erwarten. Einige Konsumenten haben jeglichen Bezug zum Wert von Nahrungsmitteln und deren Zubereitung verloren (oder nie besessen). Oder sie glauben, das Geplapper in der Werbung sei wirklich wahr.
Schade, dass keine hochwertigen Produkte mehr verwendet werden. Leider liegt es halt auch am Konsumenten. Wenn "wir" nicht bereit sind dafür zu zahlen, dann werden immer mehr so "Mogelpackungen" zu günstigen Preisen verkauft.
Mir ist das schon lange aufgefallen... und der Schinkenersatz schmeckt mir nicht (leicht säuerlich, finde ich). Ich schaue mir solchen Schinken auf Convenience Produkten deshalb immer genau an; Indikator sind für mich kleine Poren auf dem Schinken (die wohl durch das "Strecken" entstehen), sehe ich die, kaufe ich das Produkt nicht... schmeckt nicht, unnatürlich, krebserregend...
Solange der Konsument immer günstiger und schneller zum Essen kommen will wird die Industrie Billigfood aus dem Extruder drücken. Qualität kostet und wird meist nur durch selber kochen erreicht. Den Grossverteilern und Discountern kann man jedoch keinen Vorwurf machen, wer sich nicht die Mühe macht eine Deklaration zu lesen interessiert der Unterschied zwischen Schinken und Pressware auch nicht.
Ich empfinde das als böswillige und arglistige Täuschung! Auch wenn sie es ins Kleingedruckte schreiben. Das liest man doch gar nicht. Man hält ein (vertrautes) Produkt in der Hand und legt es in den Einkaufskorb. Wenns wie schinken oder Käse aussieht, sollte man davon ausgehen, dass es das auch ist! Aber wir werden mal wieder verar... Der kleine Mann wird nur belogen und betrogen wo es geht...$$$
@ all/ Wer nicht kochen kann / will, "muss" den Billigfood essen = freiwillig. Wichtig ist doch nur: Möglichst viel zu möglichst billigstem Preis. Grundsatz: Jeder wäre fähig 1 Menu mit einigermassen gesunden Produkten zu kochen + die dafür notwendigen Produkte zu verwenden. Ist kein Mehraufwand, nur 1 Frage des Willens,des Qualitätsbewusstseins. Die Natur stellt 1 Menge zur Verfügung,gratis!
Ich verstehe das Getue nicht. Dass beim Discounter und in Billigmarken nicht Bio-Qualität drin ist, ist hoffentlich allen klar. Mir ist jedenfalls eine M-Budget-Pizza, die unter hygienischen Bedingungen mit Fleischerzeugnis hergestellt wurde, lieber als die undeklarierten Grüselzutaten beim Schmuddel-Italiener um die Ecke.
Wahrscheinlich reicht Wasser, Verdickungsmittel und ein paar Geschmacks- und Farbstoffe aus, um zahlreiche halbwegs schmackhafte Produkte herzustellen. Vielleicht ist ja sogar Fleischersatz besser als Massentierhaltung. Aber wenn ich für ein Produkt mit Bio- oder Qualitäts-Label viel bezahle, erwarte ich auch echte Zutaten in guter Qualität. Alles andere ist Betrug.
@Marcel Meyer. Sie haben Recht. Lesen vor dem Kaufen.Achten Sie in Zukunft auch auf den Schinken in der Pizzeria. Viele verwenden statt Schinken diesen Schrott.Steht auf der Karte Schinkenerrsatz oder Schinkenprodukt, dann verwendet die Küche dieses niederwertige Produkt.Steht Schinken in der Karte+es wird dieses Abfallprodukt verwendet, dann ist es Betrug.Melden Sie es dem Lebensmittelinspektor!
Wasser und Stärke! Kein Wunder ist mein Bauch über die Jahre hinweg so aufgebläht :( Ich dachte immer, "Fleischerzeugnis" wäre ein anderes Wort für Schinken, wusste nicht, dass das ein geschützter Begriff ist. Irgendwann steht M-Budget tatsächlich noch für Soylent Grün. Vegetarier mag ich auch nicht sein, kaufe ich 1kg Früchte und Gemüse, landet 0,98kg im Abfall weil's nach 2 Tagen verfault ist.
Aha, "der Schinkenersatz ist nicht gesundheitsschädlich"... Wer's glaubt wird selig... Ich empfehle, das Kleingedruckte (Zutatenliste) vermehrt zu studieren und nichts zu kaufen, wo Wörter wie Verdickungsmittel, Gelatine, etc. vorkommen...
Jetzt kommt das grosse Halloerwachen!!!!!!!!!! Jahrzehntelang wurden die Fertigprodukte und viele Conviniensfood hergestellt und gepriessen und jetzt staunen hier doch Konsumenten über die Produkte! Das ist ja fast zum Lachen. Die Lebensmittelindustrie hatt sicherlich mit Wässerli zusammenschütten keine Kühe gezüchtet.
Hört auf zu jammern. Alles muss immer billiger werden, und die Löhne gemäss UNIA immer höher. Etwas kann da nicht stimmen. Es ist sowieso viel Suspekt was abgepackt ist. Also kauft mehr Frischprodukte und geht direkt zu Bauer und boykotiert die Grossverteiler. Die Bauern und die Tiere werden es danken.
Warum tun alle so überrascht? Heutzutage wird doch überall ersetzt aber der Name bleibt.....das Migros, Coop etc ihre Lebensmittel " Tunen " ist mir seit längerem bekannt. Wenn du die Sachen anschaust, springt es eim direkt ins Auge, das würde sogar ein blinder mit Krückstock sehen. Nur mit billiger Produktion erwirtschaftet mann einen Grossen Umsatz. Und das machen alle grossen Hersteller, alle!
Eigentlich kein Grund zur Aufregung. Wer erwartet denn, dass in industriell hergestellten Lebensmitteln echtes Material drin ist? Ausserdem muss niemand diesen Kram kaufen, der ja so billig ist, dass man gar nicht von Qualität sprechen kann. Eher von schön verpacktem Abfall. Dafür soll man dann auch noch etwas bezahlen. Selber schuld, wer sowas tut. Diese Leute können einem nur leid tun.
Naiv, wer noch immer glaubt 'wir wären ein einzig Volk von Brüdern...'. Die Gewinnoptimierung ist das Credo in der CH geworden. Das fängt (mit Ausnahmen) beim Kleinen an und hört beim den Grossen auf. Die Migros und der Coop sind beide für die Katz. Die wollen wirklich nur noch Kohle machen. Bei der Migros ist es einfach noch etwas offensichtlicher. Nicht mehr dort einkaufen wäre eine Lösung!
Wenn Geiz halt so geil und der einzige Ratgeber beim Einfkauf ist, dann muss sich niemand wundern, wenn man als Konsument solche Produkte vorgesetzt bekommt.
Und warum motzt ihr hier herum? Keiner, weder Migros, Lidl noch Coop haben haben beschissen, die Produkte sind korrekt beschrieben. Vielleicht sollte man zuerst mal lernen was man isst, bevor man motzt. Und an die Vegetarier. Kein Problem, esst weiter Hor'sol Tomaten, Analog Käse und Erdbeeren aus Spanien welche 100 Liter Wasser pro Kilo verbrauchen. Das beruhigt das Gewissen garantiert :-)
Naund?! Wens stört, soll doch teureres kaufen. Ist ja alles Billigfood, welches hier dargestellt wird. Ist ja wohl klar, dass dies nicht die höchste Qualität ist!
Der Schinken ist ein edler Teil des Schweins, dementsprechend ist er teuer. Bei dessen Produktion fallen jedoch auch weniger edle Teile an. Ich erachte es als sehr wichtig, dass auch die unedlen Teile verwertet werden können. Klar braucht es einige Kreativität seitens der Verarbeiter - die LM-Verordnungen werden in den genannten Beispielen eingehalten. Für den Kosument ist die Transparenz gegeben
Irrtum, Markus Manser, das Bio-Knospe sagt etwas darüber aus, wie das Tier vor dem Töten gelebt hat. Aber auch die Schlachtabfälle eines Bio-Knospe Rindes müssen irgendwie gegessen werden, sonst wären die guten Bio-Stücke für Sie fast unbezahlbar teuer.
was soll diese ganze Aufregung? Geiz ist geil. Billig-Pizza dient lediglich der Nahrungsaufnahme... Will ich die Pizza geniessen gehen ich zum Pizzaiolo meines Vertrauens oder ich investiere die Zeit für und mache den Teig selber und bestimme selber was und wieviel auf die Pizza kommt. Alternative: Billige Pizza Margherita tiefgekühlt und selber "aufmotzen"---> pimp my pizza ;-)
Natürlich hört sich "Schinkenimitat" oder "Analogkäse" nicht gerade sexy an. Aber gesundheitlich bedenklich sind diese modernen Entw. deshalb noch nicht, auch wenn "natürlicher Nahrung" anders aussieht. Doch auch bei Klassikern wie Brot, Käse, Bier, Wein, Schokol., Sauerkraut usw. handelt es sich um ähnlich stark verarbeitete Lebensm., die uns aber vertraut sich und nur deshalb akzeptiert werden.
Als erstes möchte ich auch sagen, dass diese Vorgehn einen "Schweinerei" ist! Bei Billigprodukten rechne ich mit so etwas, nicht aber bei BIO Produkten. Ich möchte mich jetzt doch mal für McDonnalds und Co. einsetzen. Ich weiss von meinem Ex Arbeitgeber, dass das Fleisch bei McDonalds 100% natürlich ist. Es ist nicht, wie so oft behauptet, mit irgendwelchen Tierabfällen gestreckt!
@Ronnie König: Und was ist denn eine Pizza? Ein Zusammenwürfen von Fertigprodukten wie Morzarelle, Schinken, Peperoni, ... und wo kaufen Sie die Zutaten in der Regel? Wohl beim Grossverteiler wie Coop oder Migros. Lesen Sie jedes mal detailliert die Zusammensetzung? Wohl kauf ... e guete ....
@ Müller Jonas - Das Fleisch für die Burger (Patties) von McDonalds kommt von Bell. Bell verwendet für die Herstellung der Hamburger ausschliesslich Muskelfleisch von Rindern. Der ausgeklügelte Warenfluss erlaubt eine lückenlose Rückverfolgbarkeit bis zurück zum Bauernhof. McDonalds schreibt ja auch das enthaltene Fleisch ist zu 100% Rindfleisch. D.h. aber nicht das der Burger aus 100% Fleisch ist
Eine Frechheit!!! Ich bin bei diesen Produkten bis anhin davon ausgegangen, dass es sich um Schinken gehandelt hat. Ich lese nicht jedes Mal das Kleingedruckte auf der Packung, sondern kaufe in gutem Glauben. Für mich heisst das nun, dass ich auch in den seltenen Fällen keine Fertigprodukte mehr kaufe und von nun an Fleisch konsequent NUR NOCH beim Metzger kaufe. Lieber weniger, dafür Qualität ...
Die Hauptsache ist doch dass es schmeckt! Am besten ists wenn man gar nicht immer weiss was drinn ist. Wer würde denn z.B Lippenstift auftragen wenn "Aus Läusen hergestellt" draufsteht? Wir sollten dankbar sein dass wir überhaupt etwas zu Essen haben und dies so günstig erwerben können!
Na ja, sooo schlimm finde ich das jetzt auch wieder nicht. Nehmen wir an die Qualität stimmt dann ist doch der Einsatz solcher Produkte im Sinne einer kompletten Verwendung eines geschlachteten Tieres durchaus ok. Oder wollt ihr dass für die M-Budget Pizzas ein paar Schweine mehr ihr Leben lassen müssen? Mittlerweilen sollte dieser Umstand doch aufgeklärten Konsumenten sowieso bekannt sein.
In wie vielen Produkten ist nur Ersatz drin? Was ist mit den vielen E-Zusätzen? Ich kaufe schon lange kein Schinken und andere Wurstprodukte im Migros und Coop ein. Die schmecken einfach nicht. Wer nur isst um satt zu sein, dem ist sowieso egal aus was die Produkte bestehen. Mir ist meiner Familie eine gesunde Ernährung wichtig, darum kaufe ich fast keine Fertigprodukte.
Betty Bossi-Label, Bio-Label und dann dieser Inhalt, den man nur als Dreck bezeichnen kann. Was Coop sich hier leistet, ist lupenreiner Betrug am Kunden.
Wie der Mensch haben alle Säugetiere Organe wie Lunge, Herz, Milz, Genitalien etc. und Schwarten, Fett und Blut. Wer die Edelstücke der getöteten Tiere essen will, sollte sich auch nicht zu Schade sein bei der Restverwertung mitzuessen.
...bleibt aber noch immer die Frage : was ist gesünder auf der Pizza ,... der Antibiotika - Schinken oder die Pappe aus Wasser und Stärke !
ist doch unglaublich wie sich die leute darüber aufregen, dass in industriell gefertigter billig-nahrung nicht wirklich das drinnen sein kann was die schönen verpackungen vorgeben... (hier ist migros mit der budget linie wenigstens ehrlich - wer da was natürliches erwartet ist naiv) und: wer unbedingt richtiges fleisch will, der soll sich auch damit auseinandersetzen woher das fleisch kommt.
Billig, billiger, am billigsten. Die Massenfütterung der Menschheit mit künstlichen Rohstoffen. Eine kalkulierte Vergiftung der Massen? Die ärmsten triffts zuerst. Das erstaunliche daran -Trotz allen Vorschriften, Verordnungen, Gesetze und Kontrollen der Behörden -Alles ist Legal!
Wie schön wir es doch in der Schweiz Haben, dieselbe Diskussion läuft in Österreich und Deutschland, doch unter ganz anderen Voraussetzungen: Hier wird wirklich schinken gefälscht und einen Schutz für den Begriff "Schinken" oder "Käse" existiert im gegensatz zur Schweiz nicht. Wir haben ja sehr transparent die Wahl: Schinken, oder eben nicht.
Pro 10 Einwohner haben wir weniger als 1 Katze und 1 Hund. Ist wohl klar, dass Hund und Katze nicht alle Schachtabfälle alleine fressen können. Logisch dass der verwendbare Teil der Schlachtabfälle für die Menschen aufbereitet werden muss, als mogeln bezeichnet dies nur wer naiv ist.
An alle Fast Food Ketten Kritiker hier: Bei euch würde der Kinnladen runterfallen wenn ihr nach Test plötzlich sehen würdet wie hochwertig die Zutaten bei McDonalds, BurgerKing und co. sind. Die stehen nämlich generell derart in der Schusslinie dass die sich so was niemals leisten könnten. Offenbar im Gegensatz zu Supermärkten und einigen Restaurants...
Zeitgemässe Aas-Kultur, der sich sogar die grossen Namen anschliessen. Ich kann mir vorstellen, dass wir in 20 bis 30 Jahren den Preis dafür bezahlen (nämlich, Krankheit oder noch grössere Verfettung der Gesellschaft). Widerlich und bedenklich...
Bin sehr enttäuscht über die Marke "Betty Bossi". Darunter verstand ich immer gute Qualität- Die lügen also auch! Cristina
Wenn auf der Packung nicht *Schinken* steht, dann ist auch kein Schinken drin, basta! Ausser auf dem Betty Bossi-Produkt steht nirgends 'Schinken', also, wer lesen kann ist klar im Vorteil !
Schliesse mich der Meinung von Bernard Berner absolut an. Weiter: Nicht nur nach dem Konsumentenschutz schreien. Hier auch selbst Verantwortung übernehmen und solche Anbieter und deren Produkte gar nicht erst berücksichtigen. Den Protest an die Anbieter und Produzenten direkt wenden.
Los, prügelt wieder auf die Discounter ein..... Ist euch eigentlich schon einmal aufgefallen, wie oft Aldi bei Warentests (auch bei Lebensmitteln) wesentlich besser abschneidet, als Globus und andere Feinschmeckertempel, die Müll nur Xfach überteuert verkaufen
Und der Käse der Fertigpizza ist in Wahrheit ein Käse-Imitat, sogenannter " Analog-Käse": eine künstlich hergestellte Eiweiss-Fett-Masse mit Geschmacksverstärkern. Tja, selber schuld wer solche Proudkte isst.
Im Grunde ist das ein Sturm im Wasserglas. Eine Gesellschaft, ich schliesse mich ein, die gerne ein McDonalds-Menu verschlingt, sollte sich über Schinkenersatz nicht aufregen. Bei den diversen Fast-Food-Ketten stehen die Zutaten ja auch nicht auf dem Take-away Papiersack! Und wer's genau wissen will: kleingedrucktes lesen oder Mahlzeiten selbst zubereiten. In diesem Sinne, en Guete
Ist bei Aldi und Lidl wirklich alles mit echtem Schinken? Ich denke, wenn ich selber die Pizza mache, weis ich was drauf ist. Und gesünder ists dann auch noch!
Ja, ja, "Bio ohne Kompromisse". Fühle mich massiv verarscht und betrogen!
$$$ immer nur $$$! Dafür werden wir Konsumenten immer wieder über den Tisch gezogen! Ist Euch schon aufgefallen dass zum Beispiel bei Kosmetika die Zutatenliste nicht in Deutsch ist? Warum wohl? Würde es verstanden, was drinn ist, so würden wir auf diese Produkte verzichten! Bin immer wieder erstaunt wie ein "ausländisches" Produkt über Nacht als schweizer Produkt dasteht! $$$ ... $$$
Nicht nur der Schinken wird gestreckt... auch der Käse kann künstlich und nie mit Milch in Berührung gekommen sein! Die Geschäfte sparen an der Verarbeitung der Ware aber die Preise steigen trotzdem, langsam wirds unlustig :-(
Jetzt mal ehrlich, na und? Mir schmeckts. Und wer drauf aufpassen muss was er isst, der schaut die voellig korrekte Zusammensetzung an und gut ist. Das Lidle die Tricks auf dem schweizer Markt noch nicht ganz raus hat kann man ja noch verstehen.. :-)
Mich überrascht nichts mehr ! So ist das Leben heute: überall mehr Schein als Sein ! Wir leben bald nur noch von Täuschungen.
Da gibt's doch nur eine Reaktion als Konsument: Nur noch Sachen kaufen oder essen von denen man weiss, dass auch wirklich Schinken drin ist.. D.h. für mich also, keine Pizzeria Besuche mehr.
einfach nur widerlich und unverschämt, was uns produzenten und lebensmittelhändler unterjubeln!
Wer billig oder budget will, erhält das auch. Das Qualität seinen Preis hat ist bekannt. Ich ernähre mich zu 98 % Vegetarisch. Und wenn die Fleischeslust durchschlägt, stehe ich beim Metzger an der Theke und lasse mit das beste Filestück geben, das er hat. Garantiert nicht gestreckt oder gepfuscht - und den Preis zahle ich gerne.
Woher dieser Schinken stammt, ist doch egal. Hauptsache, es schmeckt. Wir reklamieren an jedem Essen herum, während Milliarden von Menschen nicht genug zu essen haben. Wie störrische Kinder.
Sehr interessanter Artikel, warum macht man nicht einmal einen Fleischtest bei den Fastfoodketten (Burger King, Mc Donalds etc) unseres Landes. Würde mich brennend interessieren was genau da rauskommen würde.
das Problem mit den Fleischerzeugnissen umgeht man am besten, indem man generell kein Fleisch mehr isst und grundsätzlich auf Abgepacktes verzichtet. Man spart damit sehr viel Geld, und zudem trägt man einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Verbesserung des globalen Klimas bei. Also: Lasst den Müll in den Regalen liegen !
Es ist klar, dass in M-Budget oder Prix Garantie Billig-Produkten keine Premium-Zutaten verarbeitet werden. Dass Coop aber in seiner Betty-Bossi-Pizza (mit dem Bio-Knospe Label!) Schinken-Ersatz versteckt, ist für mich eine böswillige Täuschung des Kunden. Ich war bis jetzt ein begeisterter Käufer von Coop's Bio-Produkten, habe jetzt aber das Vertrauen verloren. Da fühlt man sich doch verar****!
Und da dachten wir doch alle, dass soetwas ja nur in Deutschland vorkommt und nicht bei uns in der CH ..... Die kulinarischen Nationalpatrioten muessen doch jetzt auch mal zugeben, dass auch in der CH zunehmend oft die gleichen Maximen herrschen wie auch in der EU, d.h. Gewinnmaximierung und wir sind nicht gefeit, dass die Produzenten alles daran setzen ihre Interessen wahrzunehmen.
Das kann man ganz einfach umgehen, indem man Fleisch und Gemüse nur direkt beim Bauern kauft. Versuchen sie das mal und sie werden nie mehr Fleisch in der Migros kaufen
Pfui Teufel! Bin glücklicherweise seit 37 Jahren kein Aasfresser mehr und fühle mich blendend dabei. Ich frage mich, wie viele Lebensmittelskandale es noch geben muss, bis die Leute aufhören solchen Dreck zu essen.
Qualität hat nun mal ihren Preis! Wer "Geiz ist geil", "Es geht noch billiger" zum Lebensmotto erhebt nimmt billigend in Kauf, dass ihm Ramschware und Abfälle in knalliger Verpackung als hochwertige Lebensmittel verkauft werden. Sollten Lidl, Aldi und weitere Billigstanbieter wirtschaftlichen Erfolg haben, wird sich dieser Trend noch verstärken.
Bei den Günstigprodukten habe ich keine Probleme mit den "Fleischerzeugnissen". Jedoch erwarte ich sonst schon, dass auch das drin ist, was auf der Verpackung steht und ich will nicht erst das Kleingedruckte auf der Packung lesen müssen.
Es stimmt bedenklich, dass sogar die Giganten Migros, Nestle und wie sie alle auch heissen mögen, die Konsumenten betrügen und über den Tisch ziehen wo immer sie nur können. Finger weg von M-Budget und Prix Garantie Produkten, das sind reine Abfallprodukte die ich nicht mal meinen Hunden verfüttern würde. Mal ne scheue Frage...wo bleibt hier eigentlich der Konsumentenschutz? wo? wo? wo?
Die Migros sagt: «Wir verwenden lebensmittelrechtlich korrekte Bezeichnungen.» Und ich sage: Mir egal, Verarschung ist es trotzdem!
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