Wirtschaft

Nationalbank: UBS-Retterin mit Milliardenverlust

Verlust von knapp fünf Milliarden Franken, aufgeblasene Bilanz und halbierte Eigenkapitalquote: Die Schweizerische Nationalbank blickt auf ein schlechtes Jahr zurück.

Schlechtes Jahresergebnis für die Nationalbank: Hauptsitz der SNB in Bern.

Schlechtes Jahresergebnis für die Nationalbank: Hauptsitz der SNB in Bern.
Bild: Keystone

Die Finanzkrise belastet jetzt die Schweizerische Nationalbank (SNB). Gemäss einem Bericht der Zeitung «Sonntag» hat die SNB allein im letzten Quartal des vergangenen Jahres einen Verlust von 3,9 Milliarden Franken eingefahren – das sind 42 Millionen Franken pro Tag. Der Verlust für das ganze Jahr 2008 beträgt 4,8 Milliarden. Weiter hat die SNB ihre Bilanz auf fast das Doppelte aufgeblasen und die Eigenkapitalquote hat sich mit einem Rückgang von 59 Prozent auf 27 Prozent mehr als halbiert.

Bewertungsprobleme wegen UBS-Papieren

SNB-Pressesprecher Werner Abegg bestätigt laut der Zeitung «Sonntag» die Zahlen, sagt allerdings, sie seien «provisorisch». Das offizielle Endergebnis werde die Nationalbank erst am 4. März vorlegen. Der Grund: Bewertungsprobleme bei den von der UBS übernommenen Wertpapieren. Bisher hat die UBS für 20 Milliarden Franken faule Hypothekarkredite an die Nationalbank abgetreten, bis im Frühjahr sollen es dreimal so viele sein. Die im Monatsheft angeführten Zahlen enthalten erst die erste Tranche. Doch nur schon damit zeigt sich, dass die Kapazität der SNB als Retter in der Not beschränkt ist, wie die Zeitung «Sonntag» schreibt. (vin/bru)

Erstellt: 25.01.2009, 07:26 Uhr

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42 Kommentare

Andreas Moser

26.01.2009, 17:41 Uhr
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Umgerechnet verliert die Nationalbank pro Stunde Fr. 1.75 Millionen. UBS & Co. sind zu gross zum "retten" durch den Steuerzahler. sFr. ohne Golddeckung ist wie dreilagiges Toilettenpapier. Währungsreserven in $ oder € lösen sich in kommender Hyperinflation in Luft aus! Verscherbeltes Nationalbankengold wäre niemals pleite gegangen! CH hat sich dafür als braver US-Sklave erwiesen! Verkauf der CH! Antworten


John Broker

26.01.2009, 13:16 Uhr
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Kauft euch doch einfach UBS Aktien, die jetzt am Boden sind und profitiert mit! Antworten


Matthias Horvath

26.01.2009, 11:27 Uhr
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Tja, vor einiger sagte ein ehemaliger Arbeitskollege ein denkwürdiges Zitat: "Die Gewinne werden privatisiert und die Verluste verstaatlicht" ...wie war, wie war... Antworten


Bernhard Nater

25.01.2009, 21:53 Uhr
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Die SNB als Sondermülldeponie des vergifteten Finazschrotts der USB. - Macht nur immer weiter so, dann ist die SNB auch bald am Ende. Antworten


walter oderbolz

25.01.2009, 20:54 Uhr
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Wo bleibet jetzt das Gold wo vor einigen Jahren verschachert worden ist? Diese Reserven fehlen eben jetzt Antworten


Margot Rosanes

25.01.2009, 19:36 Uhr
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CH60 Milliarden von der SNB, die nun Verluste schreibt und die nun zu tief kapitalisiert ist. CH 6 Milliarden Darlehen des Bundes, zwar to 12.5%; ich bezweifle jedoch, ob dieses Geld an den Bund zurück gehen wird. Unter diesen Umständen will der Bund 60 Milliarden in Infrastruktur und ähnliche Projekte zur Krisenbewältigung investieren. Ich erwarte ein Erklärung von unserer Regierung. Antworten


Kurt Bischofberge

25.01.2009, 16:56 Uhr
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Regt sich eigendlich irgend jemand nicht über solche Machenschaften auf? Warum werden diese dann geduldet? Kann man einen Bundesrat nicht entmündigen? Mit Markwirtschaft hat dies ja nun wirklich nichts mehr zu tun. Und mit Volksvertretung sicher auch nicht mehr! Antworten


Fritz Müller

25.01.2009, 16:44 Uhr
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@Baschung. Die Qualifikationen für einen Bundesrat sind: Freunde, die einen wählen. Freunde macht man sich, indem man Ihnen was verspricht und geben wird. A part. Wieso hat die SNB eigentlich unser Gold zu solch niedrigen Preisen verkauft? Wurde sie von den US genötigt um die Illusion Fiat-Money noch bestehen zu lassen und mit den anderen die ganze Blase zu ermöglichen? Antworten


Thomi Horath

25.01.2009, 16:37 Uhr
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Ich empfehle eine kleine Menge Gold zu kaufen, als Notreserve sozusagen. Cheers! ;) Antworten


Hans Schmid

25.01.2009, 16:26 Uhr
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Wer heute noch immer behauptet, dass die Goldverkäufe der SNB richtig waren, der hat rein gar nichts begriffen. Mit der Aufgabe der (Teil-)Goldbindung des Frankens in der neuen Verfassung wurde das Schicksal des Frankens und unserer Ersparnisse besiegelt. Antworten


Bruno Froehlich

25.01.2009, 16:21 Uhr
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"Ueberschuessige Goldreserven", 22.5.02, Worte des Bundesrat, SVP-AHV-Goldinitiative, 1300 Tonnen Gold stehen zum Verkauf, Frage bloss, wer kriegt das Geld vom Gold. Heute waeren wir froh es noch zu haben, fast doppelt soviel wert wie damals und unnoetig auf die eine oder andere Seite den "schwarzen Peter" zu verteilen. Antworten


peter weggler

25.01.2009, 15:31 Uhr
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wenn die ubs am ende gar die Nationalbank ins schlammassel treibt, ist hoechste zeit, den notstand zu erklaeren und unter keinem titel mehr staatsgarantien und - haftungen zu gewaehren. ein gesunder staat kommt vor dem schicksal von ubs und cs. toll, wie die ubs im uebrigen den staat reingelegt und das parlament ueberspielt hat. ... es fehlen jetzt nur noch ein paar ehrendoktoren...... Antworten


Ana Nasz

25.01.2009, 15:07 Uhr
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@Marco. Wir können davon ausgehen, dass sicher nicht die besten Papiere an die SNB gelangten, denn Ziel war ja die UBS Bilanzbereinigung. Es macht deshalb keinen Sinn ihr die guten Papiere abzukaufen. In den CDOs sind auch nicht nur Hypotheken drin, sondern auch Kreditkarten-, und andere Kreditschulden. Bei den Kreditkarten hat das Abschreiben noch gar nicht richtig angefangen... Antworten


Hanspeter Weber

25.01.2009, 14:27 Uhr
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Diese Bewertung ist einfach. Die Ramschpapiere sind Fr. 0.00 wert. Die Immobilien sind billig gebaut, stehen leer und sind in zwei bis drei Jahren nicht einmal mehr das Grundstück wert, wo sie darauf stehen... Antworten


Marco Engesser

25.01.2009, 14:20 Uhr
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@Ana und Peter: Viele der "Wertpapiere", welche den Banken zur Zeit massive Verluste bereiten haben eine inherente Hebelwirkung (sog. CDO's). Je nach Tranche in einem CDO können bereits relativ kleine Verluste der zugrunde liegenden Assets (Hypotheken, Kredite etc) zu einem Totalverlust führen. Die SNB sollte deshalb ihre Positionen transparent machen. Antworten


Franz Berger

25.01.2009, 14:16 Uhr
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Ich frage mich wirklich, ob das Strafrecht richtig aufgebaut ist? Die juristen Lobby schlägt auch hier zu. Antworten


Miguel D'Ello

25.01.2009, 13:45 Uhr
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Die Idee der "Bad Bank" nach Schweizer Modell kann so schlecht nicht sein, man vergleiche die in diese Richtung gehenden Bemühungen anderer Staaten. Bezüglich Eigenkapitalquote, Aktienkurs und Zukunft der UBS ist sicherlich erstmal der massive Stellenabbau und die hoffentlich erfolgende Restrukturierung der Bank abzuwarten. Antworten


däni borer

25.01.2009, 13:25 Uhr
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Eigentlich ist doch nicht nur die UBS pleite, sondern auch der CH Staat. Wo ist denn unser Gold? Und was ist mit den "Goldlehen" die die SNB den Grossbanken vor Jahren gab und die nie zurückbezahlt wurden. Diese Lehen sind immer noch in der Bilanz aber eigentlich wertlos, da die Grossbanken sie nicht zurückzahlen können, weil Gold zu teuer ist. Also ist alles noch schlimmer. Antworten


Marcel Zufferey

25.01.2009, 12:49 Uhr
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Man sollte jetzt endlich diese transparenzlosen OTC-Märkte verbieten, an denen Derivate wie CDS gehandelt werden. Nach Angaben von der Bank für internationalen Zahlungsausgleich beträgt das weltweite Volumen an ausstehenden CDS z.Z. über 60 Milliarden Dollar- und niemand weiss, wer was für Verpflichtungen unter welchen Bedingungen eingegangen ist. Regulation tut Not, nicht nur Papiergeldspritzen! Antworten


Ana Nasz

25.01.2009, 11:57 Uhr
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Falsch, Peter. Wenn du ein Auto hast, das niemand kaufen will und sonst kein Geld hast bist du illiquide und pleite. Wenn sich herausstellt, dass dein Auto noch dazu eh nichts wert ist, dann bist du insolvent und pleite. Hier hat man offenbar gemeint, die Papiere seine nur illiquide, sie sind aber eigentlich wertlos, d.h. die UBS is de facto insolvent und pleite. Antworten


Peter Waldner

25.01.2009, 11:28 Uhr
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@ Ana Nasz: "Illilquid" heisst ja nicht "wertlos". Die Hoffnung stirbt zuletzt - also lass uns hoffen, dass die in den "Schrottpapieren" eingebundenen Kredite zurückbezahlt werden, wenn sie fällig sind. An ihnen hängen meist reale Werte. Diese aber können durchaus im Verlauf einer Wirtschaftkrise zerstört werden. Je besser die Welt (USA) die Krise bewältigt, desto werthaltiger wird der "Schrott". Antworten


richard liechti

25.01.2009, 11:27 Uhr
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Dass wir tatsächlich die richtigen Fachspezialisten in den wichtigen Positionen eingesetzt haben bezweifle ich. Ich bezweifle ebenfalls ,dass es sie überhaupt gibt! Spitze sind nur deren Gehälter ,der Rest ein grosser Teil Bluff. Und auf solche Bluffs fällt sogar unser Parlament rein.Aber wir Schweizer sind ja so zufrieden! Antworten


Silvio Zürcher

25.01.2009, 11:18 Uhr
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Vergessen wir dabei nicht, dass der Fall MADOFF in der Finanzbranche die Regel ist ! Demächst werden wir bestimmt noch weiteres erfahren. Leider ! Antworten


Ana Nasz

25.01.2009, 11:16 Uhr
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@Papes Das überrascht nicht. Banken haben in den letzten Jahrzehnten eigentlich Geld gedruckt - das dürfen sie eigentlich nicht, das darf nur die SNB. Darum haben die Banken an sich wertlose Papiere produziert und nun einen Weg gefunden, diese an die SNB zu "verkaufen", die diese mit neu gedruckten CHF bezahlen muss. Ergo drucken die Banken nun Geld. Antworten


Peter Baschung

25.01.2009, 11:08 Uhr
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Die schweizerische Nationalbank hat vor wenigen Wochen noch CHF 10 Milliarden an Polen überwiesen,BR Leuthard hat die Krise nach 2 Quartalen schon für beendet erklärt und die UBS gibt über 2 Milliarden Boni trotz mega Verlust Ihrer Bank an Ihre "Topleute"....Wie beschreibt man eigentlich das Wort "Bananenrepublik"? Und ...braucht man eigentlich eine besondere Qualifikation als Bundesrat? Antworten


Ana Nasz

25.01.2009, 10:58 Uhr
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@Zufferey. Richtig. Die staatlichen Organe, die unsere Grundrechte garantieren sollen, werden hier von der Finanzindustrie und den Corporate facists versenkt, übrig bleiben dann die Banken und die Multis - die sich als Private ja nicht an irgendwelche Grundrechte halten müssen. Willkommen in der Welt der Arbeits- und Schuldensklaven. Antworten


Ana Nasz

25.01.2009, 10:54 Uhr
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Bewertungsprobleme? Das war beim Erwerb von illiquiden Papieren natürlich nicht vorhersehbar! Der Wert der Papiere ist NULL. Während die SNB der UBS den Schrott abkauft, produziert diese bereits wieder neuen Schrott. Wieso? Weil dies das Businessmodell der Bank(en) ist. Ich glaube wir verblöden alle langsam aber sicher. Antworten


peter seiler

25.01.2009, 10:34 Uhr
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"Bewertungsprobleme wegen UBS-Papieren"? Ich empfinde leichtes Frösteln am Rücken. Wie wäre es mit "Bewertungsproblemen aufgrund grassierender Unfähigkeit". Aber nein, das wäre ja ein Schuldeingeständnis, und das ist absolut nicht Branchenspeziefisch. Das würde ja heissen, dass man Mühe hätte, 2 Milliarden Boni zu rechtfertigen. Das Einzige, worin diese Versagerbranche souverän ist, Boni verteile. Antworten


Marco Engesser

25.01.2009, 10:31 Uhr
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Falls diese 60 Milliarden die schlechtesten Positionen der UBS darstellten, dann dürften sie nahezu wertlos sein. Die SNB muss unbedingt Transparenz dazu herstellen, sonst riskiert sie die Kreditwürdigkeit der Schweiz und des Schweizer Frankens. Antworten


Peter Kummer

25.01.2009, 10:20 Uhr
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SVP und Gold: Die SVP wehrte sich gegen Goldverkäufe. Die SVP verlangt, die Goldverkäuge wieder aufzustocken. Die SVP unterlag im Budnesrat wie immer. Heute haben wir tonnenweise grüne Papierchen auf denen "Dollar" steht anstatt unser Gold. Guet Nacht am Sächsi. Antworten


andreas schnyder

25.01.2009, 09:23 Uhr
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James Garfield, der 20. US-Präsident, hatte 1881 richtig gesagt: "Wer die Geldmenge kontrolliert, ist in jedem Land der absolute Herr über die gesamte Industrie und den Handel [und der Politik.] Und wenn man sieht, wie das gesamte System auf die eine oder andere Weise ganz leicht von nur wenigen mächtigen Männern an der Spitze kontrolliert werden kann, dann braucht einem niemand zu erzählen .... Antworten


A Meyer

25.01.2009, 08:12 Uhr
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Auch bei uns in der Eidgenossenschaft steht im Drehbuch: kriegerische Ereignisse die als Sündenböcke dienen; Überschuldung, Bankrott der SNB, kalte Enteignung der Rentenforderungen durch Hyperinflation und schliesslich eine "Grosse Währungsreform", diesmal mit einer Weltwährung. Dann wird das Schauspiel des Kasinokapitalismus von vorne beginnen, wenn es noch dafür eine Menschheit gibt. Antworten


thomas canali

25.01.2009, 07:09 Uhr
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@Bruno Froehlich, bin ja net grad ein fan der SVP aber soweit ich mich erinnere hat die SVP den goldverkauf bekämpft. die goldbestände abzubauen war meiner meinung nach richtig. der zeitpunkt war nicht unbedingt optimal aber auch nicht schlecht. Antworten


Joh.G. Gredig

25.01.2009, 05:51 Uhr
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Die NB hat die faulen Kredite der UBS übernommen. Ob das richtig war ist fraglich. Es zeigt , dass die Schweiz als Staat mit so grossen Firmen überfordert ist. Unsere NB ist nicht da um Gewinne auszuschütten, sie hat einzig und allein die Aufgabe die Wirtschaft zu regulieren.Die wichtigsten Leute in einem Staat sind die der NB.Ich hoffe die Politiker lassen die Hände von der NB sonst wird es arg Antworten


Thom Dahinden

25.01.2009, 03:50 Uhr
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Dümmer als die SNB konnte man in den letzten 10 Jahren nicht handeln. Gold als "überflüssige Reserve" zu bezeichnen und zu verkaufen ist grundsätzlich falsch, sind doch die restlichen Reserven nur Papier. @ Bruno Fröhlich: Offensichtlich ein SVP-Hasser? Bitte nicht Dinge verbinden, wo kein Zusammenhang besteht. Die SVP war gegen Goldverkäufe und "C.B." hatte damit nicht das Geringste zu tun. Antworten


Peter Szücs

25.01.2009, 02:34 Uhr
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Ich bitte die SNB und die Politik um die Möglichkeit, dass wir die gebundene Vorsorge, bei gleichzeitigem Verzicht auf Zinsen und Bonus, in GOLD umschichten dürfen.So könnte das Volk für ein stabile Franken und wieder für internationales Glaubwürdigkeit in Schweizer Finanzsystem selber garantieren.Das wäre die größte und billigste Hilfe für alle Beteiligten. Antworten


Bruno Froehlich

25.01.2009, 01:57 Uhr
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@ Redaktion, danke fuer die Kuerzung. Korrekt. Muss ja nicht noch mehr Oel ins Feuer. Keine Korrespondenz, trotzdem Korrespondenz. Lacht. Antworten


Marc Baumann

25.01.2009, 01:22 Uhr
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Wie gut der Entscheid des Bundesrates und der SNB war, die UBS zu stützen, wird sich noch zeigen. Bis jetzt ist die Situation der UBS nicht rosiger geworden und die Nationalbank kommt in erhebliche Probleme - nur schon wenn sie die Häfte der UBS-Papiere abschreiben muss. @Bruno Fröhlich: Ganz richtig, der Goldverkauf war wohl nicht die wahre Lösung. Antworten


Marcel Zufferey

25.01.2009, 01:19 Uhr
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Paul Krugman spricht ja bereits von Zombie-Banken. Das sind Banken, die eigentlich bankrott sind und vom Staat sozusagen künstlich am Leben erhalten werden. Dass der Staat dabei ebenfalls zu einem Zombie werden könnte, künstlich beatmet beispielsweise durch den IWF, daran denken zur Zeit nur die allerwenigsten. Und wenn dann auch noch der IWF stirbt? Oder die BIZ? Der Letzte macht das Licht aus... Antworten


Martin Häfliger

25.01.2009, 00:35 Uhr
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Die SNB betreibt wie die (private) FED in Amerika eine desaströse Finanzpolitik. Ein Papiergeldsystem führt mathematisch unausweichbar in eine Hyperinflation, empirisch ebenfalls belegt. "Fiat Money" ist der USD seit 1971, der CHF erst seit den 90ern. Und doch "schafft" es unsere SNB in zerstörerischer Weise den CHF und somit die Ersparnisse totzuinflationieren. Unser Gold ist ja auch schon weg... Antworten


Willi Aerne

24.01.2009, 23:54 Uhr
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Man kann nur hoffen, dass es sich bei den Papieren, die die SNB von der UBS übernimmt, um solche aus der AAA -Tranche des jeweiligen Pakets handelt. Ansonsten dürfte dieser Verlust erst der Vorgeschmack sein! Dann "Good night Switzerland!" Antworten


Bruno Froehlich

24.01.2009, 23:53 Uhr
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Es waren nicht nur die Baenker die denBoden unter den Fuessen verloren, auch die Politik, allen voran die bodenstaendige SVP unter brillianter Fuehrung C.B. (sehr gut Freund eines Banker der lange vor der platzend Seifenblase die Segel streichen musste) forcierten den Goldverkauf der Nationalbank. Ach wie schoen haetten wir es noch zu aktuellem Kurs. Bessere Eigenkapitalquote, einfach verspielt. Antworten



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