«US-Kunden können nun den Bundesrat einklagen»

Das Vorgehen von Landesregierung und Finanzmarktaufsicht sei nicht begreiflich, sagt der Berner Rechtsprofessor Peter V. Kunz*.

Herr Kunz, ist der Vergleich zwischen den USA, der UBS und der Schweiz ein Befreiungsschlag?
Die Finanzmarktaufsicht (Finma) bewegt sich auf rechtlich sehr dünnem Eis, was die Aufhebung des Bankgeheimnisses betrifft. Ich kann mir vorstellen, dass die betroffenen Kunden sich jetzt überlegen, gegen den Bundesrat und die Finma vorzugehen. Sie können eine Strafanzeige wegen wirtschaftlichen Nachrichtendienstes für einen fremden Staat einreichen - das ist relativ offensichtlich. Aber sie können auch zivilrechtliche Klagen auslösen.

In Form von Sammelklagen?
Wenn ein Kunde in den USA in ein Strafverfahren hineinläuft und sein Vermögen Schaden nimmt, dann kann er gegen die UBS vorgehen. Gerade bei den klagefreudigen Amerikanern müssen der Bundesrat und die Finma damit rechnen, in einen Prozess verwickelt zu werden. Insofern ist für mich das Vorgehen nicht nachvollziehbar. Was mich wirklich stört, ist, dass keine Globallösung erzielt wurde. Da ist ein Vertrag mit zwei Behörden geschlossen worden, der Börsenaufsicht und der Justizbehörde. Aber die schärfste Partei in dieser Sache hat gar nicht zugestimmt: die US-Steuerbehörde IRS. Die UBS ist nicht geschützt vor weiteren Klagen.

Sie sagen, die US-Steuerbehörde habe dem bewusst nicht zugestimmt?
Die US-Steuerbehörde IRS hatte im Gegensatz zur Börsenaufsicht SEC keine Eile, einem Vergleich zuzustimmen. Das IRS sagte sich wohl, «um so besser. So können wir allenfalls weiter gegen die UBS vorgehen». Es ist davon auszugehen, dass die Behörde es macht. Einerseits wird es Nachsteuern geben, aber auch Strafsteuern und wohl auch Bussen für Personen wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Das IRS wird also nicht nur gegen Kunden vorgehen, sondern auch gegen Bankangestellte.

Wie stark wird der Vergleich das Geschäft der UBS beeinträchtigen? Die Rede ist von weiteren 19 000 Kundendossiers, die laut den USA ähnlich gelagert sind.
Klar ist, dass weitere kommen. Soweit ich es sehe, ist dieser Fall selbst für die USA aussergewöhnlich, nämlich dass ein Staat eine Grossbank praktisch dazu nötigt, Steuerdaten herauszugeben.

Kann der Schweizer Bankenplatz aufatmen?
Ich bin mir nicht sicher, ob die Finma den Banken wirklich einen Gefallen getan hat. Vielleicht kurzfristig der UBS, aber mittelfristig weder der UBS noch den anderen Banken. Allen droht die Gefahr, dass ausländische Kunden den Schweizer Banken nicht mehr vertrauen und jetzt tatsächlich ihre Gelder ins Ausland verschieben. Weiter wird dieses Vorgehen einen Dammbruch im Steuerstreit mit der EU zur Folge haben. Es gibt keinen Grund, warum Länder wie Deutschland nicht ebenso vorgehen sollten. Insofern kann von einem Spezialfall USA nicht die Rede sein.

Welche Alternativen haben Kunden?
Sie können ihre Gelder nach Luxemburg transferieren. Oder auch auf die Kanalinseln wie Guernsey. Diese Inseln haben keine Doppelbesteuerungsabkommen, die sie zur Amtshilfe zwingen.

* Peter V. Kunz ist Professor für Wirtschaftsrecht an der Uni Bern. Das Gespräch wurde gestern geführt, bevor bekannt wurde, dass mit einer weiteren Klage die Einsicht in 52 000 UBS-Kundendossiers verlangt wird. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 20.02.2009, 11:06 Uhr

460 KOMMENTARE

Klaus Proske

03.03.2009, 18:19 Uhr

UBS hat doch auch US-Immobilien-Papiere mit, den Abgebern bekannt schlechten, Besicherungen angekauft. Das war Betrug durch den Abgeber. Eine Gegenklage gäbe eine verbesserte Situation für UBS, da die USA-Regierung durch die Deregulierung ebenfalls gesetzliche Lücken schuf und damit mitverantwortlich ist.


Peter Beutler

24.02.2009, 10:48 Uhr

Das Bankgeheimnis brauchen wir nicht mehr!Der Kasinokapitalismus ist nämlich zusammengebrochen.Was hat unser Finanzplatz getan in den vergangen Jahrzehnten?Unsere Banken waren sozusagen die Fluchtburg von Steuerbetrügern,Drogenbossen,Bonijägern,Diktatoren,Waffenschiebern und andern Übeltätern.Wir zahlen nun alle dafür:am meisten wohl,die am wenigsten von diesem Drecksgeld profitiert haben.


Harry Walkling

24.02.2009, 09:43 Uhr

Was die USA dort treiben ist offener Protektionismus, in der Pharmaindustrie ist das nicht anders. Ungeliebte Konkurrenten für die nationalen Konzerne werden gerne mal von den Behörden "drangsaliert"...Trotzdem kann ich die Leichtsinnigkeit der UBS-Berater in USA nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen...der Image-Schaden für CH ist gross, wenngleich auch eher medial als sachlich begründet...


Hs Ulr Schmutz

23.02.2009, 22:32 Uhr

@ Johann brugger // Die USA sind der grösste Schurkenstaat der Welt. Egal ob mit oder ohne Obama. //


Carlo Berger

23.02.2009, 21:00 Uhr

Die Manager zieht es in der Krise ist das individuelle Domizil im Ausland. ,Nur weg von hier, wer denn kann! So zieht es den Banker in die Toskana wo Rebbau betrieben wird. Auch Südafrika ist ein Fluchtpunkt, geht auf die Dauer aber nicht unter 20Mio. um auch einigermassen den Stand zu wahren. Die Kapitäne gehen stille aus dem Land, als ERSTE definitiv von Bord! Endlich Klarheit - gute Nacht CH


Nadine Binsberger

22.02.2009, 17:47 Uhr

@kunz: ich denke auch, dass Piraten und Diebe von ihrer Tätigkeit ganz gut leben - sozusagen ihren Wohlstand damit gewährleisten. Bis der Krug dann vielleicht einmal bricht. So spielt das Leben...


Björn Saul

22.02.2009, 15:25 Uhr

Es ist schon traurig zu sehen, wie sich eine Nation um den Sargnagel UBS dreht. Da nutzen die weltlich entrückten Bemerkungen von vermeindlich Aufrichtigen nichts, die da meinen das Bankgeheimnis wäre nur für Betrüger da, r hoffen wir mal, dass diese Stimmen bereit und in der Lage sind diese Nation mit Käse ernähren zu können, denn an gefragten Rohstoffen wimmelt es nicht so sehr in der CH.


Dani Kay

22.02.2009, 13:56 Uhr

Ulrich Brandenberg@ sie sind wohl einer aus dem feudalen Mittelstand und haben Angst um ihre Bettmümpfeli im Banktresor. Ich hoffe doch sehr, dass sie Demokratie nicht mit freier Marktwirtschaft inkl. Bankgeheimniss gleichsetzen. Sonst gäbe es für sie Erwachsenenbildungs-Kurse in Politik, Wirtschaft, Philosophie, Ethik und Geschichte in denen Sie ihr Demokratieverständnis überprüfen können.


hans weise

22.02.2009, 12:40 Uhr

Ist die Regierung Obama wirklich der Meinung dass wegen den Steuerhinterzieher es dem Staat so schlecht geht ? So blöd kann man doch nicht sein! Auch wenn Obama sämtliche Steueroasen in der Welt ausrottet und jeder US-Bürger seinen Pflichtteil abgibt, es werden niemals alle Amis über eine Krankenkasse oder AHV-Vorsorge verfügen. Wenn sie das gewollt hätten,hätten sie das schon lange. Siehe Kanada.


Ulrich Brandenberg

22.02.2009, 12:32 Uhr

Eins ist jedenfalls jetzt schon klar. Die Steuern für die natürlichen Personen werden explodieren. Rechnet schon mal mit einem Steuersatz von über 50%. Resultat: Der Mittelstand wird finanziell derart gerupft, dass er ausradiert ist. Und die Refeudalisierung der Schweiz ist perfekt. Und schon ist das Ziel erreicht: die lästige direkte Demokratie inmitten Europas liquidiert sich wie von selbst.


Tobias Weil

22.02.2009, 11:53 Uhr

Bankgeheimnis gebrochen. Das Vertrauen ist dahin. In Deutschland hat die Schweiz immer mit dem Bankgeheimnis im Verfassungsrang geworben. Das hat das Geld aus allen Ländern angezogen, und die Schweiz zum Wohlstandsparadies gemacht. Das Vertrauen ist jetzt dahin.!!! Singapur ist nun der neue Hafen. Die Schweiz wird zur Bananenrepublik


Reanto G.

22.02.2009, 11:22 Uhr

Jetzt ist es Zeit das Bankgeheimniss abzuschaffen. Bringt unserem Land eh nicht viel. Dazu die Verantwortlichen der UBS vor ein Gericht stellen und ihre Vermögenswerte beschlagnahmen. Im weiteren muss man in der Finma aufräumen und ihre Chefs entlassen. Die Finma hat geschlafen oder wollte die Probleme (Filz) nicht sehen. Besinnen wir uns auf unsere alten Stärken und dann gehts wieder aufwärts.


Walter Berger

22.02.2009, 11:21 Uhr

Richtig Herr Kellerhals. Wenn man dann auch noch neue Passe machen muss dann kann man auf die erste Seite neben dem Schweizerkreuz auch noch eine Banane hinzufuegen. Das passt halt eben am besten zur Schweiz.


Marc Gross

22.02.2009, 10:45 Uhr

Es ist schon traurig, dass unser Wohlstand zum Teil auf Hehlerei basiert!


Markus Kurth

22.02.2009, 10:22 Uhr

Bei jedem Sanierungsfall ist eine der notwendingen Sanierungsmassnahmen die Auswechslung der verantwortlichen Führungsetage. Im Sanierungsfall UBS/Schweiz heisst das nach den heutigen Erkenntnissen, dass die Verantwortlichen der UBS Kurer und Rohner, Bundesrat Merz und FINMA Chef Haltiner zurücktreten sollten. Strafverfahren gegen frühere UBS Leaders sind sofort einzuleiten.


Rudolf Ryf

22.02.2009, 10:15 Uhr

Wer Steuern in Millionenhöhe hinterzieht, wird mit Nachsteuern und Bussen bestraft. Wer mit unwahren Urkunden Steuerbetrug in geringer Höhe begeht, wird mit Gefängnis oder Busse bestraft. Es wäre an der Zeit, dass man Art. 186 des Gesetzes über die direkte Bundessteuer ergänzt, so dass ab einem gewissen Betrag ebenfalls Steuerbetrug vorliegt. Dann darf auch Amtshilfe geleistet werden.


Dani Winter

22.02.2009, 08:33 Uhr

Ohne ein derartiges Engagement in den USA u.a.dem Kauf von "Pain" Weber wäre eine UBS heute einer der wenigen sorgenfreien Banken. Aber so bleibt letztlich unter dem Strich nur ein riesiger $ Krater. UBS sollte wieder in ihrer Bestandteile zerlegt werden und unrentable Teile abgestossen, nötigenfalls verschenkt werden. Das war der wahre Fehler von Ospel, die One Bank Strategie...


Fabrizio Bellucci

22.02.2009, 08:15 Uhr

Persönlich bin ich einfach nur sauer. Ähnlichkeiten zum Fall Swissair? Wir Schweizer stopfen Lücken bei einem System. Das Ganze wucherte Jahre und eine kleine Zahl von Leuten haben sich unermesslich bereichert. Juristisch schuld am Zusammenbruch ist am Schluss niemand und die Filetstücke werden im Anschluss an eine private Gesellschaft verkauft. Bezahlt hat die Zeche der Steuerzahler. Danke Ospel.


Günther Stutz

22.02.2009, 07:51 Uhr

Immer wieder wird der Rücktritt des Bundesrates gefordert und dass das Parlament die Sache in die Hand nehmen muss? Falsch! Das Parlament taugt gar nichts denn es muss als Komplize und Helfer der Banken angeschaut werden! Immer wieder werden griffige Gesetze gegen die Hochfinanz verwedelt. Im übrigen: Unser Bundesrat ist nicht dazu da Betrüger zu schützen, sondern dem Landeswohl zu dienen.


Emil Moos

22.02.2009, 07:10 Uhr

Hr. Kunz Sie haben recht. Das Bankgeheimniss hat uns Wohlstand gebracht. Glauben Sie , dass das sich gelohnt hat?Unsere Wirtschaft ist am zusammen krachen. Tausende von Angestellten werden entlassen. Die Pensionskassen - Deckungen stürzen ins Bodenlose. Wertpapiere sind noch zum Tapezieren geeignet. Die Aktie der UBS N kostet noch 12.- Fr. Die SP verlangt seit 20 Jahren die Abschaffung des Bankge


Egli Thailand

22.02.2009, 05:23 Uhr

Vertrauen futsch….. doch echt nichts neues! Umdenken und auswandern…. empfehlen ich heiss! Schönes Wetter, nette Leute, günstig Leben, vernünftige Steuern, weniger Eifersucht und Neid, dass sind doch bessere Alternativen als in der CH.


Gunnar Jauch

22.02.2009, 04:17 Uhr

@Peter Wirz: "Herr Kurer erinnert mich immer mehr an Mario Corti". So ein Mist, dass man nicht wie in allen anderen Net-Foren mit den Autoren kommunizieren kann, (112 Peter Wirz in CH): Ein böses Lachen! "...the concious impotence of rage / at human folly / and the laceration of laughter / at what ceases to amuse.* T.S. Eliot


Waldemar Da Rin

22.02.2009, 03:24 Uhr

Beschämend, wenn es immer noch Leute gibt, die glauben, dass die Schweiz ihren Wohlstand dem Bankgeheimnis zu verdanken hat. Diesem Land geht es gut, weil die Mehrheit der Arbeitnehmer und Arbeitgeber tagtäglich rechtzeitig an ihrem Arbeitsplatz erscheint (pardon, aber ich gehöre da nicht dazu...), zuverlässig und gewissenhaft ihren Job erledigt. Qualität ist das "Geheimnis" - nicht die Banken.


Hans Kellerhals

22.02.2009, 02:48 Uhr

Die Schweiz es kommt mir vor wie in einer billigen Operette oder anders gesagt eine Bananenrepublik Guetesiegel Chiqita. Ich schaeme mich fuer die Schweiz. Eine Schande


Reto Derungs

22.02.2009, 01:42 Uhr

Bravo, Frau Kühni; endlich einmal ein Beitrag, der durch Klarheit, Sachlichkeit und hohen Informationswert besticht. Peinlich allerdings die Mehrzahl der Leser"kommentare". Frau Kühni, wechseln Sie die Leserschaft; gehen Sie zur Weltwoche, zur NZZ oder zur FAZ. Sie haben Besseres verdient.


Daniel Matter

22.02.2009, 01:31 Uhr

Eigentlich nennt man das "hysterisch" was die UBS macht. Schlimmes mit Schlimmerem verdecken!! Wie organisiert war denn die ganze massive Verletzungen durch einzelne Mitarbeiter"??? Die Vereinbarung UBS/USA wurde doch mit ausgehandelt und kurz vor Ablauf der FINMA und dem treuseelig Dreinblickenden untergeschoben,.. - Und wenn nicht die Swissair dann ist doch die UBS eine gute heilige Kuh!


Jean Balmer

22.02.2009, 01:27 Uhr

Dem ganzen Knatsch wollte man entgehen, indem man Gefangenen aus Guantanamo Asyl gewährt hätte. So lächerlich und naiv ist unser Bundesrat. Daran wird jetzt hoffentlich wohl niemand mehr Ingteresse haben, ausser Bundesrat und VBS-Chef Maurer. Denn diese Gefangenen haben viel Fronterfahrung und wären ideale Instruktoren für die Schweizer Armee. Maurer will bekanntlich die beste Armee der Welt haben


Johann brugger

22.02.2009, 01:17 Uhr

Die USA sind der grösste Schurkenstaat der Welt. Egal ob mit oder ohne Obama.


Joseph Aecherli

22.02.2009, 01:02 Uhr

Hier ist viel geschrieben worden. Darum nur noch kurz: Wer erklärt unserem leicht beschränkten Bundespräsidenten Merz, dass es zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug in allen zivilisierten Ländern der Welt, ausser einigen Bananenrepubliken (wollen wir zu diesen gehören???), kein Unterschied gibt. Wollen sich die Schweiz und Merz eigentlich aus der Welt abmelden??? Merz = Auslaufmodell !!!


Andreas Mueller

22.02.2009, 00:25 Uhr

Der Fehler liegt bei den Herkunftsstaaten. Zu larsche Steuergesetzgebung, (Quellensteuer) waere das beste somit keine Steuerhinterziehung mehr. Eine ehrliche, faire Steuerpraxis. Die Banker in USA , anderen Staaten zur rechenschaft ziehen fuer ihr unkorektes handeln. Bankgeheimniss bis zu einem bestimmten Grad ist in Ordnung. UBS bitte trennt euch von dubiosen Mitarbeitern in USA. Good luck!


Philipp Aregger

22.02.2009, 00:13 Uhr

Jeder Ausländer mit Schweizer Konto betreibt Steuerbetrug am eigenen Land. Wenn die Schweiz blind bleibt für diese reale Sicht auf unsern Bankenplatz, werden bald Cruise Missiles auf das Bundeshaus fliegen.


Walter Huber

21.02.2009, 23:35 Uhr

Die Schweiz ist mit der UBS in Sippenhaft geraten und durch dei Amerikaner erpressbar geworden.Da Amerika beinahe pleite ist,. braucht Obama dringend Geld. Hier gibt es nur eine Lösung. Das Klumpenrisiko der UBS in den USA muss verschwinden, wie Blocher und Cavelti SP es verlangt haben.


wilhelm tell

21.02.2009, 22:40 Uhr

was soll das gemecker, das bankgeheimnis gehoert aufgehoben, jaulen tun doch nur die die etwas zu verbergen haben. herr schweizer soll mal aufhoeren zu jammern und sich auf wieder auf werte besinnen wie charakter und anstand.


Peter Kurach

21.02.2009, 22:22 Uhr

Die USA klimawirschaftlich an der Spitze, selten so was Lächerliches gehört! Seit es Umweltstatistiken gibt war dies noch nie der Fall. Typisch amerikanische Überheblichkeit. Der Markus redet ja wie einer, der nicht darauf warten kann, für die USA in den Krieg zu ziehen. Vielleicht hat es ja noch einen freien Platz im Irak?


Alfons Hinderli

21.02.2009, 22:15 Uhr

Werden jetzt die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen, z.B Martin Liechti, Marcel Rohner und Peter Kurer? Sie waren seit 2001 orientiert, was intern läuft. Es wurden ja speziell vom Financial Planning Lösungen vorgeschlagen, welche von den oben genannten Herren abgesegnet wurden. Es erstaunt nun sehr, dass niemand etwas gewusst haben sollte! Die Rechnung zahlt wieder einmal der Steuerzahler.


R Egli

21.02.2009, 22:11 Uhr

Die WIRKSAMKEIT des Bankgeheimnis ist vorbei was auch immer jetzt gemacht und gesagt wird. „it’s about perception not reality“. Die Schweiz muss umlernen und zwar schnell. Und heute aus Amerika: ... And he (Obama) proposes "a fairly aggressive effort on tax enforcement" that would target TAX HAVENS and corporate loopholes, ...


Gabi Fischer

21.02.2009, 21:50 Uhr

Steuerparadiese: Anguilla, Antigua and Barbuda, Aruba Bahamas Barbados Belize Bermuda, Brit. Virgin Isl., Cayman Isl., Cook Isl., Costa Rica, Cyprus Dominica Gibraltar Grenada Guernsey/Sark/Alderney Hong Kong Isle of Man Jersey Latvia Lichtenstein Luxemb. Malta Nauru, Netherl. Antilles, Panama Samoa St. Kitts and Nevis St. Lucia St. Vincent and the Grenadines Singapore Switzerland Turks Vanuatu


Rolf Schumacher

21.02.2009, 21:46 Uhr

Kurer, Ospel, Rohner und Spuhler gehören an den US Kadi ausgeliefert, sollte sich bewahrheiten, dass systematisch mit illegalen Methoden US Bürgern zum Steuerbetrug verholfen worden ist. Es darf nicht sein, dass der ganze Finanzplatz einen enormen Reputationsschaden davon trägt. Sicherheit, Diskretion und eine stabile Währung sind unsere Trümpfe für die NachUBS Aera. Danke für die NICHTZENSUR:


Regina Würschem

21.02.2009, 21:44 Uhr

"bliebe das Bankgeheimnis .. unhinterfragt." Das stimmt nicht. Entschieden, dass es sich um Betrug handelt hat de facto die Finma, die dazu nicht das Recht hat. Das hat nur die richterliche Instanz. Aus Sicht der Welt ist das Bankgeheimnis nicht mehr durch eine zuverlässige Grundlage abgesichert. Es kann jederzeit jemand beschliessen, jetzt sei eine "ausserordentliche Situation" eingetreten.


Herbert Widmer

21.02.2009, 21:33 Uhr

Unsere Regierung verletzt nationales Recht.. Wer regiert die Schweiz eigentlich wenn unsere Bundesräte im Gefängnis sitzen?


Michael Vogelsang

21.02.2009, 21:30 Uhr

Ich hab ein Lächeln auf meinem Gesicht! Es ist Zeit, dass der Rechtsstaat die schuldigen Banker und ihre Machenschaften anprangert......und sie hinter Gitter steckt. Es ist höchst kriminell und verwerflich.


Willi Brennt

21.02.2009, 21:26 Uhr

Liebe Leute, ich bin (in der Schweiz gut gehasster) deutscher Staatsbürger und habe mein kleines Geld (unter 1 Mio.) bei schlechter Verzinsung bei Euch deponiert, weil ich es hier nicht von der Steuer verschrotten will, damit ging es Euch lange gut. Nach Euren Gesetzen kein Steuerbetrug. Jetzt muss ich mit dem Schotter umziehen, so wie viele. Geht alles. Ist aber ganz schlecht für Euch Schweizer!


Peter Solenthaler

21.02.2009, 21:01 Uhr

Herr Markus Schöpfer, Hoffentlich ist das nicht Ihr Ernst! Viel Spass noch beim Zuschauen, wie der B.O. wahrscheinlich alles noch schlimmer macht, mehrere Kriege führen und vielleicht sogar den dritten Weltkrieg herbeiführen wird.


Leonardo Stöckli

21.02.2009, 20:45 Uhr

Es ist erstaunlich, was da alles erzählt wird. Nehmt Euch selbst an der Nase. Diese Regierung wurde so gewählt. Und die nächste wird wieder ähnlich aussehen. Blocher hat schon viel Mist gebaut. Und der Merz setzt das nun fort. Der eine ist den Amis in den Arsch gekrochen, der andere der UBS. Aber dieses Mal haben die Amis recht: Steuerhinterziehung ist bei Nichtgeisteskranken ein strafbares Delikt


Markus Meier

21.02.2009, 20:43 Uhr

Die UBS sollte zuerst einmal die Angestelltengelder offen legen. All diese Investmentbanker die Bonis in Milliardenhoehen ziehen, sowas kann einfach nicht mehr sein! Dazu kommt dass diese jungen Schnaufer doch gar keine Ahnung haben. Desweiteren sollte man die UBS verklagen fuer das rausruecken den Kundendaten, ich meine wenn ich ein Golf bestellt habe, wird mir ja auch kein Fiat Uno geliefert.


oderbolz walter

21.02.2009, 20:27 Uhr

Ich bin gerade am ausfüllen der Steuerklärung. Jetzt habe ich ein Problem, wohin muss ich diese nachher senden? An die Gemeinde, dem Staat, oder der UBS oder gleich an die USA?


Rainer Kupper

21.02.2009, 20:13 Uhr

Was macht unsere regierung? führt sie dieses land - oder sind das 7 zwerge? es soll doch bitte ein bundesrat hinstehen und für die schweiz sprechen. die ubs-versager gehören ausgewechselt. jeder klar denkende VR entlässt solche unfähigen manager! lassen wir uns bitte nicht erdrücken - steht endlich auf uns setzt euch für unser land ein. peinlich diese muppet-show.


Corinne Widmer

21.02.2009, 20:10 Uhr

Viele ehrliche Steuerzahler ohne fette Boni finden mittlerweile: "Herr Kurer, ihnen ziehen wir jetzt den Stecker raus!" Eugen Haltiner ist Teil des Problems und weit entfernt von "unabhängig". Unser Bundesrat agiert wie die Augsburger Puppenkiste! Warum getraut niemand, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen? Ich bin empört über den Filz in unserer Politik und Wirtschaft!


Ernst Bucher

21.02.2009, 20:07 Uhr

Ich zweifle nicht dass in kurzer Zeit die UBS Geschichte sein wird.Mit etwas Intelligenz ist ersichtlich dass der gemeinsame Grund des Swissair- und nun des UBS Debakels die Gigantomanie ist ,verknüpft mit Korruption, Macht-&Geldgier.. Daran ist das röm.&, das 1000 j. Reich,die UdSSR und vieles andere zerbrochen.Leider nie etwas aus der Geschichte gelernt, aber Dummheit ist ja nicht strafbar!


David Glauser

21.02.2009, 19:34 Uhr

Wenn man Daten von allen 300 Kunden schickt, die verlangt wurden, kann man mein Kind nicht einmal überzeugen, dass es sich um Steuerbetrug geht! Wozu brauchen wir Kampfflugzeuge und Panzer, wenn die Führung sofort kapituliert, wenn die USA nur laut etwas verlangen?


thomas malik

21.02.2009, 19:28 Uhr

Sensationell, es ist richtig toll wie die UBS und unser Superbundesrat Merz vor den Amis auf die Knie fallen. Sind wir den ein Volk von Blödmännern geworden, dass wir unser Geld nach Amerika verschenken. Wieso machen wir nicht eine Gegenklage gegen die Finanzaufsicht in Amerika, denn die haben uns in diese "Sch..e..i..ss..e hineingeführt. Wer hat diese hochkriminellen Hypotheken gewährt???


Alexandra Hamilton

21.02.2009, 19:23 Uhr

"UBS-Geschäftsleitung wusste nichts." Ja, klar. Ha, ha, ha. Mit dem white-wash von Haltiner kriegt die Schweiz noch ein Problem.


Carlo Hirt

21.02.2009, 19:19 Uhr

Warum nur immer dieses Gequassel von Bankgeheimnis. Es geht doch bloss darum, dass die Schweiz endlich ein einziges Gesetz den heutigen Verhältnissen anpasst, wie das auch bei anderen Gesetzen der Fall ist. Nämlich dass Steuerhinterziehung = Steuerbetrug ist und zwar am Staat also uns allen. Warum das nicht endlich die Politiker einsehen, die die Gesetze beschliessen ist nicht einzusehen.


Hans Karl Gasser

21.02.2009, 19:15 Uhr

@Markus Obrist, 20.2.,1806 Uhr: Freuen Sie sich nicht zu sehr! UBS und Postfinance sind nämlich ganz toll miteinander verbandelt. Nur hält man dies begreiflicherweise - wenigstens von Seiten der Postfinance her - lieber etwas unter dem Deckel. Eigentlich erstaunlich, dass die Medien das noch nicht bemerkt haben bzw. noch nicht aufgestiegen sind.


Paul Keegan

21.02.2009, 19:14 Uhr

das GROESSTE Geldwascherei ZENTRUM der WELT ist immer noch - Miami, Florida, USA . Ganz Suedamerika waescht und bunkert dort ihr Geld - die USA kuemmern sich keinen deut darum!


Marcel Zufferey

21.02.2009, 19:14 Uhr

Das Chaos ist schon zum Prinzip geworden, da gibt es gar nichts mehr zu ordnen. Das Ganze funktioniert mittlerweile nach dem Prinzip des Zufalles- vor allem am Paradeplatz und in Bern. Wichtig ist jetzt eigentlich nur noch, dass sich alle Beteiligten vorher noch die Säcke mit Geld vollstopfen können, bevor der Finanzplatz Schweiz untergeht. Es ist halt eben alles eine Frage der Prioritäten!


Fritz Schaer

21.02.2009, 19:02 Uhr

Endlich ein vernünftiger Artikel zum Thema Bankgeheimnis: Es gibt es theoretisch in vielen Ländern, der Unterschied liegt in der Handhabung der Steuerhinterziehung in der Schweiz. Das wirkliche Problem liegt darin, dass man sich von einem Staat erpressen liess. Aber das ist ja nicht wirklich das erste Mal: Denken wir z.Bsp. an die Nichtanerkennung von Taiwan, damit die Märkte Chinas offen bleiben.


Vera Keller

21.02.2009, 18:53 Uhr

Na ja, Hand aufs Herz: Steuerbetrug vs. Steuerhinterziehung. Wenn wir das Bankgeheimnis nurmehr brauchen, um Steuerhinterziehung zu ermöglichen, kann man jeden verstehen, der darob entweder in Rage gerät oder aber in haltloses Lachen verfällt.


Levente Eiger

21.02.2009, 18:43 Uhr

sind die Schweizer so naiv, dass Sie die Realitäten seit Jahrzehnten nicht wahrnemen können? Interne Kontrolle hat versagt. Kurer. Wie kann eine interne Kontrolle versagen? Wie kann eine interne Revision versagen? Die Revisoren und die interne Kontrolle,sind sie gesetzes her nicht geschützt!!! Euerem System ist Krank, lieber Schweizer versucht endlich die Roserote Brille abzuziehen.


Isa Wirth

21.02.2009, 18:39 Uhr

@Paul Carbaign: Ja, ehrliche Menschen haben keine Geheimnisse. Doch auch Ihnen täte es nicht gefallen, wenn der Staat ohne Ihr Wissen Ihren Zahlungsverkehr bis auf den kleinsten Einkauf in der Migros mitverfolgt, Ihre Krankenkasse mehr über Ihren Körper weiss als Sie selbst, und fremde Staaten Ihr «Gefährdungspotential» fichieren. Ganz zu schweigen vom Nachbarn, der Ihnen in die Wohnung schaut.


Walter Kunz

21.02.2009, 14:14 Uhr

Nur kurz zum Bankgeheimnis über das nun von allen Seiten her gezogen wird, das aber ganz sicher, zu einem grossen Teil beitrug den Wohlstand in der Schweiz zu heben. Wie aus praktisch allen Kommentaren zu schliessen ist, weis in unserem Land der Hinterste und Letzte Bescheid über die Vor.- und Nachteile eben dieses Bankgeheimnisses. Nur schade das die Banker der UBS, die ach so naiven und leider unwissenden Amis mit aller Brachialgewalt zwangen ihr sauer verdientes Geld im geheimen in Zürich anzulegen. Es scheint mir das in den USA alles nur unbefleckte Engel währen.


Markus Schöpfer

21.02.2009, 13:23 Uhr

Danke an die USA, dass hier mal richig Druck gemacht wird. Hoffentlich ziehen die Europäer nach, denn ohne Druck ist auch heute noch kein BR oder nur wenige Politiker dazu bereit, das Bankgeheimnis, welches vor allem Betrüger schützt, aufzuheben. Der Merz ist da keine Ausnahme. Die USA wird wohl bald unter Obama Finanzwirtschaftlich und Klimawirtschaftlich weltweite Spitze. Die zeigens uns wieder!


Paul Carbaign

21.02.2009, 07:31 Uhr

wozu braucht man ein "geheimnis" und gegenüber wem? offenbar haben alle angst davor, dass nun die auf dem "geheimnis" beruhenden Geschäftsmodelle ins straucheln kommen. unter ehrlichen menschen sind keine geheimnisse notwendig. das unser moralapostel bund diese geheimen geschäftsmodelle auch noch unterstützt, zeigt, in welch wunderbarer welt wir leben. die mafia ist dagegen nichts ...


Andrea Arezina

21.02.2009, 02:55 Uhr

Unser Bankgeheimnis ist Geschichte. Um es nicht schlimmer zu machen, sollte Bundespräsident Merz aufhören von einer Ausnahme zu sprechen. Denn das Volk ist nicht dumm. Jeder weiss was kommen wird, EU und weitere Staaten werden auch die Kundendaten der UBS fordern. Was zu viel ist zu viel, Bunderpräsident Merz sollte Konsequenzen ziehen und jemanden anderem den Posten überlassen.


heinz balmer

21.02.2009, 00:39 Uhr

Wenn man die Nationalität der UBS-Angestellten betrachtet, so fällt einem auf das der grösste Anteil Amerikaner sind. Schweizer sind in dieser Firma eine krasse Minderheit. Also, die UBS sofort in den Konkurs schicken.Für die paar Schweizer finden wir eine neue Beschäftigung und die USA hat ein paar tausend Arbeitslose mehr.


Leonhard Nussbaum

21.02.2009, 00:03 Uhr

Wie hoch sind die Strafen für einen Bundesrat bei Beihilfe in einer kriminellen Vereinigung (UBS) Herr Staatsanwalt !? Klagen Sie an ! Aber nicht zu spät !!! Keine Ausflüchte, keine Verjährung !!! Knüpfen Sie sich die verantwortlichen " Boniempfänger "vor, bevor sie abgetaucht sind. TUN SIE ETWAS !! DANKE.


Herbert Widmer

20.02.2009, 23:15 Uhr

Ich weiss nicht was schlimmer ist Bankmanager welche Millionen abzocken oder ein Bundesrat welcher die Schweiz verkauft. Zwar nicht absichtlich sondern aus Dummheit aber am Resultat ändert sich nichts. Die UBS ist Geschichte und die Schweiz bald auch....


Giovanni Bernasconi

20.02.2009, 23:05 Uhr

In den USA gilt nur das Gesetz wenn es im Interesse der USA ist, wie jedes Kind weiss! Nun werden sie sehr viel Geld brauchen, um ihren Defizit, der enorm wachsen wird, zu decken: also Hahnen zudrehen und alle USDollars verkaufen. So eine Sprache verstehen die Ammis! Dann mindestens die gleiche Schikanen bei der Einreise der Ammis in die CH - wie CH-Buerger in den USA erleiden - verlangen.


Beat Müller

20.02.2009, 22:22 Uhr

warum zieht die CH nicht die lehren aus swissair rettung aus dem ärmel, kauft günstig die lukrativen geschäftsbereiche der ubs und lässt sie vor die hunde gehen dann gucken die amis in die röhre.so einfach wäre das.dann kommen die cs oder die kant.-banken und kaufen diese wieder zurück. somit wäre es das gleiche "geschäftsmodel", die bei den amis an wenige, billionen UMVERTEILTEN; denn weg is nix.


Peter Solenthaler

20.02.2009, 21:12 Uhr

Das Bankgeheimnis muss unbedingt bewahrt werden, notfalls auch militärisch! Am besten gleich den Ospel und seine Gefolgschaft mit dem Sturmgewehr einrücken lassen, um dafür zu kämpfen. Vielleicht sind sie dann mit dieser Tätigkeit die vielen Boni-Gelder wert.


Beatrice Schellenberg

20.02.2009, 20:16 Uhr

Die CH-Landesregierung entschied unter dem Vorwand: "Steuerbetrug", dass die UBS die Daten der Kunden herausgeben musste. Wenn wir mal nachschauen wer alles sein ertrogenes Geld hier in der Schweiz auf den Banken hat/te; Apartsheitsregime, Mugabe, Baby Doc, Marcos, sind zwar schon verschieden, jedoch wird z.t ihr Geld noch für deren Nachkommen verzinst. Heute sind es der Zahnarzt, Anwalt, Manager


Working Hero

20.02.2009, 19:26 Uhr

Wiso handeln die Manager von UBS und CS so dumm? Kennen diese nicht die Risiken von ihrem tun? Waren es vor kurzem Bankkonten von jüdischen Nazi-Opfern, so sind es nun die kriminelle Machenschaften, welche die Finanzinstitute erzittern lassen. Dachten die Manager in ihrer Arroganz wirklich, das dies auf immer gut gehen würde, sich niemand für dieses Verhalten interessieren wird? Wie Naiv!


Eugen Fischer

20.02.2009, 19:17 Uhr

In Wahr und Tat, die Amreikaner, wenn sie schlau sind, so wie ein Ed Faigen, dann wird es für die Schweiz und unseren Bundesstaat sehr, sehr eng. Der BR hat einfah vergessen, in Amerika gelten andere Gesetze, was unter Umständen ein vielfaches dessen was heute an Mil. bezahlt wurden. Die Frage sei nur wer hat knüppeldicke gelogen und das Volk betrogen. Wer bezahlt dann die Zeche?????


Marco Roth

20.02.2009, 18:12 Uhr

Es scheint das sich die Banker der Credit Suisse an die Spielregeln halten und sich bewusst sind oder waren, dass man mit dem Bankgeheimnis sehr sorgfältig und verantwortungsvoll umgehen muss. Es zeigt sich auch hier, dass die UBS absolut keinen Skrupel kennt. Wann endlich wird die Schweiz von diesem Skandalunternehmen befreit?


Markus Obrist

20.02.2009, 18:06 Uhr

Bankgeheimnis? Ich muss in der Steuererklärung alle Konten mit Nummern angeben. Kann mich einer der jammernden Herren beraten, wie ich mein Einkommen am Staat vorbeischleusen kann. Dann wäre ich sogar bereit bei der UBS wieder mein Konto zu führen, das ich bereits vor einem Jahr nach 30 Jahren als UBS-Kunde zur Postfinance gewechselt habe. Danke für diskrete Tips.


Maxi Peg

20.02.2009, 18:04 Uhr

Müssen wir nun mit einer Verschärfung der Wirtschaftskrise rechnen wenn die UBS vor die Hunde geht? Wenn die UBS Konten leer sind gib's auch kein Geld, das den US-Steuerzahler entlastet, es wird eher das Gegenteil auftreten. Die ehemalige US-Regierung ist teilweise für die Krise verantwortlich, vielleicht sollte sie ebenfalls verklagt werden, dann lässt sich vielleicht eine Einigung ereichen..


Ernst Güntzel

20.02.2009, 17:58 Uhr

"Berni Bee" schreibt am 18.02.2009, 23:34 Uhr: "Bitte wieso muss die UBS da $ 780 an die USA blechen??? Echt immer undurchsichtiger dieser Dschungel der Fianzpolitik. Da hat es scheinbar gewaltige Leichen im Keller. Wenn da mal jemand zu graben anfängt uiiiiii..." Wenn's bei diesem Betrag bliebe, würde ich mich liebend gern zur Verfügung stellen, um die Sache zu bereinigen! (> Galgenhumor!)


e feller

20.02.2009, 17:36 Uhr

die Amis und Andere regen sich auf dass das Geld schwarz in der Schweiz sei! Wenn das Geld in der USA geblieben wäre, würde es auch nicht viel ändern an der wirtschaftlichen Situation. Das Geld wäre in Waffen oder anderem verloren gegangen...., Die Schweiz ist wirklich sehr gut in Verwaltung der Gelder und auch sehr seriös. Die sind nur neidig und machen uns das Leben schwer.Zickenkrieg!!!!


hans Müller

20.02.2009, 17:34 Uhr

Die Schweiz und die schweizer Banken wurden von den Amerikanern schon vor ein paar Jahren mit den verschollenen Fluchtgeldern schamlos erpresst. Und wer sich einmal erpressen lässt, kommt eben immer wieder dran.... Ich kann heute nicht verstehen, warum sich unsere Finanzindustrie aus den USA nicht einfach voll zurückzieht, und dem Erpresserstaat x0'000 zusätzliche Arbeitslose hinterlässt


Stefan Besmer

20.02.2009, 17:25 Uhr

Der Bundesrat gleicht einem Amateurhaufen. Das Parlament muss die Fäden in die Hände nehmen. Die UBS ist am Ende und der längerfristig kostengünstigste Weg für den Staat CH wäre das Fallenlassen dieser mit Eiterbeulen und Krebsgeschwüren verseuchten Bank. Rettungsmassnahmen werden im Disaster enden. Löst man sich nicht jetzt von der UBS, so kann man sich der Altlasten noch rechtzeitig entledigen.


Brigitta Moser-Harder

20.02.2009, 16:34 Uhr

Wer das Bankgeschäft auf seriöse Art und Weise betreibt, hat nichts zu befürchten. Darum gehört das Bankgeheimnis abgeschafft. Es hat sich gerade in der heutigen globalisierten Welt zum Absurdum entwickelt. UBS ist dafür ein ausgezeichnetes Beispiel. Seit Jahren ist sie übrigens in USA durch unseriöses Geschäftsgebaren aufgefallen. Die heutigen Probleme sind die Quittung dafür.


Peter Fellmann

20.02.2009, 16:32 Uhr

Ist ja toll, was da abgeht! Wir alle gehen den Bach runter nur keiner will es wahr habe. Der Zenit ist überschritten. Eigentlich sollte man die Idee Schweiz neu erfinden, vielleicht in Kanada?


Willi Hugentober

20.02.2009, 16:20 Uhr

Da hat man doch die Grossmutter verkauft, schade haben die Verkäufer nicht mehr Moral, Ehre. Die Grossmutter verkauft man nicht, auch nicht gegen Milliarden. Allenfalls gibt man die Grossmutter her, um Leben zu retten. Aber hier geht es nur um Geld. Ich hätte das Bankgeheimins (es sind nur mutmassliche Betrüger!)auch gegen 100'000'000'000 Mrd nicht hergegeben. Ehre! Die Verkäufer gabens für 200Mrd


W. Ameter

20.02.2009, 16:18 Uhr

Unsere Regierung ist ein Abbild des CH-Volkes, gesättigt, selbstzufrieden, bequem und nicht mehr bereit für seine Errungenschaften zu kämpfen. Nur so kann man sich den verhängnisvollen Bückling vor dem selbsternannten Weltpolizisten erklären. Ein Nation ohne gesundes Selbstbewusstsein ist ein dankbares Opfer für Erpresser. Der Moloch EU wir das freudig zur Kenntnis nehmen.


Hans Vonballmoos

20.02.2009, 16:14 Uhr

LYNCHJUSTIZ, mutmasliche Steuerbetrüger zu strafen. Clint Eastwood hat zu diesem Thema ein Film. Jemanden rein auf Mutmasslichkeit auszulierfen ist nicht Ehrenhaft. Bei Ehre gegen Geld, sollte die Ehre höher stehen. Bei Ehre gegen Leben, sollte das Leben geschützt werden, hier nicht der Fall, es geht nur um Geld. In USA wird nicht untersucht, ob es Betrug oder Hinterziehung war,Schweizer Recht ade


W. Ammonn

20.02.2009, 16:03 Uhr

Die USA hat den Rechtsweg verlassen und ihr Gewaltmonopol gegen die CH eingesetzt im Wissen darum, dass die CH-Regierung dem imensen Druck nicht standhält. Macht kommt bei dem Amis immer vor Recht (siehe Irak/Guantanamo). Dieser Umstand wird sich auch unter dem hochgejubelten Obama nicht ändern. In diesem Sinne kann sich die USA gleich selbst in die Liste der Schurkenstaaten eintragen.


Beat Müller

20.02.2009, 15:51 Uhr

Seit zwanzig jahren nun fröhnen die rechtsparteien dem isolationismus beleidigen alles was ausland heisst und schotten sich ab. seht her wie das geht wenn die grossen mal einen furz loslassen, ist die schweizer bankenlandschaft weggeblasen. viel dümmer hätten es die lemminge nicht tun können. alle rasen dem leitschnorrer des kapitalismuses hinterher und stürzen sich zusammen in den abgrund...


Mark Lyssi

20.02.2009, 15:34 Uhr

@ Erik Wille: Erstens haben die Deutschen gar nichts zu melden und Herr Steinbrück ist ein Schwätzer mit nem simplen Hohlraum zwischen den Ohren. Zweitens ist das Bankgeheimnis nicht gefallen, die 300 Verbrecher waren Betrüger und Steuerbetrug unterstand nie dem Bankgeheimnis. Die Deutschen in der Schweiz sollten sich auf jeden Fall schon mal auf was gefasst machen. Die sind schon lange fällig.


M. Naef

20.02.2009, 15:17 Uhr

@Thomas Naterop genau so sehe ich das auch. Warum klagt die Schweiz nicht gegen die USA? Nein die wollen noch Häflinge aufnehmen. Wie blöd muss man denn noch sein. Wie heisst es so schön Angriff ist die beste Verteidigung - scheint im Moment das Motto der USA zu sein.


Andreas D. meier

20.02.2009, 14:23 Uhr

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet die Banker durch ihre Gier das Bankgeheimnis faktisch abgeschafft haben. Der Krug geht eben zum Brunnen bis er bricht, das gilt auch hier! Banker mit Visionen und Unternehmergeist sehen dies auch als Chance. Wer weiss, vielleicht wird der CH-Finanzplatz eines Tages wieder einen sehr guten Ruf geniessen weil Ethik wieder etwas gelten wird!


Peter Wirz

20.02.2009, 14:19 Uhr

Herr Kurer erinnert mich immer mehr an Mario Corti.


Oliver Liechti

20.02.2009, 13:58 Uhr

und wie steht es mit bahamas (USA) und den kanalinseln (GB)? die schweiz ist nun offenbar opfer eines handelkrieges - wen wundert's nach der globalen misère. und nun werden die kleinen ausgenommen um die löcher zu füllen. die globalen shareholder und manager, von der politik gestützt, welche weiterhin abzocken lachen sich in's fäustchen.


Werni Weber

20.02.2009, 13:43 Uhr

Die Hehlerei geht zur Bank bis sie bricht. Denn Beihilfe zur Steuerhinterziehung ist nichts anderes als eine schweizerische Form von Hehlerei.


S. Kappeler

20.02.2009, 13:43 Uhr

Das wird interessant. Bei den nächsten Zahlen werden wir sehen, wieviel "unsauberes" Geld auf unseren Banken rumgelegen hat... Ich denke das ist nur der Anfang. Es wird auch demnächst andere Steuerhinterziehungs-Oasen treffen wie Cayma-Island u.s.w... Trotz Allem wird die Schweiz ein wichtiger Finanzplatz bleiben... Vielleicht sogar langfristig mit einem guten Ruf, auf Den wir wieder stolz sind


Peter Amweg

20.02.2009, 13:38 Uhr

Das USA-Tauschgeschäft des Herrn Merz: Die Schweiz tauscht ihr Bankgeheimnis gegen Guantanomo-Häftlinge.


Werni Weber

20.02.2009, 13:35 Uhr

Die Hehlerei geht zur Bank bis sie bricht. Denn Beihilfe zur Steuerhinterziehung ist nichts anderes als eine schweizerische Form von Hehlerei.


Felä Zimmerli

20.02.2009, 13:21 Uhr

Hinterfragt doch die Motive dieser Geschehnisse ein bisschen! Unbestritten ist, dass Fehler gemacht wurden! Doch der Zeitpunkt dieser Attacken ist nicht von ungefähr! Um Konkurrenten auszuschalten, werden sie in Schieflage erst recht attackiert! Hier geht es um Protektionismus! Denn die US Banken profitieren indirekt doch genau so von Off-Shore-Geschäften! Oder nicht, liebe CH Medien?


maurus candrian

20.02.2009, 13:03 Uhr

sagen wir es doch ganz offen: fdp-bundesrat merz hat geltende verträge zwischen den usa und der schweiz gebrochen und das ch-bankgeheimnis verraten. es werden kundengelder in grossem ausmasse abfliessen (nicht nur schwarzgelder), der schweiz wird ein hoher volkswirtschaftlicher schaden entstehen. herr merz, treten sie zurück!


Martha Meister

20.02.2009, 13:02 Uhr

U.S. Journalisten haben den Untergang von Lehmann Broth. darauf zurückgeführt, dass sie im Gegensatz zu andern U.S. Banken kaum in der Politik verankert gewesen sind. In CH ist die UBS politisch so gut verankert, dass sie den Tarif durchgibt. Selbs diese bewährte Strategie scheint die UBS in den U.S.A. nicht angewendet zu haben. Auch in diesem Punkt ist mit den SuperBoni-Top-Top-Leuten nichts los.


Mathias Grimm

20.02.2009, 12:57 Uhr

Wer noch immer meint, dass bei den Banken nur im Investementbanking fast unlösbare Probleme bestehen, aber im Bereich Privatebanking keine Leichen in den Kellertresoren liegen, dem wünsche ich ein frohes Aufwachen. Im Übrigen muss der US-Administration verziehen werden: Mittelbeschaffung ist ein Zweck, der die Mittel dazu heiligt. Mindestens soviel haben die Staaten von der Wirtschaft gelernt.


Anton Jaggy

20.02.2009, 12:45 Uhr

Selbst gescheite Leute haben mir immer wieder versucht zu erklären, was der Unterschied zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug sind. Ich habe es nie verstanden. Auf der Steuerverwaltung meines Kantons hat man mir erklärt, dass beide Vergehen für einen Schweizerbürger ein und dasselbe sind. Also alles klar.


Manuel Bär

20.02.2009, 12:44 Uhr

Wer - glaubt Ihr denn - muss die Steuerausfälle der Banken, Finanzdienstleister und Firmen, die jetzt unter Euerm Jubel vernichtet werden, zukünftig zahlen? Kapiert Ihr eigentlich nicht, dass nicht einfach nur das Bankgeheimnis, die UBS und ein paar "Neocons" und Bonzen den Bach hinunter gehen, sondern WIR ALLE mit dazu? Nachher gibt's nix mehr von den Anderen zu verteilen, merkt Euch das, Sozis!


Georges Murer

20.02.2009, 12:34 Uhr

So lange ALLE profitieren konnten, war die „kapitalisierte“ Welt hocherfreut. – Leider fehlt es vielen Wirtschaftskapitänen an Ethik…..Geld scheffeln bis es kracht…..Was die UBS-Hauptverantwortlichen betrifft: „Shame on you“. – Couragierter Finanzminister in Bern? Eine Illusion! – FINMA: geschützter Arbeitsplatz von einigen ex-Bankern. - PS: Gruss vom Finanzminister Steinbrück an die UBS-Spitze!


Stefan Neupert

20.02.2009, 12:28 Uhr

Wäre es nicht billiger, den Amerikanern die Hausschlüssel in die Hand zu drücken und alle Mobilien samt Mobiliar und Mitarbeitern dort (die notabene das IB-Fiasko verursacht haben) zu überlassen und sich gänzlich aus diesem Land zu verabschieden? Ich meine, was kommt nachher, wenn die zweite Forderung auch erfüllt wurde?


Gustav Habegger

20.02.2009, 12:27 Uhr

Nicht nur im Steuerstreit mit den USA hat die Schweiz gesündigt. In einem solchen Fall gilt, rasch und effizient das Problem aufzuarbeiten (gemäss Abkommen mit den USA), dann kann man auch Gegendruck auslösen! Stattdessen haben Bundesrat und Finma geschlafen. Der Bundesrat schläft auch andernorts, z.B. AHV, IV, BVG, Krankenkassen, zielgerichtete Infrastruktur(zunkunfts)projekte. Blamable Leistung


Harry Wyder

20.02.2009, 12:03 Uhr

Jetzt sind es plötzlich die bösen Amerikaner. Sie hätten sich nicht an den Dienstweg gehalten. Und den unser Parlament, hält es sich auch an den Dienstweg? Glaube kaum. Die Beschlüsse zwecks Bonis waren dem Bundesrat schon lange bekannt. Die Frage: von wem wird eigentlich unser Parlament bezahlt, vom Steuerzahler! Gibt diesem Parlament kein Geld mehr, es vertritt ja die Interessen der Steuerz.n.m


Beat Müller

20.02.2009, 12:01 Uhr

Frage an das Management der UBS und Herrn Bundesrat Merz: können Sie sich vorstellen, dass man das Bankgeheimnis in der Schweiz tatsächlich abschaffen kann!? Antwort von beiden: YES WE CAN!!!


Martin Zumbuehl

20.02.2009, 11:59 Uhr

Fast alle Klagen stammen von Miami Gerichten, Florida, ein Rentnerparadies mit vielen lieben well off & gastfeundlichen Menschen. Ich traf sie bei einer US-Rundreise 1972 und brachte kleine Geschenke, worauf viele Einladungen folgten. Als CH Bankvertreter hätte ich sie sofort als Kunden gewinnen können. Das taten UBS & andee "Berater" mit unlauteren Versprechen Betrogene US Kunden wehrt euch!.


Ulrich Tanner

20.02.2009, 11:50 Uhr

Wo ist der neue Willhelm Tell? Die Schweiz braucht ihn dringend, denn Gessler hat es genug!!! Gegenzug Visumspflicht f alle US-Bürger mit Bankauskunft. Keine US-Flugzeuge F-18 f die Armee. Kauft keine US-Computer oder Mobilephone mehr. Die UBS soll alle US Filialen schliessen. Kauft keine US Autos mehr. Siehe DE Autoindustrie. Vielleicht merkt das jemand in Amerika, Schweiz verd. eine Hochachtung!


Tatjana Böni

20.02.2009, 11:48 Uhr

Ich bin eine Ukrainerin, seit 1998 wohne in der Schweiz & bin auch schockiert! USA hat USSR, Ukraine vernichtet, dann noch Schweiz ruinieren will!? USA ist Raubtier mit Motto “Wer wagt, gewinnt!”. Merkt man das nicht? Das dicke Ende kommt noch. Ja, der Volk muss zusammenhalten & stark bleiben. Fliehst du vor dem Loche, fällst du in den Brunnen.


Jürg Gehrig

20.02.2009, 11:42 Uhr

Steuerbetrug wird vom Bankgeheimnis nicht geschützt, meine Damen und Herren! Es gibt keinen einzigen Grund um die Daten von diesen 220 Kunden nicht der USA zu übergeben. Ich verstehe deshalb die Aufregung und Polemik nicht. Unter den 82'000 Bankangestellten der UBS haben ein paar wenige Gesetze massiv verletzt. Solche Fälle wird es leider immer wieder und überall geben!


Erwin Schmid

20.02.2009, 11:40 Uhr

Nicht der Druck von aussen und innen auf das Bankkundengeheimnis ist neu, sondern die eklatanten Fehler im Umgang mit ihm. Übrig bleibt eine gespaltene Schweiz - und dies ist ein schwerer Fehler. Nur in der politischen Diskussion innerhalb der Schweiz kann entschieden werden, das BKG aufzuheben. So aber stehen wir vor einem fait accompli. Wir sind der Spielball, aber nicht mehr der Spieler.


Daniel Kummer

20.02.2009, 11:29 Uhr

Wie ich das sehe, steuert die Schweiz wieder auf das Armutsniveau vom 19. Jahrhundert zu.


Werner Witschi

20.02.2009, 11:25 Uhr

Ja, und wir glauben immer noch, wir könnten voll an der Globalisierung partizipieren, neutral sein, dem Föderalismus fröhnen und das Gefühl haben, wir müssten uns nicht an die Regeln der Länder halten, in denen wir das Geld verdienen.


Walter Kunz

20.02.2009, 11:23 Uhr

Warum bloss, muss das USA Geschäft der Schweizer Banken mit aller Gewalt durchgezogen werden, soll neben der UBS auch noch der Staat finanziell ausgeblutet werden ?


Ted Schwaninger

20.02.2009, 11:14 Uhr

In der Weltpresse ist man sich einig. Jeder informierte zukünftige und bestehende Kunde wird sich fragen müssen, mit wem er in Zukunft geschäftet. Die Folgen werden gravierend sein, auch für die Gegner der Banken. Doch zur Zeit sitzen die grössten Gegner in der Teppichetage: Zuerst die Boni, welche die schweizer Kunden vertreiben, dann der Verrat, für die ausländischen Kunden.


christoph scheidegger

20.02.2009, 10:58 Uhr

ich kann zwar die bahn der gestirne auf zentimeter und sekunden berechnen, aber nicht, wohin eine verrückte menge die börsenkurse treibt. (zitat von sir jsaac newton, dem englischen naturwissenschaftler).


Claude Weiss

20.02.2009, 10:57 Uhr

Kaum ist die Strafe der UBS von USD 780 Millionen gezahlt, Kommt bereits die nächste US-Forderung. Ein Gericht aus Florida verlangt die Herausgabe der Daten von bis zu 52 000 US-Kunden. Die UBS ist nicht mehr zu retten & steuert direkt auf einen Konkurs zu. Und damit zieht den ganzen Finanzplatz CH mit in den Abgrund. Das US-Abenteuer hat Schiffbruch erlitten, Good-bye UBS and God Bless America!!!


Otto Jakobs

20.02.2009, 10:57 Uhr

Es ist vollbracht! Das oberste Kader der UBS hat den Beweis offenbar problemlos erbracht, dass das Geld welches sie sich eingestrichen haben, wirklich in keiner Weise nur annähernd verdient haben! Das Fachwissen von H.-U. Merz scheint nach der gestrigen Rede auch in einem eher schwachen Licht zu stehen.


Ernst Holzach

20.02.2009, 10:55 Uhr

Die UBS und die FINMA treffen die strategischen Entscheidungen in diesem Land. Gibt es jemanden in Bern, der überhaupt noch strategisch Denken kann? Oder vielmehr will? Die Ereignisse spielen sicherlich einer überparteilichen Gruppierung in die Hände. Bankgeheimnis de facto gefallen, politischer Druck des Auslands sehr hoch, politische Diskussion auffällig intransparent - wem nützt's?


Paul Thürig

20.02.2009, 10:38 Uhr

Nach all dem Schlamassel,den uns die UBS in ungeheuerlichem Ausmass angerichtet hat,wäre es höchste Zeit in Bundesbern(Bundesrat und Parlament)laut darüber nachzudenken,wie man sich von der Abhänigkeit der UBS langsam aber sicher lösen kann! Jetzt sind Alternativen und k l u g e Köpfe gefordert um die Glaubwürdigkeit nach innen-,wie nach aussen nicht noch mehr aufs Spiel zu setzen!


Kurt Zerzawy

20.02.2009, 10:19 Uhr

Ist ja toll. Die Regierung verschenkt 60 Milliarden ihre Freunde in der UBS und dann sorgt sie dafür, dass wir später noch für die armen Amerikanischen Opfer nochmals ein paar hundert Milliarden hinblättern können.


Emmanuel Meier

20.02.2009, 10:01 Uhr

@peter widmer: Dies ist wohl eine Traumvorstellung. Genau wie die USA, sind auch die asiatischen Grossmächte in erster Linie an der Durchsetzung ihrer Interessen interessiert. Die Schweiz ist ein starker Wirtschaftsstandort und sollte aufhören sich immer unterzuordnen. Die "Staatengemeinschaft" gibt es so wenig, wie die EU, welche nie einig ist (historisch bedingt!).


Gerda Fuhrer

20.02.2009, 09:59 Uhr

@Peter Zinsli Sie haben völlig recht, ich sehe es genau so. Die Beerdigung der Swissair lässt grüssen. Es ist ein Wahnsinn für alle, die dank diesen skrupellosen Herren in der Führungsetage mit in den Sumpf gerissen werden, auch die Aktionäre, deren Geld nun nichts mehr wert ist.


Heinz Plüss

20.02.2009, 09:57 Uhr

Ich wiederhole mich: Die UBS geht in Konkurs, wenn 100 Mia. verbraten sind! Herr Bundesrat Merz will 50x mehr verbrauchen, als sein Vorgänger Herr Bunserat Villiger, in Sachen Swissair.


Matti Hoch

20.02.2009, 09:56 Uhr

@peter widmer........wie blauäugig müssen Sie sein. Haben Sie denn noch nicht erkannt, wer die EU wirklich ist? Nein, denn das tun ja die wenigsten Menschen in unserem Land. EU ist auf dem besten Weg, d i e Diktatur auf der Welt zu werden. EU heisst Abschaffung von allen Menschenrechten und demokratischen Rechten, die wir im Moment in der Schweiz noch haben. Mehr Voraussicht, keine Kurzsicht!


Stefan Jost

20.02.2009, 09:51 Uhr

Die Party ist vorbei. Die Zeit, in welcher die Banken Geld in unser Land geschwemmt haben, geht zu Ende. Manch ein Luxus, den wir uns im Namen des perfektonierten Gutmensch-Menschenrechts-Denkens geleistet haben, werden wir uns abschminken müssen.


David Noel

20.02.2009, 09:40 Uhr

Der Wohlstand lässt viele dessen Ursprung vergessen. Wir wurden nicht von den Kriegen verschont, weil wir militärisch übermächtig waren. Auch sitzen wir nicht auf Tonen von nat. Resourcen von denen unser Land profitiert. In einigen Jahren werden die Menschen wieder nach dem Bankgeheimnis rufen, wenn der Staat kein Geld mehr hat.


Joachim Schippers

20.02.2009, 09:39 Uhr

Vielleicht setzt sich beim Bundesrat langsam die Einsicht durch, dass Steuerhinterziehung in anderen Ländern kein Kavaliersdelikt ist und dass es die Gesetze anderer Länder zu respektieren gilt. Auch in der CH wären etwas mehr Ehrlichkeit und Transparenz nicht schlecht, damit die ehrlichen Steuerzahler nicht nur die Dummen sind. Diese UBS Story ist schon spannender als ein Krimi...


Pat Merz

20.02.2009, 09:39 Uhr

Ist es nicht himmeltraurig, wie die Schweizer Medien und das unkundige Fussvolk nun konstant gegen eine traditionsreiche Schweizer Firma angehen, anstatt die rabiaten Methoden der ausländischen Staaten und Anwälte anzuprangern ?? Ein bisschen mehr Zusammenhalt wäre auch mal nicht schlecht, Leute. Sich intern zerfleischen hat noch nie aus einer Krise geholfen. Zusammenhalt schon!


Alfred huber

20.02.2009, 09:36 Uhr

eine kleine zeitung aus dem züri unterland (bülacher zeitung) hat vor 10 tagen genau vorausgesagt, was eingetroffen ist. man las von einem betrag von 1Mia CHF den die ubs zahlen müsse. siehe RESULTAT. aufgrund derselben quellen vermeldet die zeitung in ihrer heutigen netzausgabe, dass die IRS genau das resultat wollte. 2 sammelklagen wurden neu (seminole county FL) vom bezirksrichter angenommen!


Thomas Naterop

20.02.2009, 09:34 Uhr

Alles nur Protektionismus. Man sollte eher die betrügerische USA verklagen. Die Herstellung und der Verkauf dieser Ramsch-Hypotheken mit angeblichen AAA-Rating, welche jetzt die ganze Welt global ins Unglück stürzt, ist von den USA und deren Behörden zu verantworten. Bush und Konsorten waren die Übeltäter.


Peter Baschung

20.02.2009, 09:29 Uhr

Soviel zum Thema einer der Haupt-Argumentationen zur Personenfreizügigkeit! "Wenn wir nicht mit JA stimmen,steigt der Druck auf unser Bankgeheimnis" Nur kurze Zeit danach ist es (zumindest bei der UBS) schon gefallen! Interessant mit anzuschauen wie sich unsere diletantischen Politiker jetzt wieder die Sache zurechtdrehen! Die EU steht nun schon an,...arme Schweiz...das Bankgeheimnis wird fallen!


John Fischer

20.02.2009, 09:29 Uhr

Kurer ist der Totengräber der UBS. Lasst diese Bank ENDLICH hoppsgehen, es lohnt sich nicht, auch noch einen einzigen Rappen in diesen Saustall reinzubuttern. Korrupt und unfähig bis unters Dach.


Max Huber

20.02.2009, 09:17 Uhr

Der Bund sollte umgehend sein Geld von der UBS zurückverlangen und sich klar von dem kaputten und kriminellen Unternehmen distanzieren. Dank der Gier einiger UBS Manager steht der ganzen Finanzplatz Schweiz auf dem Spiel. Der Bund «schützt» kriminelle und die bedienen sich auch noch vor seinen Augen. Die gesamte Konzernleitung sollte den Hut nehmen müssen, ebenso der Bundesrat!


Ursula von Allmen

20.02.2009, 09:17 Uhr

Dank Amerika ist die ganze Welt in eine Finanzkrise gerasselt und viele haben Geld und die Stelle verloren. Kann da nicht ein Anwalt auch die US-Regierung einklagen? Die Amerikaner haben ihre Banken eingehen lassen; diese kann man nicht mehr verklagen. Kann die UBS ihre US-Filiale nicht abspalten und auch eingehen lassen?


Ruedi Minger

20.02.2009, 09:13 Uhr

Wer nichts zu verstecken hat, der legt sein Geld nicht unter dem Schutz des Schweizer Bankgeheimnisses ab! Die USA legen den Kriminellen ihr Handwerk, das verdient Lob!


Reto La Roche

20.02.2009, 09:09 Uhr

Es wurde Zeit, dass den vielen Steuerbetrüger endlich mal das Handwerk gelegt wird! Man braucht nicht Hellseher zu sein um vorherzusagen was nun in den nächsten Wochen noch so alles ablaufen wird. Jetzt gibt es nicht nur "Zürigschnätzlets" in Portionen, jetzt wird "gemetzget" auf Teufel komm raus,nicht von den eigenen sondern von den "Störmetzgern" ennet dem "Teich!" Wünsch e rächt e Guete!


Mari Wunderli

20.02.2009, 09:02 Uhr

Hr. Lehmann- Sie haben es verstanden- wasdie anderen erbosten Schreiber nicht begriffen haben. Ich war 30 Jahre lang Auslandschweizerin- Steuererklärungen im Ausland verlangen ebenfalls ausländische Angaben- man hat es Ausländern einfach gemacht ihr Geld in der Schweiz zu verstecken- die USA haben geschafft was viele andere Länder nicht getraut haben- Rechenschaft abgeben!


Emmanuel Meier

20.02.2009, 09:01 Uhr

@Niklaus Hilber: Das war nicht die UBS alleine, sondern ist ein inhärentes Problem des Schweizer Finanzplatzes! Die Schweiz stützt Steuerhinterzieher, weil dies im Gegensatz zum Steuerbetrug eine Art "Kavaliersdelikt" ist! Die UBS ist nur die Spitze des Eisbergs...


peter widmer

20.02.2009, 08:58 Uhr

Wieder wird die Schweiz von den USA erpresst; auch wenn es weh tut, die einzige Möglichkeit ist ein Betritt zur EU, einer starken und , gegenüber den USA nicht erpressbaren EU. Dann wird es möglich, dass diese stakre EU mit Asien und Südamerika wirtschaftlich so stark wird, dass man die USA endlich ignorieren kann. Alles andere ist Illusion; diese USA verstehen nur diese Sprache.


Emmanuel Meier

20.02.2009, 08:58 Uhr

Und einmal mehr wird klar: Eigentlich bräuchte es eine Bewilligung, die es einem erlaubt seinen Senf dazu abzugeben. Wenigstens sollte ein jeder angeben, womit er seine Brötchen verdient. Denn leider sind wieder 99,9% der Voten hier pure Emotionen! Es war allen klar, dass unter Obama der Druck aufs Bankgeheimnis steigen wird...über den Rest weiss ich noch zuwenig, um etwas zu sagen!


Hans Tanner

20.02.2009, 08:57 Uhr

der Bundesrat und die Finma haben mit ihrem Entscheid dem Schweizer Bankenplatz einen enormen Bärendienst geleistet und waren sich über die Folgen die auf die Schweiz zukommen nicht bewusst.


Werner Marty

20.02.2009, 08:55 Uhr

Die UBS hat in den USA noch nie einen Franken verdient, dennoch war die Strategie sich auf dem Markt zu etablieren. Im Gegenzug wurde die Bank von der amerikanischen Geier-Manager Mentalität unterwandert und wie man sieht ausgehölt. Der finanzielle & der Imageschaden geht ins unermessliche. Die Zeche dürfen nur wir alle bezahlen. Viele haben bereits oder werden noch ihre Jobs verlieren. Danke!


Robert Meyer

20.02.2009, 08:54 Uhr

Hallo zieht Euch alle warm an, denn es kommen Stürme. Die EU hat den Braten gerochen und nur abgewartet was in Amerike betreffend UBS geschieht. Lasst doch diese Bank KONKURS laufen, denn sie hat keine Chance mehr und es bleiben viele Zivil-und Strafprozesse unserem Land erspart, was wiederum heisst: Die Schweiz spart Geld!


Anthony Spälti

20.02.2009, 08:16 Uhr

Bankrott gehen lassen? Schweizer Banken? Wohin würd das nur führen, wenn die Schweiz nicht mehr als Finanzplatz NR. 1 angesehen werden würde. Von Schocki, Uhren und Bergen können wir nicht überleben.


Marcelle O' palle

20.02.2009, 08:00 Uhr

Ja SUPER UBS/Bundesrat. Zuerst werden Boni an die oberen Etagen so grosszügig verteilt, dass der CH-Steuerzahler stets das Gefühl bekommen hat, dass auch "Putzfrauen" in der UBS einen anständigen Anteil "bekommen". Wahrscheinlich wird (oder sicherlich nicht darüber kommentiert), dass die obere Etagen in den USA noch in dieser Angelegenheit mitgewirkt haben und somit bald die UBS verlassen wird.


Peter Fiechter

20.02.2009, 07:48 Uhr

Ich rate allen UBS Kunden das Geld zu verlagern auf eine andere Bank, die UBS geht konkurs und der Fall ist erledigt. Die UBS ist eine Schande für die Schweiz!


Alfred Christen

20.02.2009, 07:31 Uhr

Ich habe lange vor der PFZ-Abstimmung geschrieben, dass das Schweizervolk ihr eigenes Grab selbst schaufelt. Wartet ab in einem Jahr nach der Bankgeheimnis-Preisgebung wird auch die Schweiz in den Fleischwolf geraten und dann haben plötzlich alle alles besser gewusst. Wir schlittern in eine Krise wie 1930. Es liegt an unserer Landesregierung, die nicht mehr für unsere Schweiz einsteht.


Beno Gerber

20.02.2009, 07:28 Uhr

USA fordern Daten von weiteren 50'000 UBS Kunden. Und der zweite folgt sogleich. Die Unterschrift unter dem Deal ist noch nicht trocken, da hauen die USA noch eins drauf. Guter Stil ist das sicher nicht und die Obama Begeisterung dürfte in der Schweiz vorbei sein. Merke: In Geldsachen gibt es keine Freunde! Die UBS gefährdet nicht nur die Volkswirtschaft sondern schadet auch dem Ruf der Schweiz.


David Uhlmann

20.02.2009, 07:15 Uhr

Die schweizer Banken mussten sich nie ernsthaft im globalisieren Umfeld bewähren. Das Geschäftsmodell basierte zu einem grossen Teil auf dem Bankengeheimnis, dass durch den Staat und dessen Bürger getragen wurde. Es ist schon eine abstrusse Situation: Der Staat (Schweiz) liefert die Grundlage für das Geschäftsmodell der schweizer Banken. Deren Führungsriege macht diesen Staat handlungsunfähig.


Stefan Weise

20.02.2009, 07:10 Uhr

Ich bin Schweizer und finde es richtig was endlich geschieht. Es wurde Zeit, dass ENDLICH dieser Filz und durch und durch Banken- und Politik kurrumpierte Filz zur Verantwortung gezogen wird. Oekonomisch hatt einfach Ch. Blocher mal wieder recht...man haette die UBS vorher in div. Unternehmensbereiche zerschlagen sollen den dann waere dieses Disaster ausgeblieben!


Ruth Olloz

20.02.2009, 07:03 Uhr

Die Meinung von Hr.K. Klingler vertrete ich schon seit dem Herbst 08 mit Bezug auf die SWISSAIR. Der BR hat Millionen investiert und es war vergebens. Als amerikanischer Bürger, der in Treu und Glauben auf unsere Gesetzgebung Kunde einer Schweizer Bank ist, würde ich gegen den BR u. die Finma verklagen. Das Volk bestimmt über die Aufhebung von Gesetzen!, somit auch über das Bankgeheimnis.


Reto Held

20.02.2009, 06:14 Uhr

An all die Kommentatoren, welche die Schweiz, die Regierung, die FINMA etc. kritisieren. Die Kritik ist hinfällig. Die Schweiz kann nicht "gegen alle" und schon gar nicht gegen die USA agieren. Das ist Realpolitik und die aufgestaute Wut, die verständlich ist und sich gegen "an alle anderen" richtet, sollte konstruktiv verwendet werden. Man hätte besser pro-aktiv früher gehandelt..


schellenberg ernst

20.02.2009, 05:40 Uhr

Die UBS soll doch endlich die Wahrheit sagen. Die Geschäfte in den USA aufgeben, da wurden ja in den letzten Monaten nur Verluste eingefahren. ES wäre endlich an der Zeit, einmal das ganze zu überdenken,sonst wird die UBS einmal sorgar ein Uebername kanditat.


Martin Lienert

20.02.2009, 05:17 Uhr

Was lernt man davon? Marschiere nicht mit der Masse ! Jetzt verstehe ich auch warum UBS "United Bandites of Switzerland" gennant wird. Traurig, traurig.


Peter Weber

20.02.2009, 04:35 Uhr

ausMERZen: Mit einbeziehen FinMA, BR und UBS. Bitte! Macht die Schweiz wieder zu einem schoenen,verantwortungsbewussten Land und ohne noch straffaellige Personen einzuschleusen. Danke!


Roland Horni

20.02.2009, 04:05 Uhr

Wozu braucht es ein Bankgeheimnis eigentlich? Wer ehrlich ist, (oder nichts hat, wie die grosse Mehrheit der Bevölkerung) braucht nichts zu verstecken....;-) Ist genau wie mit dem "Amtsgeheimnis", erstaunlich, was da zu Tage käme, würde es das nicht geben. Siehe Fall Sozialamt Zürich und nun das wieder mit der angeblich überfallenen Brasilianerin. Geheimnisse schützen oft nur Lügen und Betrug!


Max Meier

20.02.2009, 02:23 Uhr

Hmm... was mal wieder den meisten abgeht ist der Ursprung des Problems: Investitionen in den USA. Gibt es irgendjemand ausserhalb der USA der in den USA Geld verdient hat? Wenn die USA etwas kann dann Geld anziehen, da sind sie seit Jahrzehnten unangefochten die Nummer 1.


Andreas Moser

20.02.2009, 01:58 Uhr

Bankgeheimnis: Generell geht es um das Problem der Angreifbarkeit: wenn man in der Schweiz mit einer Bank Beziehungen hat, dann ist darauf zu achten, dass diese Bank weder in ausländischem Besitz, noch im Ausland Niederlassungen hat. Damit scheiden alle Niederlassungen ausländischer Banken, sowie UBS und CS aus. P.S. Ich bin Banken unabhängig und habe für Sachwerte Tresor bei Lokalbank gemietet.


Erich Hofstetter

20.02.2009, 01:47 Uhr

Ja, das Merz jetzt weg muss, endlich weg, möchte ich fast sagen, dass scheint mir eigentlich klar.


Philipp Aregger

20.02.2009, 01:10 Uhr

Endlich stirbt das Bankgeheimnis --- und erst noch am eigenen Erfolg. Hallo Schweiz, der Franken wird bald massiv an Wert einbüssen. Und die ganze Welt wird sich freuen darüber. Schon krass, was abgeht. Der Umsturz ist in vollem Gang. Merz muss weg!


Tom Kuhn

20.02.2009, 00:54 Uhr

Die UBS kommt nicht zur Ruhe. Kein Wunder! Kurer/Rohner kommunizieren kaum, lassen den Tanker auf hoher See von den Wellen in die Tiefe drücken. Wie immer zahlt die UBS viel Geld, um die USA nicht zu verärgern. Die nächste Welle mit einem Einzahlungsschein. Einmal erpressbar immer erpressbar. Werden die Verantwortlichen eigentlich nie zur Verantwortung gezogen? Ospel/Rohner/Kurer etc. kommen davon


Franz Steeger

20.02.2009, 00:47 Uhr

Habe schon 3 (drei) verschiedene Konten bei US Banken gehabt (Citi, Etrade, Schwab) und wurde weder bei Eroeffung noch beim Verwalten der Konti je nach meinem Steuer-Status in meinem Wohnsitz gefragt. Das W-8 Formular unterschreibt man, um zu deklarieren, dass man nicht US-Steuerpflichtig ist, also nicht umgekehrt, wie jetzt vom IRS gefordert. Eigenartige und ziemlich verkehrte Welt.


Roger Walser

20.02.2009, 00:26 Uhr

Das sind jetzt also diese spitzen Kräfte die die UBS unbeding mit Bonus Zahlungen in ihrem Unternehmen healten muss. Stimmt das sind wirkliche "Top Shots". Bin mal gespannt wiviele dieser sogenannten "einzelnen" angeklagt werden. Dieses Jahr sollte die Fasnacht zwei Wochen länger gehen. ;-)


Rene Meier

19.02.2009, 23:59 Uhr

Wir müssen den Amerikanern sagen, dass die SVP das Bankkundengeheimnis in der Bundesverfassung festschreiben möchte. Dann haben sie keine Chance mehr.


Hans Dampf

19.02.2009, 23:38 Uhr

Die UBS ist Geschichte - der Name wird überleben, für einen kleinen Teil des Finanzgeschwürs, das in den "goldenen" Börsenjahren zusammengeflickt wurde. Und da unser Rechtssystem von Leuten getragen wird, dass sich an den gleichen VIP-Parties wie die VR & CEOs tummelt, wird auch niemand ins Gefängnis gehen müssen. Ausser natürlich SIE, lieber Leser, falls Sie die Zinsen / Steuern nicht zahlen ...


Henri Brunner

19.02.2009, 23:30 Uhr

BR Merz, federführender BR für das Finanzdepartement, hat versagt. Er ist eine schwache Figur, er hat dem Druck aus der USA mental nicht standhalten können. Es wäre, in letzter Konsequenz, nun besser gewesen, die UBS fallen zu lassen und statt dessen alle Kraft in den Aufbau einer alternativen, integren und leistungsfähigen Banken-Infrastruktur zu stecken. BR Merz, FDP, hat vollständig versagt.


Peter Keller

19.02.2009, 23:29 Uhr

Also ich habe den dringenden Verdacht, dass dieses Land nun bereits seit einiger Zeit von der UBS regiert wird und finde man sollte unseren gesamten Bundesrat durch den Verwaltungsrat der UBS und der FINMA Spitze ersetzen! Es ist ja kaum zu glauben, dass Bundesratsentscheide mit solch einer historischen Tragweite einfach mal so noch schnell abends vor dem schlafengehen gefällt werden.


Robert Koch

19.02.2009, 23:24 Uhr

Die Personalfrage bei Bund, Finma und UBS muss jetzt gestellt werden. Solange die neoliberalen Kräfte aktiv sind, verliert der Finanzplatz Schweiz sukzessiv an Vertrauen. Die Finanzkrise ist wie das ablaufende Wasser im Teich. Erst dann kommt der Unrat zu Tage.


Beat Müller

19.02.2009, 23:17 Uhr

So langsam muss nun doch wirklich allen klar werden, dass die Welt weder unsere Bundesräte, noch die Schweiz und schon gar keine UBS braucht, oder!? der einzige der wohl noch an ein Bankgeheimnis hier glaubt ist wohl Merz!


Hans Rohner

19.02.2009, 22:57 Uhr

Jetzt ist endgültig genug Heu unten: nicht nur die Tage des Bankgeheimnisses sind gezählt, auch die der UBS. Keinen Rappen Hilfe hat dieser Sauladen mehr verdient. Macht den UBS-Managern endlich den Prozess! Aber nein, was macht der Bundesrat? Es ist doch nicht zu glauben. Volk, jetzt aber auf die Strasse!


lukas münster

19.02.2009, 22:42 Uhr

Richtig Frau Weiss. Bei der UBS kommen nur Leute weiter mit den entsprechenden Beziehungen. Ehemalige Metzger, Bergbauern, Aussendienstler, Versicherungsheinis, Kosovoalbaner etc. sind hoch im Kurs. Die sagen so lange zu allem ja bis der Chef sie für fähig befindet und raufbefördert. System 2 vom Ospel. Den fähigen Leuten verdrehts den Magen und früher oder später geben sie auf und gehen.


Karl Klingler

19.02.2009, 22:42 Uhr

Und diesen Handlangern der US-Steuerhinterzieher schmeissen wir noch Mrd. von Steuergeldern hintendrein... Damit sie Boni und Bussen zahlen kann? - Langsam zeichnet sich ab: Diese Bank am Leben zu erhalten wird der Schweiz über kurz oder lang einen wesentlich grösseren volkswirtschafltichen Schaden verursachen, als wenn man sie hätte bankrott gehen lassen.


Peter Hafner

19.02.2009, 22:37 Uhr

Der Vorgang erinnert mich an die Nachrichtenlosen Vermögen wo die Anwälte Amerikas mit Sammelklagen fast das ganze Banken- und Politsystem der Schweiz zur Verzweiflung gebracht haben. Heute zeigt Amerika sein wahres Gesicht, in dem es die Macht vor dem Recht einsetzt. Es ist nicht immer so, dass wer meint er sei im Recht auch Recht bekommt. Die Freiheit des Einzelnen ist gegen Willkür zu wahren.


Guntram Rehsche

19.02.2009, 22:34 Uhr

Jetzt wissen wir es: Die UBS hat unter ihren KundInnen (mindestens) mehrere hundert Steuerbetrüger - denn wegen Betrugs wurde das Bankgeheimnis gelüftet. Den Betrügern halfen die UBS-Anlageberater. Diese wiederum erhalten aber Boni in Milliardenhöhe für ihre gute Arbeit! Und das alles bezahlen die Steuerzahler mit ihrer Hilfe an die volkswirtschaftlich unverzichtbare UBS. Nein Danke!


Gero Rubli

19.02.2009, 22:33 Uhr

Das USA-Geschäft war schon bei dem unsäglichen Streit um nachrichtenlose Vermögen die Ursache der Erpressbarkeit der Schweizer Grossbanken. Wie lange geht es noch, bis die FINMA begreift, dass ein grosses Business in den USA nicht mit der "einwandfreien Geschäftsführung" nach Schweizer Massstäben inkl. Bankgeheimnis vereinbar ist? Die UBS soll sich davon trennen müssen, ob sie will oder nicht!


Jean-Pierre Ziegler

19.02.2009, 22:32 Uhr

Sorry Herr Kurer, Ihre Fäkaliensprache zeugt nicht gerade von politischem und wirtschaftlichen Verständnis. In London, Singapur und Hong Kong krümmen sich die Leute vor lachen, wie sich die Schweiz austrippeln lässt. Dieses Business ist ein knallharter Verdrängungskampf. Nicht von ungefähr sind die Vermögen der reichsten Schweizer Familien seit Jahren schon dort.


Konrad Arnold

19.02.2009, 22:27 Uhr

Kommunikation ist alles. Ich habe für alle Entscheidungsträger im Bundesrat und in der UBS folgende wircklich wichtige Mitteilung: "Redet mit einander!"


Urs Boger

19.02.2009, 22:23 Uhr

Marc Gross: wie wäre es mal mit Vollständigkeit? Beim Art. 47 gibt es noch Satz 5, den haben Sie natürlich nur aus Versehen überlesen, gell: "5. Vorbehalten bleiben die eidgenössischen und kantonalen Bestimmungen über die Zeugnispflicht und über die Auskunftspflicht gegenüber einer Behörde.".


Urs Boger

19.02.2009, 22:20 Uhr

Was für eine Idiotie sich hier breit macht, ich fasse es nicht! Das schweizerische Bankgeheimnis ist NICHT dazu bestimmt, Betrügereien zu schützen! Was glaubt ihr denn eigentlich? Wenn das so wäre, könnte man die Schweiz zu Recht einen Bananenstaat nennen! Das Bankgeheimnis ist aus diesem Grunde auch NICHT verletzt worden. Wie bescheuert muss man eigentlich sein....


Jack Welti

19.02.2009, 22:10 Uhr

Ich schäme mich ein Schweizer zu sein... Verhaftet endlich die verdammten Banditen aus dem UBS Management und BR Merz gleich mit. Wegen Hochverrat.


Marc Trimm

19.02.2009, 22:09 Uhr

Einige Kandidaten für US-Ministerien haben bereits den Löffel geschmissen, weil sie steuertechnisch nicht koscher waren! Jetzte sollten UBS und CS im Staatsauftrag mal ganz kurz die anderen Minister bezüglich der letzten 10 Jahre durchchecken! Natürlich nur legal und ohne Verletzung des Bankgeheimnisses!


Nicolas Chabloz

19.02.2009, 22:07 Uhr

Eigentlich unglaublich ... alle - UBS und der Bundesrat - waschen die Hände in Unschuld. Es ist Zeit dass Frau Widmer-Schlumpf dieses Departement (wieder) übernimmt und Herr Merz sich auf das 8. Departement versetzen lässt. Andererseits ist es rechtens, wenn Gesetze nicht beachtet wurden, dass Konsequenzen entstehen; aber dann müssen diese UBS-Mitarbeiter auch "richtig" bestraft werden.


Ivo Maier

19.02.2009, 21:52 Uhr

Die UBS hat sich unverzüglich aus den USA zurückzuziehen. Dies muss die Schweiz von der UBS fordern.


Vladimir Krejci

19.02.2009, 21:42 Uhr

Das kann ja nicht wirklich sein, dass jemand in die USA reist, auf US-Gebiet mit US-Bürgern Geschäfte abschliesst und sich danach auf das Schweizer Bankgeheimins beruft? Da kann ihm beim Besten Willen selbst die Schweizer Regierung nicht mehr helfen, oder liege ich da komplett falsch mit meiner Einschätzung? Ich wette da kommt noch mehr, und auch in den USA werden noch Köpfe rollen.


Peter Rechsteiner

19.02.2009, 21:40 Uhr

Das habt Ihr jetzt davon, dass Ihr vor einem Jahr den besten Kopf im BR abgewählt habt - so leicht liesse sich Blocher nicht einschüchtern, zudem hätte er mit grosser Sicherheit den "Braten gerochen". Das letzte Jahr war wohl eines der "Nachhaltigsten"! In Kriesensituationen sind kluge Leute Gold wert! Die Links/Grüne Rechthaberei hingegen hat deutlich versagt, sie fallen um beim kleinsten Sturm!


OLIVER MEIER

19.02.2009, 21:25 Uhr

Wie lange will die UBS noch mit einer solchen Behörde kooperieren und der Bund unterstützt sie noch dabei, immer nachgeben, die Hosen runterlassen und dann kommen neue Forderungen. Macht doch einfach das US-Geschäft zu ! Da muss halt die UBS ein bischen kleinere Brötchen backen, sie hat in den letzten Jahren sowieso nur Geld verloren in den USA, wieso soll sich das schnell ändern ?


J Schmid

19.02.2009, 21:11 Uhr

Jeder der das Bankgeheimnis abschaffen möchte und die UBS pleite sehen will, sollte sich mal überlegen, was er da von sich gibt. Dies wäre das Ende unseres Wohlstandes. Wir wären wohl innert kürzester Zeit bankrott. Alles was jetzt hier angeprangert wird ist nichts neues. Zudem ist gerade die USA kein Kind der traurigkeit in sachen Verbrechen begehen und stark mitschuldig an der momentanen Krise!


Kili Mahler

19.02.2009, 21:01 Uhr

Nur so am Rande. Es gibt kein Bankgeheimnis. Die Bank hat keine Geheimnisse. Siehe ihre Bilanzen welche für alle einsehbar sind. Bei Privatbanken ist es leicht anders. Es gibt aber (noch) ein BankKUNDENgeheimnis! Um das geht es hier.


Peter Bering

19.02.2009, 21:00 Uhr

Die Schweiz muss sich jetzt so schnell wie möglich zu einer furchterregenden Atommacht mit allen Arten von Massenvernichtungswaffen aufbauen, ein Mauer rund um das Land machen und die ganze Bevölkerung in einer Militz organisieren. Dann muss Selbstbewusstsein überall hinein, und ohne Zögerung und Zweifel NEIN, NEIN, NEIN und wieder NEIN an die wahre Mafia das die "USA" ausmacht antworten.


Daniel Hauser

19.02.2009, 20:56 Uhr

Schadenfreude ist der Kern des wahren Humors! Drum last uns herzhaft lachen. Denn, was bleibt uns anderes übrig?


René Burkhard

19.02.2009, 20:56 Uhr

Seit den gescheiterten Initiativen in den 70-Jahren weiss man doch, dass die Banken das Bankgeheimnis für Steuerbetrug benützen. Schon damals wurden von den Grossbanken anscheinend die Bankauszüge in neutralen Couverts befördert und als die Zollkontrolle in den USA die Couverts aus der Schweiz kontrollierten wurden diese aus den Nachbarländern, z.B. Frankreich verschickt.


peter habenichts

19.02.2009, 20:43 Uhr

WANN MUSS BUNDESRAT MÄRZ UND DIE VERANTWORTLICHEN DER FINMA DEN HUT NEHMEN? Jeder Arbeitnehmer der seine Arbeit nicht ordentlich ausführt, erhält die Kündigung. X-10000 Arbeitnehmer erhalten die Kündigung und die meisten können nichts für das UBS-/ Finanz-Debakel. Die oberen HERREN dürfen bleiben oder erhalten noch eine Entschädigung für schlechte Arbeiten. - WO BLEINEN UNSERE POLITIKER/INNEN???


Kräuchi Dieter

19.02.2009, 20:40 Uhr

Was für ein Trauerspiel! Unglaublich, unverständlich und absolut diletantisch wie die involvierten Parteien das Bankgeheimnis opfern! Eine der letzten Trumpfkarten der Schweiz geht vor die Hunde. Keine(r ) der sieben Zwerge von Bern hielt es für nötig, auf höchster politischer Ebene gegen die erpresserischen Machenschaften der USA zu intervenieren. GUTE NACHT LIEBE SCHWEIZ¨!!!


Adolf leemann

19.02.2009, 20:27 Uhr

Warum denn so ein Aufruhr ? Wir haben soeben die Steuerformulare erhalten für 08 . Dort wird ja auch verlangt , das wir alle Aktivposten u.A. Konten angeben - dem Staat !!!! Doch der gleiche Staat soll nun Steuerhinterzieher aus dem Ausland schützen , seine eigenen Bürger aber , welche das machen würden bestrafen ! Sicher nicht !


Markus Hanson

19.02.2009, 20:25 Uhr

In Zeiten einer globalen Finanzkrise, welche das Vertrauen in den Bankensektor erschüttert hat eine solche Aktion seitens der USA. Chapeau. Jetzt wirds bestimmt besser


Fritz Fisch

19.02.2009, 20:24 Uhr

Es ist höchste Zeit, dass die Banken sich aus den USA zurückziehen. Nur so können sie der Geiselhaft entkommen. Die ganzen Jahre haben sie dort nichts verdient und nur bezahlt. Es muss schlimm um diesen einst stolzen und gerechten Staat USA stehen, wenn dieser so mit anderen Staaten umgeht.


Brigitta Moser-Harder

19.02.2009, 20:24 Uhr

Dass die UBS-Geschàftsleitung von den betrügerischen Machenschaften im US-Offshore-Geschàft nichts gewusst hatte, ist unglaubwürdig. Die alten internen Richtlinien zur Steuerumgehung sind so bedeutend, dass diese nur mit dem Segen der Geschàftsleitung angewandt werden konnten. Kurer und Rohner wurden schon vor Jahren schriftlich auf das rechtlich fragwürdige Offshore-Banking aufmerksam gemacht.


manfred wuethrich

19.02.2009, 20:22 Uhr

wir wollen sein ein einig Volk von ......... Duckmäusern oder Spekulanten..., von Jammerern und/oder Profiteuren... und zahlenden Idioten = dumme Schafe die wir doch sind Schon aufgefallen Herr Schweizer: vergeigt verarscht und verraten. So nennt man das bei allem Verständnis für die armen Banker und armseligenPolitikern egal welcher Couleur, welche vergessen haben was Selbstachtung heisst


andy müller

19.02.2009, 20:21 Uhr

Ich vermute die Ubs liegt nicht mehr in schweizer Händen.


Marcel Zufferey

19.02.2009, 20:19 Uhr

Die G-20-Staaten haben bei ihrem letzten Treffen beschlossen, Steueroasen rund um den Globus auszutrocknen. Dagegen wäre nichts einzuwenden- zuviele Reiche setzen sich in Steuerparadiese ab und umgehen somit ihre soziale Verantwortung. Der Haken an der ganzen Sache: Hier handelt es sich wahrscheinlich um einen getarnten Standortwettbewerb: Die amerikanischen Offshore-Paradiese wird's freuen!


Erwin Sommer

19.02.2009, 20:18 Uhr

Das bekannteste Wort der Welt ist "okay".Das zweitbekannteste "Coca Cola".Das drittbekannteste könnte bald das Wort "UBS"sein.


Alexandra Müller

19.02.2009, 20:14 Uhr

UBS soll sofort Ihre Lizenz in den USA zurückgeben, das ist der einzige Weg, um das Bankgeheimnis nicht zur Faarce werden zu laseen.


alf stein

19.02.2009, 20:10 Uhr

Was soll denn die ganze Aufregung? UBS und Konsorten bauen erst nur Kake, dann helfen sie Blocher aus dem BR abzuschiessen, weil er ihnen hätte gefährlich werden können. Dann müssen sie ihre verbrecherischen Jobs zugeben, dann hilft der BR mit 68 Mia Volksvermögen und zum Schluss hilft dieser Pseudo-Bundesrat mit Verrat des Bankgeheimnisses. Die UBS wird sowieso "verrecken", lasst sie doch sinken!


Albert Schweitzer

19.02.2009, 20:08 Uhr

Ich als Deutscher verstehe euch Schweizer nicht. Ihr macht alle Fehler der anderen nach. Wo bleibt eure Demokratie? Bankengesteuerte Bücklinge als Bundesrat. Warum geht ihr dauernd wählen? Das Ergebnis beachtet ja doch keiner. Ihr nehmt alle Nachteile in Kauf, ohne Vorteile zu geniessen (Stichwort EU). Wo ist die Schweizer Souveränität? Man kann doch auch NEIN sagen! War mal so ein schönes Land ..


Andreas Weber

19.02.2009, 20:06 Uhr

Ironie des Schicksals... am Ende bringen nicht die "bösen" Linken das Bankgeheiniss zu Fall, sondern die Banken selbst... (und können in Folge dessen nicht einmal mehr Anderere die Schuld dafür geben)... das Ganze kommt der Schweiz vermutlich teuer zu stehen, ist aber, wenn man es nüchtern betrachtet, nur gerecht!!!


Bruno Schnider

19.02.2009, 20:01 Uhr

Radikales Umdenken erforderlich! Dass die Schweiz leicht erpressbar ist, wissen wir mindestens seit der Holocaust-Debatte in den 90-ern. Wir können davon ausgehen, dass dies weltweit zur Kenntnis genommen wird. Die Politik ist zwar auf dem richtigen Weg: Wir müssen wirtschaftspolitisch unseren Fokus verstärkt von den USA weg in Richtung Asien und Südamerika richten.


Brigitta Moser-Harder

19.02.2009, 19:59 Uhr

Kurer und Rohner geben sich beim Steuerskandal mit USA als Unschuldslämmer und schieben die Schuld auf einige Angestellten. Dabei wurden beide schon vor Jahren von dem rechtlichtlich mehr als fragwürdigen Offshore-Geschäft gewarnt. Es ist Zeit, dass diese beiden Herren, die dem Bankenplatz Schweiz durch ihre Untätigkeit einmal mehr einen immensen Schaden angerichtet haben, endlich zurücktreten


felice mascapolino

19.02.2009, 19:58 Uhr

Erst am Mittwoch hatte das Geldhaus sich im Steuerstreit mit den US-Justizbehörden bereiterklärt, das Bankgeheimnis zu lockern und den Ermittlungsbehörden in den USA Daten amerikanischer UBS-Kunden zu liefern. Dabei ging es um rund 17'000 Kunden, die nach US-Angaben 14,8 Milliarden Dollar verschwiegen haben sollen. BERN - einpacken, es reicht!


Oliver Wehrli

19.02.2009, 19:56 Uhr

Ich finde es wiederum erstaunlich wie sehr an einem System herumgewettert wird, das massgeblich dazu beigetragen hat, dass wir in dem Wohlstand leben können, den wir heute haben. Ich bitte auch die Einschätzung solcher Situationen Menschen zu überlassen, die etwas von der Materie verstehen. Aber ich verstehe natürlich - der Blick (am Abend) titelt dramaturgisch und der Bünzlischweizer wettert mit.


Thomi Horath

19.02.2009, 19:31 Uhr

Wow, jetzt geht's los, jetzt kommt die Sache ins Rollen. Nimmt mich wunder, ob Herr Merz und Herr Haltiner heute angenehm schlafen. Die Staaten kommen mit einer zweiten Klage! Zu früh gefreut, Herr Kurer, jetzt wird's richtig brenzlig und das Vertrauen der Kunden ist auf unter Null. Bingo! Was will man mehr? Super! Super! Super! Jetzt können wir dann das Gras von unten wachsen sehen.


Maria Terrazza

19.02.2009, 19:14 Uhr

Na bitte. Schon die naechste Klage der USA: http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=a6R_EXquwBi4&refer=home


Gustav Natterer

19.02.2009, 18:44 Uhr

Von den 50 Milliarden, die die UBS steuern gezahlt hat. Hat sie ja 40 Milliarden von der Nationalbank zurückbekommen. Die UBS scheint ein Schrecken ohne Ende zu sein, welcher Schaden durch die Preisgabe der 300 Namen für den Finazplatz entstanden ist kann man heute nicht beurteilen. Das die EU Staaten jetzt nach Gleichbehandlung verlangen ist nur verständlich.


Georg Stamm

19.02.2009, 18:33 Uhr

Immer mehr wird klar, was für ein Augiasstall (edle Umschreibung für Saustall) die UBS bis vor kurzem war und was für ein Jahrhundertschlamassel die Herren Ospel, Wuffli, Rohner, Kurer sowie der ganze VR (inkl. P. Spuhler) angerichtet haben. Und sie haben den Ruf der Schweiz in den Dreck gezogen. Ich an ihrer Stelle würde mich in Grund und Boden schämen.


Uli Grütter

19.02.2009, 18:27 Uhr

Man sollte sich überlegen, ob es nicht langsam besser wäre die UBS pleite gehen zu lassen.


Jürg Forster

19.02.2009, 18:24 Uhr

... wenn das letzte Pferd gezähmt, der letzte Baum gerodet ist, und ihr erkennen müsst, dass ihr Geld nicht essen könnt, wird dies das Ende eures Lebens, und nur noch der Beginn eures Überlebens sein. <>


thomas christen

19.02.2009, 18:24 Uhr

Der Zwerg hat den Riesen so lange geärgert bis dieser vor Zorn auf den Tisch schlug. Der Zwerg schenkte ihm schnell eine Tafel Schokolade und entschuldigt sich für seine Sünden um kurz darauf wieder mit seinem fiesen Dreckspiel den Riesen zu ärgern. Das machen unsere hohen Herren schon lange so. Leidtragend ist dann das Volk ,wir können nachher den Schaden bezahlen.


Charles Meier

19.02.2009, 18:08 Uhr

Mit seiner Aufforderung an die FINMA, alles zu tun, um die UBS vor einer Strafverfolgung zu schützen und mit seiner Defacto-Zustimmung zur Preisgabe von Kundendaten der UBS hat der Bundesrat den Schutz der UBS vor das Landesinteresse am Finanzplatz Schweiz gestellt. Er hat damit eine Lawine von weiteren Verfahren anderer Länder gegen die Schweiz losgetreten, deren Folgen nicht abzusehen sind.


Thomas Ausoni

19.02.2009, 18:04 Uhr

Wann endlich merken es unsere Beamten endlich und verklagen die Vereinigten Staaten, weil die SEC den Gauner Madoff nie kontrollierte, aber dafür fehlt wohl der Mut. Es ist halt einfacher zu kuschen.


Uriel Berlinger

19.02.2009, 18:02 Uhr

Die Schweiz offenbart nun ein geldgieriges Anlitz. Die Schweizer Banken lockten lange Zeit die Steuerhinterzieher und Steuerbetrüger aus aller Welt zu den geheimen Schweizer Bankkonten, ohne Steuern an die Herkunftsländer der Steuerflüchtigen bezahlen zu wollen. Jetzt muss sich die Schweiz endlich einsichtig geben und muss das Bankgeheimnis aufgeben. Die Banken müssen glaubwürdig werden.


Daniel Zaberer

19.02.2009, 17:51 Uhr

Drei Einsichten: Die Schweizer Politik ist noch immer ohne eine eigene dem Volk dienliche Wirtschaftstrategie wenn Krisen auftreten. Sie lässt sich bei ihren Entscheidungen noch immer zu stark von einigen Grossunternehmen beinflussen. Die Grossunternehmen wiederum sind erpressbar, da sie für den maximalen Gewinn den Bogen überspannt haben....


Abdul R. Furrer

19.02.2009, 17:50 Uhr

Tja, wer wie die Schweiz in Demut - und mit Rückenschmerzen vor lauter Bücklingen - alle Begehren der EU willfährig erfüllt und "autonom nach vollzieht", der darf sich nicht wundern, wenn die Forderungen von Steinbrück und Co. immer dreister werden.


Matthias von Rode

19.02.2009, 17:42 Uhr

Selbstbedienungsladen Schweiz? Für was arbeiten wir hier überhaupt noch und wohin fliessen unsere bezahlten Steuerrechnungsgelder wohl? Wie ist es möglich das der Bundesrat, also unsere Regierung es zulässt, das Steuergeld in die USA und in die EU fliesst. Ich bin schockiert. Ich will nicht Steuern an die USA und die EU bezahlen, fremde Vögte sind in unserem Land. Wo ist Wilhelm Tell?


ralf kocher

19.02.2009, 17:34 Uhr

Ist bald Zeit, dass man dieser Mafia die Handschellen anlegt. Leider seilen sich nun die UBS wie auch eine CS ab > nach Singapur. Kann man sowas nicht global ächten wie Kinderschändung?


Markus Rudolf

19.02.2009, 17:32 Uhr

Ein Fehler nach dem anderen. Zuerst die Staatshilfe an die UBS ohne Bedingungen und nun die Aufgabe des Bankgeheimnisses wieder wegen dieser unsäglichen UBS. Es reicht! Was muss der Bürger für diese Bakrottfirma denn noch alles machen? Lasst die UBS doch endlich sterben! So kann es doch nicht weitergehen.


Dani Meier

19.02.2009, 17:28 Uhr

Wie lange schaut der kleine Bünzli, welcher für jeden Scheissdreck belangt wird, dieser Verhätschelung von Bankern durch unsere Politiker eigentlich noch zu? Unsere Politiker gehören ebenso angeklagt, wegen Verschleuderung von Steuergeld. Die schuldigen Banker sollen enteignet und in den Kerker geworfen werden.


Sandro Broz

19.02.2009, 17:24 Uhr

Die USA haben recht: alle Zahlungen und Konten von US-Bürgern, US-Unternehmen und US-Institutionen, die kriminell sein könnten, gehören sofort offengelegt. Habe gehört, dass der CIA beim Präsidenten um Zurückhaltung bezüglich absoluter Offenlegung von Bankgeheimnissen vorgesprochen habe. Aber das ist sicher nur ein böses Gerücht!


Andreas Moser

19.02.2009, 17:13 Uhr

Auch so kann das Bankgeheimnis schnell umgangen werden, ohne dass es das Volk bemerkt: Nur 4 Tage nach letzter Volksabstimmung über die Verträge mit der EU und die Personen Freizügigkeit, beschliesst der Bundesrat in vorauseilendem Gehorsam zur EU, oder der USA, ein Gesetz zur Kontrolle des grenzüberschreitenden Barmittelverkehrs, und setzt dieses bereits per 1. März 2009 in Kraft!


Hans Kurer

19.02.2009, 16:49 Uhr

Gut, gut! Es ist nie gut seinen Reichtum auf Unmoralischem aufzubauen und genau dies machen wir mit dem Bankgeheimnis! Hoffentlich wird die Schweiz in diesem Belangen so richtig in den Boden gestampft in von den anderen Nationen. In der Welt herrschen trotz Demokratie immer noch die Reichen und ganze Länder (besonders die Schweiz) kriechen diesen Bonzen ganz gerne in den Anus! Schluss damit!


Franz Weder

19.02.2009, 16:40 Uhr

Die Steuerbetrüger werden in den USA verurteilt werden. Allerdings wird die FINMA schadenersatzpflichtig da sie rechtswidrig die Daten geliefert hat. Die Steuerbetrüger werden die FINMA in der Schweiz einklagen und der schweizer Steuerzahler wird den Schaden entschädigen müssen; ca. 20 Milliarden $.


Werner Schaller

19.02.2009, 16:25 Uhr

Waren es nun schon wieder Millionen oder Milliarden, fragte der Mann seine Frau nach der Tagesschau. Ich weiss nicht, aber in Lira wären es Trillionen. Ein kleiner Hasch-Wiederholungs-Raucher muss ins Gefängnis. Die gescheiterte Geldelite sonnnt in Florida, wohl bewacht von der Polizei ... damit man sie nicht ins Gefägnis bringen kann.


Martin Danuser

19.02.2009, 16:15 Uhr

Jetzt ist es plötzlich Steuerbetrug und die UBS darf somit ihre Kunden den USA ans Messer liefern. Kurer, Rohner und Ospelt gehen, dank Millionenzahlung zulasten UBS Aktionäre und schweizer Steuerzahler, in den USA straffrei aus. Diese Leute, die uns Milliarden und den guten Ruf des Landes gekostet haben, gehören jetzt in der Schweiz vor den Richter, notfalls per Notrecht.


Chris meier

19.02.2009, 16:13 Uhr

echt toll gemacht, scheint als gelte wieder das alte Prinzip: "Man hole sich das Geld wo's am einfachsten ist". UBS holt sich Geld über die Finma beim Bundesrat und Steuerzahler, jetzt kommt die USA & die EU und holen unsere Steuergelder.... wer will nochmal, wer hat noch nicht? ps. à propos Steueroasen, wiviele Steueroasen gibt's unter englischer und amerikanischer Hoheit?


Claude Weiss

19.02.2009, 16:07 Uhr

Die UBS ist eine "never ending story" Welche Überraschungen kommen da noch aus den Tiefen des Finanzwelt-Schlamassels hervor. Die Teppichetage machts wie die 3 Affen: nichts gesagt, nichts gehört und nichts gesehen. Tolle Manager. Kein Bankgeheimnis mehr und der gute Ruf der Schweiz geht Dank der UBS und ihres grössten Fans BR Merz, den Bach runter, Danke UBS, danke BR Merz. Nur weiter so!!


Marc Gross

19.02.2009, 16:01 Uhr

Art. 47 des Bankengesetzes: Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe wird bestraft, wer vorsätzlich ein Geheimnis offenbart, das ihm in seiner Eigenschaft als Organ, Angestellter, Beauftragter oder Liquidator einer Bank, als Organ oder Angestellter einer Prüfgesellschaft anvertraut worden ist oder das er in dieser Eigen-schaft wahrgenommen hat. Wer geht nun ins Gefängnis. Kurer?


Martin Seer

19.02.2009, 15:57 Uhr

Als vor ein paar Jahren UBS-Angestellte in Deutschland Kunden anwerben um Steuern zu hinterziehen, waren dies auch nur ein paar vereinzelte Angestellte, die dies ohne Wissen der Führungsebene taten. Ein paar Jahre später geschieht ähnliches in den USA. Entweder die Führungsebene der UBS tut nichts oder weiss nicht was in ihrem Hause geschieht oder...Ich weiss nicht welche der 3 Dinge schlimmer ist


Miguel Perez

19.02.2009, 15:48 Uhr

Es ist schon jeztz ein PR disaster für die Schweiz. Heute auf der ersten seite der New York Times: "A Swiss Bank Is Set to Open Its Secret Files". Mein Gott, wann können wir unser Bundesrat auswechseln? Offensichtlich sind sie unfähig zu verstehen, dass ihre scheinbar unüberlegte Aktionen auch Folgen auf dem ganzen Schweizer Finanzplatz haben.


urs kaelin

19.02.2009, 15:48 Uhr

Dieses Freikaufen ist widerlich. Falls sich die UBS nach amerikanischem Gesetz strafbar gemacht hat, müsste sich Herr Kurer der Verantwortung stellen. Aber dies hat er ja bis heute nie gemacht. Warum also sollte er es jetzt?


Pius Manser

19.02.2009, 15:25 Uhr

USA Tax Authorities nehmen an, es gebe noch etwa 12'000 USA-Kunden, denen UBS aktive Hilfe zur Steuerhinterziehung gewährt hat, neue Prozesse laufen an; prost heiri ! Zwischenzeitlich können ja Politiker, Banker und andere Bürger blindlings um das goldene Kalb (Bankgeheimnis) tanzen soviel sie wollen; aber nicht mehr lange. Den Strick hat es schon um den Hals und die UBS Leitung weiss von nichts.


Roberto Banco

19.02.2009, 15:22 Uhr

Gem. Art 25 des Bankengesetzes, auf das sich die Finma in Ihrem Entscheid beruft, ermächtigt die Finma zu bestimmten einschneidenden Massnahmen betreffend eine Bank, vorausgesetzt: die Bank ist überschuldet, oder in Liquiditätsengpässen, oder kann die Eigenmittelerfordernisse nicht aufbringen. Nicht vorgesehen ist die Billigung oder Freigabe des Bankkundengeheimnisses. Das bleibt strafbar.


Max Burkhard

19.02.2009, 15:21 Uhr

Ich verstehe die Unmut über die harte Haltung der USA nicht. Es war doch die UBS die amerikanische Gesetze verletzte und damit Millionen verdiente. Dass sich die Amerikaner das nicht mehr bieten lassen wollten ist doch irgendwie verständlich. Mildernde Umstände würde ich der UBS Führung zubilligen, denn die wusste ja nicht was da ablief. Sie war andersweitig beschäftigt,sie musste Boni ausrechnen


Heinz Heller

19.02.2009, 15:00 Uhr

UBS bezahlt 780 Millionen USD für eine 'Bewährungsfrist' von 18 Monaten, gibt zu, Fehler gemacht zu haben, verspricht bessere Kontrollen und liefert den US-Behörden Kundendaten aus. Verantwortung: Management. Werden diese 18 Monate genutzt? Ich wette, das gleiche Management hockt wie bisher auf dem hohen Ross, wäscht seine Hände in Unschuld und bedauert, wenn's auskommt. Ehrlich währt am Längsten!


Heinrich Weber

19.02.2009, 14:53 Uhr

Die UBS-Geschäftsleitung wusste nichts. - Damit ist sie nicht entschuldigt. Eine Geschäftsleitung, die nicht bemerkt, dass in ihrem Betrieb das Recht nicht selten massiv verletzt wird, hat schlicht und einfach versagt. Sie ist selbstverständlich auch für das verantwortlich, was in ihrem Betrieb ohne ihr Wissen geschieht. (Für diese Verantwortung lässt sie sich schliesslich fürstlich entlöhnen!)


Roberto Cottone

19.02.2009, 14:48 Uhr

- Die UBS macht mit diesen Schönwetterberater und Manager keinen Sinn mehr. Ehrlich gesagt, man sollte Sie hängen lassen wie sie es mit der Swissair gemacht hatte. Die Retourkutsche ist jetzt bei der UBS angekommen. Ich sag nur eines, hätten wir Normalbürger als Unternehmer die eigene Firma zur Insolvenz gebracht, dann hätten wir auch keine Staatsunterstüzung erhalten. UBS Deadline ist erreicht.


gigi gallen

19.02.2009, 14:40 Uhr

DIE SCHWEIZ und KOSOVO als USA PROTEKTORAT !!! Wunderbar.


ardian vogesen

19.02.2009, 14:39 Uhr

spannend: tausende hass-leserbriefe gegen die UBS in letzter zeit, doch wehe jemand anderes als "wir" selbst wagt es, die schweiz oder eine schweizer institution anzugreifen. Dann stehen alle wieder hinter dieser bank. bünzli-verhalten par excellence!!!


Romeo Zolin

19.02.2009, 14:30 Uhr

Die UBS kann mir den Buckel runter.Aber dennoch...glaubt ihr alle an die heile heile Welt?Es wird in allen Ländern geschmiert,gestohlen,hinterzogen,erpresst+noch vieles mehr.In der CH genau so wie in allen anderen Ländern auch.Diese Steuerhinterziehungen sind nur die Spitze vom Iceberg.Warum also die Aufregung.Machts nicht die UBS, machts jemand anders.Die Politik sorgt dafür.So einfach ist es.


Georg Egli

19.02.2009, 14:28 Uhr

@Ulrich Nyffeler- Bitte nennen Sie Ehrlichkeit und Moral nicht im gleichen Atemzug wie UBS.


Otto Jakobs

19.02.2009, 14:25 Uhr

Nein, das Bankgehimnis ist nicht durchlöchert, aber wir werden Sie und Herr Hans Ulrich Merz vielleicht ganz langsam mit unseren Fragen durchlöchern!


Thomi Horath

19.02.2009, 14:24 Uhr

Mit dem Verlust ihres Bankgeheimnisses hat die UBS wohl ihren letzten Trumpf ausgespielt. Sie braucht sich jetzt zwar nicht mehr vor einer Anklage seitens der USA zu fürchten, es steht aber auch nichts mehr im Weg, die weltweiten Guthaben von der UBS abzuziehen. Ein eher riskanter Schachzug der UBS, würd ich meinen.


Werner Eichenberger

19.02.2009, 14:22 Uhr

Mit Fachwissen oder gesundem Menschenverstand lässt sich folgende Formel beantworten: Steuerbetrug ist ungleich Steuerhinterziehung 260 Kundenadressen werden offen gelegt. Wieviele US-Kunden hat die UBS? Handelt es sich nun um Steuerbetrug oder Steuerhinterziehung?


Kurt Dubach

19.02.2009, 14:17 Uhr

Wenn man Banken verteidigen sollte man wissen, wer das ganze ausgelöst hat, weil Unvermögen im Denken statt gefunden hat, es ist das Geld (profit in erster Linie standen und nicht der Mensch). Wen man genug RESERVE hat kann man so agieren, aber nicht mit dem Geld des Bürgers! Und wen man Leute schützt wo ein Bankgeheimnis brauchen gibt es einem zu denken! Haben die was zu verstecken?


Bruno Bühlmann

19.02.2009, 14:15 Uhr

Die UBS hatte einmal einen Ehrenkodex für ihr Geschäftsgebaren. Offensichtlich galt dieser nur für die unteren Stufen der Mitarbeiter dieser Bank. Es sollte mal ausgerechnet werden, welchen Schaden die Marke UBS der schweizerischen Volkswirtschaft zufügt, mit ihrem Geschäftverhalten in der Vergangenheit. Es galt einmal: Keinen Umsatz um jeden Preis. Nun wie hoch ist der Preis für die Schweiz


Bruno Räber

19.02.2009, 14:15 Uhr

Das QI-Agreement ist ein Vertrag zwischen der UBS und dem US Treasury. Niemand hat UBS gezwungen, diesen Vertrag zu unterzeichnen. Das QI-Agreement steht hinter dem/jedem Gesetz zurück. Hat keine Wirkung. FINMA und Merz stehen hier massiv im Kraut. Es ist schlichtweg eine Verletzung der Bestimmungen über das Bankgeheimnis und eine Verletzung der Gewaltentrennung. BR Merz ist zur Hypothek geworden.


Emmanuel Meier

19.02.2009, 14:12 Uhr

Einmal böse FINMA, weil sie die UBS stützt und dann böse UBS, weil sie auf Befehl der FINMA Geld überweisen muss...Fahnen im Wind wehen auch immer gleich in die andere Richtung, wenn dieser wechselt...arbeitet und machts besser!


Martin Huber

19.02.2009, 14:08 Uhr

Ein Schritt in die richtige Richtung. Es geht schliesslich um einen Straftatbestand, der sowohl in den USA wie in der Schweiz strafrechtlich verfolgt wird. Es bleibt zu hoffen, dass die fehlbaren UBS-Angestellten, die diese Steuerbetrügereien möglich machten, zur Rechenschaft gezogen werden. Es müssen Signale gesendet werden, dass solche Machenschaften konsequent strafrechtlich verfolgt werden.


Oliver Meier

19.02.2009, 14:06 Uhr

Bravo, nachdem die UBS schon von Bund und Steuerzahler quasi ein Gratis-Kredit ohne strenge Auflagen (im Gegensatz zu anderen Ländern) erhalten hat, durchlöchert sie nun das Bankgeheimnis (mit dem Ok des Bundes) und gefährdet viele Bankarbeitsplätze. Hat die UBS eigentlich beim Bund den Joker erhalten für alle möglichen Transaktionen ??


Beat Keller

19.02.2009, 14:00 Uhr

Vielleicht könnte man in diesem Forum einmal Folgendes zur Kenntnis nehmen: Falls diese Steuerzahler Steruerbetrug begangen haben, ist die UBS sehr wohl verpflichtet, die Daten im Rahmen der Amtshilfe zu liefern. Falls es sich um Steuerhinterziehung handelt, fehlt dafür die gesetzliche Grundlage nach schweizerischem Recht. Frage ist: nur: Gilt in hier schweizerisches oder amerikanisches Recht?


Matthias Horvath

19.02.2009, 13:49 Uhr

Und wieder einmal "...haben wir harte Verhandlungen geführt..." Soviel dazu. Gewiss muss man die ev. "schwarzen Schafe" erwischen. Vielleicht sind es auch mehr als die paar hundert. Die US-Behörden sprechen von 20'000... keine Angst nach weiteren "harten Verhandlungen" werden die US-Behörden auch diese Kundendaten Sang- und Klanglos erhalten... Hat die UBS/Bund/CH überhaupt noch ein Rückgrat?!?


Simon Wille

19.02.2009, 13:48 Uhr

An Reto B. & die "Standortvorteil-Befürworter": Recht hat der Erik W. Ich bin nicht Deutscher und auch nicht Amerikaner, verstehe aber deren Anliegen sehr wohl, dass es nicht angeht in der CH Steuerbetrüger zu schützen. Moral, Fairness und Korrektheit sind für mich viel wichtiger als ein auf Kosten anderer erschlichener Wohlstand. Es ist Zeit aufzuräumen!


Maik Dellm

19.02.2009, 13:23 Uhr

Lasst uns doch einfach alle an den Arbeitplatz zurückkehren. Alle müssen nun an einem Strick ziehen. Nur gemeinsam schaffen wir es aus dem Schlamassel. Es ist niemanden geholfen, wenn wir unsere kostbare Zeit mit Leserbriefschreiben verschwenden. Die Polemik kann jetzt aufhören...


Johann Buck

19.02.2009, 13:11 Uhr

Die Zeit ist abgelaufen für ein 6MIo.Volk und 1.5Mio.Zugewanderte die den 3 grössten Bankenplatz der Welt und eine Volkswirtschaft eines 70Mio.Volkes betrieben haben.Ich freue mich jetzt schon auf die Zeit nach dem "Marigniano des Bankenplatzes". Grössenwahn kommt immer vor dem Fall.


Peter Keller

19.02.2009, 13:01 Uhr

Ich werde keine einzige Rechung mehr begleichen, wenn als kontoführende Bank die UBS aufgeführt ist. Sämtliche Rechungen werde ich zurückschicken mit der Bitte, entweder ein Potskonto oder eine andere Bankverbindung anzugeben. Weg mit der UBS, hämmert die versagerbank endlich in den Konkurs


Fridu Ämmitaler

19.02.2009, 12:59 Uhr

An Glanzmann und Co. wer sich so wie die Grossbanken aufführen , insbesondere die UBS (die Baustellen der UBS in den letzten 10 Jahren waren exorbitant) bekommen auch den Spott den sie verdienen.


Erwin Marti

19.02.2009, 12:56 Uhr

Wir haben in der CH so viele Besserwisser. Natürlich sind von der UBS Fehler gemacht worden, aber diese dumme Verunglimpfung zeigt wie wohlstandsverwahrlost wir sind. Man könnte nach vorne blicken, die etwa 50 Milliarden Steuern zur Kenntnis nehmen, die die UBS und ihre Mitarbeiter in den letzten 10 Jahren in der CH abgeliefert hat und vom Staat zum Teil ohne Kontrolle sinnlos verschleudert wurde.


Freddy Brunner

19.02.2009, 12:51 Uhr

Offensichtlich haben alle die hier ihre Meinung äussern fundiertes Bankwissen. Darum arbeiten alle auch in einer Bank oder führen gar eine. Interessanterweise wird nur hier die Einigung mit den USA so negativ aufgenommen, die Anleger befördern die UBS Aktie wieder ins Plus und die UBS hat eine Sorge weniger am Hals... was ist daran bitte so schlecht?


Marco Barengo

19.02.2009, 12:51 Uhr

Und wieder einmal kuscht die Schweiz bzw. kuscht/en eine Bank/die Banken vor dem Druck der USA wie einst vor dem Druck der jüdischen Organisationen als es um Wiedergutmachungsgelder ging.


Boris Ziegler

19.02.2009, 12:50 Uhr

Mit der Aufhebung des Bankgeheimnisses per Notrecht hat sich der Bankenplatz Schweiz das eigene Grab geschaufelt. Denn der jetzt entstehende weltweite Imageverlust entspricht einem absoluten Super-Gau, ist unermesslich und letztlich, wortwörtlich, auch unbezahlbar. Wer jetzt der UBS noch "Kredit" (siehe Aktienmarkt) gibt, verkennt die Situation total und versteht nicht, was jetzt passiert ist.


Mark Blaser

19.02.2009, 12:49 Uhr

jaja, das bankgeheimnis. wer profitiert davon? alle diejenigen, welche ihre finanziellen verhältnisse gegenüber den steuerbehörden nicht transparent darlegen wollen.


Thomas Tribelhorn

19.02.2009, 12:36 Uhr

Wieder einmal müssen Köpfe auf unteren Hierarchiestufen rollen für Taten, welche von ganz oben begangen wurden! Soll mir doch keiner erzählen wollen, dass die ganze Strategie nicht von der GL&VR kam! Wofür sind denn sonst die Topshots ganz oben bezahlt, wenn nicht für Strategie und Kontrolle? Auch die Finma unter ex-UBSler Haltiner spielt in dem neusten Stück mit, das heisst:"Säuhäfeli-Säudeckeli"


Fredi Birrer

19.02.2009, 12:35 Uhr

Wann, liebe Schweizer wird eigentlich hier die Staatsanwaltschaft einspringen und die Wirtschaftskriminellen der letzten 10 Jahre ins "Loch bringen"?


Peter Reber

19.02.2009, 12:29 Uhr

Man mag zum Bankgeheimnis stehen wie man will, für mich ist das Problem das, dass der Bund der UBS Milliardenbeträge überlässt und keine Bedingungen stellt... die UBS aber kann sich darauf verlassen, dass der Bund ihr in jeder Situation hilf. Bedeutet das, dass die Schweiz von der UBS kontrolliert wird? auf jeden Fall ist die neuste Geschichte wieder ein Schritt zur Bananenrepublik Schweiz


Rolf Stalder

19.02.2009, 12:23 Uhr

Danke UBS! Ich hab's nun wirklich satt! Die UBS wird langsam zum Feindbild Nr. 1 jedes anständigen Bürgers, welcher für sein Geld hart arbeiten muss, damit er dann der UBS Geld in Form von Steuern abliefern kann.


Hans Schmid

19.02.2009, 12:21 Uhr

Das eigentliche Problem ist - schon wieder! - die bei der UBS grassierende Unfähigkeit auf allen Ebenen. Da werden Milliarden in den USA verlocht, dann werden Kunden aktiv zum Steuerbetrug ermuntert und schlussendlich wird das Bankgeheimnis gebrochen um das ohnehin unrentable US-Geschäft zu retten. Dieser Saftladen muss schleunigst geordnet liquidiert werden, bevor er noch mehr Schaden anrichtet!


leemann adolf

19.02.2009, 12:19 Uhr

Gewissensfrage: Was würde mit uns Schweizer geschehen , wenn wir Steuern hintergehen? Wehe , wenn auch noch die Asiaten kommen und die Kontoauszüge ihrer Staatsbürger verlangen , denn diese sind zahlreich in den Schweizer Banken "Kunden". Bluten muss wieder einmal der Dubeli mit normalem Lohnausweis!


Peter Kunze

19.02.2009, 12:18 Uhr

Es ist simpel. Das Bankgeheimnis für nicht Niedergelassene kann von mir aus weg. Als Bewohner des Landes aber habe ich ein grosses Interesse, dass weder mein Autohändler, meine Kreditbank, meine Bekanntschaft, mein Steueramt, meine Pressetruppe oder mein Vermieter auf irgendwelche Weise Auskunft darüber erhält, wo ich wieviel Geld bunkere.


Ron Muller

19.02.2009, 12:17 Uhr

@Andreas Glanzmann: Danke fuer den kommentar. Es zeigt dass es noch leute hier gibt die ein normales verstaendnis haben.


MIchael Meister

19.02.2009, 12:15 Uhr

Hören Sie, die UBS kriegt jetzt die Quittung für das Verhalten der letzten Jahre. Dank dem Steuergeld Engegement der Schweiz, steckt der Staat jetzt auch mit drin. Dank der UBS verlieren wir jetzt auch noch das Vertrauen in das Schweizer Bankgeheimnis, was für ein Bärendienst, danke UBS.


Reto B

19.02.2009, 12:12 Uhr

@Erik Wille: Erledigt lieber zuerst eure eigenen Hausaufgaben - Ihr Herr Steinbrück und Sie, bevor ihr hier den Mund voll nehmt und euch wieder lächerlich macht


Klaus Steiner

19.02.2009, 12:11 Uhr

Es ist nicht zu glauben oder gar nachzuvollziehen, dass sich ein suveräner Staat und ein darin verflochtenes Traditionshaus auf kriminelle Art und Weise in die Knie zwingen lässt. Folgen wir denn jetzt bedingungslos nur noch dem Yuppie-Spruch "Yes, we can" ? Oder besser aus unserer Sicht "Yes, they can"? Arme CH


Sibylle Weiss

19.02.2009, 12:11 Uhr

Bei der UBS wird nur das praktiziert, was in der übrigen Wirtschaft/Arbeitswelt auch sonst praktiziert wird. Die guten Leute draussen, die Vitamin-B-Pflaumen drin, selbst wenn diese aus Eigenverschulden rausgeflogen sind. Und die Pflaumen werden weiterhin unbehelligt Ihr Unwesen auf Kosten guter Mitarbeiter OHNE Vitamin-B treiben können, sodass man die guten MA sicherheitshalber wegsperrt!


Martin Berlinger

19.02.2009, 12:09 Uhr

Das Image der Schweiz ist international z. Zt. ziemlich schlecht. Dafür sind u.a. Banken wie die ubs mitverantwortlich. Gleichzeitig sollte das antiquierte Bankgeheimnis endlich der heutigen Situation angepasst werden, dass anderen Staaten die Verfolgung von Steuerflüchtlingen (bzw. ihrem Geld auf Scheizer Konten) erleichtert wird. Ich denke, das würde den Finanzplatz Schweiz sicher stärken.


Peter Nözli

19.02.2009, 12:06 Uhr

Das Verhalten der USA ist eine Kriegserklärung an die Schweiz. Der amerikanische Botschafter in Bern sollte umgehend ausgewiesen und die amerikanischen Vermögen in der Schweiz eingezogen werden.


Ruben Delgado

19.02.2009, 12:02 Uhr

Es ist unglaublich, wie die Preisgabe der Kundendaten durch die UBS, ein immenses Schaden für die Schweiz haben wird. Die Schweiz ist ab sofort ein anderes Land. Jetzt kommt die EU und die ganze Welt auf die Schweiz zu. Ausgerechnet eine Bank und nicht die Linken haben das Bankgeheimnis gekippt. 2.Es gibt immer noch viele Leute in dieses Land, die glauben. dass das Volk die ganze Macht hat.


Thomas Küng

19.02.2009, 12:01 Uhr

Das Beste wäre sich aus der USA zurück zuziehen. An die Herrn der UBS, Analyse der letzten Jahre betreffend der Profitabilität des USA Geschäft der letzten Jahre. Wahrscheinlich Verlust. Somit sollte die Entscheidung klar sein - Rückzug und Konzentration auf die Kernkompetenz sowie Sicherung des schon eher löchrigen Bankgeheimnisses.


Roman Mächler

19.02.2009, 11:54 Uhr

Vielleicht muss wieder betonen, dass ganz viele Schweizer schon immer gegen das Bankgeheimnis waren. Wir haben gewusst, dass das kommen muss. Was nützen jetzt uns die Millionen von afrikanischen Diktatoren und Kriegsverbrechern, von deutschen Steuerflüchtlingen und andern zwielichtigen Gestalten? Die Banker haben die Sahne in Form von Boni genommen, der Rest muss die Schweiz als Land ausbaden!


Thomas Blatter

19.02.2009, 11:51 Uhr

Ich frage mich, mit welchen Mitteln und in welchem Umfang die UBS - und andere Schweizer Banken - den hiesigen Reichen zum Steuerbetrug verhilft. Aber zum Glück für diese Betrüger gibts Merz und Finma, welche die Steuerbetrüger wie jene, die anstiften bzw. Beihilfe leisten, rechtlich bzw. politisch privilegieren. Ich hätte nie gedacht, dass unsere Regierenden derart korrupt und verkommen sind.


Lucien Michel

19.02.2009, 11:47 Uhr

Die längst überfällige Abschaffung des Bankgeheimnisses wird den Finanzplatz Schweiz auf die Dauer nur stärken. Wenn jemand die Banken wirklich bedroht sind es diese selber.


Urs Mani

19.02.2009, 11:46 Uhr

Endlich wieder ein guter Krimi! Vor allem die Appendizes des Vergleichs sind lesenswert und sprechen Bände. Kann Betrug das Geschäftsmodell eines wichtigen Wirtschaftszweigs des Landes sein? Mir ist diese Bank vor über 10 Jahren unsympathisch geworden. Jetzt weiss ich, dass mich mein Bauchgefühl richtig beraten hat.


Markus Mehlhuber

19.02.2009, 11:44 Uhr

So, jetzt ist endgültig bewiesen, was alle Menschen mit Herzen schon immer wussten: der hinterhältigste, hinterfotzigste Abschaum der liberalen Wirtschaft arbeitet im mittleren bis oberen Kader des Bankenwesens, und schert sich keinen Deut um Ethik und Moral, solange der Profit stimmt - und wer finanziert schlussendlich den goldenen Fallschirm? Hey, das darf alles nicht wahr sein...


Patrik Noseda

19.02.2009, 11:44 Uhr

Peter Kurer: Der Totengräber der Swissair, der sich schon 1998 beim sog. Bankenvergleich aus New York über den Tisch ziehen liess, trägt nun auch das Bankgeheimnis zu Grabe!


Fritz Roell

19.02.2009, 11:43 Uhr

Bitte behält den Kurer bei der UBS, denn die Gefahr ist ja äusserst gross, dass er noch zur Basler Pharma berufen wird und die ebenso zu Grunde richten wird, wie UBS & Swissair. Tolle Manager hat das Land!


Sim Merki

19.02.2009, 11:43 Uhr

Ein Strukturwandel findet statt. Die Margen im Banking sind verschwunden. Dies schafft Platz für neue und gesündere Geschäftsmodelle. Wahrscheinlich sind wir in 5 Jahren froh, dass dies passiert ist. Hoffentlich werden die Grossbanken endlich zerschlagen in kleinere und kompetitivere KMU's. Es hat viele fähige Leute in Zürich mit Ideen.


Bruno Gualtieri

19.02.2009, 11:40 Uhr

Es ist jetzt klar: Die UBS ist eine kriminelle Vereinigung. Der Bundesrat unterstützt eine kriminelle Vereinigung auf Kosten der Steuerzahler.


Christoph Spitzer

19.02.2009, 11:40 Uhr

Die UBS hat in den USA über all die Jahre, nach Abzug aller Bussen, Verluste im Investmentbanking etc, garantiert noch keinen Rappen verdient. Die einzig richtige Konsequenz wäre demnach ein Rückzug aus den USA und dafür Wahrung des Bankgeheimnisses. Die UBS-Spitze und der BR haben eines gemeinsam: Schnellschüsse ohne Berücksichtigung der langfristigen Konsequenzen sind an der Tagesordnung.


Peter Muster

19.02.2009, 11:37 Uhr

Der durch den Bundesrat begünstigte Diebstahl von 40 bis 60 Mrd. Fr. zu Gunsten der UBS ist absolut inakzeptabel. Wenn unser Finanzplatz gerettet werden sollte, dann müsste die UBS vorübergehend verstaatlicht werden. Die bisherigen Aktionäre könnten angemessen entschädigt werden, und zwar mit dem Betrag von 0.00 Fr. pro Aktie.


Walter Kunz

19.02.2009, 11:36 Uhr

Ich schreibe es noch einmal. Und schon wieder auf den Leim gekrochen. Trau schau wem.


Kurt Dubach

19.02.2009, 11:35 Uhr

Den Sie wissen nicht was sie tun (UBS) oder doch den unser Geld absaugen! STRICH ziehen! und not-bremse einleiten, das geht ja ins bodenlose! Sehr sehr unangenehm Wo sind die Aufsichten?


Severin Brunner

19.02.2009, 11:34 Uhr

Nun wird dem Druck also nachgegeben - lustigerweise kommt er nicht von der EU, sondern von den USA ! Das doppelzüngige Spiel von C. Blocher kommt nun ans Licht: nämlich die Politik der einseitigen Ausrichtung auf die US-Wirtschaft. Damit C. Blocher sich nun nicht vor der Schweizer Öffentlichkeit verantworten muss, hat er schnell seine Meinung geändert und einen Verwaltungsratssitz verlangt. Bravo!


Piller Benno

19.02.2009, 11:33 Uhr

Die Abschaffung des Bankgeheimnisses im Rahmen eines internationalen Abkommens muss sofort in Angriff genommen werden. Nur auf diese Weise kann der Finanzplatz Schweiz gestärkt in die Zukunft schauen. Alles andere dient nur den Gruselgestalten aus den internationalen Finanz-Horror-Kabinett.


Alex Haslimann

19.02.2009, 11:30 Uhr

Einmal mehr müssen wieder alle Finanzexperten Ihre schwachsinnigen Kommentare kund tun. Sorry Leute: 98% davon sind einfach nur lächerlich und vorallem ohne jeglichen Sachverstand geschrieben! Die 780 Mio wurden bereits im Geschäftsjahr 2008 berücksichtigt! Also hört endlich mit diesen äusserst schädlichen Hetzkampagnen auf und schaut nach vorne! Diskutiert über Sachen, von denen Ihr was versteht!


Peter Krautter

19.02.2009, 11:29 Uhr

Im Nachhinein denke ich, dass es besser gewesen wäre, der UBS keine Staatsgelder zuzuschieben, auch mit dem Risiko eines Bankrotts. Das Management dieser Bank hat gezeigt, dass es unfähig ist, eine Bank innerhalb von Gesetzen zu leiten. Bis jetzt konnte ja jeder Fehler mit Geld abgegolten werden, die Geschäftsleitung aber wird straffrei bleiben. Können die UBS-Kunden noch in den Spiegel schauen?


Martin Gerber

19.02.2009, 11:28 Uhr

Warum eigentlich will man überhaupt noch eine Lizenz in den USA. - Gewinn brachte dieses Geschäft ja..... ach, sorry, doch, natürlich, aber nur für die Banker selber in From von Boni. Der Steuerzahler hat wieder mal verloren. Ja, was solls.... noch mehr vertrauen kann gar nicht futsch gehen. Es könnte aber aufgebaut werden, wenn die Herren endlich direkt belangt würden.


Daniel Hauser

19.02.2009, 11:27 Uhr

Mit diesem Einlecken kann die UBS die Geschäftstätigkeit in den USA weiter betreiben. Für was, ist nur die Frage! Auf jeden Fall wurde der Rechtsstaat abermals mit Füssen getreten, da wieder mit Notrecht gehandelt wurde. Wenn unser Umgang mit den Nachbarstaaten sauber wäre, hätten wir dies alles gar nicht nötig. Die resultierenden Folgen haben wir also alle verdient!


Patric C. Friedlin

19.02.2009, 11:26 Uhr

Die Reaktionen unserer Politiker sind, mit der löblichen Ausnahme der FDP. Die Liberalen, peinlich. Hat man die traditionell krude Vorgehensweise der USA, vormals unter der Ägide d'Amato' bereits vergessen? Die USA fackeln nicht lange, sondern NÖTIGEN; brachialst! Das Problem war, ist sehr simpel: Ne Schweizer Bank, die Schweizer Recht hoch halten will, kann dort keine pfändbare Präsenz haben.


Thomas Widmer

19.02.2009, 11:24 Uhr

Das ist der erste Schritt zur Aufhebung des Bankgeheimnisses, Millionen von unseren Geld wurde bereits der EU nachgeworfen, Pensionskassen die Saniert müssen werden, das Gesundheitsweesen kann bald nicht mehr bezahlt werden. Der Mittelstand ist am verschwinden und kann sich wohl ein Leben in der Schweiz bald nicht mehr leisten. Eine schöne Zukunft erwartet uns.


Joseph Aecherli

19.02.2009, 11:20 Uhr

Dieser von der UBS, der Finma und natürlich UBS-Jünger und BR Merz veranstaltete Supergau wird noch lange nachwirken. Man(n) hätte es auch einfacher haben können, zuerst mauern bis zum geht nicht mehr, dann alle Dämme fluten! Kennen wir doch von den nachrichtenlosen Vermögen her. Und so wird es auch im Steuerstreit mit der EU und mit Deutschland kommen. Anstatt proaktiv zu handeln und was nicht recht ist, rechtzeitig anzuerkennen, wird so gehandelt. Wie lange ist dieser Ex-UBS-Angestellte Merz noch tragbar?


Urs Dubach

19.02.2009, 11:17 Uhr

Aktuelle UBS Website, Zitat: " UBS ist eines der weltweit führenden Finanzinstitute. Und wir arbeiten an genau zwei Orten. Überall und direkt an Ihrer Seite." Es darf gelacht werden. http://www.ubs.com/1/g/index.html


Peter Dinner

19.02.2009, 11:11 Uhr

Ich verstehe die Aufregung nicht. Wenn ich das richtige lese, dann hat die FINMA die UBS aufgefordert rund 250 oder 300 Kundendaten in die USA zu schicken wo der Verdacht von Steuerbetrug vorliegt. Steuerbetrug ist so viel ich weiss in der Schweiz auch strafbar (im Gegensatz zu Steuerhinterziehung) und darum nicht vom Bankgeheimnis geschuetzt. Warum dieser Aufschrei nun?


Daniel Huber

19.02.2009, 11:09 Uhr

Schon interessant: da werden bei den bilateralen Verträgen so viele Kompromisse zulasten anderer Branchen eingegangen, nur um das Bankgeheimnis zu retten. Und dann zerstört der grösste Nutzniesser seinen USP in seiner unermesslichen gier gleich selbst. Bezahlt wird es von der restlichen Wirtschaft und dem Steuerzahler. Danke, UBS!


Peter Zinsli

19.02.2009, 11:05 Uhr

Wann und wo findet die Beerdigung statt, wer spricht am Abdankungsrede? Wer hat den Mut? Wie hoch fallen die "Beerdigungskosten" aus? Alles nur Fragen über Fragen Ihr Herren Banker und Politiker. Wann sind die nächsten Wahlen? schönen Tag noch.


Marianne Steiner

19.02.2009, 11:01 Uhr

Was im Artikel nicht erwähnt wird: Die UBS leitet auf Veranlassung der Finma die Daten von rund 300 des Steuerbetrugs verdächtigten Kunden weiter. Die Informationen betreffen somit nur US-Kunden, für welche die Beweise vorgezeigt werden konnten, dass Steuerbetrug besteht - in diesem Fall ist das Bankgeheimnis ohnehin nicht wirksam.


Andreas D. Meier

19.02.2009, 11:01 Uhr

Das Bankgeheimnis wird auch in anderen Ländern, etwa Österreich u. Luxemburg, früher oder später fallen. Es kann nicht sein, dass Steuerflüchtlinge wohl die Infrastruktur eines Landes benützen, dafür aber möglichst wenig bis keine Steuern bezahlen wollen. Die Dummen sind die "Bünzlis", die den Staat nicht betrügen können, Lohnausweis, und brav ihre Steuern bezahlen, das sollte uns ärgern!


Ueli Geissmann

19.02.2009, 11:00 Uhr

Erstaunlich, mit wie wenig an substantieller Information viel Wind produziert wird! Um wie viele Kunden handelt es sich? Warum werden gerade deren Daten weitergegeben? Die Medien zitieren gegenseitig ihren selbstgeschriebenen Unsinn und führen dies als Beweise an, und die Blogger hyperventilieren. Politik und Medien leben von Gerüchten und nicht von Tatsachen; Tatsachen sind langweilig...


Theodor Ernst

19.02.2009, 10:55 Uhr

Ich erwarte, dass BR Merz seinen Rücktritt erklärt. Es muss mir niemand angeben, dass er erst seit wenigen Tagen von diesen Vorfällen Kenntnis hatte. Und trotzdem seine Sprüche gegenüber der EU bezüglich Bankgeheimnis etc. Das macht unser Land unglaubwürdig. Raus mit Merz.


Adriano Lippi

19.02.2009, 10:55 Uhr

R. Weill und Kurer wussten bestens Bescheid, was in den USA abläuft. Im Prinzip basiert das Geschäftsmodell auf dem Bankgeheimnis. Nebst den Grossbanken profitieren auch die Privatbanken massiv davon. Bessere Kunden gibt es fast nicht mehr. Da sie unerkannt bleiben wollen, beschweren sie sich nicht (öffentlich), auch wenn der Service der Banken (sprich Performance, Lehman etc.) mies ausfällt...


Reto Baumgartner

19.02.2009, 10:54 Uhr

@ Wenger Rudolf Ich bin mit Ihnen nicht ganz einig. Es geht mit der Schweiz nicht Richtung Bananenrepublik - wir sind bereits eine Bananenrepublik!


Marc cecchet

19.02.2009, 10:52 Uhr

Herr Wundrig hat es gut gesagt, dem Normalbürger somit mehr wie 80% bringt das Bankgeheimnis genau nichts. Aber viele Schweizer erschaffen sich wohl eine Scheinrealität und sind sich nicht ihrer ‚Klasse’ bewusst. Genau dasselbe sieht man oft bei Abstimmungen, bsp, erbschaftsteuer etc. Weg mit dem Steuerhinterziehungsgeheimins für eine saubere weste.


daniel studer

19.02.2009, 10:51 Uhr

ubs sei dank! erst rettet man diese bank mit 68 mia chf steuergeldern, damit diese bank nun das bankgeheimnis versaut - was uns notabene nochmals knapp 1 mia chf kostet. und: was meint ihr wie sich in deutschland der peer steinbrück freut? der klopft als nächstes an. wieso liess man sie nicht hops gehen, hätte die 69 mia der alv gesponsert und hätte weiterhin einen intakten finanzplatz schweiz?


Max Sutter

19.02.2009, 10:51 Uhr

Leute mit 3000 netto und Lohnausweis ereifern sich für den Erhalt des Bankgeheimnisses, also solche, die es bestimmt nie betrifft. Bleiben wir doch realistisch: Das mit den USA ist abgehakt, mit der EU wird es nicht anders, nur abwarten. Auch Putin will sich seine Neu-Milliardäre mit Schweizer Konto genauer ansehen. Diese Länder können es sich nicht mehr leisten, alle brauchen das Geld, dringend.


Daniel Peter

19.02.2009, 10:50 Uhr

Ist doch eigentlich völlig egal was getan wurde oder nicht. Es geht hier doch nur um einen Stellvertreter(wirtschafts)krieg und liegt doch voll auf der US-Linie wie mach ich wo Geschäfte. Vietnam, Irak, Iran.... Na dem Motto Hauptsache wir bleiben oben, haut die USA doch alles ringsum kurz und klein. So kann mach doch ganz toll von den eigenen Problemen ablenken. Yes we can!!!


Albert Jaussi

19.02.2009, 10:50 Uhr

Was ist los in der Schweiz? Vor 10 Tagen haben die wohlhabenden Zürcher die Pauschalbesteuerung von Ausländern abgeschafft. Gestern haben die Finma und der BR das ordentliche Rechtsverfahren bygepasst, um die UBS aus der US-Bredouille zu ziehen. Deutschland und Frankreich reiben sich die Augen und denken vermutlich, dass man das Eisen schlagen muss, während es heiss ist.


N. Winter

19.02.2009, 10:48 Uhr

Die UBS hält die BAZ-LeserInnen bzw die Schweiz mächtig auf Trab! Schon lange nichts mehr von BR Merz gehört! Ob und was er wohl dazu zu sagen hat? Bin gespannt!


Rudolf E. Singer

19.02.2009, 10:43 Uhr

Toll: hätten wir diese Milliarden in die SWISSAIR investiert, gäbe es diese heute noch.


J. Wolf

19.02.2009, 10:41 Uhr

Der Ex-UBS-'Obergauner', der ja mittlerweilen im steuergünstigsten Kanton der Schweiz weilt, liest vielleicht in diesem Moment die BAZ (die Kommentare) und denkst sich: "Zum Glück habe ich das sinkende UBS-Schiff bereits verlassen! Ich zähle lieber mal meine Nötli!" Mal sehen, was die Fasnacht dazu sagen wird..................


Daniela Michel

19.02.2009, 10:38 Uhr

Was will man noch alles aufs Spiel setzen, um die UBS und die Stellen ihre hochbezahlten "Kader"-Mitarbeiter zu retten und deren massive Fehlleistungen laufend auzubügeln? Volksvermögen in Milliardenhöhe, das schweizerische Bankgeheimnis, den Finanzplatz Schweiz ....und...und...und...


Michael Meienhofer

19.02.2009, 10:37 Uhr

Schadensbegrenzung war immer ein Trumpf unserer Regierung. Da dasFass bald einmal überläuft, muss man sich die ernste Frage stellen, ob nicht der gesamte Bundesrat zurücktreten soll. Das wäre nachhaltige Schadensbegrenzung. Wer Steuergelder so fahrlässig verschleudert, gehört des Amtes enthoben, Normalbürger müssten eine Gefängnisstrafe antreten.Wie lange wird hier noch Versteckis gespielt ?


Ruedi Lais

19.02.2009, 10:36 Uhr

Der Alleingang der Schweiz hat seinen Preis. Wie lange hat nicht die SP unser Bank- oder Steuerhinterziehungsgeheimnis angeprangert! Dass es nun von den Bankbossen und ihrer Dépendance in der FINMA aufgegeben wird, ist ein tragischer Witz.


Marianne Steiner

19.02.2009, 10:35 Uhr

Mir tut das "Fussvolk" leid, darum bleibt mein Geld bei der UBS. Leute, die jeden Tag ihren Job tun und ganz normal verdienen. Neben vielen anständigen Chefs gibt es jene, die jeden Anstand gegenüber Mitarbeitern verloren haben. Entlassungen werden sich kaum in den Chefetagen abspielen, bei denen, die man ja unbedingt mit Zusatzboni halten muss. Das ist sehr bitter für sehr viele Angestellte.


Steve Küpfer

19.02.2009, 10:35 Uhr

Wir Steuerzahler geben der UBS das Geld für Ihren Vergleich? Und die lassen das Bankgeheimnis - unser Datenschutz - einfach links liegen? Da gibt es nur eine Lösung: Entweder lassen wir die UBS pleite gehen inkl. allen Konsequenzen, welches noch immer besser ist als die Kapitulation des Schweizerischen Bankensystems. Oder aber der Staat übernimmt den "Sauhaufen" und die weitere Verantwortung!


Marie Jane Fischer

19.02.2009, 10:34 Uhr

Dass das Bankgeheimnis nur Betrügern und Kriminellen dient ist ja klar. Für mich ist aber schon das Bankgeheimnis selber kriminell. Las ich doch am Mo, dass Präsident Mugabe aus Simbabwe angeblich mehrere Milliarden (!) auf unseren Banken liegen hat. Während sein Volk also elendlich verreckt, verdienen wir noch an diesem schmutzigen Geld. Als SchweizerIn kann man sich doch dafür nur schämen!


Willi Giger

19.02.2009, 10:32 Uhr

Es war ja schon lange bekannt, dass eine Einigung mit der USA angestrebt wird. Die UBS hat ja bereits Rückstellungen für diesen Deale gemacht. Nun ist endlich eine Lösung gefunden worden. Somit hat die UBS ein Problem weniger. Ich kann nicht verstehen warum es so viele negative Reaktionen gibt. Man soll der UBS doch eine Chance geben reinen Tisch zu machen..


Wenger Rudolf

19.02.2009, 10:31 Uhr

Bravo - der Staat (Steuerzahler) zahlt Boni für die Vernichter des Finanzplatzes Schweiz. Weiter so - Richtung Bananenrepublik!


Emmanuel Meier

19.02.2009, 10:31 Uhr

Für alle Banker gilt zukünftig: mehr liefern, weniger ....schwätzen und weniger verdienen. Das ist gut für die Realindustrie, die bisher mit ihren Leistungen am Ende die Renditen und Boni der Banken irgendwie erarbeiten musste. Vom Arbeitgeber "subventionierte" Wohnungen und Häuser der Banker werden auch Vergangenheit sein, damit werden die Mieten und Hauspreise sinken bzw. stagnieren. Gut so.


karl herz

19.02.2009, 10:26 Uhr

Man darf nicht vergessen, wofür das Bankgeheimnis einst eingeführt wurde: es diente dazu, vermögende Bankintern zu schützen.Damit Angestellte Vermögende einer ethnischen Minderheit nicht preis geben konnten. Ein Schutz vor einem Totalitären, brutalen System. Darf diese Modus dazu verwendet werden Steuern zu hinterziehen oder gar Drogen- oder Verbrechensgelder zu waschen?


Reto Brupacher

19.02.2009, 10:25 Uhr

Endlich scheint das Bankgeheimnis in Frage gestellt zu werden. Erstaunlich ist allerdings, dass die wenigst moralisch aller CH-Banken diesen ersten moralischen Schritt tätigt resp. tätigen muss. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass ehrliche und ethisch verantwortliche Personen kein Bankgeheimnis brauchen. Vielleicht werden wir ja bald ein Land, dass ehrlich Geld verdient?


Guenter Monkowski

19.02.2009, 10:23 Uhr

Hmm? Die groesste Geldwaescherei in London bleibt von allem ausgenommen. Sehr interessant. Nur so weiter dann wird die Schweiz bald kein nennenswerter Bankenplatz mehr sein.


V. Müller

19.02.2009, 10:22 Uhr

Die UBS-Bänker in den USA hatten ein solch gutes Anreizsystem/hohe Boni, dass sie richtiggehend übermütig wurden und der UBS (koste es was es wolle!) reihenweise grosse 'Fische'/ Kunden brachten. BRAVO!! Einmal mehr ein Beweis, für die 'positive' Wirkung der Boni. Die These (die Gleichung) scheint sich zu bewahrheiten: Viel Boni = Steuergelder


Paul Thürig

19.02.2009, 10:19 Uhr

Jetzt wird den UBS-Mitarbeitenden die Schuld zugeschoben! Frage mich,was das für Chefs sind,die ihre Leute dermassen verleugnen und so schludrig mit der Wahrheit umgehen? Die wahren Schuldigen sitzen teilweise immer noch am Paradeplatz.Diese müssten vor Gericht gestellt werden!Dieser Deal mit den USA ist für unser Land verhehrend.Wo bleibt da die vielgelobte Glaubwürdigkeit der Schweizer Banken?


Martin Danuser

19.02.2009, 10:18 Uhr

Jetzt wird versucht, davon abzulenken, dass die UBS ihre US-Kunden verraten wird. PR-mässig hat man sich offenbar mit den höchsten Politikern, einschliesslich auch Pelli und Stäheli, darauf geeinigt, über den "enormen Druck" der USA auf die UBS zu lamentieren, um die zu erwartende Empörung von der UBS abzulenken auf die Amerikaner.


willi weber

19.02.2009, 10:16 Uhr

Das Bankgeheimnis nutzt nur Kriminellen. Also alle, die Geld vor dem Staat (Steuern) verstecken. Ich schäme mich Schweizer zu sein.


Thomas Hirt

19.02.2009, 10:14 Uhr

Stefan Meier schreibt: "Wichtig ist, dass wir jetzt noch mehr Boni zahlen. Denn sonst gehen ja alle Topkader zur Konkurrenz." In der Kürze liegt die Würze :-) Natürlich vertrauen wir in diesem Punkt der Objektivität und der Erfahrung unserer neutralen Aufsichtsbehörde. Da diese ja aus lauter ehemaligen Topkadern der UBS besteht, wird sie am Besten wissen, um wieviel die Boni nun steigen müssen!


Daniel Graf

19.02.2009, 10:11 Uhr

Die aktuelle und ehemalige Führung der UBS will nach eklatanten Fehlleistungen und Versäumnissen auch noch ein Strafverfahren wegen Beihilfe zu Steuerbertrug verhindern und opfert aus Eigennutz darum das Bankgeheimnis. Geradezu peinlich nimmt sich die Darstellung aus, es seien Verfehlungen im unteren Management; Jetzt haben die "Verantwortlichen" jegliche Reputation verloren.


Walter Huber

19.02.2009, 10:02 Uhr

Die UBS ist nur noch peinlich für die Schweiz. Vermutlich kommt der Schweizer Steuerzahler auch für diesen Schaden aus. Aber bitte keine Häftlinge aus Guantanamo. Die USA solch sich selbst um diesen Dreck kümmern. Sie schaut auch sonst nur knall hart für ihren Vorteil.


Thomas Mandl

19.02.2009, 09:58 Uhr

Das is das Ende der Schweizer Banken im Ausland. Das Geld haben sie genommen von 17000 Amerikanern. Das sind Kunden von der UBS. Das ist ein Alptraum. Die haben Ihre Kunden verkauft gegen Straffreiheit. Bänker ohne jegliche Moral. Beihilfe zur Steuerhinterziehung plus verletzung des schweizer Bankgeheimnisses. Für Geld und Bonis machen die alles. Unglaublich!


N. Wohlgemuth

19.02.2009, 09:57 Uhr

In schweizer Manier werden eben mal 900 Mio rübergeschoben! Und was passiert mit den Verantwortlichen? Es kann ja nicht sein, dass diese ungeschoren davon kommen während der schweizer Steuerzahler dafür blechen muss!? Die Schweiz löst ihr Problem (wie immer) mit Geld! Aber die Aera, wo sich die Schweizer Banken mit fremden 'Steuergelder' bereichern konnte, scheint definitiv dem Ende geneigt...


Peter Meier

19.02.2009, 09:56 Uhr

Die UBS-Spitze wusste nichts davon? Dann muss sie sofort abgesetzt werden. Dann sind einfach die überlebenswichtigen Controllingstrukturen ungenügend umgesetzt. Und das hat die UBS-Spitze zu verantworten. Die Sanktion der FIMA ist lächerlich, weil es gar keine ist. Und ihre Kritik schützt nur die UBS-Spitzenabzocker.


Reto Arpagaus

19.02.2009, 09:55 Uhr

Deal or no deal. Den austarierten Vergleich mit den Amerikanern hat die UBS einigermassen "billig" erhalten. Es waren auch schon wesentlich höhere Geldstrafen prognostiziert. Dass "man" nichts von den "Machenschaften" einiger irrgeleiteter Mitarbeitenden gewusst habe, ist an Scheinheiligkeit wohl kaum zu übertreffen. Aber so was gehört eben zum Deal. Fazit: Die UBS vom Saulus zum Paulus. Bravo!


Martha Meister

19.02.2009, 09:53 Uhr

Wie tief will diese Bank eigentlich noch sinken. Jetzt gibt sie gar noch ihren einzigen Ehrencodex auf. Nachdem sie das Vertrauen der "ehrlichen " Kunden nachhaltig zerstört hat, geht`s ans Eingemachte. Jetzt wird auch noch das Vertrauen der reichen Schurken in diese Bank vernichtet. Was für Ziele werden hier wohl verfolgt?


Marco Malovic

19.02.2009, 09:51 Uhr

Die ganzen negativen, frustrierten Kommentare sollte man mal aufbewahren und in ein paar Jahren den Schreibenden zum Lesen geben. Dann nämlich wird's der UBS besser gehen und ich bin mir sicher, alle diese frustrierten Neider und "Finanzexperten" haben's ja schon immer gewusst.


Stefan Leuenberger

19.02.2009, 09:50 Uhr

Die GL der UBS verhält sich zum US Geschäft der Bank wie George W. Bush zu Abu Ghraib. Nichts gehört, nichts gesehen, nichts angeordnet. Schlicht: Nichts gewusst! Sic transit gloria mundi


Helga Prechtl

19.02.2009, 09:49 Uhr

Wunderbar geschriebener Artikel !!! Eindeutig aus der Feder einer (UBS) Rechtsabteilung !


Mario Menel

19.02.2009, 09:48 Uhr

Früher hätte man Leute wie Ospel & Co geköpft. Unsere Finanaufsicht und der Bundesrat sind absolute Nullen. Ciao Bankgeheimnis und Vertrauen in den Schweizer Bankenplatz. UBS ist für mich auf ewige Zeit nun gestorben. Danke Herr Ospel, das zahlt alles am Schluss der Steuerzahler inkl den Entschädigungen die die amerikanischen Konteninhaber per Klage von der UBS erhalten werden.


Heinz Frey

19.02.2009, 09:47 Uhr

Na, soviel ich mitbekommen habe ist die Weltwirtschaftskrise "dank" Amerika entstanden. Die Zins-und Geldpolitik der USA hat die Immobilienblase erst ermöglicht. Ebenso versagt haben die US-Aufsichtsgremien. Eigentlich sollte also nicht die Schweiz Geld an die USA zahlen, sondern umgekehrt. Wie wäre es, wenn wir mal die 64 Milliarden für die UBS-Rettung den Amis in Rechnung stellen würden?


Peter Muster

19.02.2009, 09:46 Uhr

Das Bankgeheimnis hat nie einen anderen Zweck gehabt, als die Wirtschaftskriminalität und die Geldwäscherei zu fördern. Ohne staatliche Unterstützung wäre die UBS bereits bankrott. Der Kauf von Ramschpapieren durch die SNB im Umfang von 60 bzw. 40 Mrd. Fr. entspricht einer Schenkung an die privaten Aktionäre. Dafür ist man bereit eine Hyperinflation und einen Staatsbankrott in Kauf zu nehmen!


Harry Wyder

19.02.2009, 09:45 Uhr

Für den Schlamassel sind allein die UBS schuld und nicht die Schweizerinnen und Schweizer! Der Bundesrat nimmt die UBS noch in Schutz. Man könnte bald meinen, er sitze im gleichen Boot. Die kleinen hängt man, die grossen lässt man laufen! Die Finanzaufsicht der UBS hat eindeutig versagt. Es gibt nur eines: der gesammte Verwaltungsrat muss ohne wenn und aber zurück treten!


Alfons Amgwerd

19.02.2009, 09:43 Uhr

Die UBS hat 18 Monate Zeit erkauft. Und danach? Wie sieht es denn bei anderen Banken aus? Die haben wohl nur zugeschaut wie die UBS-Banker die fetten Gewinne gemacht haben, aber, weils ja illegal war, sich zurückgehalten... Wann hat endlich mal jemand den Mum, die ganze Wahrheit auf's Tapet zu bringen? Schön wäre am Stück und nicht wie bis anhin innerhalb von Monaten/Jahren.


Dieter Wundrig

19.02.2009, 09:42 Uhr

Kommentarschreiber quälen sich wegen dem Bankgeheimnis mit Volksrechten,Souverän, Rütliwiese und Vögten rum.Herr März bescheinigt dem Bankgeheimnis "sieben Leben" ! Was soll denn das,dem Normalbürger nützt das Geheimnis nichts,die Banken sind die modernen Vögte und sind kräftig am saugen.Man will es nicht glauben wie es ist !Honecker hat seiner Mauer auch 100 Jahre gegeben, sie wurde eingedrückt!


Jürg Bühler

19.02.2009, 09:42 Uhr

Interessant wäre zu wissen ob die Daten der 9 vor dem Bundesverwaltungsgericht hängigen Verfahren auch weitergeleitet werden und ob diese Verfahren nun einfach gestrichen wurden. Es liegt ja ein klarer Bericht eines Professors vor der glaubhaft macht, dass es sich keinesfalls um Steuerbetrug handeln kann. Es kann nicht sein, dass eine FINMA einfach unsere Gesetze übergeht.


Andreas Glanzmann

19.02.2009, 09:36 Uhr

Ich bin immer wieder erstaunt wieviele Finanzexperten in unserem Land leben,die sich über so komplexe Themen wie Bankgeheimnis und Finanzgeschäft auskennen,frei nach dem Motto:"Jeder Schweizer(in) ist ein kleiner Bänker". Es sollte im Interesse aller sein, dass die negativen Äusserungen über unsere Finanzinstitute endlich aufhören.


J. Stadler

19.02.2009, 09:36 Uhr

Die UBS ist nur noch peinlich! Jetzt hat sie der ganzen Welt gezeigt, dass der Schweizer doch nur am Geld interessiert ist! Der Schweizer als Abzocker! Wirklich peinlich! Und wie löst die Schweiz dieses Problem? Sie schieb Geld rüber! Das passt doch wunderbar!! Die Schizophrenie der Schweiz: Insgeheim ergaunert sie sich das Geld der 'Welt' und gegen aussen wird humanitäre Hilfe geleistet.....


Samuel Staffelbach

19.02.2009, 09:35 Uhr

Der Bundesrat opfert für das Grosskapital den Rechtsstaat! Das ist Stoff für eine Revolution! Aber wir sind alle viel zu lethargisch, zu eingeschläfert, uns geht's immer noch so gut. So lange wir jeden Tag was zum Beissen haben,am Ende des Monats der Lohn aufs Konto gutgeschrieben bekommen, wir mindestens einmal pro Jahr in die Ferien fahren können, solange gibt's keine Revolution. Warten wirs ab


theo widmer

19.02.2009, 09:33 Uhr

ganz klar eine sache für den statsanwalt oder ist das etwa nicht eine kriminelle vereinigung?


Raimund Wenger

19.02.2009, 09:31 Uhr

Haben die selbsternannten Wirtschaftsexperten, die so für einen Konkurs der UBS sind, nur die leiseste Ahnung, was ein Konkurs der UBS für die Schweiz für Konsequenzen hätte? Zehntausende von Arbeitslosen (nicht nur ex UBS), KMU die ihre Kredite kurzfristig ablösen müssten und nirgends auf die schnelle Kredit kriegen (=weitere Konkurse). Der volkswirtschaftliche Schaden ist unvorstellbar.


Bruno Allenspach

19.02.2009, 09:30 Uhr

Niemand anders als die Banker haben durch ihr gieriges Verhalten das Bankgeheimnis beerdigt. Dass bei der UBS für diesen schon lange bekannten Fall und damit verbundenen Risiken keine Rückstellungen vorgenommen wurden stimmt schon bedenklich. Man hätte halt dann mit einer Rückstellung den eigenen, schon so knappen Bonus verkleinert!!!!


Peter Beutler

19.02.2009, 09:30 Uhr

Wir können es drehen und wenden wie wir wollen,aber das ist das Ende unseres Bankgeheimnisses.Dazu brauchte es nicht einmal ein bundesrätliches Notrecht.Wir müssen den Gürtel enger schnallen.Unser BSP wird drastisch sinken.All die Zuschüsse von den weltweit verstreuten Gaunern (Steuerhinterzieher,Hehler,Madows)werden künftig fehlen.Besser weniger aber ehrlich verdientes Geld!Danke Obama!


Gottlieb Mummenthaler

19.02.2009, 09:26 Uhr

wer glaubt, dass die Umgehung der US-Vorschriften nicht an der Tagesordnung war, und dass das UBS-Managment davon nichts wusste, bzw. deren Umgehung sogar anordnete, bzw stillschweigend akzepierte, ist NAIV. Von der FINMA hat bestimmt Haltiner auch davon gewusst - mit ein Grund wieso die UBS Haltiner als Aufpasser in die FINMA abdelegierte, um Kritik gegen diese Machenschaften im Keime zu ersticke


Klaus Müller

19.02.2009, 09:25 Uhr

Oberste Geschäftsleitung wusste nichts: Juristisches Blabla! Verantwortung trägt sie in jedem Fall! Wenn Zielvorgaben und Anreizsysteme so gemacht werden, dass die Ziele nur mit kriminellen Machenschaften erreicht werden können ist auch die Geschäftsleitung mitschuldig! Ist trotzdem nur Episode: Bis Ende Jahr ist unser Papiergeld-Kapitalismus eh am Ende. Alle Bankrott!! Beachtet den Goldpreis!!


Andreas Schneider

19.02.2009, 09:25 Uhr

Wie lange darf die UBS noch sich selber, der Schweiz und den hiesigen Steuerzahlern Schaden zufügen?


Paul Meier

19.02.2009, 09:24 Uhr

Wer zieht eigentlich diesem Kurer endlich mal den Stecker raus? Oder müssen wir warten, bis in der ganzen Schweiz die Lichter ausgehen? Gelingt es wirklich einer einzigen Firma, das Land Schweiz kaputt zu machen?


Werner Meier

19.02.2009, 09:23 Uhr

Eine wahrhaft vertrackte Situation: Die Schuldigen (z.B. Ex-Chefjurist Kurer) sind teilweise noch im Amt und trotzdem mangels Alternative nicht zu belangen. Geld korrumpiert - eine alte Weisheit, aber immer wieder wahr. Leider. Die normalen UBS-Mitarbeiter tun mir leid.


Peter Hafner

19.02.2009, 09:23 Uhr

Das ganze Management der UBS sollt sich vor einem Richter verantworten müssen, denn alle Tätigkeiten sind sicher an der Grenze der Legalität, wenn nicht sogar darüber. Es ist zum heutigen Zeitpunkt nicht zu sagen, ob ein Grounding der UBS der Schweiz und der Volkswirtschaft einen geringeren Schaden zufügt als diese Taktiererei und Scheibchenweises zugeben von Managementfehler. Hat Blocher recht?


Max Moser

19.02.2009, 09:22 Uhr

Die UBS hat für 2007 bei massiven Verlusten ca. 10mia Boni bezahlt. Der Steuerzahler schiesst via Bund & SNB über 60mia in die UBS ein. Im Jahr 2008 trotz beinahe 20mia Verlusten waren es nochmal fast total 4mia. Bislang war immer die Investment Bank schuld. Das ach so profitable Private Banking müsse honoriert werden. Nun wissen wir, dass die UBS gar nichts kann, keins von beidem. VERSENKT SIE.


eri Sommer

19.02.2009, 09:19 Uhr

summasummarum: Unfähige UBS Spitze, welche ihre Aufgabe nicht wahrnimmt, blind geworden wegen zuviel Salär...


Peter Schmutz

19.02.2009, 09:18 Uhr

Wenn alles ehrlich läuft braucht es kein Bankgeheimnis. Hehlerei ist strafbar. Aber was soll's, mit unseren Steuergeldern lässt sich auch diese Busse leicht bezahlen. Und auch die Boni für die hervorragenden Leistungen liegen noch drin. Die von den USA gewählte Sprache ist die einzige, die die Schweiz versteht. Andere Länder werden davon lernen. Geschieht uns recht!


Albert Laux

19.02.2009, 09:17 Uhr

Das ist der Preis dafür, wenn eine ganze Industrie ihr Geschäftsmodell auf eine so fragwürdige Grundlage (Bankgeheimnis) abstützt. Das ganze wird jetzt der schon geschwächten UBS angehängt, mitgemischt haben jedoch viele grössere und kleinere Institute in der CH!


Helena Müller

19.02.2009, 09:14 Uhr

Was ich nicht verstehe ist, dass diese Fehler nicht von DEN Leuten ausgebadet werden müssen, die es verursacht haben. Was ich auch nicht verstehe, was die Leute von der UBS für eine Kommunikationskultur haben. Und dieses Nichtkommunizieren ist auch bei Versicherungen und anderen Anlagefirmen so. Wenn's brenzlig wird, wird das Geld der Kunden noch "verzockt". Rette sich wer kann.


Rolf Junker

19.02.2009, 09:14 Uhr

Und was ist mit allen anderen Banken ?? Ich meine nicht die Kleinen, sondern die aus DE, Eng, USA usw. die ihre Ableger in der Schweiz haben! Die verdienen ihr Geld wahrscheinlich mit dem Umtausch von € und $ ! Wers glaubt wird selig.


Daniel Soom

19.02.2009, 09:12 Uhr

UBS Geschäftsleitung wusste von nichts??? Ist das jetzt eine gute oder eine schlechte Nachricht???? Wenn es so wäre, was ich nicht glaube, sprich eine weitere Unwahrheit (man gewöhnt sich "langsam" daran), dann ist es noch peinlicher. Diese Psydobank versucht nun schon seit über 12 Monaten, sich mit Lügen & Salamitaktik über Wasser zu halten, bisher funktioniert es prima. Weiter so. Swissness pur


Stefan Meier

19.02.2009, 09:04 Uhr

Wichtig ist, dass wir jetzt noch mehr Boni zahlen. Denn sonst gehen ja alle Topkader zur Konkurrenz.


Peter Meier

19.02.2009, 09:02 Uhr

naja..meiner meinung nach kanns uns als schweizer ja egal sein, wenn die ubs in den usa oder auch sonstwo die kundeninformationen von US-BÜRGERN offenlegt..tut mir nicht weh..aber sicher nieeeeee von irgendwelchen nicht-us-bürgern...das geht die soviel an wie mein fingerabdruck aufm biometrischen pass..können die lange drauf warten


Roman Maurer

19.02.2009, 09:00 Uhr

Ich denke es ist an der Zeit endlich einen geordneten Rückzug aus Amerika anzutreten, dies gilt für alle CH Banken und auch alle anderen Firmen und Privatpersonen. Amerika ist auf Jahrzente hinaus Bankrot. Wer heute mit den USA Geschäfte macht ist selber schuld.


Hans Graf

19.02.2009, 08:55 Uhr

Ein Problem haben nur die Banken, die sich im US-Geschäft engagiert haben. Hätte man auf Blocher gehört und die UBS aufgeteilt, könnten uns die USA egal sein. Auch wenn ich ehrlich versteure, will ich nicht, dass der Staat von sich aus in meine Konten blicken kann und das wird auch so bleiben.


Schneefee Meier

19.02.2009, 08:54 Uhr

Sehr geehrter Herr Noemeier und andere die ins gleiche Horn blasen. Haben Sie sich schon mal überlegt was passieren würde, wenn die UBS nicht mehr wäre? Nicht nur, dass sie kein Lästerthema Nr. 1 mehr hätten, nein viel mehr würden Massen von Menschen in der Schweiz arbeitslos sein. Wer kommt dann für diese auf? SIE meine lieben Damen und Herren UBS-Hasser. Wäre vielleicht mal eine Ueberlegung wert


Herbert Schweizer

19.02.2009, 08:50 Uhr

Die Welt schlittert in eine Krise, wie sie wahrscheinlich einmalig sein dürfte. Und die verbrecherischen Verursacher werden geschützt. Das Bankgeheimnis erinnert mich an das Arztgeheimnis: Es schützt vor allem den Arzt...


Ernst Boller

19.02.2009, 08:50 Uhr

Wenn die Teppichetage der UBS "von nichts gewusst hat", haben die Leute dort ganz einfach ihren Job nicht gemacht. Für Millionengehälter und -boni notabene. Der Schaden, den sie der Branche und unserem Land zugefügt haben, kann in seiner Tragweite wohl erst in einigen Jahren ermessen werden.


Karin Schenk

19.02.2009, 08:50 Uhr

Mit diesem Verhalten entsteht eine noch schlechtere Situation als der Konkurs der UBS verursacht hätte, weil damit unser "Rohstoff Bankgeheimnis" aufgelöst wird. Traurig und schlimm! Wollen wir Schweizer das tatenlos hinnehmen?!


Robert Erni

19.02.2009, 08:49 Uhr

Mit etwas müssen sich diese Banker ihre Boni ja verdienen.


Richard Brinn

19.02.2009, 08:48 Uhr

Bankgeheimnis Adee ! Glaubwuerdigkeit futsch, jetzt werden die Deutschen kommen und dasselbe verlangen.. danach die Italiener und die Franzosen.. Rette sich wer kann :( Mein Tipp, spaart das Geld fuer die naechsten klagen..


Mario Hufschmid

19.02.2009, 08:45 Uhr

Die UBS ist genau dort angekommen wo sie nie hätte sein dürfen: Sie verkauft das Bankgeheimnis - wohl verstanden der Geldgier wegen selbstverschuldet, schadet damit einmal mehr dem Ruf der Schweiz als Land und torpediert so den Bankenplatz Schweiz aufs Massivste. Politisch wird das weitreichende Folgen haben, Herr Steinbrück liest sicher auch Zeitung. Das Management gehört in den Knast.


Reto Richard

19.02.2009, 08:39 Uhr

Was ist an "das Bankgeheimnis ist NICHT VERHANDELBAR" so schwer zu verstehen? Dieser einfache Satz sollte doch auch für Menschen die sich in erster Linie mit Zahlen beschäftigen verständlich sein.


Eugen Müller

19.02.2009, 08:36 Uhr

Die vor Gericht hängigen Verfahren von Kunden, die gegen die Herausgabe ihrer Daten an die USA Rekurs führen, wurden durch die FINMA (auf Anweisung der UBS....) ausgehebelt, indem die FINMA die Herausgabe der Daten an die USA verfügt. Damit hat FINMA - die Allmächtige - dem Schweizer Finanzplatz einen Bärendienst erwiesen. Was kurzfristig für UBS gut ist, wird uns allen anderen schaden.


Bruno Hofer

19.02.2009, 08:34 Uhr

Zum Glück bringen die Menschen der Welt ihr Geld nicht nur wegen dem Bankkundengeheimnis in die Schweiz. Die Schweizer Banker haben eine grosse Tradition und Erfahrung und liefern gute Leistungen. Das Schweizer Umfeld mit dem traditionellen sozialen Frieden ist ein wesentlicher Faktor der Stabilität und auch deshalb fühlen sich Leute, die ihr Geld verwahren und bewahren wollen wohl.


Kurt Wittwer

19.02.2009, 08:34 Uhr

Die oberste GL der UBS hat nichts gewusst. Vieleicht hätte man den Gierigen nicht 20 sondern 100 Millionen im Jahr zahlen müssen, damit sie sich um ihren Laden gekümmert hätten. Aber wenn ein schlapper Finanzminister mit seinem Finma-Kumpel (ex UBSler) vor den UBS-Grössen wie Eunuchen vor dem Kaiser von China stehen, wird wohl auch dieser Vorfall schnell ad acta gelegt. Wie tief sind wir gesunken!


Paul Meier

19.02.2009, 08:28 Uhr

Aber selbstverständlich hat die UBS-Geschäftsleitung nichts davon gewusst. Die wissen ja auch nicht, dass es Nikolaus und Osterhase auch nicht wirklich gibt. Und wenn sie wirklich nicht wissen, was in ihrem Laden läuft, gehören diese Buben erst recht gefeuert, und zwar eher heute, als morgen!


Urs Walther

19.02.2009, 08:28 Uhr

Ein Freudentag für die Linke in der Schweiz!


Stefan Meier

19.02.2009, 08:21 Uhr

Dass man auf der Teppichetage wie immer nichts gewusst haben will, können die Leute ihrem Frisör erzählen! Sollte ein UBS Manager jetzt in den USA ins Gefängnis wandern, keine Angst: Ich kann's kaum erwarten, ihn mit meinen Steuergeldern (die ich ja nicht erarbeite, sondern einfach so bekomme) wieder freizukaufen und mit stattlichen Boni auszuschmücken, damit er nicht zur Konkurrenz geht.


Peter Meyer

19.02.2009, 08:18 Uhr

Wofuer ist eigentlich die Aufsichtsbehoerde da? Nur um immer und immer wieder zu betonen, dass das Top-Managment nicht wussen konnte, was ihre Mitarbieter machen und deshlab nccht verantwortlich waren? So einen Joob mehcte ich auch mal. Ein paar Millionen und keine Verantwortung tragen muessen. Nicht mal kontrollieren ob was nicht stimmen koennte. Tolle Leistung FINMA, echt toll wir uns alle ver..


John Fricker

19.02.2009, 08:18 Uhr

Lasst den UBS-Sauhaufen endlich hopps gehen. Lieber ein Ende mit einem kleinen Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.


Sim Merki

19.02.2009, 08:16 Uhr

Es wartet die ganze Finanzindustrie auf die Erklärung von Herrn Rohner, der FINMA und dem Bundesrat. Wie eine Exekutive (FINMA) Recht sprechen kann (Judikative), muss mir zuerst einer erklären. Wer kann für die Entschädigungsklagen (Milliardenhöhe) juristisch belangt werden - UBS oder FINMA - also Private Firma (Aktionäre) oder der CH-Staat. Wie war das nochmal mit der ach so clevern Interview?


Erich Schmid

19.02.2009, 08:16 Uhr

Man hätte die UBS von Anfang an Konkurs gehen lassen sollen. Dies Bank war mir schon vor der Fusion suspekt und arrogant. Nie, aber auch gar nie, würde ich auch nur 1 Franken bei dieser Bank anlegen. Diese Manager gehören lebenslänglich hinter Gitter und die Bank geschlossen.


Werner Meier

19.02.2009, 08:10 Uhr

Für die rund eine Milliarde CHF Busse können die USA auch die Guantanamo-Häftlinge selber wieder aufpäppeln.


Marc Baumann

19.02.2009, 08:04 Uhr

Die UBS verpfeift ihre eigenen Kunden. Aber das wird ihr nichts mehr nützen,denn de facto wurde heute das Schweizerische Bankgeheimnis mit freundlicher Unterstützung der UBS abgeschafft. Sie wird somit als Totengräberin des Bankgeheimmnises in die Geschichte eingehen und sehr bald selber Geschichte sein.


Reto Schär

19.02.2009, 08:00 Uhr

Die Schweiz soll nun das Bankgeheimnis abschaffen und so wieder zu einem Vorbild werden. Wer ehrlich verdienstes Geld ehrlich versteuert, hat nichts zu befürchten. Und es geht schon gar nicht, dass Ableger von Schweizer Banken in fremden Ländern kriminell handeln und sich dann hinter Schweizer Gesetzen verstecken.


willi weber

19.02.2009, 07:51 Uhr

Als ehemaliger Devisenhändler habe ich diese Krise bereits Mitte der 90-er Jahre vorausgesehen. Stichwort: Optionenhandel. Was hätte ich tun sollen? Ich kann nicht über s'Wasser laufen und auch Blinde nicht zum Sehen verhelfen. Fazit: Dumm und selber schuld, wer mit seinem Vermögen spielt. Die Börse ist ein Spiel und bei einem Spiel gibt es auch Verlierer.


Rene Muster

19.02.2009, 07:50 Uhr

Die Schweiz hat sich in den letzten drei Jahren von Nein-Sagern zu Ja-Sagern entwickelt. Aber eigentlich ist das falsch, weil der Schweizer / das Volk nichts zu sagen hat - es wurde einfach immer über die Köpfe des Volkes hinweg entschieden. Ich persönlich bin soweit mir noch eine zusätzliche Nationalität zu suchen - wenn das in der Schweiz so weiter geht ist es in 3 Jahren die Parade Bananrnerep.


Daniel keller

19.02.2009, 07:46 Uhr

Eine Riesesauerei was sich hier die UBS hier erlaubt! Schade liess man die Bank nicht bankrott gehen!!! Grenzt an Landesverrat!


Beat Gerola

19.02.2009, 07:42 Uhr

Ist ja zum lachen, dass die oberste Geschäftsleitung von dem Geschäft nichts wusste.


Patric C. Friedlin

19.02.2009, 07:42 Uhr

"... So akzeptierten sie zu US-Steuerzwecken eingeholte schriftliche Erklärungen ihrer Kunden, von denen sie wussten ... hätten wissen müssen, dass sie den US-Steuerstatus des Kunden nicht zutreffend wiedergaben." Natürlich auch in der Schweiz strafbarer Betrug, keine Frage! Was nun aber Steinbrück betrifft, so ist es grund anders. Der Mann will, OHNE begründeten Anfangsverdacht, Informationen.


Daniel Baer

19.02.2009, 07:40 Uhr

Interessan. Auch für die EU – wir sind einen Schritt weiter gekommen. Das Schweizer Bankengeheimniss wir bald gelüftet!


Dominiq Büttiker

19.02.2009, 07:38 Uhr

Die Schweiz verschachert ihr Erbe! Mit der Swiss haben wir unseren nationalen Flugstolz an die Deutschen verschenkt und jetzt - noch viel schlimmer - lassen wir unter ausländischem Druck von Mittbewerbern das Bankgeheimnis aufheben. Ein Grossteil unseres Wohlstandes verdanken wir dem Finanzplatz. Unser international und unternehmerisch unerfahrener Kasperli-Bundesrat muss komplett ersetzt werden!


Anna Rochat

19.02.2009, 07:35 Uhr

Wer wird jetzt Anzeige gegen die UBS einreichen? Die UBS verstösst gegen geltendes Recht in der Schweiz und es ist ein Offizialdelikt! Mich interessiert es schon ob einer unserer sauberen Staatsanwälte den Mut hat gegen die UBS vorzugehen oder ob jeder vor der Beteiligung des Staates an der Bank kapitulieren wird. Ja, Ihr super Ankläger, ihr tollen Helden, nicht Corti und Co. sondern die UBS!


Waldi Noemeier

19.02.2009, 07:33 Uhr

Tschüss UBS !!!!!!! Ich werde Dich nicht vermissen, denn mein Geld liegt auf solchen Konten, denen man auch Vertrauen kann !!!!


Walter Hubmann

19.02.2009, 07:28 Uhr

Toll was uns die UBS noch alles einbrockt! Ich frage mich ob es volkswirtschaftlich doch nicht besser gewesen wäre die UBS hopps gehen zu lassen. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schreck ohnen Ende! Die UBS ist ein Fass ohne Boden, mit einer arroganten und unfähigen Führung!


Andreas Schneider

19.02.2009, 07:27 Uhr

Aber natürlich glauben wir ALLE, dass die UBS Teppich Etage KEINERLEI Ahnung hatte was im Geschäft mit den amerikanischen und durchgeführt haben. Also ich bin für eine saftige Boni Runde für die Chefs. Ihr vorbildliches Verhalten muss belohnt werden. Weiter so: Strammen Schrittes auf den Abgrund zu!


Walter Albiez

19.02.2009, 07:04 Uhr

Jetzt hat die UBS die 6 mia. Steuergeld langsam aufgebraucht, benötigte dies Geld nur, zum Bonus und Bussen zahlen. Die UBS benötigt dieses Jahr noch eine 2 stellige Mia. betrag von Staat, wegen den faulen Kredite, wo sie in Osteuropa gegeben hat. Am besten währe dann, das man der Bank, gleiche Auflagen wie in Deutschland und der USA macht, wegen dem Lohn und Bonus zahlungen.


Ruth Olloz

19.02.2009, 06:54 Uhr

Wo bleibt das vom Souverän vor Jahrzehnten abgesegnete Bankgeheimnis? Kann das so ohne Weiteres übergangen werden? Was sagt da der Bundesrat dazu?


Ulrich Raumer

19.02.2009, 06:39 Uhr

Da es sich "nur" um die Fälle mit Rechtshilfegesuchen handelt, sehe ich eigentlich kein Problem solange dabei mindestens der Verdacht auf Steuerbetrug besteht. Ich erwarte aber auch, dass jetzt endlich die Köpfe in der UBS die das trotz gesetzlichen Regelungen ausgeheckt haben entlassen, angeklagt und verurteilt werden! Solange die ohne Konsequenzen machen können was sie wollen hört das nicht auf.


Robert Huber

19.02.2009, 06:38 Uhr

FINMA schreibt: "Die oberste Geschäftsleitung der Bank habe von den «betrügerischen Machenschaften zum Nachteil der US-Steuerbehörde» jedoch nichts gewusst" a) entweder LUEGT die FINMA, oder b) FINMA hat die Aufsichts-Arbeit nicht gemacht (wie kann es sein, dass die Geschaeftsleitung einer Bank ueber eine ganze Abteilung und zehntausende Kunden nicht informiert ist?) Mickeymausladen! .


Ludwig Steiner

19.02.2009, 06:31 Uhr

Dafür das die Schweiz die UBS nach Ihrem USA Abenteuer retten, revanchiert sich die UBS damit sich über jegliche Gesetze hinwegzusetzen. Was Amerika will wird in der Schweiz gemacht. Wie ein Hund der um einen Knochen winselt. Bitter bitter, und wo bleibt jetzt die SVP. Ach ganz vergessen, Blocher hat ja schon früher vor der CIA gekuscht. Zusammen mit USA = man kann nur verlieren.


Jens Meier

19.02.2009, 06:22 Uhr

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Bankgeheimnis fällt. Es öffnet Tür und Tor für Steuerbetrug und Steuerhinterziehung. Dies sind keine Kavaliersdelikte. Die Schweizer Banken müssen lernen, ohne das Bankgeheimnis international wettbewerbsfähig zu sein. Problematischer ist es für die Volkswirtschaft als Ganzes, da dies eine Senkung des BSP zur Folge hat. Dafür wird man der UBS die Schuld geben


Peter Meyer

19.02.2009, 06:21 Uhr

Kennen wir nicht so etwas wie Volksrechte? 1291 haben wir die Voegte verjagt. Es ist an der Zeit, dass alle Schweizer, welche die ganze Geschichte mit der UBS und die Lethargie der Politiker satt haben sich auf dem Ruetli treffen und einen neuen Eid beschliessen! Los Leute lasst uns eine Ruetli Veranstaltung organiseren wo wir allen Politkern der Schweiz zeigen "Genug ist Genug"


Max Greuter

19.02.2009, 06:20 Uhr

So ein Vergleich ist eine gute Sache: Die verantwortlichen UBS Manager kommen nicht vor ein US Gericht. Und das Geld, ja, könnte es sein, dass das von uns Steuerzahlern kommt? Die UBS wird zu einer Hypothek, die wir uns nicht mehr leisten sollten. Too big to bail. Ich bin gespannt, wie die CS mit dieser Situation umgehen wird.


Rolf Bänziger

19.02.2009, 05:44 Uhr

Unsere Politik ist die des Kleinbeigebens:wir zahlen Boni in die USA/Südamerika, vor Qudhafi kuschen wir, im Iran lassen wir ganze Bundesräte verschleiern.Vermutlich lassen wir uns einen Flugzeugträger aufschwatzen, um die Piraten am Horn zu bekämpfen. Reichen Ausländern geben wir Steuergeschenke und an der weltweiten Finanzkrise sind wir sicher alleine schuld...Lösung: wandern wir doch alle aus!


von Burg Chris

19.02.2009, 04:57 Uhr

Mit diesem Entscheid verliert die Schweiz einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. Die meisten Verluste kommen von USA und nun wird der Finanzplatz Schweiz in Frage gestellt. Die Zeit ist reif fuer einen Strategie-(ev. Management) Wechsel bei der UBS. Wieso nicht etwas mehr zahlen an die US Behoerden, das Bankgeheimnis so bleiben lassen wie es ist und sich vom US Markt trennen?


Tom Kuhn

19.02.2009, 04:40 Uhr

Wer hat ein solches Fehlverhalten angeordnet? Solche Manager müssen von der UBS zum Schadensersatz verklagt werden. Aber die alte Garde und der ehem. Chefjurist Kurer sitzen ja in den Entscheidungsgremien. Jetzt können die "Kundenberater" behaupten, sie seien auch nur ein Rädchen im System. Nur diese haben davon profitiert. Es gibt Bankräuber innerhalb der Bank. ..eine unglaubliche Geschichte...


Walter Walder

19.02.2009, 03:58 Uhr

Sinnvolle Massnahme um den Mittelabfluss von CHF 1 Mrd pro Tag zu stoppen ... oder nicht? Welcher Ausländer wird sein Geld jetzt noch in die verlässliche Schweiz bringen? ... dann hätte man die UBS ja auch Pleite gehen lassen können., der psychologische Unterschied der Verunsicherung ist marginal.


Marc Agatolio

19.02.2009, 02:19 Uhr

Nur mit Erpressung konnte die USA die UBS zu diesem Kniefall zwingen Die USA wird nun auf die anderen Schweizer Banken losgehen,dann machts die EU gleich und die Schweiz verliert ihren Wohlstand. Der BR hat wohl davon gewusst -spätestens seit der Staatshilfe ist davon auszugehen- oder er hat nichts davon gewusst. Beides wäre ein Skandal. Der BR oder UBS stürzen das Bankgeheimnis und somit die CH!


Hubert Frasnelli

19.02.2009, 02:00 Uhr

Die US Behörden haben volkommen recht, "Amtshilfe" seitens der UBS einzufordern. Die ganze Affäre ist kein Steuerstreit, sondern entspringt geradezu der Verpflichtung offensichtlich massiver Steuerhinterziehung durch US Bürger einen Riegel vorzuschieben. Hätte die UBS sorgfältiger geprüft und nicht "Steuerhinterziehungshilfe" geleistet, müsste niemand Geheimnisse welcher Art auch immer preisgeben.


Gustav Messer

19.02.2009, 01:26 Uhr

Tschüss Bankgeheimnis. Nun wird die Schweiz eine andere.


Sacha Sommer

19.02.2009, 00:50 Uhr

Wieso darf die UBS das eigentlich? Wenn jemand sich in der Schweiz gegen das Bankgeheimnis ausspricht, dann wird er jeweils von den Wirtschaftsliberalen der SVP und FDP als Volksverräter gebrandmarkt und nach Moskau verwünscht. Die UBS und andere Banken behaupten jeweils ohne Bankgeheimnis nicht überleben zu können und jetzt lassen sie mir nichts dir nichts die Hosen runter vor dem US Fiskus.


Paul Thürig

19.02.2009, 00:42 Uhr

Das kann doch wohl nur ein schlechter Fasnachtsscherz sein? Die rüdige Narrenzeit beginnt zwar in wenigen Stunden,aber sicher nicht auf dem Paradeplatz! Vielleicht trifft man die UBS-Oberen am Fritschiumzug in Luzern? Aber bitte nur maskiert und ohne Kravatten!


Franz Michel

19.02.2009, 00:29 Uhr

ist wohl wahr, was geschrieben wird. die schweiz scheint ihr souveränität zu verkaufen für die ubs. unglaublicher vorgang.


Robert Herz

19.02.2009, 00:28 Uhr

Ernüchternd, wie langsam der edle Verputz vom UBS-Palast abbröckelt. Ganz offensichtlich wurden da unsaubere Geschäfte gemacht - auch in diesem Geschäftsbereich. Das Bankgeheimnis wurde von der UBS selbst missbraucht - wie lange es sich vor dem Hintergrund solcher Ereignisse noch halten und rechtfertigen lässt???


Alfredo Garcia

19.02.2009, 00:21 Uhr

...das war dann wohl der Vorhang zum letzten Akt.


Hans Schaerli

19.02.2009, 00:19 Uhr

Hmm, das wohl Wichtigste wurde nicht veröffentlicht - der "Accountant Disclosure Letter" (Exhibit E), wo es um die Weiterleitung der Kundendaten geht.


Matthias Karl

19.02.2009, 00:16 Uhr

Das ist schlicht unglaublich. Nicht genug, dass die Bank uns Steuerzahler ausnimmt, nun gibt sie auch noch das Bankgeheimnis preis. Diese Bank verdient unser Geld schlicht und einfach nicht!


Elisabeth Hasler

19.02.2009, 00:16 Uhr

Die UBS rasselt immer tiefer ins Schlamassel hinein. Dass mit der Verletzung des Schweizer Bankgeheimnisses unserem Land längerfristig womöglich der noch grössere Schaden droht, als es die gewährten Finanzhilfen tun könnten, macht mich richtig wütend. Die UBS steht in der Pflicht, ihre "obere Gilde" zur Verantwortung zu ziehen und auf ihr landesschädigendes Tun aufmerksam zu machen.


Klaus Kühnlein

19.02.2009, 00:12 Uhr

Kein Problem für die UBS, der Fiskus (der Schweizer Steuerzahler) wird die notwendigen Gelder bereit stellen! Wir lassen doch nicht unser Banken-Flaggschiff verlumpen.


Niklaus Hilber

19.02.2009, 00:10 Uhr

Unglaublich. Jetzt hat der Schweizer Steuerzahler auch noch eine Bank finanziert, die in den USA Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet hat.


Roger Brerbig

19.02.2009, 00:08 Uhr

Bei der UBS ist alles o.k . Habe auf meinem Salärkonto 0,5% Zinsen.


Fritz Nussbaumer

19.02.2009, 00:06 Uhr

Sollte hiermit das Bankgeheimnis verletzt werden, müssten eigentlich die UBS-Verantwortlichen ins Gefängnis. Nichtsdestotrotz, dem Bankenplatz Schweiz ist nun der Todesstoss versetzt worden.


Hans Dampf

19.02.2009, 00:05 Uhr

Das Ende des Bankgeheimnisses - das uns Normalbürgern neben den Milliarden Mobutus (etc) ohnehin nicht viel gebracht hat, aber wir wohl irgendwie doch vermissen werden.


Christian Vogler

19.02.2009, 00:04 Uhr

Super, jetzt zahlen die UBS (United Bandits of Switzerland) mit CH-Steuergeld nicht nur Milliarden an unverdienten Bonis. Jetzt zahlt man damit auch Bussen im Ausland, die man für rechtswidriges Verhalten aufgebrummt bekommen hat. Was braucht es eigentlich noch, damit wir Schweizer und Schweizerinnen unsere Politiker und die Köpfe von der UBS zur Verantwortung ziehen?


Joseph Aecherli

18.02.2009, 23:55 Uhr

Das ist nun der von der UBS selbst veranstaltet Supergau. Was sagen nun die Leute dazu, die die UBS in diesem Forum immer und immer wieder in Schutz genommen haben. Dämmert es vielleicht jetzt ?


Peter Gutknecht

18.02.2009, 23:55 Uhr

Verletzung des Bankkundengeheimnisses ist ein im Strafgesetz verankertes Offizialdelikt. Das Strafgesetz ist auch jetzt uneigeschränkt gültig, egal, was die Finma und der Bundesrat und die USA dazu meinen. Kurer gehört deswegen zwingend ins Gefängnis (er hat das Bankgeheimnis bewusst und hundertfach verletzt), Merz und der Finma-Chef vielleicht wegen Beihilfe.


christoph scheidegger

18.02.2009, 23:42 Uhr

hoffentlich gelingt der versuch, aus der not eine tugend zu machen...!


Erik Wille

18.02.2009, 23:40 Uhr

Ich als Deutscher habe naturgemäß wenig Mitleid mit der Schweiz. Schon viel zu lange werden mit Hilfe des Bankgeheimnisses deutsche Steuern hinterzogen, die dann von den arbeitenden Steuerzahlern zu entrichten sind. Steinbrück wird sich an den USA ein Beispiel nehmen und ich leiste ihm Beifall.


rudolf lehnherr

18.02.2009, 23:40 Uhr

Nun, von jetzt an kann es nur noch aufwärts gehen.


Hugo Hugentobler

18.02.2009, 23:40 Uhr

Die UBS lässt scheinbar keine Gelegenheit aus, ihre Aktionäre zu schädigen. Damit die Amis ein paar Steuerfränkli erhalten, lassen sie ihre Muskeln spielen. Und statt Gegendruck zu erzeugen, entleitetet Merz die Zügel, während die UBS ihren Aktienkurs steil zur Hölle fährt.


Hans Meier

18.02.2009, 23:39 Uhr

Da kämpft die Linke jahrelang gegen das Bankgeheimnis und den Kapitalismus. Und dann kommen die Bürgerlichen und zeigen kurz mal wie das geht! Chapeau, die Gier schaftt eben alles !


Ulrich Nyffeler

18.02.2009, 23:38 Uhr

Na endlich. Ein erster Schritt auf dem Weg zur Ehrlichkeit! und Moral!


Gregor Haller

18.02.2009, 23:38 Uhr

Na toll! 913 Millionen schweizer Steuergelder direkt an das US_Finanzamt überweisen. Ganz grosse Klasse liebe UBS.


Berni Bee

18.02.2009, 23:34 Uhr

Bitte wieso muss die UBS da $ 780 an die USA blechen??? Echt immer undurchsichtiger dieser Dschungel der Fianzpolitik. Da hat es scheinbar gewaltige Leichen im Keller. Wenn da mal jemand zu graben anfängt uiiiiii...


Liberaler Geist

18.02.2009, 23:30 Uhr

Wo bleibt des Schweizers Selbstvertrauen, ja Selbstachtung ? Jedem Druck, nach allen Seiten, nachzugeben, beweist wahrlich (Charakter)schwäche .. es beschleicht ein ungutes Gefühl für was kommen mag .. .


Marcel Knottiger

18.02.2009, 23:28 Uhr

Interessant. Was wohl Herr Steinbrück davon hält?


Tom Müller

18.02.2009, 23:25 Uhr

schaut mal auf http://europe.wsj.com/home-page nach, dort findet Ihr das ganze im Wortlaut. Schlimm, sehr schlimm


Sabrina Meier

18.02.2009, 23:23 Uhr

Wieder einmal wird ein Gerücht verbreitet und UBS soll das Bankkundengeheimnis verletzt haben. Ich bin mir sicher, dass wie in den bisherigen Fällen, dies (einma mehr) nur als Gerücht darstelt. Es werden keine Schweiter Daten oder Daten aus der Schweiz (welche dem Bankkundengeheimnis fallen) irgend jemanden weitergeben. Bitte immer zuerst recherchieren!


Eugen Vondannen

18.02.2009, 23:20 Uhr

Das kann eigentlich kein Gerücht sein, weil das Wall Street Journal den Link zur Einigung präsentiert: http://wsj.com/public/resources/documents/UBSDeferredProsecutionAgreement20090219.pdf



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