Wissen

Unser Mann im Mond

Aktualisiert am 20.07.2009 21 Kommentare

Es ist der 21. Juli 1969, 3.56 Uhr Schweizer Zeit. Der US-Astronaut Neil Armstrong macht die ersten Schritte auf dem Mond und Bruno Stanek wird in dieser Nacht zum TV-Star. Das grosse Video-Interview.

Bruno Stanek im Video-Interview. Video: Roman Weber

Bruno Stanek bei der live-Berichterstattung am 20. und 21. Juli 1969.

Bruno Stanek bei der live-Berichterstattung am 20. und 21. Juli 1969.

Was Hans A. Traber für die Vogelwelt, war Bruno Stanek für den Weltraum. Er erklärte der Schweiz den Mond und die Reise dorthin. Seine unverhohlene Begeisterung für die US-Raumfahrt und die Raumfahrtsbehörde rief in der bewegten Zeit der späten Sechziger zahlreiche Kritiker auf den Plan. Stanek ist auch heute noch überzeugt, dass der Mondflug mehr als eine Propagandaktion der Amerikaner war und dem Menschen wichtige Erkenntnisse brachte.

Bruno L. Stanek wurde am 9. November 1943 in Rorschach geboren. Nach einem Mathematikstudium an der Eidgenössischen Technischen Hochschule, das er mit der Promotion 1971 abschloss, begann Stanek freiberuflich als Mathematiker und Schriftsteller zu arbeiten. Bekannt wurde er vor allem als wissenschaftlicher Experte für Raumfahrt, nachdem er die Übertragung der Mondlandung 1969 im Schweizer Fernsehen kommentiert hatte. Nach zahlreichen Auftritten in Live-Sendungen zu grösseren Raumfahrtereignissen erhielt er 1975 und 1976 eine eigene Sendereihe unter dem Titel «Neues aus dem Weltraum».

(jak/sda)

Erstellt: 20.07.2009, 10:10 Uhr

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21 Kommentare

Daniel Martel

16.07.2009, 09:19 Uhr
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Den Start der Rakete durfte ich (damals 7 jährig) im Fernsehen bei einem Nachbarn mitverfolgen. Wir hatten damals keinen. Die Landung erlebte ich icht direkt, da ich die Masern hatte. Die Glücklichen haben mir immer wieder davon erzählt. Während der Primarschulzeit von 1970 bis 194 war Apollo regelmässig Diskussionsthema auf dem Schulweg. Auch zirkulierten damals bereits ältere Sammlerbildli. Antworten


Wichert Paul

16.07.2009, 15:23 Uhr
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Als 13-jähriger verfolgte ich diese Weltraum-Mission hauptsächlich an unserem unmittelbar zuvor erstandenen Schwarz-Weiss-Fernseher.Während ich mir vor dem Ausstieg der beiden Astronauten noch eine Mütze voll Schlaf gönnte,hielt meine Mutter am Fernseher Wache, und weckte mich kurz vor dem Ausstieg.Mit dem damaligen Fachkommentator Bruno Stanek pflege ich bis heute regelmässig den Dialog. Antworten



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