Eltern schicken trotz Schweinegrippe kranke Kinder in die Krippe
Von Simon Eppenberger. Aktualisiert am 26.11.2009
Kinder in der Krippe: Nicht vor der Schweinegrippe sicher. (Bild: TA)
Dossier zur Schweingrippe
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Obwohl die Schweinegrippe in der Schweiz bereits Todesopfer gefordert hat, halten sich nicht alle Eltern an die elementaren Vorsichtsmassnahmen. Statt ihre kranken Kinder und deren Geschwister bei Grippesymptomen zuhause zu behalten, bringen sie die Kleinen in die Krippen.
Dabei sollten die Regeln allgemein bekannt sein: «Kranke Kinder oder deren Geschwister dürfen nicht in die Kinderkrippe», sagt Christina Stücheli, Sprecherin des Sozialdepartements der Stadt Zürich. Das wird explizit in einem Merkblatt festgehalten, das vom Kantonsarzt verfasst und an die Eltern verteilt wurde.
Druck der Arbeitgeber
Wie viele Eltern ihre kranken oder gefährdeten Kinder trotzdem in Krippen oder Schulen schicken, ist laut Stücheli nicht bekannt. «Wir probieren, die Eltern so gut wie möglich in die Verantwortung zu nehmen. Wenn ein Kind krank ist, muss es umgehend abgeholt werden», sagt Stücheli.
Dass Eltern kranke Kinder in die Kindertagesstätte bringen, hat laut Stücheli auch mit dem grossen Druck durch die Arbeitgeber zu tun. Diese sehen es nicht gerne, wenn Eltern zu Hause bei den pflegebedürftigen Kindern bleiben müssen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 26.11.2009, 14:33 Uhr





