Schweinegrippe auf dem Vormarsch: Kleinkind ist erstes Todesopfer in den USA
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Die US-Regierung hat am Mittwoch den ersten Todesfall durch die Schweinegrippe bestätigt. Dabei handle es sich um ein 23 Monate altes Kind in Texas, sagte ein Regierungsvertreter in Washington. Es ist der erste Todesfall dieser Krankheit ausserhalb Mexikos.
Unterdessen kündigte die französische Gesundheitsministerin Roselyne Bachelot an, sie werde die Europäische Union am Donnerstag zur Aussetzung aller Flüge nach Mexiko auffordern.
Der Schweizer Blutspendedienst SRK hat wegen der Schweinegrippe ein Blutspendeverbot für Mexiko-Rückkehrer erlassen. Wer aus Mexiko in die Schweiz reist, darf während 14 Tagen kein Blut spenden, wie SRK-Direktor Rudolf Schwabe am Mittwoch auf Anfrage sagte. Zudem wurden weitere Vorsichtsmassnahmen getroffen.
In Mexiko konnte die WHO bislang 26 Fälle nachweisen. Die mexikanischen Behörden gehen jedoch von rund 2500 Verdachtsfällen aus.
Auf ihrer Internetseite bestätigt die WHO zudem drei Erkrankungen in Neuseeland sowie je zwei in Grossbritannien, in Israel und in Spanien. Noch nicht von der WHO bestätigt sind drei vom Robert-Koch-Institut am Vormittag bekannt gegebene Fälle von Schweinegrippe in Deutschland.
(mbr/sda)Erstellt: 29.04.2009, 15:36 Uhr





