Ab 40 Jahren brandgefährlich
Je mehr, desto kürzer: Eine Studie weist den Einfluss von Zigaretten auf das Lebensalter nach. (Bild: Keystone)
Zu diesem Schluss kamen Forscher der Universität Oxford nach Auswertung der Unterlagen von 19'000 Männern im mittleren Alter. Die Ergebnisse der Langzeitstudie wurden in der Fachzeitschrift «British Medical Journal» veröffentlicht. Die Akten der Männer, die alle dem öffentlichen Dienst angehörten, erhielten detaillierte Angaben über Gesundheitsprobleme, Lebensstil, Gewicht, Bluthochdruck, den Cholesterin- und Zuckergehalt im Blut und die Lungenfunktion.
Die Forscher werteten die Daten zunächst Ende der Sechzigerjahre aus, dann erneut den Jahren 1997 und 2005. Zu Beginn der Studie waren die Probanden zwischen 40 und 69 Jahre alt; zum Schluss waren 13'501 von ihnen gestorben.
Zehn Jahre des Lebens verloren
Die Auswertung ergab, dass Männer mit dem dreifachen Risiko durch Rauchen, Bluthochdruck und Cholesterin im Durchschnitt zehn Jahre früher starben als ihre nicht-rauchenden Geschlechtsgenossen ohne hohem Blutdruck und Cholesterinspiegel. Ursache waren in den meisten Fällen Herz-Kreislauferkrankungen, häufig Infarkte.
Die Studie habe sich zwar nur mit der Krankengeschichte von Männern befasst, sagte der Leiter der Forschergruppe, Robert Clarke. Es gebe aber keinen Grund anzunehmen, dass ihre Schlussfolgerungen nicht auch auf Frauen zuträfen. (raa/sda)
Erstellt: 18.09.2009, 22:31 Uhr
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