Alkohol: Junge Schweizer trinken immer mehr
Aktualisiert am 15.06.2009 8 Kommentare
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Die Gruppe jener Jugendlichen und jungen Erwachsenen, deren Alkoholkonsum als problematisch eingestuft wird, ist grösser geworden, wie die Fachsteller für Alkohol- und andere Drogenprobleme am Montag (SFA) mitteilte. Sie hatte im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit die Daten zum Alkoholkonsum aus der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2007 ausgewertet.
Fast jeder Fünfte unter 24 mit Problemen
Dabei habe sich gezeigt, so die SFA, dass unter den 15- bis 24-Jährigen der riskante, schädigende oder behandlungsbedürftige Alkoholkonsum innert zehn Jahren von elf auf 17 Prozent gestiegen sei. Auch was die durchschnittlich konsumierten Mengen pro Tag betreffe, gingen mehr Jugendliche und junge Erwachsene hohe Risiken ein.
Verglichen mit früheren Jahren trinke die gesamte Bevölkerung in der Schweiz aber weniger häufig Alkohol, hiess es weiter. So gaben 26 Prozent der Befragten an, seltener als wöchentlich Alkohol zu trinken. 2002 waren es noch vier Prozent weniger. Mindestens einmal täglich konsumieren 14 Prozent der Bevölkerung Alkohol. Bei den Männern ist es jeder Fünfte, bei den Frauen knapp jede Zehnte.
Viel- und Nichttrinker vor allem im Tessin
Am grössten ist der Anteil täglich Konsumierender mit 28 Prozent im Tessin. Gleichzeitig gibt es dort laut SFA aber auch am meisten Personen, die ganz auf Alkohol verzichten. In der Deutschschweiz gibt es mit 15 Prozent am wenigsten abstinent lebende Personen und mit zwölf Prozent auch am wenigsten täglich Konsumierende.
Die SFA appelliert an die zuständigen Behörden, die Präventionsanstrengungen uneingeschränkt weiterzuführen. Die generell leichte Abnahme in den letzten zehn Jahren dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Alkoholkonsum der Schweizer Bevölkerung auf hohem Niveau verbleibe. (raa/ap)
Erstellt: 15.06.2009, 11:41 Uhr
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8 Kommentare
Alkohol in den Restaurants verbieten. Mit den Zigaretten ging das ja auch. Keine Alkoholwerbungim TV, auch in Kochsendungen, mehr. Alkoholismus kostet die Gesellschaft viel Geld. Zudem sind die Angehörigen auch betroffen auch wenn sie nicht trinken. Warum also nicht die gleiche Antikampagne starten, wie gegen die Raucher. Nicht zu vergessen die Verkehrsunfälle wegen trunkenheit am Steuer. Antworten
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.






