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Die Kaiserschnittrate hat sich verdoppelt

Von . Aktualisiert am 16.06.2009 10 Kommentare

Jede dritte Frau lässt heutzutage ihr Kind nach einem Kaiserschnitt auf die Welt holen.

Kaiserschnittgeburt: Rund 30 Prozent der werdenden Mütter entscheiden sich dafür.

Kaiserschnittgeburt: Rund 30 Prozent der werdenden Mütter entscheiden sich dafür. (Bild: Keystone)

Wie das Universitätsspital USZ gestern Dienstag mitteilte, hat sich die Rate in den letzten zwanzig Jahren nahezu verdoppelt – auf rund 30 Prozent gegenüber 22 Prozent im Jahre 1998. Einer der Gründe liege darin, dass Frauen immer älter schwanger werden. Dies führt vermehrt zu Komplikationen während der Schwangerschaft und zu Frühgeburten. Darüber hinaus habe die Zahl der Mehrlingsschwangerschaften zugenommen. Das hängt mit der künstlichen Befruchtung zusammen, wodurch wiederum Kaiserschnitte unumgänglich seien.

Der Widerstand gegen diese unnatürliche Art des Gebärens wächst und wächst. Alarmiert von dieser Entwicklung ist namentlich der Schweizerische Hebammen-Verband. Er kritisiert, dass zu häufig Kaiserschnitte ohne zwingende medizinische Gründe vorgenommen werden. Nun will die Klinik für Geburtshilfe des USZ allen Interessengruppen Vor- und Nachteile der natürlichen Geburt und des Kaiserschnitts «sachlich» erläutern.

Morgen Donnerstag, USZ, Grosser Hörsaal Nord 1, Frauenklinikstrasse 10, 15 bis 18 Uhr. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 16.06.2009, 23:18 Uhr

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10 Kommentare

Sylvia Liatowitsch

17.06.2009, 08:28 Uhr
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Einzig wirklich sinnvoll sind die Interventionen der Aufklärung bei und mit den Frauen selbst. Sie dürfen und sollen (und von der Aufgabe her müssen sie) wiederum Verantwortung und Entscheidungsbefugnis für ihren Körper und den ihres Kindes übernehmen können (und dürfen). Dies braucht Information durch Gynäkologinnen und Hebammen und Therapeutinnen. Antworten


Wittwer Michel

17.06.2009, 08:43 Uhr
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"Frauen immer älter" - doofes Argument. Die Wahrheit ist die: Bei einem Kaiserschnitt lässt sich mehr verrechnen. Auch hier wird in vielen Spitälern nicht anhand des Risikos sondern Aufgrund der Quote entschieden. Es sollte im Nachhinein belegt werden müssen, dass ein KS notwendig war. Antworten



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