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Einsamkeit ist ansteckend – besonders bei Frauen

Aktualisiert am 02.12.2009

Wer sich allein fühlt, bleibt nicht ohne Einfluss auf sein soziales Umfeld.

Wenn das Alleinsein drückt: Frauen bauen stärker auf emotionale Unterstützung durch ihre Mitmenschen.

Wenn das Alleinsein drückt: Frauen bauen stärker auf emotionale Unterstützung durch ihre Mitmenschen.
Bild: Keystone

Einsame Menschen bewegten sich immer stärker an den Rand sozialer Gruppen, heisst es in der Studie, an der unter anderem Forscher der Universitäten Chicago und Harvard beteiligt waren. Eine soziale Bindung nach der anderen geht diesen Personen verloren. Nur ein einziger Mensch in einer Gruppe muss sich einsam und verlassen fühlen - und schon droht dieses Gefühl auf die übrigen Gruppenmitglieder überzugreifen.

Zuvor aber hätten Einsame die Mitmenschen in ihrer Umgebung bereits mit dem negativen Gefühl der Einsamkeit «infiziert». Die Forscher kamen in der im Fachmagazin «Journal of Personality and Social Psychology» publizierten Studie zudem zum Schluss, dass Frauen sich eher als Männer bei anderen mit Einsamkeit «anstecken».

Auf emotionale Unterstützung angewiesen

Darin sehen die Wissenschaftler die These bestätigt, dass Frauen stärker auf emotionale Unterstützung durch ihre Mitmenschen bauen. Die Forscher hatten für die Untersuchung die Sozialkontakte von mehr als 5100 Menschen über einen Zeitraum von zehn Jahren ausgewertet. (cpm/sda)

Erstellt: 02.12.2009, 08:58 Uhr

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