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Grippe-Impfstoff aus Hundezellen statt Hühnereiern

Aktualisiert am 23.11.2009

Der Pharmakonzern Novartis eröffnet am Dienstag eine neuartige Produktionsstätte für Grippe-Impfstoff in den USA.

Auf neuartige Weise: Novartis gewinnt Impfstoffe in Holly Hill aus Hundezellen.

Auf neuartige Weise: Novartis gewinnt Impfstoffe in Holly Hill aus Hundezellen.
Bild: Keystone

Im Gegensatz zu herkömmlichen Produktionsanlagen sollen in Holly Hill im Bundesstaat North Carolina Impfstoffe durch von Hunden gewonnene Zellkulturen erzeugt werden. Bislang werden Grippe-Impfstoffe aus Hühnereiern gewonnen. Die neue Methode erlaubt zwar nur eine geringfügig schnellere Herstellung der Impfstoffe, doch kann die Produktion falls notwendig wesentlich schneller angekurbelt werden.

«Der Grund, warum wir auf die Zellkultur gesetzt haben, ist, die Kapazität zu erhöhen und mehr Kapazität zu haben, falls es ein Anstieg bei der Nachfrage gibt», erklärte Bruce Gellin, Leiter des Impfstoffprogramms beim US-Gesundheitsministerium. Insgesamt haben die USA den Bau der Anlage mit 487 Millionen Dollar unterstützt. Diese wird allerdings frühestens 2011 Impfstoffe produzieren. (cpm/sda)

Erstellt: 23.11.2009, 19:03 Uhr

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