«Lassen Sie die Vitamintabletten in den Regalen stehen»
Interview Simon Knopf. Aktualisiert am 17.01.2012 152 Kommentare
Professor Dr. med Peter Jüni ist Vorsitzender des Lehrstuhls für klinische Epidemiologie und Biostatistik an der Universität Bern. (Bild: Universität Bern)
Die Cochrane Collaboration
Bei der Cochrane Collaboration handelt es sich um ein weltweites Netz von Wissenschaftlern und Ärzten. Ihr Ziel ist es, Übersichtsarbeiten zur Bewertung von medizinischen Therapien zu erstellen. Die gemeinnützige Organisation wurde nach dem britischen Epidemiologen Archie Cochrane benannt. (kpn)
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Für die Pharmaindustrie ist es ein Milliardengeschäft: Vitamintabletten. In den Apotheken und Einkaufsläden füllen sie ganze Regale. Laut «Spiegel» (Beitrag online nicht erhältlich) geben Deutsche im Jahr über 900 Millionen Euro für die sogenannten Supplemente aus. Geschätzte 18 Millionen Bürger der Bundesrepublik schlucken Vitaminpillen. In den USA setzt die Pharmabranche gar 18 Milliarden Dollar mit dem Wunsch nach der Gesundheit aus dem Röhrchen um.
Mehrere Studien aus den vergangenen Jahren haben nun gezeigt, dass Vitamintabletten jenseits der Nutzlosigkeit sogar eine gesundheitsschädliche Wirkung haben können. Immer mehr Forscher und Gesundheitsverbände warnen mittlerweile sogar vor dem Konsum von Supplementen. Der Berner Medizinprofessor Peter Jüni hat sich ausführlich mit den Studien zu Vitamintabletten befasst.
Sie haben sich mit Studien befasst, welche Vitaminpräparate in den Zusammenhang mit Krebs bringen. Die Ergebnisse dieser Studien klingen erschreckend.
Die Diskussion um die Vitaminpräparate wurde vor einigen Jahren durch die Metaanalyse – diese fasst die Daten von Primäruntersuchungen zusammen (Anm. d. Red.) – der Cochrane Collaboration losgetreten. Kürzlich wurde aber erneut eine Studie veröffentlicht, welche sich mit dem Verhältnis zwischen Vitamin E und dem Auftreten von Krebs befasst. Man muss sehen, dass die Zahlen dieser Studien per se nicht so bedrohlich sind. Es ist davon auszugehen, dass 2000 bis 5000 Menschen über ein Jahr Supplemente konsumieren müssen, damit ein unnötiger Todesfall auftritt. Das Problem ist jetzt aber, dass ein Grossteil der Bevölkerung diese Tabletten schluckt – in Deutschland geht man von rund 18 Millionen Menschen aus. Daraus resultiert ein Schätzwert von 1000 bis 5000 Todesfällen pro Jahr. Für die Schweiz kann man diese Zahl circa um den Faktor 10 verkleinern – also 100 bis 500 Tote pro Jahr.
Was genau sind laut der Forschung die Auswirkungen der Supplemente?
Eine Studie, die letzten Herbst im «Journal of American Medical Association» erschienen ist, zeigt, dass künstlich zugefügtes Vitamin E das Auftreten von Prostatakrebs begünstigt.
Wenn man jetzt schon seit einigen Jahren regelmässig die Supplemente konsumiert, muss man sich Sorgen machen?
Es gibt grundsätzlich keinen Grund zur Verunsicherung. Wenn man bisher keine Auswirkungen durch die Supplemente hatte, kann man die einfach absetzen und sollte eigentlich keine weiteren Probleme haben. Wichtig ist einfach: Die Einnahme von Vitamintabletten macht nur für ein kleines Segment der Bevölkerung überhaupt Sinn; nämlich bei Kindern und alten Leuten, wenn für gewisse Vitamine tatsächlich ein Mangel nachgewiesen ist. Für den Rest der Leute gilt: Wenn keine klaren medizinischen Indikatoren da sind, sollte man die Supplemente nicht nehmen. Lasst die Vitamintabletten in den Regalen stehen!
Hersteller behaupten gerne, die Menschen in unseren Breitengraden erhielten nicht genügend Vitamine. Stimmt das überhaupt?
Das stimmt so definitiv nicht. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass das so sein sollte. Von den meisten Vitaminen haben wird den täglichen Bedarf gedeckt.
Die Zahl der Studien, die vor den Gefahren der Vitaminpillen warnen, ist mittlerweile gross. Was ist mit Gegenstimmen aus der Forschung?
Die Stimmen, die sich glaubwürdig mit der Sachlage auseinandersetzten, kommen eigentlich immer zum Schluss, dass Vitamintabletten entweder nichts nützen oder gar schädlich sind. Jene Stimmen, die das Gegenteil behaupten, haben häufig finanzielle Bindungen zur Vitaminindustrie.
Die Pharmaindustrie wird solche Aussagen gegen Mittel, die ihnen Milliarden einbringen, wohl kaum kommentarlos über sich ergehen lassen.
Die Daten zu den Supplementen liegen mittlerweile seit mindestens drei Jahren vor. Nun ist die Thematik in den letzten Wochen wieder auf ein reges Interesse gestossen. Wir werden jetzt sehen, was die Reaktionen seitens der Industrie sein werden. Es ist auf jeden Fall so, dass da eine Menge Geld im Spiel ist. Aber vom Forschungsstand her ist der Fall eigentlich klar: Die Präparate nützen entweder nichts oder schaden sogar. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 16.01.2012, 19:13 Uhr
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152 Kommentare
Die ungünstige Korrelation wurde festgestellt, wenn Vit. E oral eingenommen wurde. Bei äusserlicher Anwendung (da gehört Vit. E vorwiegend hin), wäre mir ein negativer Effekt unbekannt. Die postitive Korrelation von Vit. C kompensierte in der (mutmasslich) angesprochenen Metaanalyse die Negativkorrelation von Vitamin E mehr als. Die Datenlage ist weiter unklar, zumal Korrelation nicht Ursache ist.
Man kann kaum Fälle vergleichen, die allergisch gegen Vita-Präparate reagieren. So müsste auch reflektiert werden, wieviele Todesfälle vermeidbar sind, wenn und weil die Präparate eingenommen werden! Klar ist, diese Lobby will lieber selber Patienten behandeln (...) - anstelle ihnen ehrlich zuzugestehen, dass sie sich im Prinzip eigentlich klar auch auf eigene Initiative heilen bzw. helfen können. Antworten
Es ist schon erstaunlich was passiert wenn Ärzte und Professoren sich aufgrund ihrer, von der Pharmaindustrie, finanzierten Ausbildung, nur noch im Detail bewegen und den Menschen nicht mehr als absolut geniale Einheit erkennen. Tatsache, dass die Medizin, was die komplexen Abläufe im menschlichen Körper betrifft, immer noch im dunkeln tappt, lässt an solchen Aussagen massive Zweifel aufkommen.! Antworten
Trotz ausgewogener Ernährung, glaubte ich wengigsten, kämpfte ich jahrelang mit Verdauungsstörungen und Energiemangel. Ich habe vieles erfolglos ausprobiert bis ich Herbalife kennengelernt habe. Diese Produkte werden aus den hochwertigsten Rohmaterialien wie Pflanzenteilen, Kräutern, Wurzeln und Samen hergestellt. Seit ich Herbalife esse bin ich top fit und meine Beschwerden sind weg! Antworten
Versuchen Sie einmal für 4 Wochen auf alle Milchprodukte zu verzichten. Wenn das nicht klappt 4 Wochen kein Gluten. Verdauungsstörungen und Energiemangel sind typisch. Mit Verzicht auf etwas über eine gewisse Zeit lässt sich einiges besser herausfinden als noch etwas mehr hinzu nehmen.
wer solche chemisch hergestellten präparate einnimmt, muss sich doch im klaren sein, dass dies folgeschäden haben kann. dabei gibt es so gute ergänzungsmittel aus der natur die in studien mehrfach belegt wurden. aus diesem grund stehe ich diesbezüglich zu den produkten von mutternatur, auch wenn sie etwas teurer sind. Interessiert mehr zu erfahren? pascha@bluewin.ch Antworten
Ich nehme im Winter ab und zu Lebertran und Vitamin C. Ausserdem nehme ich während meiner Menstruation Eisenpräparate und bei Muskelkater Magnesium. Ich fühle mich pudelwohl und bin fast nie erkältet. Warum sollte ich teure Erkältungsmittel mit Vitamin C kaufen, wenn es auch viel günstiger geht? Klar werden immer unsinnigere Produkte gepusht, aber Pauschalurteile sind auch falsch. Antworten
Über die Notwendigkeit von Vitaminpräparaten kann man tatsächlich streiten, aber dass Vitamine Krebs auslösen können wird meistens in Studien bewiesen, in denen Versuchstieren irrsinnig hohe Überdosierungen verabreicht werden. Aber wer schluckt täglich 10-20 Vitamintabletten?
Wer sich halbwegs normal ernährt, braucht keine Zusatztabletten und schmeisst höchstens damit Geld zum Fenster raus.
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Auch ein Professor ist nicht allwissend. Ich litt über 20 Jahre wöchentlich an Magen- und Darmbeschwerden und war in dieser Zeit auch periodisch in ärztlicher Behandlung. Seit ca. 15 Jahren konsumiere ich täglich 500 mg Vitamin C in Tablettenform und am Abend 1 Tasse Salbeiblättertee. Und siehe da, meine Beschwerden sind zu 95 % weg. Wenn das kein Erfolg ist ! Antworten
Gratuliere Herr Engel! Sie haben entdeckt, was sich im Allgemeinen Placebo-Effekt nennt.
Werbung aus- und Hirn einschalten! Ich habe meine Ernährung seit 2 Jahren umgestellt: Einzig noch Bio Produkte und absolut keine Fertigprodukte mehr. Es ist unvorstellbar was dies für ein wundervolles Erlebnis ist; Vitamine hab ich nun sowieso genug dadurch. Also pardon, die Idee Kunststoff-Vitamine zu schlucken kommt uns doch, mit gesundem Menschen-Verstand, schlicht und einfach nicht in den Sinn Antworten
Wir nennen solche Forschung: Forschung direkt für den Rundordner (Abfalleimer). Selbstverständlich sind Statistiken, wenn Sie nicht durch peinlich genaue und teure biochemische Mechanismenabklärungen unterstützt werden völlig wertlos. Aber dazu müsste man natürlich auch eine Idee haben und ein Labor und nicht nur einen Laptop mit Powerpoint, Excel und Word..... Antworten
Nur als Info, hier wird pauschal vom Vitamin E geschrieben.Von Vitamin E gibt es mehrere bekannte Isomerieformen,in der Natur kommen immer Mischinsomere vor.Wenn man nun aber Vitamin E chemisch herstellen will, kommt nur eine Isomerieform heraus, und dies ist eine, welche in der natur nicht sehr hoch vorkommt. Daher Vitamin E ist nicht gleich Vitamin E,aber wo steht das in einem solchen Artikel?? Antworten
@ Hanspeter Niederer,
Irgend wo weit unten hatten Sie mich gefragt, weshalb das herkömmliche Gemüse im Supermarkt bei uns Schrott sei.
Für jemand, der leidenschaftlich gerne kocht, ist unser Gemüse tatsächlich mega enttäuschend - sieht nur «schön» aus und schmeckt nach gar nichts.
Was war das für ein Erlebnis in Bulgarien, endlich wieder einmal schmeckendes Gemüse zu finden!
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Welche Absicht verbirgt sich hinter dieser "Aufklärungskampagne" in Name der "Wissenschaftlichkeit"? Das Ziel ist wahrscheinlich die Einführung der stumpfsinnigen EU- Richtlinien, die Heilkräuter und Vitamine praktisch verbieten. Zum Glück ist die Schweiz nicht in der EU, und die Bürger dieses Landes werden sich gegen eine derartige Bevormundung wehren. Antworten
Es wird nicht möglich sein Vitamine zu verbieten... Aber vielleicht verschwinden, zu unserem eigenen Schutz, dank wissenschaftlicher Forschung und medialer Information, nun krebserregende künstlich hergestellte Substanzen vom Markt. ... Also freuen wir uns doch darüber.
Zum Glück sind in der Schweiz keine Pharma oder Lebensmittelunternehmen angesiedelt, die gerade mit Healthcare oder Functional Food viel Geld verdienen.
Hier gibt's ja Nestle, die nur frische Alpenmilch und handgepflücktes Biogemüse verarbeiten. Und Novartis & Co. verarbeiten nur Produkte aus dem eigenen Kräutergarten.
Nein. Weshalb sollte die Forschung politische Interessen vertreten bzw. was hat die Forschung für Vorteile einer solchen Kampagne? Hingegen haben die Pharmamultis zweifellos ein grosses Interesse, die Kassen mit solchen modischen Gesundheitsmittelchen zu füllen. Was echte Heilkräuter mit künstlich produzierten Vitaminen zu tun haben ist mir schleierhaft, ebenso, woher Sie das Verbot der EU haben.
Eine pauschale Verurteilung ist völlig vermessen und entbehrt jeglicher Seriosität. Bei einem korrekten Einbezug und einer angemessenen Dosierung sind Vitamine hilfreich und nicht schädlich. Allerdings sind zu gesunde Menschen nicht gut für die Gewinne der Pharmakonzerne. Psychotrope Substanzen zu pushen und gleichzeitig Vitamine zu bekämpfen, ist der absolute Irrsinn. Antworten
Multivitamine, gut ausbalanciert und in vernünftiger Dosis sind echt schwierig auf dem Markt zu finden. Die meisten Präperate enthalten zudem soviele Zusatzstoffe (E...), künstlichen Zucker oder gar Konservierungsstoffe, wodurch der Nutzen gleich wieder eliminiert wird.
Es wurde bis heute noch keiner gezwungen eine Vitaminbrausetablette zu essen / trinken. Mein Arzt hat mir vor 15 Jahren schon darauf hingewiesen, das zuviel Vitamin E gesundheitlich gefährlich sein kann. Aber wer will sich denn schon mitder Pharmaindustrie anlegen? Die Kommentare zeigen wieweit die Pharam schon eingedrungen ist. Brave new world von Aldous Huxley lässt grüssen. Es lebe SOMA! Antworten
Tja, Einfach nur Schade, dass sich so hochdekorierte Professoren immer wieder auf diese umstrittene Vitamine E Metastudie berufen und in der Folge alle Nahrungsergänzungen (Vitamine, Mineralsalze, Spurenelemente) in den selben Topf werfen. So belesen wie der Mann ist, sollte er doch fähig sein, Studien richtig zu interpretieren und die Orthomolekulare Medizin im Gesamtkontext zu verstehen! Antworten
Ich hatte früher alle 2 oder 3 Jahren eine Grippe. Vor 15 Jahren begann ich, jeden Tag eine Vitamin-
Brausetablette zu nehmen und habe seither nie mehr eine Grippe gehabt. Es ist davon auszugehen,
dass durch die normale Ernährung ein Manko von 10 bis 30 % an Vitaminen entsteht. ein Mangel
an Vitaminen ist die Ursache von diversen Erkrankungen
Antworten
Herr Schrader,
bis vor einigen Jahrzehnten waren Hunger und Mangelerscheinungen trotz Evolution an der Tagesordnung und die Menschen starben früh daran. Erst seit der Erfindung des bösen Kunstdüngers und Züchtung (nicht Genetik!) unnatürlicher Pflanzen und Tiere gibt es in Europa genug Essen für alle. Leider ist in den letzten Jahren daraus ein Zuviel von allem geworden.
Es ist davon auszugehen, das nach 2 Millionen Jahren Humanevolution die natürliche Ernährung optimal an die Bedürfnisse des gesunden Körpers angepasst ist. Alles andere wäre gegen jede Logik. Die natürliche Ernährung ist nur nicht optimal an die Gewinnerwartungen der Pharma- und Nahrungsmittelkonzerne oder der Fitnessberater angespasst.
Doch, für mich stimmt der Spruch absolut. Und die eigene Erfahrung ist das Einzige, was zählt! Aber selbstverständlich spricht nichts dagegen, 6-9 Früchteportionen (unbehandelt) pro Tag zu konsumieren.
Dieser Spruch ist leider auch schon über 50 Jahre alt und stimmt heute so nicht mehr! 6 - 9 Portionen Früchte pro Tag wären angesagt! Wenn wir jetzt noch die Herbizide - Fungizide - Pestizide berücksichtigen, welche heutzutage leider auch viel mehr Abwendung finden als vor 50 Jahren, kommen wir ins Dilemma.
Vitaminpräparte die nach orthomolekularer Definition hergestellt werden (Burgerstein) sind in keiner Weise Überdosiert. Sie enthalten nur Vitasltoffe (Vitaminen und Mineralien) die im Körper auch natürlich vorkommen. und in der Zusammenstellung auf eine optimale Resorption abgestimmt wurden. Man kann nicht pauschal alle Vitaminpräparate als "Gefährlich" verurteilen. Das stimmt so einfach nicht !! Antworten
Und hier haben wir sie schon, eine Stimme der Industrie.
Der Mensch ist Natur! Natürliche Substanzen können grundsätzlich im Körper auch verarbeitet werden. Die Umwelt hat sich in den letzten 50 Jahren drastisch verändert - der "Biologische"-Mensch eigentlich nicht.
Daraus kann resultieren, dass der Mensch heute mehr Vitalstoffe braucht als unsere Vorfahren. Mangelernährung (im Sinne von natürlichem Vitalstoffmangel) ist heute leider stark verbreitet.
Antworten
Mein Körper reagiert auf Multivitaminpräparate mit einem unangenehmen Aufgedrehtsein und einem extremen Heisshunger. Alles was ich zu mir nehme, ist reiner Lebertran in Kapselform (ohne Vitaminzusätze!) und Mineralbasentabletten. Die vertrage ich. Vom anderen Zeugs lasse ich die Finger. Wohlweislich. Antworten
Lebertran enthält viel Vitamin A und häufig auch Vitamin D.
Beides kann man leicht überdosieren.
In amerikanischen Vitaminshops wird eine Höchstdosis von 10000 IE pro Tag für Männer und nicht-schwangere Frauen angegeben.
Die amerikanischen Empfehlungen sind jedoch höher als jene europäischer Länder.
Manche Vitamine und Mineralstoffe wirken tatsächlich wie Doping. Manche nehmen sie deswegen.
Lebertran ist nicht harmlos!! Setzen Sie sich, wenn möglich, jeden Tag 10 Minuten an der Sonne und Sie brauchen kein Tran!!
Vitaminpillen und ebenso die in TV-Werbung angepriesenen Drinks sind ein sehr gutes Geschäft. Viele wissenschaftlichen Untersuchungen fallen eher unter die Kategorie Absatzhilfe. Bei einer Studie sollte nicht nur nach dem Autor sondern viel mehr nach den Geldgebern gefragt werden. Die liegen meist im Dunkeln. Prof. Jüni hat kaum von irgendeinem Hersteller Geld für seine Arbeit bekommen. Antworten
Die Pharmaindustrie hat kein Interesse an gesunden Menschen. Deshalb die schädigenden Stoffe in diesen Vitamintabletten. Denn schliesslich ist es ja die Pharmaindustrie, welche ein Milliardengeschäft mit Medikamenten, Krebsbehandlungen, Impfungen etc. von kranken Menschen macht. Es ist ein Kreislauf, aus dem man aber mit gesundem Verhalten und Menschenverstand aussteigen kann. Antworten
Es ist schon unglaublich, das fast Niemand weiss, dass es auch natürliche Vitamine gibt, wie zum Bsp. direkt aus Früchten wie Camu-Camu oder Acerola hergestellt, und zwar nicht synthetisch und mit Ascorbinsäure angereichert. Wer sich etwas damit befasst merkt schnell, es gibt gute und sehr schlechte Nahrungsergänzungen. Alles pauschal zu verteufeln ist aber auch absoluter Blödsinn. Antworten
Wir sterben an Krebs weil, die Luft verpestet ist, wir aus der Flasche extrahierte Chemikalien trinken, Pestizide/Fungizide und vieles mehr mit der Nahrung zu uns nehmen.
Entweder hat jemand gute Gene und hält dadurch mehr aus, oder nicht. Fertig.
Ihr könnt nichts daran ändern! Ausser Ihr macht einen auf Robinson Crusoe!
Antworten
Sorry, das ist eine dumme Haltung. Wenn Ihnen jemand Gift in Ihren Kaffee schütet, ist die Lösung nicht, keinen Kaffee mehr zu trinken oder über Generationen Abwehrstoffe zu generieren sondern; dem Giftmischer den Prozess zu machen... so einfach ist das!
Daß Präparate mit Vitamin A und E gesundheitsschädlich sein können, ist seit Jahren bekannt. Auch, daß Betacarotin das Lungenkrebsrisiko bei Rauchern erhöht. Auf dem Bild zum Artikel ist Vitamin C abgebildet und im Artikel wird pauschal von "Vitaminenpräparaten" abgeraten. Als Vegetarier nehme ich ein Vitamin-B-Präparat. Ein bis zwei Tagesdosen wöchentlich. Nützt mir das jetzt oder schadet es mir? Antworten
Eine Jod-, eine Eisen-, und eine Zinktablette nehme ich auch einmal wöchentlich. Jeweils separat natürlich. Hatte ich nur nicht erwähnt, weil's ja um Vitamine ging.
@Anouk Meyer: Eisenmangel kann bei Vegetariern ein Problem sein. ABER: Ich hatte dieselben Symptome wie beim Eisenmangel. Gemäss der Werte beim Arzt war der Eisenspeicher voll. Ich hatte tatsächlich einen Vitamin B-Mangel (nicht B12), was beim messen des Eisengehaltes nicht berücksichtigt wird. Seitdem ich Vitamin B-Komplex zu mir nehme, ist dieses Problem behoben.
In dieser Menge schaden Ihnen diese Vitamine nicht, abgesehen davon sind sie wasserlöslich und werden ausgeschieden. Sie sollten v.a. ihren Vitamin B12- und Ferritin (Eisenmangel)-Spiegel beim Arzt messen lassen. Dies kann ein Problem bei Vegetariern sein.
Wie viele Menschen werden von Krebs befallen, sterben alt oder jung, die täglich Gemüse essen, die täglich Früchte essen, die täglich Fleisch essen, die nie Fleisch essen, die nie Blumenkohl essen, die regelmässig Kartoffeln essen, die nie Teigwaren essen, die täglich, die nie, die oft, die wenig.....? Der Mensch ist nun mal sterblich. Gesunde Mischkost hilft zur Gesundheit, garantiert aber nichts Antworten
Es sollte vor allem darauf geachtet werden, keine einseitigen Vitaminpräparate zu sich zu nehmen. Und vor allem keine chemisch hergestellten Produkte wie sie von den Pharma-Unternehmen verkauft werden. Natürliche Vitaminkapseln gibt es gute und vor allem enthalten diese dann auch nicht nur EIN Vitamin. Antworten
Vitaminpräparate, seien es Pillen/ Brausetabletten oder Zusätze zu "Multivitamindrinks" etc. sind ein sog. Lifestyle-Medikament. Nützs nüt, so schatzs nüt war bisher die Meinung. Dass es allerdings durch die Einnahme von Vitamin E zu Krebsfällen gekommen ist erscheint mir ohne Erklärung doch etwas seltsam...
Wie auch immer: Die Menschen WOLLEN DOCH BETROGEN WERDEN! Sie brauchen das!
Antworten
So ein Schwachsinn, das ist A) eine reine Profilierungssucht gewisser Wissenschaftler, um B) GELD für sog. Studien generieren zu können. Knabbern sie weiter Rüebli (aber zuerst leicht kochen bitte - immer noch nicht gelernt?) und Peperoni... bis diese konsumiert werden (transport, waschen, schneiden, kochen) enthalten nämlich nur Ballaststoffe + Pestizide, sonst Nichts! Antworten
Nur Tabletten sind chemisch rein... Selten so gelacht!
Weil ich auf die taegliche Dosis Vitamiene nicht verzichten will, darum hab ich jetzt extra meine Lebensgewohnheiten geaendert, weil Raucher und Trinker brauchen ja scheints mehr davon, von diesen freiheitlichen Radikalen, oder wie die heissen. Und so kann ich dann mit ein paar Lastern ganz bequem die Ueberdosierungen ausbalancieren. Dazu gibt es im Internet auch ganz brauchbare Ratschlaege dazu. Antworten
Die "Vitamin-Frage" beschlägt grundsätzlich das Grundübel der Pharma-Industrie: Normale Lebensvorgänge werden von den Pharmakonzernen pathologisiert , um dann unnütze und völlig überteuerte "Medikamente" an verunsicherte Konsumenten zu verkaufen. Bedauerlich dabei, dass sich auch Ärzte durch bezahlte Kongresse und andere Annehmlichkeiten/Vergünstigungen von den Pharma-Multis korrumpieren lassen. Antworten
es gibt auch stimmen, die sagen, dass die pharma/chemie industrie sehr daran interessiert ist, dass wir nicht vollkommen gesund sind und sogar dafür sorgen, dass wir mit einem verwirrenden überangebot an "heilmitteln" uns stetig irgendwie krank halten. ganz zu schweigen von den zusätzen in lebensmitteln. mit der vermeidung von chemie bin ich bisher am besten gefahren. Antworten
Glaube nur Statistiken die Du selber (manipuliert) hast... Bei der Supplementierung von Vitalstoffe + Mineralien muss darauf geachtet das dies in aufeinander abgestimmter Form geschieht.Wieso haben Ärzte ( Ausnahmen gibt's ) keine Ahnung von der Auswirkung gesunder und vollwertiger Ernährung auf unsere Gesundheit ? Sie werden darin nicht unterrichtet .. komisches System, aber eben es hat System! Antworten
@all, die was davon verstehen: Wie sieht's eigentlich mit Spurenelementen wie Magnesium aus(ist es überhapt ein Spurenelement?)? Oder um es mit Herrn Lehmanns Karl zu sagen: "Denk an die Elektrolyte!"
Taugt das was, wenn man z.B. Muskelkrämpfe hat? Und ja, natürlich ist eine ausgewogene Ernährung die beste Medizin.
Antworten
Ich wette, Herr Professor Jüni hat keinen einzigen Todesfall gesehen, der aufgrund der Vitamine entstanden ist. Hypovitaminosen (zu wenig Vitamine) wie Rachitis sind bei Kindern, auch in der Schweiz, die kein Vitamin D erhalten aber durchaus noch anzutr effen! Dieser Metaanalyse von Herrn Jüni traue ich nicht! Antworten
Herr Jüni sagt doch, dass Vitamine bei Kindern durchaus sinnvoll sein können. Zudem ist die Rede von der Schädlichkeit von Vitamin E - nicht D.
bitte zuerst den Aritkel lesen: es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Vitamin-Zugaben bei Kindern sinnvoll sein können.
Diese Metastudie sollte man wohl besser selber im Detail lesen, denn es besteht eine grosse Wahrscheinlichkeit, dass dieser Artikel eine extreme Verkürzung, bis hin zur Nutzlosigkeit oder gar Irreführung ist.
Dazu müsste ich sie aber erst finden.
Mein Grundsatz ist jedenfalls, dass ich nichts nehme, dessen Effekt ich nicht spüre und genau auf Nebenwirkungen achte.
Antworten
nein, keineswegs.
Es ist nur so, dass ich mich mit der teilweise lausigen Qualität angeblich wissenschaftlicher Artikel schon lange nicht mehr zufrieden gebe und deshalb die Studien wenns drauf an kommt im Original suche.
Zwangsläufig bringt mich dies in Kontakt mit sehr komplizierten und obendrein englischen Texten, die eigentlich für Mediziner gedacht sind.
Sind sie von der Pharma Branche ? Tönt ziemlich danach was sie da schreiben !
Ausserdem achte ich darauf, dass ich die Mengen-Empfehlungen der Vitaminstores nicht ausreize und zuerst recherchiere über das betreffende Vitamin.
Zweifelhafte Zutaten und Vitamine/Mineralstoffe die für schädliche Wirkungen bekannt und noch dazu gut speicherbar sind, lasse ich wenn irgend möglich weg.
Zu letztern zählen z.B. Vitamin A, Carotin, Vitamin D
Erfahrung ist, was zählt. Ich nehme nun seit zwei Jahren täglich Vitamin B-Complex und C-Retard. Trotz "schädlicher" Wirkung habe ich seither nie mehr eine Grippe o.ä. gehabt - und das ganz ohne Grippenimpfung ;-)
"dass künstlich zugefügtes Vitamin E " - ich denke, es ist v.a. massgebend, dass man nicht rein chemische Präpparate nimmt, sondern auch hier auf "Bio" achtet.
Antworten
Gegenthese: Ich nehme keine Vitaminpräparate. Ernähre mich seit gut 15 Monaten gesünder, mache mehr Bewegung und hatte auch ohne Impfung schon lange keine Grippe mehr gehabt. Vor ein paar Tagen erwischte ich einen Schnupfen, der aber schon wieder vorbei ist.
Die Vitamine werden praktisch nur chemisch hergestellt. Es wäre viel zu teuer diese z.B. aus einer Frucht zu extrahieren. Aber sie haben Recht, Früchte und Gemüse essen, bringt bedeutend mehr. Das wäre Bio.
Das ganze erreiche ich auch mit Orangen, Äpfeln und Gemüse! Ich habe auch schon seit einigen Jahren keine Grippe mehr gehabt, war auch schon seit Jahren nicht mehr beim Arzt! Ausserdem ernähre ich mich vegetarisch! Ihnen weiterhin gute Gesundheit!
Ich habe noch nie irgendwelche "Kunst-Vitamine" zu mir genommen. Gehe aber 3x die Woche ein bisschen Joggen(min. 40 Min. bei j e d e r Witterung). Dadurch wird das Immunsystem gestärkt, nicht durch Kunstpräparate. Und das kann man erst noch belegen. Auch dies kann man natürlich Anzweifeln, wenn man sich gerne selber Betrügt und an die Pillen glaubt.
"Erfahrung ist, was zählt." Interessante Einstellung nach der Lektüre des Artikels. Ich jedenfalls könnte auf die Erfahrung, die Einnahme von Supplementen mit der Chemotherapie zu bezahlen, gern verzichten.
Zwei Jahre - Hut ab! Ich nehme gar nichts, lebe nicht besonders gesund, habe noch nie eine Grippeimpfung gemacht, bin über 60 und hatte im Februar 1976 das letzte Mal Fieber! Vielleicht wegen der Bio - Zigarren...
In Amerika gibts ja Vitaminstors so weit sind wir hier in der Schweiz noch lange nicht. Viel wichtiger wäre es zu erfahren wie hoch der Vitamingehalt in unserem Gemüse wirklich ist. Frischkost enthält weniger Vitalstoffe als noch vor 50 Jahren. Antworten
Quatsch, die Qualität der Produkte ist wohl so gut wie nie heutzutage.
Dazu zählt auch die Verfügbarkeit der Produkte, da gabs meist nur die Knolle und Sauerkraut.
Siehe Ernährungspyramiede = gesunde Kost . Bei einer ausgeglichenen gesunden Kost hat man in der Regel kein Vitamin- und/oder Spurenelementmangel Ganz wenige Menschen, die eine Störrung haben, beisppielsweise einen kranken Darm sind auf Ergänzungsmittel angewiesen, die sie jedoch selten oral einnemen können. Zu einer gesunden Kost gehörten auch regelmässige Bewegung an der frischen Luft . Antworten
Das gilt nicht nur für Vitaminpräparate sondern für alle Produkte aus der Pharmaindustrie: Nur wer wirklich im Sterbebett liegt sollte sie nehmen. Sonst haben sie nur Nebenwirkungen und bringen andere Beschwerden oder machen die Beschwerden schlimmer. Bei Antidepressiva ist es wissenschaftlich erwiesen, dass sie Depressiv machen und nur bei schwerst Depressiven den Placebopräparaten überlegen sind Antworten
Collega Jüni sei ermahnt, wissenschaftliche und allgemein logische Standards zu internalisieren. Seine Behauptung, Vitamintabletten seien schädlich, ist ebenso katastrophal falsch wie der Aufdruck "Rauchen ist tödlich" auf Zigarettenpackungen. Aus statistischen Wahrscheinlichkeiten, wie sie die erwähnten Studien erheben, lassen sich unter jenen Standards nie und nimmer Kausalbeziehungen machen. Antworten
Zum Thema Studien gehts natürlich auch andersrum. Zum Beispiel Vitamin E: 35215 Frauen, 68% geringeres Dickdarmkrebsrisiko, Canc Res 1993; 53 oder zum Beispiel 39 910 Ärzte, 30% weniger Blasenkrebs, 56% weniger Prostatakrebs, Am J Epidemiol 2000;152 Canc Epidemiol Biom.Prev 1999;8; oder auch: 991 522 Männer und Frauen, 40% weniger Blasenkrebs, Am J Epidemiol 2002;156; usw. Antworten
Wie heisst es so schön: "Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker". Wollen beide ihr Geld dann sagen die KAUFEN.
Solange es beide Meinungen/Analysen gibt für Pro und Contra ist also jeder von uns selbst verantwortlich ob er solche Tabletten schlucken will oder nicht. Da ich viel frisches Obst esse und jeden Tag einen halben Liter Ovo mit frischer Milch trinke verzichte ich auf diese Tabletten gerne.
Antworten
gut das sie den produkt inhalt auf ihrer ovo buechse nicht lesen
Angereichert mit 13 Vitaminen, Calcium, Magnesium und Eisen
en guete
Ehem.... und wo genau liegt der Unterschied zwischen den Vitaminen in der Vitamintablette und den Vitaminen in der Ovo?
Hoffentlich trinken sie Vollmilch und nicht Milch-drink: dort sind nämlich auch synthetische Vitamine drin (um diejenigen zu ersetzen, die beim entrahmen verloren gegangen sind). Und auch nicht UHT, Hochpast oder Mikrofiltriert,denn das ist schlecht für die Verdauung und schmeckt zudem scheusslich. Auch die Vitamine sind der Hitzebehandlung zum Opfer gefallen. Nur frische PASTmilch ist OK!
Nehmen wir an: Mit Vitaminen sind die Chancen grösser Gesund zu bleiben, weil unser Futter an Qualität verloren hat. Die "Corpocracy" verdient gut. Wenn ich erkranke, weil ich zuwenig Vitamine aufnehmen konnte, verdient die "Corpocracy" mit Patent-Präparaten noch viel mehr. - Tiere können selber Vit. C produzieren. Eine Geiss, welche Stress hat, produziert bis mehr als 10'000mg/Tag. Gestresst? Antworten
Ich weiss jetzt dass Vitamin E gesundheitsschädlich sein könnte, wieso aber höre ich nie etwas von Krebsfällen verursacht durch Autoabgase? Sind die weniger schlimm oder eine Million mal schlimmer als Vitamine? Wieviel Tote werden wohl dadurch verursacht? Antworten
Der Artikel ist für mich verwirrend. Ein Biochemiker erklärte mir schon vor langer Zeit, dass das künstliche, nicht aber das natürliche Vitamin sehr schädlich sein könne. Vit E ist eben nicht gleich Vit E.Hier fehlt doch eine klare Aussage. Antworten
Wir spinnen wirklich! Seit Jahrhunderttausenden hat sich der Körper der Gattung Homo optimal im Dasein eingerichtet . Wer normal isst und trinkt, braucht sich erstens keine dauernden Gedanken zu machen bzw. diesbezüglichen Bücher zu studieren und zweitens nichts Künstliches zu sich zu nehmen.
Der Irrsinn zeigt sich besonders deutich, wenn man die ständig sich ändernde Fachliteratur studiert.
Antworten
Der Tagesbedarf an Mikronährstoffen wird vom BAG aus den durchschnittlichem Gesundheitszustand der Bevölkerung errechnet. Diese Empfehlung nimmt durch die schlechte Ernährung laufend ab !
Die Krebsforschung Schweiz empfiehlt täglich 5-6 Sorten verschiedenfarbiges Gemüse, wer kann daszu sich nehmen ohne Pflanzenkozentrate (keine chemischen Vitaminpräparate!) ? Informiert Euch bevor Ihr schreibt!
Antworten
Bei bestimmten Vitaminen (z.B. Vitamin D), Mineralstoffen (Zink), und Spurenelementen (Selen), gibt es ein gravierendes Defizit in der Bevölkerung. Leider wird in diesem Artikel das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Die Argumentation von Dr. Jüni ist undifferenziert und unseriös. Antworten
Dass gewisse Bio-Baby-Gemüsebreis in EU und CH nicht mehr auf dem Markt sind weil sich die Hersteller weigern, die gesetztlich vorgeschriebenen künstlichen Vitamine hinzuzufügen ist angesichts solcher Studien schon mehr als absurd! Ob sie schädlich sind oder nutzlos sei dahingestellt - man sollte aber doch nich immer die Freiheit haben sie zu nehmen oder nicht! Antworten
Und in den anderen ist Taurin drin, wie auch schon in den industriell gefertigten Babyschoppen, ein Stoff, den die Jugendlichen in der Pubertät z.B. im Redbull zu Litern trinken, sich aber kein halbwegs intelligenter Erwachsener damit vergiften will ..
Das Problem liegt für mich in der Glaubwürdigkeit der Wissenschaftler. Da sie sich fast zu jedem Zweck einspannen lassen, kann nun Jeder entsprechende Studien und Statistiken präsentieren, die seinen Standpunkt untermauern. Und nun sind wir wieder so gescheit wie zuvor. Antworten
@Monaro: Die Pharmafirma Eli Lilly führte 1996 ein Neuroleptika in den Markt ein, das unerkannt Gewichtszunahmen auslöste (100g/Monat bei 30% der Patienten, 150g/Woche bei 16%). Die offensichtliche Falschinformation hielt sich 10 Jahre. Weder Fachärzte noch Wissenschaft hatten sich von der Pharma emanzipiert. Die Wissenschaft reagierte erst, als die "wahnsinnigen" PatientInnen vor Gericht gingen.
Sie haben aber leider überhaupt keine Vorstellung, wie wissenschaftliche Studien erarbeitet werden. Das Problem liegt vielmehr darin, wie Medien in Unkenntnis der genauen Studienresultate irgendwelche knackigen Schlussfolgerungen in die Schlagzeilen befördern.
Solche Artikel sollte man nicht einfach schlucken, wenn nicht mal die Studien namentlich erwähnt werden.Es kann auch sein, dass "Vitaminschlucker" überdurchschnittlich oft etwas anderes ungesundes Tun/essen, was dann die wahre Ursache ist. ähnlich dem Rotwein-Mythos. -> Leute die Geld für Wein haben ernähren sich im Schnitt gesünder, nicht der Rotwein ist gesund. Antworten
Die Studien, worauf sich der Artikel bezieht, wurden vor ca. einem halben Jahr in der NZZ genannt. Wer nur online liest kriegt leider die Feinheiten nicht immer mit. Was Sie da über den Rotwein sagen stimmt übrigens auch nur zum Teil, auch hier gibt es eine aktuelle, gross angelegte Studie, die genaueres darüber aussagt (Google ist ihr Freund...).
Ich schlucke ihre Aussage auch nicht, Sie erwähnen die Studie bezüglich des Rotweins ja auch nicht namentlich :-)
@Ostermann — und wie ist denn das mit dem schnaps und den zigaretten ?
Leute die genug geld für … etc.
Geht auch dieser logische winkel(schuck)zug auf ?
Was wir zu glauben wissen, kann uns möglicherweise schaden. Wenden Sie sich an ihren Arzt.
Abwechslungsreiche Nahrung ist das Beste. Einige wenige Regeln genügen: 1. Viele Früchte und Gemüse 2. Reis und Weizenprodukte 3. Drinkmilch, Magerkäse und Yoghurt 4. Proteine von fettarmen Frischfleisch, Poulet, Fisch.
Tatsache: Vitamine sind nur für Kinder und Kranke, wenn sie der Arzt verordnet.
CD
Antworten
Vielleicht mag es in Einzelfällen Probleme mit Vitamin E geben. Aber die Pharmaindustrie würde lieber teurere Pillen verkaufen und dafür den Verkauf von Präparaten mit Vitaminen B und C VERHINDERN, entsprechende Gesetzesvorlagen sind in der EU bereits absehbar mit Hilfe von Pharma-Lobbyisten... Antworten
Sehr geehrter Herr Professor, wir sind uns darin einig - wo es Studien gibt, sind Gegenstudien vorhanden. Ich gebe Ihnen in dem punkt recht, wo es um die künstlichen Vitamine geht. Unsere täglich Nahrung besteht jedoch nicht nur aus Vitaminen! Zudem wird niemand im sinne der orthomolekularen Medizin. Wie viele Stunden können Sie hier nachweisen? Antworten
Grosse Teile der Bevölkerung haben einen gravierenden Mangel an Vitmain D, was Depressionen fördert und mit der Entstehung bestimmter Krebsarten in Verbindung gebracht wird. Das Gleiche gilt für das Spurenelement Selen. Die regelmässig wiederkehrende Hetze in den Medien gegen Vitamine/Mineralstoffe hat System. Gibt es gewisse Kreise, denen die Menschen mittlerweile zu alt werden...? Antworten
" Hersteller behaupten gerne, die Menschen in unseren Breitengraden erhielten nicht genügend Vitamine. Stimmt das überhaupt?
Das stimmt so definitiv nicht. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass das so sein sollte. Von den M E I S T E N Vitaminen haben wird den täglichen Bedarf gedeckt." Dieser Mann scheint enorm kompetent zu sein! Auch kein Wort zum Vitamin B12-Problem bei Vegetariern.
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Was ich nicht ganz verstehe ist, weshalb in der Landwirtschaft täglich, mit dem Futter, Vitamine und Mineralstoffe zugeführt werden. Das weiss ich von einem Landwirt. Bei den Tieren ist das ganz normal, ja zwingend. Bei den Menschen ist das gefährlich? Irgend etwas stimmt doch da nicht? Antworten
@AMT: Selten so einen Blödsinn gelesen. Die Ärzte wären völlig überlastet und die KK Prämien würden ins Unendliche steigen! Konsultieren Sie z.B. ihren Arzt, wenn Sie ein Aspirin gegen Kopfschmerzen einnehmen möchten??? Wenn nicht, dann sollten Sie zuerst nachdenken bevor Sie schreiben. Antworten
Ich denke, Herr Buser, Sie haben den einzig richtigen Kommentar hier abgegeben: Trotz ungezählter TV-Kochsendungen spielt sich halt in Sachen Ernährung ein immer grösseres Drama an Faulheit, Einseitigkeit und Fast-Food-Mentalität ab. Die Kompensation per Pillen: Fehlanzeige !
Wenn man aber sieht, was Grossverteiler als gesund anpreisen und die Leute in die Einkaufskörbe packen habe ich so meine Zweifel.
Ja, das hat mir meine Mama auch schon gesagt...
Im Prinzip haben Sie recht. Aber z.B. Raucher haben einen erhöhten Vitamin C Bedarf, Leute welche regelmässig Alkohol trinken oft einen Mangel an Vitaminen der B-Gruppe und etliche Medikamente sind wahre Mineralstoff- und Vitaminräuber was von Aerzten oft nicht berücksichtigt wird.
Man sollte schon unterscheiden, zwischen wasserloeslichen Vitaminen
(wie B-Komplexe, C (Ascorbinsaeure - Ueberdosierungen werden schnell ausgeschwemmt)
und fettloeslichen Vitaminen (wie A, E - die sich im Koerper speichern koennen).
Normalerweise (bei normaler Ernaehrung) braucht der Mensch in Industrielaendern keine Zusatzvitamine,
oder dann bei genetisch bed. Krankheiten ganz spezifische.
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Herr Burky, wer ernährt sich heute schon normal? Es ist ausserordentlich schwierig, gesunde und natürliche lebensmittel zu finden.Gerade in industrieländer sind die läden voll industriell hergestellte nahrungsmittel. Und gerade die sind äusserst ungesund. Nicht mal in der milch ist natürlich, ausser die farbe.
"Bei normaler Ernährung baucht man keine Zusatzvitamine". Das Problem ist, dass die Boden-, Anbau- und Saatgut-/Sortenqualität in den letzten 50 Jahren nachgelassen hat. Ein Rüebli vor 100 Jahren hatte massiv mehr Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.
Überschüssige Ascorbinsäure wird tatsächlich über Nieren und Urin ausgeschieden. Allerdings ist das Vitamin C auch an der Bildung von Nierensteinen beteiligt. Auch wenn der Nobelpreisträger Linus Pauling den Vitamin-C-Konsum heftig propagiert hat, soooo harmlos ist es auch wieder nicht.
Allgemein kann festgehalten werden, dass unsere Essensgewohnheiten alles andere als optimal sind - der Gemüse/Obst - Anteil ist viel zu gering und sollte aber der Hauptbestandteil sein.
Dann frustriert ein Besuch eines üblichen Supermarktes gehörig: das Gemüse ist einfach nur Schrott.
Und dennoch, würde man mehr von dem Grünfutter essen, bräuchte es keine Pillen.
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Für gutes Gemüse gibts den kleinen Laden um die Ecke, falls er noch besteht. Ist zwar etwas teurer aber dafür auch besser und das Gemüse teilweise doppelt bis dreifach so lange haltbar wie das Gemüse aus dem Supermarkt. Leider geben die Leute das Geld lieber für das Benzin und Auto aus um in den Supermarkt zu gelangen und dort billig einzukaufen, ziemlich erbärmlich.
@Lucas Kunz: schon nur mit 1 - 2 Aepfeln pro Tag und öfter eines der vielen Kohlgemüse, gekocht oder besser als Salat isst und hie und da ein frisches Rüebli knabbert lebt man gesünder. Die Blattsalat sind teuer und oft unansehbar und bringen praktisch nichts in Sachen Vitamine.So isst man in jedem Fall besser und braucht keine Pillen zu schlucken.
Eben nicht! Denn allgemein kann festgehalten werden, dass wir auch bei angeblichem "Schrott-Gemüse" genügend Vitamine aus der Nahrung zugeführt bekommen und wir die Vitaminpräparate überhaupt nicht brauchen. Aber weil besorgte Menschen wie Sie argumentieren dürften, wird wohl die Mehrheit der Bevölkerung munter weiter Vitamine zu sich nehmen. Die Industrie freut sich gewiss darüber!
@Kunz 2005: "Das Gemüse ist einfach nur Schrott". Können Sie diese eigenartige Aussage irgendwie begründen? Ich weiss nämlich nicht, wovon sie sprechen.
Seit Jahren bemühen sich privatwirtschaftliche Betriebe gegen die Pharmaindustrie die gewaltigen gesundheitlichen Erfolge von pflanzlichen Konzentraten zu kommunizieren. Leider werden diese Erfolge weder von der Schulmedizin noch von Journalisten recherchiert und verbreitet, da keine Lobby vorhanden ist.
Schade, die Menschheit gibt sich somit mit der Untergrenze der Mittelmässigkeit zufrieden
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Es gibt nicht "nur" Begleitfoto", besonders nicht beim Tagesanzeiger. Achten Sie doch mal bei anderen Artikeln darauf. Das Foto ist meist das Erste was Sie wahrnhmen und hinterlässt einen deutlichen Eindruck in Bezug auf das Folgende.
Das ist doch nur ein Beispielfoto... Ist selber denken schon verboten worden?
@konrad — ich weiss, ich weiss, mit der ironie, dem sarkasmus ist das halt so eine extrem schwierige sache – man(n) / frau versteht's halt, oder eben auch nicht …
(p.s. vielleicht als trost : Sie befinden sich da in allerbester gesellschaft – auch tagi-zensoren haben oft ihre liebe not damit … naja (ob das durchgeht ?))
Welche? Bei den Ärzen, welche dann die erkrankungen heilen müssen?
Noch nicht gemerkt, dass das immer so ist? Und morgen kommts vermutlich im Kassensturz. Das ist alle gesteuert.
@Krattiger: Es wird doch permanent abgekupfert, zum Teil sogar wortwörtlich. Den armen Journis fällt doch nichts mehr neues ein, müssen aber doch täglich ihre Zeilen abliefern und darum bedient man sich auch gerne bei den Mitbewerbern. Vielleicht liegt es auch an uns Medienkonsumenten, wir wollen immer mehr News im Internetzeitalter
Nein, das ist kein Zufall, denn diese Tatsache wird oben im Tagi-Artikel sogar explizit erwähnt.
Ich nehme an, dass dieser Artikel direkt von der Pharmaindustrie selber gesponsert wurde, denn diese will seit Jahren ein Verbot für Vitamintabletten erreichen. Dank der Vitamintabletten, hat sich das Auftreten einer Menge lukrativer Krankheiten verringert. Ausserdem kann jeder Vitamintabletten verkaufen, da es sich eben nicht um eine Medizin handelt. Das macht der Pharmaindustrie gar keine Freude Antworten
Danke! Sie sprechen mir aus der Seele! Vitamine sind nicht patentierbar und daher nicht lukrativ für die Pharmaindustrie! Schön auch die Aussage, dass der Professor "vermutet"... Wunderbar!
Sie vertreten genau die gegenteilige Meinung einer Menge Wissenschaftler. Stützt sich Ihre These auf irgendwelche Studien oder nehmen Sie einfach an, dass das so ist?
Und wer stellt die Vitamintabletten her? Der Biobauer etwa? Nein das ist die Pharmaindustrie....
@Herbert Jensen: Waren es nicht eher die Bestattungsunternehmen?
J. Maier - Sie sagen es bereits: Vitamin E in Hautcremes sind dazu da, damit die Creme nicht ranzig wird. Hätte der ganze Vitamin E Komplex einen Einfluss auf die Zellen (i. e. würde er von der Zelle absorbiert), so würde es sich um Medikamente und nicht um Kosmetika handeln (ein kleiner aber feiner Unterschied).
Was mir bei diesem Beitrag fehlt, sind Beispiele. Weshalb schaden Vitamine, dies wurde doch sicher recherchiert u. belegt. Weshalb wird in diesem Artikel nichts davon erwähnt, nur dass sie schaden. Schreiben kann man viel, doch mindestens eine nähere Erläuterung wäre schon nützlich. Auch ohne Wissenschaftler zu sein, ist man in der Lage das Geschriebene bis zu einem gewissen Grad nachzuvollziehen. Antworten
Ein Schuld muss bewiesen werden, ganz richtig. Hier geht es allerdings um die Frage, ob es sinnvoll ist Geld für Vitaminpillen auszugeben und diese einzunehmen oder nicht. Die Beweislast, dass ein Bedarf besteht Vitaminpillen einzunehmen besteht also eher andersherum. Im Zweifel sollt man also eher keine Vitaminpillen nehmen, ob man die Art der Schädlichkeit verstanden hat oder nicht.
Fragen Sie lieber den Apotheker, der weiss es besser ...
Die üblichen Supplemente aus dem Supermarkt sind sehr gering dosiert. Die werden kaum schaden, allerdings auch nicht somatisch nutzen. Aber wenn sich der selbsternannte Patient damit besser fühlt, haben sie ja ihren Zweck erfüllt.
Wenn Vitaminpillen und andere gesundheitsfördernde (Nahrungs-)Mittel Medikamente wären, so dürften sie von Gesetzes wegen nur von Medizinern verkauft werden. Googln Sie mal nach der "Vitamin C-Lüge". Sie werden staunen welche absatzfördernde Mythen u.a. auch von Roche schon vor dem 2. Weltkrieg erfunden wurden und die man heute noch auftischt und glaubt! Siehe B. Bächis Buch »Vitamin C für alle!«
Mir fällt auf, Frau Tse-Iosseliani, dass Sie sich fast zu jedem Artikel hier im Tagi äussern. Leider sind ihre Kommentare meistens nicht sehr fundiert, wie man auch hier wieder sehr schön sehen kann. Vitamine sind keine Medikamente, sondern Lebensmittel. Aber eben, Hauptsache die Gesinnung stimmt...
@AMTI: Das ist – Verzeihung - schon ein wenig naiv. Gerade nachdem die Ärzte nun selber Medikamente abgeben dürfen. Oder fragen Sie auch Ihren Friseur, ob Sie einen Haarschnitt nötig haben?

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