Mit LSD gegen Depressionen
Artikel zum Thema
Bewusstseinsverändernde Drogen wie LSD oder «Magic Mushrooms» könnten in Verbindung mit Psychotherapie bei der Behandlung bestimmter psychischer Krankheiten wie Depressionen helfen, erklären Schweizer Forscher in der Zeitschrift «Nature Neuroscience».
Langjährige Forschungsarbeiten über Wirkungen von Drogen auf das Gehirn hätten gezeigt, das diese psychotropen Substanzen wie Katalysatoren wirken könnten, erklärte Franz Vollenweider von der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich in dem Artikel.
Bewusstseinsverändernde Drogen wie LSD, das Narkosemittel Ketamin oder halluzinogene Pilze könnten Symptome psychischer Leiden - Depressionen, Angstzustände und chronische Schmerzen - lindern. Patienten könnten damit ihre Probleme oder Schmerzen anders wahrnehmen und so, in Zusammenarbeit mit Psychotherapeuten, nach Lösungen suchen.
Heilungs-Potenzial soll weiter erforscht werden
Die Drogen wirken auf die Hirnströme und das Neurotransmitter- System. Sie könnten Patienten zu einer neuen Perspektive verhelfen und verdrängte Erinnerungen wieder ins Bewusstsein rufen. Vollenweider und sein Kollege Michael Kometer raten, die Wirkungen dieser Drogen und ihr Heilungs-Potenzial eingehender zu erforschen. Jedenfalls dürften bei Behandlungen nur geringe Dosen über einen sehr begrenzten Zeitraum hinweg eingesetzt werden. (jak/sda)
Erstellt: 18.08.2010, 22:52 Uhr
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!





