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Stottern wird vererbt

Aktualisiert am 12.02.2010 1 Kommentar

Zum ersten Mal hat die Forschung spezifische genetische Veränderungen identifiziert, die möglicherweise die Ursache für das Stottern seien. Drei Millionen Amerikaner leiden darunter.

Genetisch bedingt: In den USA gibt es drei Millionen Stotterer.

Genetisch bedingt: In den USA gibt es drei Millionen Stotterer.

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Die im «New England Journal of Medicine» veröffentlichten Erkenntnisse könnten «den Weg für neue Behandlungsmethoden freimachen», sagte der an der Studie beteiligte Arzt James Battey.

Stottern kommt häufig innerhalb von Familien vor, weshalb schon länger eine genetische Ursache vermutet wurde. Eine vorangegangene Studie hatte eine Verbindung zwischen dem Stottern und einer genetischen Mutation auf dem X-Chromosom festgestellt.

Die jüngste Studie kommt nach Forschungen an Pakistanern, US-Amerikanern und Briten zu dem Ergebnis, dass bei vielen Betroffenen Mutationen an insgesamt drei Genen festzustellen sind. Genetikexperten arbeiten weiter an einer weltweiten Studie, die die Folgen der Mutationen für das Gehirn ermitteln sollen

Bislang werden Stotterer meist durch psychische Unterstützung behandelt: Ihnen wird die Angst genommen sowie regelmässiges Atmen und Sprechen nähergebracht.

Die neuen Ergebnisse dürften die Betroffenen und deren Eltern erleichtern, hofft die Vorsitzende der US-Stiftung für Stottern, Jane Fraser. «Diese Studie zeigt, dass es biologisch ist, das wird den Eltern die Schuldgefühle nehmen.» (bru/sda)

Erstellt: 12.02.2010, 09:02 Uhr

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1 Kommentar

Christoph Sprenger

15.02.2010, 04:24 Uhr
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Als situationsbedingter Stotterer sehe ich dies als Versuch ein vielschichtiges Phänomen grob zu vereinfachen. Die Unsicherheit die ein stotternder Mensch auslöst, will möglichst einfach aus der Welt geschaffen werden. Schnell rutscht das dann in die Ecke. Antworten



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