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Strahlenbelastung hat sich verzehnfacht

Die Belastung durch elektromagnetische Strahlung in der Schweiz ist in den letzten 20 Jahren massiv angestiegen. Hauptquelle sind Handys und schnurlose Telefone.

Folgen unbekannt: Was elektromagnetische Strahlung im Körper bewirkt, ist unklar.

Folgen unbekannt: Was elektromagnetische Strahlung im Körper bewirkt, ist unklar. (Bild: Keystone)

Andere Quellen wie Radio- und Fernsehstationen oder drahtloses Internet spielen meist eine untergeordnete Rolle, wie die Nationalfondsstudie «Nichtionisierende Strahlung - Umwelt und Gesundheit» der Institute für Sozial- und Präventivmedizin der Universitäten Basel und Bern zeigt.

Angesichts der Herkunft der Strahlung hat es die Bevölkerung selbst in der Hand, die Belastung zu reduzieren. Wer zu Hause auf ein Schnurlostelefon verzichte und das Telefonieren mit dem Mobiltelefon auf ein Minimum beschränke, sei deutlich weniger Strahlen ausgesetzt, schreiben die Wissenschafter.

Deutlich unter dem Grenzwert

Die tragbaren Messgeräte zeigten durchschnittlich eine Belastung 0,22 Volt pro Meter an. Dies liegt deutlich unter dem schweizerischen Grenzwert von 30 bis 60 Volt pro Meter. Dieser ist allerdins als Maximalwert konzipiert, der zu keiner Zeit überschritten werden darf.

Über die langfristige Wirkung der nichtionisierenden Strahlung ist noch wenig bekannt. Die erhobenen Daten bildeten eine solide Grundlage, um den Einfluss zu messen, schreiben die Forschenden.

Bei der nichtionisierenden Strahlung handelt es sich um elektromagnetische Wellen, die im Gegensatz zur ionisierenden, radioaktiven Strahlung nicht die Energie aufweisen, Atome zu verändern. (oku/sda/)

Erstellt: 27.05.2009, 15:38 Uhr

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6 Kommentare

Sam Pirelli

26.10.2009, 11:20 Uhr
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Herr Hug, was soll denn der dummdreiste Angriff auf die Homöopathie? Ich bin Skeptiker, habe aber bei meinem Kater den chronischen Schnupfen innert 5 Tagen mit Belladonna-Globuli erfolgreich kuriert. 3 Antibiotikakuren haben das nicht geschafft. Wollen Sie nun dem Tier Wunderglauben und Placeboeffekt unterstellen? Wg. Strahlung: Wie lang dauerte es bis zum sicheren Umgang mit Röntgenstrahlen? Antworten


Gerhard Keller

26.10.2009, 10:17 Uhr
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Wieso der Bauer seit der Handyantenne auf dem Stall regelmässig blinde Kälber hat ist damit aber noch nicht erklärt. Neben diesem sind weitere Fälle dokumentiert. Antworten


Serge Jacometti

27.05.2009, 20:38 Uhr
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die erde selber strahlt noch viel mehr! nur stört das offenbar keinen.... Antworten


Alex Hug

27.05.2009, 15:10 Uhr
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Wohl das beste Argument für den Bau neuer Handy-Antennen. Das Handy am Ohr strahlt umso mehr, je weiter weg die nächste Antenne. Die Antennenstrahlung ist dagegen selbst bei grosser Nähe irrelevant. Aber wie will man einem Volk, das an Kügeli glaubt, Fakten beibringen... Gschpürsch mi? Antworten


Ronnie König

27.05.2009, 14:03 Uhr
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Die Strahlung bringt uns nicht gleich um. Antworten


Emil Roduner

27.05.2009, 12:13 Uhr
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Die Strahlenbelastung sinkt quadratisch mit dem Abstand von der Quelle. Relevant ist also nicht die durchschnittliche Belastung sondern das Handy am Ohr. Über diese Belastung entscheidet jeder selber (ich hab kein Handy :-) Antworten



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