Strahlenbelastung hat sich verzehnfacht

Aktualisiert am 27.05.2009 6 Kommentare

Die Belastung durch elektromagnetische Strahlung in der Schweiz ist in den letzten 20 Jahren massiv angestiegen. Hauptquelle sind Handys und schnurlose Telefone.

Folgen unbekannt: Was elektromagnetische Strahlung im Körper bewirkt, ist unklar.

Folgen unbekannt: Was elektromagnetische Strahlung im Körper bewirkt, ist unklar. (Bild: Keystone)

Andere Quellen wie Radio- und Fernsehstationen oder drahtloses Internet spielen meist eine untergeordnete Rolle, wie die Nationalfondsstudie «Nichtionisierende Strahlung - Umwelt und Gesundheit» der Institute für Sozial- und Präventivmedizin der Universitäten Basel und Bern zeigt.

Angesichts der Herkunft der Strahlung hat es die Bevölkerung selbst in der Hand, die Belastung zu reduzieren. Wer zu Hause auf ein Schnurlostelefon verzichte und das Telefonieren mit dem Mobiltelefon auf ein Minimum beschränke, sei deutlich weniger Strahlen ausgesetzt, schreiben die Wissenschafter.

Deutlich unter dem Grenzwert

Die tragbaren Messgeräte zeigten durchschnittlich eine Belastung 0,22 Volt pro Meter an. Dies liegt deutlich unter dem schweizerischen Grenzwert von 30 bis 60 Volt pro Meter. Dieser ist allerdins als Maximalwert konzipiert, der zu keiner Zeit überschritten werden darf.

Über die langfristige Wirkung der nichtionisierenden Strahlung ist noch wenig bekannt. Die erhobenen Daten bildeten eine solide Grundlage, um den Einfluss zu messen, schreiben die Forschenden.

Bei der nichtionisierenden Strahlung handelt es sich um elektromagnetische Wellen, die im Gegensatz zur ionisierenden, radioaktiven Strahlung nicht die Energie aufweisen, Atome zu verändern. (oku/sda)

Erstellt: 27.05.2009, 15:38 Uhr

6

Kommentar schreiben







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

6 Kommentare

Emil Roduner

27.05.2009, 12:13 Uhr
Melden

Die Strahlenbelastung sinkt quadratisch mit dem Abstand von der Quelle. Relevant ist also nicht die durchschnittliche Belastung sondern das Handy am Ohr. Über diese Belastung entscheidet jeder selber (ich hab kein Handy :-) Antworten


Ronnie König

27.05.2009, 14:03 Uhr
Melden

Die Strahlung bringt uns nicht gleich um. Antworten



Populär auf Facebook Privatsphäre

Meistgelesen in der Rubrik Wissen

Telefonbuch

Marktplatz