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US-Forscher finden Fülle von Stammzellen in Plazenta

Aktualisiert am 23.06.2009

US-Forscher haben die Plazenta (Mutterkuchen) als neue Quelle für Stammzellen aufgetan: Sie enthalte noch mehr Stammzellen als die Nabelschnur.

Bisher war nur bekannt, dass die Nabelschnur eines Neugeborenen die vielversprechenden Zellen enthält.

Die Nabelschnur-Stammzellen lassen sich nach der Geburt einfrieren und in öffentlichen oder privaten Stammzellbanken jahrelang lagern. Sie können zur Behandlung verschiedener Krankheiten wie Leukämie, Sichelzellanämie und Thalassämie eingesetzt werden.

Allerdings gibt es allein in den USA jedes Jahr für wenigsten 16'000 Kinder keine derartige Hilfe, weil für sie keine passenden Zellspenden gefunden werden können.

Stammzellen sind Multitalente

Dieser Mangel liesse sich mit einem routinemässigen Einfrieren der Stammzellen nach der Geburt lindern, schreiben Frans Kuypers, Vladimir Serikov und Kollegen des Children's Hospital & Research Center in Oakland (Kalifornien) in der Juli-Ausgabe des Fachjournals «Experimental Biology and Medicine».

Stammzellen sind Multitalente, die noch nicht genau für ihre spätere Aufgabe im Körper programmiert sind und sich in zahlreiche Zelltypen verwandeln können. (sam/sda)

Erstellt: 23.06.2009, 16:01 Uhr

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