Warum Astronauten in die Hose machen
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Durch die hohe Beschleunigung werde das Wasser aus den Beinen in höhere Körperregionen geleitet und von dort in die Blase. Nach einer Viertelstunde entleere diese sich unwillkürlich. Das sagte der Physik-Professor Ulrich Walter, der 1993 mit der NASA-D-2-Mission ins All flog, am Samstagabend in Frank Elstners SWR-Talkshow «Menschen der Woche».
Deswegen trügen die Astronauten Windeln. Damit die Nässe nicht den ganzen Körper hinauf wandere, klebten sie die Einlagen am Bauch fest. Der Münchner Professor für Raumfahrttechnik verriet auch, dass Menschen im All öfter als auf der Erde Luft aus dem Darm ablassen müssen. Die Luft könne in der Schwerelosigkeit nicht durch den Mund entweichen. Solche Begleiterscheinungen sind für ihn allerdings nicht wichtig. Der Flug ins All und der Blick auf die Erde seien das beeindruckendste Erlebnis seines Lebens gewesen, sagte Ulrich Walter. (ddp)
Erstellt: 07.02.2010, 12:55 Uhr
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