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Der Klimawandel lässt die Fische schrumpfen
Aktualisiert am 30.09.2012 25 Kommentare
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Die weltweiten Fischbestände sind einer neuen Studie zufolge nicht nur durch massive Überfischung, sondern auch durch den Klimawandel bedroht. Die mit der Erderwärmung steigenden Wassertemperaturen zögen Wachstumsprobleme bei den Fischen nach sich, ergab die in der Zeitschrift «Nature Climate Change» veröffentlichte Untersuchung. Die Wissenschaftler um Daniel Pauly von der kanadischen University of British Columbia simulierten die Auswirkung des Klimawandels auf die Meere und ihre Bewohner in Computermodellen.
Als Grundlage nahmen die Forscher das sogenannte A2-Szenario. Dies geht davon aus, dass die globale Durchschnittstemperatur in der Atmosphäre bis 2100 um 3,4 Grad Celsius im Vergleich zu 2000 steigt. Diese Annahme galt früher als pessimistisch, wird angesichts des starken Ausstosses klimaschädlicher Gase allerdings als immer wahrscheinlicher angesehen. Steigt die Temperatur in der Atmosphäre, werden auch die Meere wärmer. Dies wiederum führt zu einem niedrigeren Sauerstoff-Gehalt im Wasser. Die Fische können dadurch weniger Sauerstoff aufnehmen – und wachsen weniger als bislang.
Tropische Gewässer am stärksten betroffen
Am stärksten betroffen sind den Berechnungen der Forscher zufolge die Fische in tropischen Gewässern. Im Indischen Ozean wird das Körpergewicht der Fische demnach bis 2050 um 24 Prozent abnehmen, im Atlantik um 20 und im Pazifik um 14 Prozent. «Ein wärmerer und schlechter mit Sauerstoff versorgter Ozean würde es für grosse Fische schwieriger machen, ausreichend Sauerstoff zu erhalten. Das heisst, sie hören auf, weiter zu wachsen», heisst es in der Studie. Auch wenn der erwartete Anstieg der Wassertemperatur nur gering erscheine, seien die Auswirkungen auf die Körpergrösse «unerwartet» gross. (mw/AFP)
Erstellt: 30.09.2012, 22:22 Uhr
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25 Kommentare
Naja, ob da die Sauerstoffbilanz mit allen Eventualitäten, z.Bsp. erhöhtem Stoffwechsel von Phytoplankton und Algen und besserer Photosynthese einberechnet wurde?
Sicher aber ist die Erwärmung der Meere für der Artenvielfalt nicht förderlich.
Die Liste der Bedrohungen ist ellenlang und es gibt einige Themen, welche man kurzfristig und selbständig anpacken könnte - wenn man denn nur wollte.
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Es wäre endlich an der Zeit, dass auch die Hormone in den Gewässer als Urgrund und reale Ursache beigezogen werden. Wissenschaftlich weiss man, dass die Hormone selbst in den Kläranlagen nicht mehr herauszubringen sind. Die Zeugungsunfähigkeit ist bei den Fischen, wie auch bei den Menschen hormonell bedingt.
Siegfried Schmid
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