Der Panda-Zensus gibt Anlass zur Hoffnung

In China leben wieder deutlich mehr Pandabären als noch vor zehn Jahren. Der Lebensraum der seltenen Tierart bleibt aber bedroht – durch Strassen, Kraftwerke und Rodungen.

 Ein verkleideter Forscher packt im Reservat Wolong einen jungen Pandabären zwecks Untersuchung in eine Kiste. (3. Dezemnber 2010)

Ein verkleideter Forscher packt im Reservat Wolong einen jungen Pandabären zwecks Untersuchung in eine Kiste. (3. Dezemnber 2010) Bild: Reuters

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Den vom Aussterben bedrohten Grossen Pandas in China geht es besser. Die Population der in freier Wildbahn lebenden Tiere ist auf 1864 gestiegen, wie das Forstamt in Peking mitteilte. Dies sind 268 mehr als 2003. Fast drei Viertel der Tiere leben in der Provinz Sichuan im Südwesten der Volksrepublik, die übrigen in den Nachbarprovinzen Shaanxi und Gansu.

Der Grosse Panda gilt als selten und bedroht, so dass China schon in den 1970er Jahren begann, die Art genau zu beobachten. Später wurden Schutzgebiete eingerichtet und eine regelmässige Zählung vorgeschrieben. Der jüngste Panda-Zensus wurde 2011 begonnen und dauerte drei Jahre, wie es weiter hiess.

Die Forstverwaltung erklärt die Zunahme des Bestands mit 27 neuen Schutzgebieten. Die rasante wirtschaftliche Entwicklung und damit verbundene Rodungen und Bauten bleiben aber eine Bedrohung für die Pandas. In ihrem Lebensraum gibt es nach offiziellen Angaben 319 Wasserkraftwerke und 1339 Strassen. (sda/AP)

Erstellt: 28.02.2015, 09:55 Uhr

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