Die Erde brennt
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Savannen stehen in Flammen, Steppen, Wälder in den Tropen und im hohen Norden. Die Informationen liefern zwei Nasa-Satelliten, Terra und Aqua. Sie überwachen den Planeten rund um die Uhr, umkreisen ihn von Pol zu Pol. Der eine am Morgen, der andere am Nachmittag. Zu ihren Aufgaben gehört auch, aktive Feuer zu identifizieren. Dabei registrieren Messgeräte die Infrarotstrahlung, die Wärmequellen aussenden.
Das Bild zeigt die Arbeit der Satelliten während zehn Tagen, vom 30. Juli bis 8. August. Jeder farbige Punkt steht für einen Brandherd, der grösser als 500 Meter ist. Aus allen einzeln gesammelten Punkten während der Messperiode ist auf der kleinmassstäblichen Karte ein Feuerteppich geworden.
Keine Antworten zum Ausstoss der Treibhausgase
Die Nasa-Forscher haben etwas nachgeholfen: Rot steht für Regionen mit wenigen Einzelfeuern, Gelb für viele. Die Wissenschaftler können aus der Karte abschätzen, wie stark die weltweite Vegetation betroffen ist. Nur grob können sie hingegen die Art der Feuerquellen einordnen.
Waren es Brandrodungen, Torfbrände, Abfackelung von Gasfeldern oder brennende Kohlengruben? Keine Antwort gibt die Karte auf die Frage, wie viele Millionen Tonnen Treibhausgase durch die Feuer in die Atmosphäre entwichen sind.
(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 14.08.2010, 11:49 Uhr
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Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.






