Klimawandel bedroht vor allem Südostasien
Schlimme Folgen des Klimawandels: Zum Beispiel Dürre. (Bild: Keystone)
Unter den Folgen des Klimawandels haben die Länder Südostasiens einer Studie zufolge besonders stark zu leiden. Die von Ackerbau abhängige Wirtschaft der Region werde dadurch bis Ende des Jahrhunderts um 6,7 Prozent jährlich schrumpfen, heisst es in einem Bericht der Asiatischen Entwicklungsbank. Besonders gefährdet sind demnach Indonesien und die Philippinen, wo zahlreiche Menschen in von Überschwemmungen gefährdeten Küstengebieten leben, und Thailand und Vietnam, wo die Reisernten infolge von Wassermangel um die Hälfte einbrechen könnten.
Entwicklungsländer seien auf die globale Erwärmung nicht sonderlich gut vorbereitet, sagte Tae Yong Jung von der Asiatischen Entwicklungsbank. Bis zum Jahr 2100 dürften sich die Kosten des Klimawandels demnach weltweit jährlich auf umgerechnet 2,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes belaufen.
Temperatur steigt um fast fünf Grad
Ohne genügend Engagement im Kampf gegen den Klimawandel werde die Temperatur in den vier genannten Ländern bis Ende des Jahrhunderts um durchschnittlich 4,8 Grad Celsius gegenüber dem Wert von 1990 steigen, heisst es in der Studie weiter. Ausbleibende Regenfälle würden vermutlich Dürren verschlimmern und mehr Waldbrände, zerstörerische Stürme und Überschwemmungen zur Folge haben. Millionen Menschen könnten in die Flucht getrieben und 2500 Quadratkilometer Mangrovenwald zerstört werden. (vin/ap)
Erstellt: 27.04.2009, 09:59 Uhr
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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