Leider, leider... Es ist nicht Atlantis
Von Monique Brunner. Aktualisiert am 20.02.2009
Atlantis bleibt ein Mythos: Bootspuren während der Vermessung des Meeresgrund.
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Die Hoffnung war gross, als «The Sun» heute anhand eines Google-Bildes die versunkene Stadt Atlantis entdeckt zu haben glaubte. Doch die gerasterte Fläche, die zirka 100 Kilometer nordwestlich der kanarischen Inseln zu sehen ist, rührt von Radarstrahlen her, mittels deren die Ozeanografen den Meeresgrund erforschen und kartographieren.
Raster als Artefakt der Vermessung
Ein Sprecher sagte gegenüber «Daily Mail», dass das Raster ein Produkt der Datenerfassung für die Bathymetrie sei. Boote vermessen dabei mittels Radarstrahlen die topografische Gestalt der Meeresböden. «Die feinen Linien sind die Bootspuren während der Vermessung.» Gleichwohl will er die Entdeckung des Briten nicht schmälern, der im Rechteck eine «von Menschenhand geschaffenen» Stadtansicht sah. Denn schon manche Entdeckung sei dank Google Earth erfolgt, so zum Beispiel ein unberührtes, artenreiches Waldstück in Mozambique. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 20.02.2009, 17:14 Uhr










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