Neu entdeckter Pygmäen-Frosch hat Platz auf Penny-Münze
Ziehen sich entlang der indischen Westküste: Sahyadri Hills oder Western Ghats.
Einer der neu erfassten Frösche wurde von den Forschern als Pygmäe bezeichnet, so klein ist er und hat Platz auf einer Penny-Münze. Diese misst im Durchmesser bekanntlich nicht mehr als 20 Millimeter.
Für die Entdeckung dieser in beeindruckender Farbenpracht schillernden Spezies war Professor Sathyabhama Das Biju von der Universität von Dehli ganz zehn Jahre lang in der Bergkette Western Ghats – auch Sahyadri Hills – unterwegs. Er spürte die Tiere in den Nächten während dem Monsun auf.
Auch kolumbianische Wissenschafter erfolgreich
Einen ähnlichen Erfolg in der Reptilien-Forschung meldeten Wissenschafter aus Kolumbien. Sie entdeckten ebenfalls zehn bisher unbekannte Froscharten, dies auf einer Expedition im Norden Kolumbiens. Bei den Amphibien handelt es sich unter anderem um drei Glasfrösche, deren Haut durchsichtig ist, und drei bunt gefärbte Pfeilgiftfrösche.
Neben den Neuentdeckungen konnten die Wissenschaftler zum ersten Mal einige weitere zentralamerikanische Tierarten in der Grenzregion nachweisen - darunter einen Salamander (Bolitoglossa taylori), einen weiteren Regenfrosch (Pristimantis pirrensis) und eine Eidechse (Ptychoglossus myersi).
In Kolumbien gibt es weltweit die meisten Amphibienarten, nach Brasilien ist es das Land mit der zweitgrössten Biodiversität. Die nun entdeckten Arten sollen auch Wissenschaftlern unter anderem für die Arzneimittel-Forschung zugänglich gemacht werden. (sam/se/sda)
Erstellt: 04.02.2009, 14:16 Uhr
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