Russland zapft Wostoksee an
Aktualisiert am 08.02.2012 4 Kommentare
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Russland hat heute das Anzapfen eines gigantischen Sees Wostoksee unter der Eisdecke des Südpols bestätigt. Nach mehr als zwei Jahrzehnte dauernden Bohrungen sei das Wasserreservoir in knapp 3800 Metern Tiefe am Sonntag erreicht worden.
Das teilte das Institut für Arktische und Antarktische Forschung in Moskau heute mit. Wissenschaftler erhoffen sich weitreichende Erkenntnisse aus der Erforschung des Wostoksees, der etwa 15 Millionen Jahre von der Aussenwelt isoliert war und einzigartige Lebensformen enthalten könnte.
Wie Spiegel Online schreibt, hatte das Wasser des Sees seit Hunderttausenden, wahrscheinlich Millionen von Jahren kein Kontakt nach oben. Forscher seinen deswegen an Mikroorganismen interessiert, die sich in einer frostigen, stickstoff- und sauerstoffreichen Umgebung behaupten können.
Mittlerweile sind etwa 380 Seen unter dem Eis der Antarktis bekannt. (mrs/sda)
Erstellt: 08.02.2012, 16:07 Uhr
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4 Kommentare
Dem Wahn und Unsinn soll scheinbar keinerlei Grenzen gesetzt werden. Ist die heutige Gesellschaft nur noch Piraten gegen die Erhaltung für die nächsten Generationen. Muss alles bis zum Exzess ausgebeutet werden, oder soll nach 100 Jahren nichts, aber auch gar nichts mehr an Rohstoffen vorhanden sein? Sind wir Freibeuter geworden? Antworten
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