Seltene «Seeschlange» an schwedischer Küste gestrandet

Aktualisiert am 12.05.2010

An der Küste nah der norwegischen Grenze ist ein drei Meter langer Riemenfisch gestrandet – das gab es seit 130 Jahren nicht mehr. Die Fischart gilt als Ursprung der Legenden über Seeschlangen.

«Monsterfisken»: Das gestrandete Objekt auf der Homepage der Zeitung «Aftonbladet».

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Ein solcher Fisch war seit 130 Jahren nicht mehr in schwedischen Gewässern gesichtet worden, teilte das Meermuseum in Lysekil am Dienstag mit. Ein Wanderer habe den toten Fisch am Wochenende am Strand des Dorfes Bovallstrand zwischen Göteborg und der norwegischen Grenze gefunden.

«Wir dachten erst, es sei ein grosses Stück Plastik» sagte der Entdecker des Fisches der Zeitung «Svenska Dagbladet». «Dann aber haben wir ein Auge gesehen», erzählte er weiter. Anschliessend sei er zum Strand hinabgestiegen und habe «diesen aussergewöhnlich langen Fisch» gesehen.

Der Riemenfisch - wissenschaftlich Regalecus glesne - ist der längste lebende Knochenfisch. Die seltene Fischart lebt in Gewässern der Tropen und der gemässigten Zonen und kann eine Länge von bis zu zwölf Metern erreichen. (sam/sda)

Erstellt: 11.05.2010, 15:36 Uhr

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