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Airbus will die Blackbox abschaffen

Aktualisiert am 04.09.2009

Fluginformationen sollen künftig über Satellit verschickt statt auf den schwierig zu bergenden Flugschreibern gespeichert werden. Das plant Airbus nach dem verheerenden Air-France-Absturz im Juni.

Langwierig: Ein französisches Team sucht am 13. Juni auf dem Atlantik nach der abgestürzten Air-France-Maschine.

Langwierig: Ein französisches Team sucht am 13. Juni auf dem Atlantik nach der abgestürzten Air-France-Maschine.
Bild: Keystone

Schwierig zu bergen: Eine Black Box nach einem Flugzeugabsturz 2005.

Schwierig zu bergen: Eine Black Box nach einem Flugzeugabsturz 2005. (Bild: Keystone)

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Airbus prüfe, ob sich das derzeitige System «durch eine andere Methode zur Erfassung der Daten» verbessern lasse, sagte Konzern-Chef Thomas Enders der Zeitung «Le Parisien» vom Freitag. Die wichtigsten Flugdaten könnten zum Beispiel in Echtzeit über Satelliten übertragen werden. Dies werde bei bestimmten Informationen zur Wartung der Flugzeuge schon jetzt gemacht.

«Um die Sicherheit im Flugverkehr in Zukunft noch zu verbessern, müssen wir bei einem Unfall sicher sein, alle Daten zu erhalten», sagte Enders. Im Fall der am 1. Juni in den Atlantik gestürzten Air-France-Maschine sei Airbus deshalb bereit, «einen bedeutenden finanziellen Beitrag» zur Suche nach den Flugschreibern zu leisten.

Beim Unglück mit einem Airbus A330-200 waren 228 Menschen ums Leben gekommen. Zwei Versuche, die Flugschreiber ausfindig zu machen, blieben angesichts von Meerestiefen von mehreren tausend Metern am Unglücksort bisher ohne Erfolg. Frankreich hat nun eine dritte Suchphase für den Herbst angekündigt. (oku/sda)

Erstellt: 04.09.2009, 14:11 Uhr

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