CO2 wird unter die Erde geleitet

Gegen den Willen der Anwohner hat die niederländische Regierung ein Pilotprojekt von Shell zur Ableitung von CO2-Gasen unter die Erde genehmigt.

Erfreut die Anwohner überhaupt nicht: Teil der Anlage Barendrecht.

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Demnach sollen 800'000 Tonnen Kohlendioxid in ein ausgeschöpftes unterirdisches Gasdepot unter der Stadt Barendrecht südlich von Rotterdam gepumpt werden. Die Verwaltung der 43'000-Einwohner-Gemeinde kündigte am Mittwoch rechtliche Schritte gegen das Vorhaben an und warf der Regierung vor, zur Geisel des Energielieferanten Shell geworden zu sein.

Shell wird das Projekt ausführen. Die Regierung versprach eine genaue Beobachtung der einzelnen Schritte. Dem Umweltministerium zufolge könnten in den Gasdepots unter Barendrecht zehn Millionen Tonnen CO2 gelagert werden. Damit könnte man den Anteil von Treibhausgasen in der Luft verringern und dennoch die herkömmlichen Kohlekraftwerke weiter betreiben. In mehreren europäischen Ländern laufen bereits ähnliche Projekte. (sam/ap)

Erstellt: 18.11.2009, 21:41 Uhr

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