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Die Grenzen der Windenergie

Acht Turbinen auf dem Mont Crosin im Berner Jura versorgen neu 13'000 Haushalte mit Energie. Der Park setzt damit in der Schweiz neue Massstäbe – und zeigt gleichzeitig die Probleme der Windkraft auf.

1/5 Der Windpark auf dem Mont Crosin.
Bild: Enrique Muñoz Garcia

   

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16 Windräder wandeln auf dem exponierten Mont Crosin im Berner Jura neuerdings Wind in Strom um. Das ist in der Schweiz ein Novum, einen grösseren Windpark gibt es hierzulande nirgends. Bisher bestand die Anlage aus acht Turbinen. Nach neun Jahren Planung inklusive einem Jahr Bauzeit wurden gestern die neuen Turbinen in Betrieb genommen.

Der Windpark, an dem die Bernischen Kraftwerke (BKW) die Mehrheit halten, liefert neu viermal so viel Strom wie bisher und deckt den Jahresstrombedarf von rund 13000 Haushalten. Diese Leistung entspricht jedoch nur einem Bruchteil der Strommenge, die etwa das vergleichsweise kleine AKW Mühleberg liefert.

8000 Tonnen Beton

Rund 52 Millionen Franken hat der Ausbau der Windanlage gekostet, den grössten Teil davon hat die BKW übernommen. Eine weit grössere Hürde als die Höhe der Kosten stellte die Logistik dar: Die acht Turbinen wurden auf dem Seeweg aus dem Ausland über den Rhein nach Basel transportiert. Die Rotorblätter stammen aus Deutschland und die Masten aus Dänemark. Auf den engen Strassen wurden die Turbinen mit Schwertransportern in den Berner Jura gebracht.

Für das Fundament der Windräder mussten 8000 Tonnen Beton verbaut werden, zudem wurde der weltweit grösste Teleskop-Mobilkran auf den Mont Crosin geschafft.

Windkraft: Die Probleme

So eindrücklich die Zahlen sein mögen: Der grösste Windpark der Schweiz zeigt gleichzeitig die Grenzen der Windenergie in der Schweiz auf. Obwohl die Windanlage an exponierter Stelle gebaut wurde, produzieren die Windturbinen nur etwa während der Hälfte des Jahres Strom, und auch dann meistens nicht unter voller Auslastung. Oder anders gesagt: Durchschnittlich jeden zweiten Tag steht die Produktion auf dem Mont Crosin still. Das hängt damit zusammen, dass der Wind mindestens eine Stärke von 12 Stundenkilometern erreichen muss, damit die Turbinen produktiv werden. Damit sie unter Volllast arbeiten, ist eine Mindestwindstärke von 50 Stundenkilometern erforderlich.

Anderer Standort vorgezogen

Ein weiteres Problem: Die idealen Standorte für Windkraftwerke sind in der Schweiz rar. Und bei den meisten von ihnen kommt der Landschaftsschutz ins Spiel, der die Realisierung eines Windparks nicht selten verunmöglicht.

Das lässt sich auch am Beispiel der Anlage auf dem Mont Crosin zeigen: Am liebsten hätten die Planer den Windpark nämlich auf der gegenüberliegenden Chasseralkette aufgestellt. Wegen der höheren Lage hätten die Turbinen dort deutlich mehr Strom produzieren können. Weil der Chasseral in einem Naturschutzgebiet liegt, scheiterte die Idee aber bereits vor Jahren. Nicht zuletzt aufgrund dieser Hürden gelang es der Windenergie bislang nicht, in der Schweiz zu einem tragenden Energiepfeiler zu werden. Zwar sind weitere grosse Windanlagen geplant, etwa jene auf dem Freiburger Schwyberg, dem Gotthardpass oder auf der Grimsel. Das ändert für BKW-Chef Kurt Rohrbach nichts daran, «dass Windparks Atomkraftwerke in der Schweiz nicht werden ersetzen können».

Kein weiterer Ausbau

Bei den 16 Windturbinen und der Jahresproduktion von 40 Gigawattstunden (GWh) auf dem Mont Crosin wird es bleiben: Der grösste Windpark der Schweiz wird nicht mehr weiter ausgebaut. Das wurde gestern an der Medienkonferenz klar: Die vier Standortgemeinden haben in ihren Zonenplänen festgehalten, dass auf dem Berg maximal 16 Windturbinen erlaubt seien. (Berner Zeitung)

Erstellt: 02.09.2010, 11:52 Uhr

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73 Kommentare

Norbert Kamber

07.09.2010, 23:04 Uhr
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@Kucera, Sie haben offensichtlich keine Ahnung wovon Sie sprechen und nie eine Windfarm besucht. Sie werden keine Windturbine finden, welche auch nur annähernd den Lärm eines Töfflis erzeugen kann (Töfflis können übrigens immer noch keine 1000 Haushalte mit sauberem Schweizer Strom (ohne ausländisches Uran) versorgen und kreisen im Gegensatz zu Windturbinen in bewohnten Gebieten.) bit.ly/5qHUk Antworten


Martin Kucera

05.09.2010, 22:31 Uhr
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@ Norbert Kamber Eine Windturbine erzeugt einen Schalldruck von etwa 105 dB in 1m Abstand. Dies entspricht etwas zwischen einem Rasenmäher und einer Kettensäge. Unter 450 m Abstand (EMPA Bericht !) zu Wohngebieten ist kein Windrad objektiv bewilligungsfähig - ausser mit Gefälligkeitsgutachten. Im übrigen sollten Windräder für Zürcher auf dem Uetliberg stehen, und nicht im Jura. Antworten


Martin Kucera

05.09.2010, 22:25 Uhr
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@ David Jenni Dreisatz-Rechnen sollte man können. Die installierte Leistung is 20.8 MW. Jährlich sollen dann (hoffentlich) 40 GWh produziert werden. Macht eine Auslastung von mickrigen 22 %. Tut mir leid, aber für ein kleines AKW von 800 MW und jährlichen 8000h Betriebsstunden braucht es 1600 Windräder. Leider drehen diese aber wann der Wind will. Zufällig, aber kaum wenn der Strom gebraucht wird Antworten


Beat Zahnd

03.09.2010, 18:45 Uhr
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@H. Meier: Was haben Sie für ein Problem mit Pluonium? Es ist kurzlebiger als Natururan und damit hat bisher auch niemand ein Problem. Die Abfälle sollen ja auch nicht irgendwo vergraben werden. Aber sie haben Recht: besser als vergraben ist nur noch eine ganz feine gleichmässige globale Verteilung. Dann ist die dadurch bedingte Dosis immer noch viel kleiner, als die natürliche Strahlung. Antworten


Hans Meier

03.09.2010, 13:28 Uhr
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@Beat Zahnd Die Sonne funktioniert nicht wie ein AKW. Die Sonne ist ein Fusionsreaktor, das AKW läuft auf der Grundlage der Atomspaltung. Nebenbei wäre das Leben in der Nähe der Sonne ohne Schutzschicht (Magnetfeld der Erde) nicht möglich. Und Plutonium einfach irgendwo vergraben, kann wirklich nicht als "Entsorgung" betrachtet werden. Sie bringen ein U-Lagerstätte nicht wasserfrei. Antworten


Hans Meier

03.09.2010, 12:44 Uhr
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Man sollte Windkraft auch nicht als allein Energielieferant betrachen. Es geht bei der Alternativenergie um einen Mix. Nebenbei kann man mit der Windkraft auch wieder Wasser in die Pumpspeicherwerke hochpumpen, und dies erst noch CO2 neutral. Würden man die Entsorgungskosten für Atommüll mit einrechnen, dann wäre Atomstrom doch etwas teurer. Nebenbei der Pike-Uran ist schon erreicht. Antworten


Thorsten Frank

03.09.2010, 09:22 Uhr
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Alternative Energie ist eine der Währungen der Zukunft. Die Schweiz hätte aufgrund ihrer geringen Grösse die Möglichkeit, sich eine Technologie-Vorreiterrolle zu erarbeiten und dieses Know-how weltweit zu verkaufen. Natürlich gehört auch die landschaftliche und städtische Integration dazu. Stattdessen wird aber lieber gejammert, dass sich die Welt verändert. Antworten


Andreas Müller

03.09.2010, 08:42 Uhr
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.......versorgen während etwa sechs Stunden pro Tag 13000 Einwohner. Während der restlichen Zeit ist man dankbar dafür dass es funktionierende Wasserkraftwerke gibt, deren Bandenergie zuverlässig 24 Stunden pro Tag zur Verfügung steht. Aber die Konservativen haben eine schöne Landschaft verschandelt. Die Kühltürme sind sogar bei schlechtem Wetter 100 Km weit sichtbar. Tolle Leistung! Antworten


Beat Zahnd

02.09.2010, 23:49 Uhr
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Die Form eines Kühlturms ist für mich mindestens so elegant wie eine Windturbine. Bedenken Sie auch das Kernenergie pure Sonnenenergie ist. Uran wird in Supernovae gebildet, also am Ende des Lebenszyklus einer Sonne. Ein reines Naturprodukt also, dass sowieso vorhanden ist. Vergräbt man radioaktiven Abfall richtig, ist das genau so sicher, wie natürlich im Erdreich vorhandene Radionukleide. Antworten


Marc Kery

02.09.2010, 21:28 Uhr
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Sehr geehrte Damen und Herren, Windkraftwerke in der Schweiz sind ein oekonomischer Unsinn und oekologisch schaedlich. Sie werden einzig wegen der Subventionen fuer erneuerbare Energie gebaut, sind also reine Subventionspumpen. Sie koennen auch nicht einen einzigen Haushalt wirklich mit Strom versorgen, denn man moechte ja nicht nur Strom, wenn es im Jura windet. Mit freundlichen Gruessen Antworten


Richard Roth

02.09.2010, 20:35 Uhr
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Saubere Windkraft? Und wo wollt ihr nach 15 Jahren die Rotorblätter entsorgen? Das ist bekanntermassen ein Problem, für das es (noch) keine Lösung gibt. Da hats Gifte drinnen, die man nicht einfach verbrennen kann. Ich find Atomenergie auch nicht das Gelbe vom Ei, aber so viel Energie wie wir im Moment verbrauchen, kann man mit ein paar Windrädern und Solarzellen nicht produzieren. Antworten


Fred Büchi

02.09.2010, 20:31 Uhr
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Es führt kein Weg am Energiesparen vorbei. Antworten


Ursula Jungo

02.09.2010, 20:15 Uhr
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Dieser Bericht sagt mir gleich alles,die Atomkraftlobby ist schwer am Werk!Alles wird runter gemacht,ist teuer, rendiert nicht und verschandelt die Natur!Da ist doch Atomstrom um einiges günstiger!Die Abfallentsorgung ist doch kein Problem!Sind die AKWs nicht wunderbar in die Natur passend?Und so ungefährlich für Mensch und Tier!!! Mir wird es schlecht,ich gehöre nicht mehr in die Schweiz!!! Antworten


Elmar Bertschinger

02.09.2010, 19:31 Uhr
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@Hans Lips: Und wie lange reicht das Uran für die Stromgewinnung? Wie lange der Wind? Antworten


Norbert Kamber

02.09.2010, 17:51 Uhr
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@ Lips: Das AKW Leibstadt hat im Jahr übrigens während 5 Monaten keine einzige kWh produziert, aber wenn eine kleine Windfarm an einem Tag keinen Strom produziert, soll plötzlich das Licht ausgehen - Sachen gibt's? @ Mueller: Eine Windturbine ist wesentlich leiser als ein Töffli - mit dem Unterschied, dass eine Windturbine für über 1000 Haushalte sauberen, unabhängigen Strom produziert. Antworten


Martin Holzherr

02.09.2010, 17:41 Uhr
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Das Potential der Windkraft in der Schweiz liegt bei einem Gigawatt (ein grosses AKW). Allerdings wären dann ganze Landstriche industrialisiert. Für mich ist klar, dass es das nicht wert ist und für die Anwohner gilt wohl das gleiche. Die meisten Windturbinen sind im Jura geplant. Wer glaubt die Jurassier machen mit, wenn ihre Landschaft zugebaut wird, der täuscht sich. Antworten


Marco pfiffner

02.09.2010, 17:32 Uhr
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herr Schmid, wir sollen also aufhören mit Heimatschut,Landschaftschutz, und Denkmalschutz...wo sind sie aufgewachsen, für Sie zählt also nur Geld, Gewinnoptimierung etc. wenn sich Ihre Meinung durchsetzen sollte, muss ich mich wirklich nach einer neuen Heimat bemühen.. Antworten


Harald Müllberger

02.09.2010, 17:14 Uhr
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@Karl Klingler: danke für Diesen Beitrag. Ich Denke mir aber, dass unsere Nachkommen, doch irgendwann ziemlich bald das Problem mit dem Atom Müll gelöst haben sollten. Und so egoistisch das auch tönt, ich möchte in meinem Leben die Natur geniessen, und nicht pfeifenden scheusslichen windräder beim Wandern begegnen... Ach ja Solarzellen sollen in der Schweiz gefördert werden... Umweltschutz?? Antworten


robert mueller

02.09.2010, 17:06 Uhr
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@Karl Klingler>Niemand will Endlager und alle jammern über den so gefährlichen Atommüll. Dabei wird vergessen, dass im Aarg.Würenlingen seit Jahren oberirdisch dieser Müll Zwischengelagert ist. Glauben sie, die Würenlinger seien Zombis oder so..? Hört endlich auf mit dem Gejammer und dem Verhindern guter Lösungen für ein gesellschaftlich verursachtes Problem. Alle sind Profiteure...!! Antworten


Danielle Brechbühl

02.09.2010, 16:59 Uhr
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Wind'parks' verderben jede Landschaft (s. Foto im Artikel), die Energieausbeute ist gering, und die Auswirkungen auf die Umwelt (die notabene nicht nur aus Menschen besteht) wird totgeschwiegen statt erforscht. Nur weiter so, pflastert das ganze Restland auch noch zu: Die Schweiz wird täglich unansehnlicher, der Mensch saut weiterhin mit der Energie, und das Nachsehen hat einmal mehr die Natur. Antworten


robert mueller

02.09.2010, 16:51 Uhr
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Es soll sogar Leute geben die beim Anblick eines Windkaftwerkes oder einer Solaranlage zum Orgasmus neigen. Das nenne ich Jdeologie. Antworten


Marc Bourgeois

02.09.2010, 16:47 Uhr
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wenn wir die GANZE CH mit einem 1-km-gitter von windkraftanlagen überziehen (womit jeder 4-5 windräder in unmittelbarer nähe hätte), und der wind ÜBERALL so wie auf dem crosin blasen würde, könnten wir alle akw's (3220 mw) ersetzen. während 23% der zeit (2000 volllaststunden im binnenland). deshalb trägt mein blog-eintrag von 2007 exakt denselben titel wie dieser artikel: http://tiny.cc/w1vxz Antworten


Karl Klingler

02.09.2010, 16:36 Uhr
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Die saubere Windkraft mit AKWs zu vergleichen grenzt an Hohn. Die Abfallproblematik bei der Atomwirtschaft ist weder in der Schweiz noch sonst irgendwo auf der Welt gelöst, denn das Problem ist unlösbar: Wer kann schon Voraussagen für Zehntausende von Jahren machen! So lange müssen diese Abfälle sicher gelagert werden. Und wer will ein solches Endlager in seiner Region? Niemand! Antworten


stephan schwan

02.09.2010, 16:30 Uhr
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Diese Windräder finde ich schön, bewegliche Skulpturen, formvollendet. Nicht schön finde ich Atomkraftwerke, rauchende Kamine, Autoabgase, die braune Dunstglocke über dem Mittelland oder Bohrtürme für Erdöl. Intelligente Technik finde ich schön, auch Solarzellen auf Hausdächern. Unser Energieproblem ist lösbar, wir hätten viel früher anfangen müssen umzudenken, denn das Klima reagiert verzögert. Antworten


Hans Müller

02.09.2010, 15:43 Uhr
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Man nennt sowas Investitionsleiche. Und für den Turismus ist es auch eine Katastrophe. Antworten


Jürg Schmid

02.09.2010, 15:40 Uhr
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Ich finde Windturbinen vielfach eleganter als AKW-Kühltürme. Sie sind auch kein Risiko auf Jahrtausende hinaus. Hört endlich auf mit all dem Heimatschutz, Landschaftsschutz, Denkmalschutz. Es gibt Wichtigeres. Die Schweiz darf nicht zum Museum verkommen. Antworten


Hans Lips

02.09.2010, 15:24 Uhr
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.......versorgen während etwa sechs Stunden pro Tag 13000 Einwohner. Während der restlichen Zeit ist man dankbar dafür dass es funktionierende Atomkraftwerke gibt, deren Bandenergie zuverlässig 24 Stunden pro Tag zur Verfügung steht. Aber die Ideologen haben jetzt eine schöne Landschaft verschandelt. Die Turbinen sind bei gutem Wetter 50 Km weit sichtbar.Tolle Leistung! Antworten


Marco pfiffner

02.09.2010, 14:59 Uhr
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Super, wir haben ja keine Zersiedelung der Landschaft, kein Strommäste etc. es fehlt nur noch die riesigen Windturbinen in unsere so arg strapazierten Umwelt. Wie wäre es wenn wir uns vielleicht einmal fragen würden, wie wir Strom spahren könnten... Antworten


Thomas S

02.09.2010, 14:53 Uhr
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Tja! Wenn Terroristen eine Bombe bei einem Propeller legt, passiert da weit weniger, als bei einem AKW. Zusätzlich braucht es keine Entsorgung von Restmüll. Die Schweiz ist in vielen ökologischen Dingen noch Entwicklungsland. Antworten


Rolf Ramseyer

02.09.2010, 14:42 Uhr
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Ich bin immer wieder erstaunt, dass auch die Fachleute den grossen Laerm der Windturbinen nie erwaehen. Der Laerm ist so gross, dass Windturbinen in der Naehe menschlicher Siedlungen nicht erstellt werden koennen resp. duerfen. Nun werden "nur" die Wanderer vom Laerm beeintraechtigt. Was die Tiere dazu meinen, weiss man mangels Antworten nicht. Antworten


Boris Radtke

02.09.2010, 14:38 Uhr
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Ich bin ein grosser Befürworter dieser Form der Energie-Gewinnung. Für mich unverständlich, weshalb hier diese ganzen Einsprachen die Entwicklung blockieren. Ist allemal besser als all diese Atomkraftwerke die radioaktive Abfälle für Jahrtausende produzieren. Und ein Risiko des Supergaus ist immer vorhanden. Windräder hingegen produzieren schön friedlich Strom den man dankend nutzen sollte. Antworten


Antonio Biancchi

02.09.2010, 14:19 Uhr
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Zum Vergleich AKW und Windkraft: Der Windpark im Mont Crosin wird in 20 Jahren wie ein Lego-Bausatz wieder abmontiert und die Landschaft wird wieder unversehrt sein. Ein Atomkraftwerk produziert Gift-Müll für die nächsten 20'000 Jahren. Bitte diesen Faktor auch in die Bilanzrechnung mit einbeziehen. Antworten


Edy Gerber

02.09.2010, 14:17 Uhr
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Risiken für die Bevölkerung gleich Null ? Ich kenne Leute im Jura, die sehen das anders . Die Rotoren geben hochfrequente Quitschtöne ab, auf die manche Leute allergisch sind. In England haben etliche Leute deswegen sogar ihre Häuser verkaufen müssen. --- In der menschenleeren Weite Kanadas ist ein Ölschieferwerk besser zu verkraften als Quadratkilometerweise Windräder in der dichtbesiedelten CH. Antworten


robert mueller

02.09.2010, 14:10 Uhr
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All den Befürwortern wünsche ich in ihrer unmitelbaren Nähe, wie dies im Jura passiert ist, eine Windturbine. Neben der optischen Geisselung kommt noch die viel schlimmere Geräuschsituation. Die Frage ist, ob ich lieber mit Gewissheit in eine psychiatrische Klinik, oder aber mit einem kleinen Restrisiko (Kernenergie) leben möchte. Antworten


Hans Inauen

02.09.2010, 14:02 Uhr
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Realistisch gesehen ist Windenergie-Produktion in einem bergigen Binnenland wie der Schweiz unsinnig. Diese Turbinen müssen lange arbeiten um die "graue Energie" die sie verschlungen haben zu produzieren. Die Produktonskosten pro KWh werden zudem sehr hoch sein, der Betreiber der Anlage könnte da genau Auskunft geben. Antworten


Antonio Biancchi

02.09.2010, 14:02 Uhr
Melden

Zum Vergleich AKW und Windkraft: Der Windpark im Mont Crosin wird in 20 Jahren wie ein Lego-Bausatz wieder abmontiert und die Landschaft wird wieder unversehrt sein. Ein Atomkraftwerk produziert Gift-Müll für die nächsten 20'000 Jahren. Bitte diesen Faktor auch in die Bilanzrechnung mit einbeziehen. Antworten


Flurin Schwerzmann

02.09.2010, 13:52 Uhr
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Ich habe noch nie, aber noch gar nie jemanden über die kilometerweise vorhandenen Hochspannungsleitungen motzen gehört. Wieso sollen die Stromleitungen nicht stören, die Windräder aber schon?! Ganz einfach: Weil wir uns in all den Jahrzenten an die Stromleitungen gewöhnt haben. Das gleiche wird in ein paar Jahren mit den Windrädern der Fall sein! Antworten


Norbert Kamber

02.09.2010, 13:51 Uhr
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Merkwürdig: Die 1'000'000 Strommästen mit tausenden Kilometer Überlandleitungen in der Schweiz scheint Niemanden zu stören. Auch die Tatsache, dass die Schweiz seit Jahrzehnten knapp die Hälfte des CH-Stromverbrauchs an Strom von ausländischen AKWs und Kohlekraftwerken importiert und mit Verlust wieder exportiert ist egal - aber Windstrom soll dann die Schweiz nicht importieren... Antworten


Markus Schär

02.09.2010, 13:48 Uhr
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Ich kann den ganzen Aufstand wegen "Landschaftsverschandelung" überhaupt nicht verstehen! Lieber tausende solcher Anlagen in der ganzen CH als auch nur ein neues AKW! Atomstrom ist nicht so billig wie die Strombonzen uns glaubhaft machen wollen, den keine Versicherung versichert die Risiken eines AKWs - würde es die Versicherung trotzdem machen wär eine Kilowattstunde Atomstrom ca. 5 Franken! Antworten


Stefan Tschopp

02.09.2010, 13:45 Uhr
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Warum kümmern sich so wenige um die ästhetische Verschmutzung? Windräder produzieren wenig Strom, machen Lärm in der Umgebung und beeinträchtigen das Landschaftsbild. Für die Zufahrten wird Wald gerodet und Zufahrten werden erstellt. Das hat mit Nachhaltigkeit nichts zu tun. Sie sind ein Marketinginstrument der Stromproduzenten. Grüner Strom für jedermann. Was für ein Unsinn. Antworten


David Jenni

02.09.2010, 13:44 Uhr
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@ Max Roost: Wie wir gelesen haben, produzieren die 8 neuen Windräder 3/4 der installierten Leitung, also 30GWh pro Jahr. Von den neuen bräuchte es also "nur" 800 Stück, um Mühleberg zu ersetzen - für einen Preis von 5.2Mrd. Ich glaube kaum, dass wir für diesen Preis ein neues AKW bauen können - von den Betriebs- und Entsorgungskosten gar nicht zu reden. Antworten


Christoph Bless

02.09.2010, 13:37 Uhr
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Mann sollte mehr in den Solarstrom investieren, in den Städten hätte es genug Fläche dafür. Es wird auch dann noch Strom produziert, wenn auch weniger, wenn der Himmel bedeckt ist. Das Problem ist, dass die Solarzellen noch viel zu teuer sind. Bei einem Preis von 1200 Fr. für eine die 100W leistet, braucht es 6000 Std oder 750 T.à 8 Std Sonnenschein bis nur die SZ alleine amortisiert ist(20Rp/kWh) Antworten


Ruedi Wegi

02.09.2010, 13:32 Uhr
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Autobahnen, Eisenbahnstrecken, Staumauern, Hochspannungsleitungen, Windturbinen, Solarzellen, hässlich.Die Landschaft mit ihren Kuhfladen und Geröllhalden von Erdrutschen, Sturmschäden im Wald und die zufällig entstandenen Wasserwege sind schön. Sind die Geister doch so unterschiedlich. Strom brauchen alle. Haltet euch zurück mit Landschaftsschutz, ausser ihr seid Fussgänger aus einem Zeltlager Antworten


pablo mueler

02.09.2010, 13:28 Uhr
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entwicklungslaender sind fortschrittlicher als die ch was windmaschinen anbelangt. die sind weder laut noch haesslich wie alle behaupten, Wen stoerts oben auf den bergen, wieviele von euch trampeln staendig auf dem chasseral rum ? Auch der preis, haben sich wohl wieder einige gesund gestossen. Traurig ist vor allem, dass neun jahre verplant werden musste, da brauchts auch dringend neue massstaebe Antworten


Maurizio Cosatto

02.09.2010, 13:25 Uhr
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Beschämend. Die CH kann selber keine Windräder bauen. Gut helfen uns die EU-Nachbarn. Ist die Technologie für die CH zu kompliziert oder was? Die Landschaft zu schön, um weiteren Anlagen zu bauen? Das kann ja alles wieder abgebaut werden, muss nicht ewig stehen bleiben, sobald eine findiger Schweizer oder jemand anders eine besser Lösung hat. Wir sind so mutlos. Antworten


Marco Bloch

02.09.2010, 13:25 Uhr
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Vielleicht sind die Windkraftwerke weniger effizient wie ein AKW, dafür gibts kein Restmüll und die Risiken für die Bevölkerung sind gleich null.... und lieber ein paar Windturbinen in der Landschaft als diese hässlichen Betonkühltürme... Antworten


Pascal Pfiffner

02.09.2010, 13:23 Uhr
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Danke, H.U. Kuehni, kann Ihren Beitrag nur unterschreiben. Meckern gegen alles, nur keine Lösung präsentieren. Die anderen sollen sich gefälligst was einfallen lassen, aber Recht machen können die's dann doch nicht. Antworten


Armin Meier

02.09.2010, 13:22 Uhr
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Landschaftsverschandelung? Wie die Ölgewinnung aber ganze Regionen in den Förderländern verschandelt (Kanada, Irak) soll uns nicht interessieren? Die Abhängigkeit von "Schurkenstaaten" sei besser als moderne Windmühlen und die Sonne selbst? Auch damals gab es in Holland scharfe Kritik an jenen Windmühlen, die heute zum Kulturerbe zählen. Die wahren "Ewiggestrigen" outen sich endlich deutlich. Antworten


Urs Bosshard

02.09.2010, 13:18 Uhr
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Immer mehr Menschen drängen sich in die CH und brauchen immer mehr Energie. Die Zeiten mit Erdoel und Uran sind wahrscheinlich absehbar. - Was wollt ihr dann? Auf die Energie aus der Steckdose verzichten oder z.B. Windräder aufstellen? Vielleicht erleben wir noch, wie jedes Hausdach mit Solarzellen abgedeckt ist, egal, ob im Kreis 1 (Heimatschutz-Altstadt) oder im Kreis X... . - Warten wir's ab! Antworten


Alain Jean-Mairet

02.09.2010, 13:17 Uhr
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Die Kleinreaktoren (mit fest versiegelter Reaktorhülle, wartungsfrei) sehen immer besser aus. Antworten


Jack Meier

02.09.2010, 13:17 Uhr
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Gönnt doch der mit den links-grünen Parteien verfilzten Öko-Industrie auch einmal ein paar Staatsfranken. Lobbyieren ist nicht von links-rechts abhängig, sondern nur von der geschickten Verpackung gegenüber dem Steuerzahler. Antworten


Peter Cavegn

02.09.2010, 13:14 Uhr
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@G. Klaenen: Bitte hören Sie doch auf über Jahrtausende zu denken. Wir müssen erst mal die nächsten 100 Jahre meistern. Ein AKW wäre mir auch lieber, als flächendeckend Windrädchen in die Landschaft zu pflastern. Wegen dem Müll. Klar ist das ein (ungelöstes) Problem, welcher wir unseren Nachkommen überlassen, doch ich denke wir vermachen noch einige andere "Knacknüsse". Antworten


Roger Brunner

02.09.2010, 13:10 Uhr
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Es findet sich immer Nörgeler! - eins ist klar: Wenn wir nicht bereit sind, sparsamer mit der Energie umzugehen, dann ist zwingend auf erneuerbare Energien zu setzen! Antworten


p. witschger

02.09.2010, 13:08 Uhr
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eine schande für das schöne wandergebiet. sowas gehört nicht auf die freiberge. aber die bkw hat halt kohle. bei starkem wind müssen sie übrigens auch abgestellt werden. das ganze ist eine reine alibiübung, wie die kraftwerkschleuse des nidau-bürenkanals in port bei biel. Antworten


Bojan Antonovic

02.09.2010, 13:05 Uhr
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In der Schweiz hat erneuerbare Energie, in Form von Wasserkraft, einen Anteil von 60% an der Stromproduktion! In Brasilien gar 90%! Zur "Verschandelung" der Landschaft: Das ist Geschmackssache. Ich würde Windräder mit Freude sehen! Es gibt so viele wenig bewohnte Gebiete, besonders in Europa, wo es niemanden stören würde, wenn quadratkilometerweise Windräder stehen würden! Besser als Kohle-KWs! Antworten


Hans Jörg hunziker

02.09.2010, 13:04 Uhr
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Mich würden nun noch zwei Dinge interessieren: 1. Wie vergleichen sich die 40 Gigawattstunden mit der Jahresproduktion eines mittelgrossen AKWs, zum Beispiel Gösgen? 2. Wieviel kostet in diesem Windkraftwerk die Produktion einer Kilowattstunde Strom im Vergleich zu einem Wasser- oder Atomkraftwerk? Vielleicht kann das der Journalist oder ein anderer Experte noch nachliefern. Vielen Dank! Antworten


Reto Friedrich

02.09.2010, 13:04 Uhr
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Windräder alleine sind keine Lösung, genau so wenig wie alle andern alternativen Energien. Im Mix und der dezentralen Strom(Wärme)produktion liegt die Zukunft. Mit guter Isolierung der Häuser, Photovoltaikzellen und Wärmekollektoren, ein bisschen Holz, Erdwärme, Biogas und modernen Geräten gelingt die CO2 neutrale Energieversorgung (exkl. Strassenverkehr,aber auch dort werden Fortschritte erzielt) Antworten


Max Roost

02.09.2010, 12:59 Uhr
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Um die Relationen noch etwas zu verdeutlichen: - 16 Windräder produzieren 40 GWh pro Jahr - das "vergleichsweise kleine" AKW Mühleberg: knapp 3000 GWh Es bräuchte also 1200(!) Windräder, um die gleiche Menge Elektrizität zu erzeugen wie ein kleines AKW. .. Antworten


H.U. Kuehni

02.09.2010, 12:58 Uhr
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Niemand will die Windturbinen, niemand die Staudämme, niemand die Atomkraftwerke, niemand die Handy-Antennen. Wir sind gegen alles, was wir jeden Tag selbstverständlich verschwenden. Mal warten bis der letzte Tropfen Erdöl geflossen und das Klima ganz kaputt ist.... Da werden dann plötzlich die Priorität neu gemischt. Wie war das doch beim Bankgeheimnis? Antworten


Konrad Weizenbach

02.09.2010, 12:57 Uhr
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Für Strom für lächerliche 13000 Haushalte wird ein ganzer Hügelzug verschandelt und zerstört weit herum das Landschaftsbild. Die Schweiz sollte ihren letzten Naturgebieten besondere Achtung schenken - sonst haben wir irgendwann keine mehr. Windkraftwerke gehören definitiv nicht in die kleine Schweiz, hier hat es keinen Platz dazu. Antworten


Peter Ringger

02.09.2010, 12:57 Uhr
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Zehntausende von Strommasten stehen in der ganzen Schweiz in der Landschaft herum und tragen tausende von Kilometern Kabel. Kein Problem für die Landschaftsschützer, keine Protestbewegung, nichts. Aber Windräder zur Stromproduktion sollen hässlich sein. Aber die Windmühlen in Holland und Griechenland gefallen allen, da spricht niemand von Verschandelung. Wir brauchen alle erneuerbaren Energiequell Antworten


Roger Gnos

02.09.2010, 12:47 Uhr
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Bitte setzt die Zahlen einmal in ein Verhältnis! Diese Anlage hat eine Maximalleistung von 23, 6 Megawatt! Bei einem neuen AKW spricht man von 1100 bis 1600 Megawatt Bandenergie. Wir bräuchten also mindestens 200 dieser Windparks, wenn man bedenkt, dass diese nur jeden 2. Tag unter Teillast laufen! Schöne Schweiz! Antworten


Edy Gerber

02.09.2010, 12:41 Uhr
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Ob Windräder oder Sonnenkollektoren : In grossem Stil angewandt machen sie das Landschaftsbild kaputt. Die Initiative "Weg vom Öl !" scheint mir vor diesem Hintergrund auf illusorischen Erwartungen zu beruhen. Sie ist ziemlich realitätsfremd. Antworten


Jacques Schmid

02.09.2010, 12:40 Uhr
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Wahnsinn, für 13'000 Haushalte wird Beton en Masse verbaut und die ganze schöne Landschaft mit diesen hohen + lärmigen Windrädern zugepflastert. Dann lieber ein zentrales AKW (z.B. Unterweser) dass 11.2 Mio. KWh für 3.5 Mio. Haushalte produziert. In Deutschland - Brandenburg sind ganze Landschaftsstriche mit Windrädern verbaut. Die dortigen Einwohner sind nicht nur erfreut darüber. Antworten


Sergio Coduti

02.09.2010, 12:35 Uhr
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Warum werden keine Windparks in den Alpen gebaut? Dort sind doch schweizweit die stärksten Winde zu verzeichnen. Bevor man die Windenergie ganz abschreibt, muss man sich vor Augen halten, dass im Windenergie-Bereich das Wort der Zukunft OFFSHORE heisst. So hat Deutschland längst damit begonnen, die Windenergie auf hoher See zu erschliessen, auch DK und Eng. haben Offshore-Anlagen installiert. Antworten


G. Klaenen

02.09.2010, 12:34 Uhr
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Für mich ist klar: lieber Windparks in der Landschaft, als AKWs und hässliche Kühlturme. Sollte in x-Jahren eine neue Windtechnik vorhanden sein, können die Turbinen relativ einfach abmontiert werden. AKW Abfall bleibt für Jahrtausende ein Problem. Antworten


Beat Fuchs

02.09.2010, 12:23 Uhr
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Ich bin ein klarer Befürworter für erneuerbare Energien. Leider werden in der Schweiz diesbezüglich zu viele Steine in den Weg gelegt. Auch beim Bau von Solaranlagen werden zu viele Auflagen gemacht (Heimatschutz, Ortsbilder). Andere Länder wie z.b. Österreich sind da fortschrittlicher. Antworten


Cedric Gehrer

02.09.2010, 12:19 Uhr
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Niemand sagt, dass wir die Schweiz mit Windturbinen vollpflastern müssen. Wenn es wenige gute Standorte gibt, heisst das aber andererseits auch nicht, dass das mit der Windenergie nichts wird. Nicht umsonst beteiligen sich Städte wie Zürich oder Winterthur an Offshore-Windfarmen in der Nordsee. Dort kann man Wind "ernten", weil es ihn in rauen Mengen gibt. Und dann den Strom in die Schweiz leiten. Antworten


Stettler Stefan

02.09.2010, 12:12 Uhr
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Warum kann man nicht kleinere Windkraftwerke bauen die nicht so einen grossen kostspieligen Aufwand benötigen? Antworten


Erich Brunner

02.09.2010, 12:09 Uhr
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Super Idee und solange es niemand stört wird günstig Strom produziert. Unterm Strich jedoch halt doch nur als Zusatz zur Atomkraft. Antworten


Ivan Casale

02.09.2010, 12:09 Uhr
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Ich sage dem: Mutwilliges Verschwenden von Gelder für eine sinnlose Energiegewinnung. Dazu kommt noch die Verschandelung sehr schöner Landschaften. Die im Artikel erwähnte Erkenntnis bezüglich Leistungsfähigkeit hätte man auch anhand Modellen erfahren können. Hauptsache Egos befriedigen und sich Monumente bauen. Antworten


Max Meier

02.09.2010, 12:04 Uhr
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Sie sind ausserdem unglaublich hässlich und verschandeln das Landschaftsbild enorm. Gut scheinen wir nicht genug stabilen Wind zu haben, sonst wäre wahrscheinlich schon alles zugepflastert. Sucht weiter nach innovativen Alternativen, dies kann es ja wohl nicht sein. Antworten


Mario Monaro

02.09.2010, 12:01 Uhr
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Ja, das mögen die Grenzen hier in der Schweiz sein. Wer mal durch Dänemark oder Nordspanien gereist ist, weiss aber, dass diese Grenzen in anderen Ländern ganz anders gezogen werden. Es gibt noch unzählige Gebiete, wo Windenergie genutzt werden kann. Bei intelligenten Netzen ist die dezentrale Stromerzeugung hilfreich um Flaschenhälse zu vermeiden. Antworten



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