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«Die Windenergie ist bereits ein weltweites Milliardengeschäft»

Forschungschef Carlos Härtel vom amerikanischen Energiemulti General Electric glaubt an die Zukunft von alternativen Energiequellen zur Stromproduktion. Grosse Hoffnung setzt er auch in die Sonnenenergie.

Energiegeladen: Anlage von General Electric in Texas.

Energiegeladen: Anlage von General Electric in Texas.

Forschungschef von General Electric: Carlos Härtel.

Forschungschef von General Electric: Carlos Härtel.

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Carlos Härtel

Carlos Härtel (47) leitet das Global Research Center von General Electric in Garching bei München. Er hat in Deutschland Maschinenbau studiert und war längere Zeit als Forscher an der ETH Zürich tätig. Das Forschungszentrum in München ist eines von vier, welche der Konzern weltweit betreibt. General Electric, 1890 von Thomas Alva Edison gegründet, hat 300'000 Angestellte, 1200 davon in der Schweiz. Der Konzern baut fast alles, was mit Strom zu tun hat, vom Kraftwerk über Lokomotiven und Röntgenapparate bis zur Glühbirne.

In die Energiewende werden grosse Hoffnungen gesetzt, vor allem was die Nachhaltigkeit und den Klimaschutz angeht. Befasst sich die Industrie wirklich ernsthaft mit dem Thema?
Ein Stück weit ist das Thema akademisch, weil viele Dinge noch im Forschungsstadium stecken. Andererseits ist die Windenergie bereits ein weltweites Milliardengeschäft. Zunächst war es das in Europa, dann, für unsere Firma besonders interessant, in Amerika, nun kommt auch Asien dazu. Der Anteil an der Gesamtproduktion ist natürlich noch begrenzt, aber dieser Bereich wächst sehr stark.

Photovoltaik gilt als Hoffnungsträger für die Stromerzeugung.
Photovoltaik könnte die Windenergie später einmal überholen, aber da ist heute noch die Frage nach dem richtigen Material, der richtigen Technik, offen. Sicher gibt es schon grosse Unternehmen, aber es gibt bei der Photovoltaik noch keinen allgemein anerkannten technischen Standard, wie er sich bei der Windenergie zumindest bei den Landanlagen durchgesetzt hat.

Ein Beispiel für eine Wende wäre, wenn der Verbrennungsmotor im Auto durch den Elektroantrieb abgelöst würde. Da verspricht die Industrie seit Jahren viel, aber auf dem Markt sieht man noch wenig.
Unter Energiewende verstehe ich zunächst die Produktion des Stroms, wobei der dann für alle möglichen Anwendungen genutzt wird, möglicherweise auch im Verkehr. Ob der Sektor Mobilität entscheidend ist in der jetzigen Phase, weiss ich nicht, das wird die Praxis zeigen. Es ist für die Energieeffizienz relativ egal, ob man ein grosses Kohlekraftwerk betreibt und den Strom dann in Transportleistung umwandelt oder ob man den Automotor mit Mineralöl betreibt. Natürlich sind die Emissionen des Motors ein Problem, zudem muss man sehen, dass bei der Elektromobilität der ganze Mix von Stromquellen zur Verfügung steht, während man beim Verbrennungsmotor allein aufs Öl angewiesen ist.

Welche Energieform finden Sie am besten?
Jeder Forscher hat so seine persönliche Lieblingstechnik. Für den einen ist es die Windturbine, für den anderen die Photovoltaik. Am Ende wird es aber die Kombination von allem sein. Es ist nicht zu erwarten, dass sich eine bestimmte Technik durchsetzt und die anderen verdrängt, sie werden alle eine Rolle spielen. Für uns als Industrie steht heute sicher die Windenergie im Vordergrund. Bei Photovoltaik und bei Biomasse sehen wir ein grosses Potenzial, aber da muss noch die richtige Technik gefunden werden, und das ist sehr forschungsintensiv.

Geht die Umstellung von konventionellen zu alternativen Energien nicht zu langsam?
Die Geschwindigkeit der Umstellung heute halte ich für gut. Ganz langfristig gesehen wird man fossile Energieträger nur noch in sehr geringem Mass brauchen. Aber: Wann das der Fall sein wird, weiss ich nicht. Das hat viel mit Markt und Politik zu tun. Rein technisch ist es möglich, alles mit Wind- und Sonnenenergie zu machen. Es gibt kein Gesetz der Physik, das dem widerspricht.

Wäre es einfacher, eine neue Infrastruktur aufzubauen?
In den entwickelten Ländern ist das sicher nicht möglich. Ganz anders sieht es in den neu industrialisierten Ländern aus. Die brauchen natürlich Strom. Es fragt sich dann, ob es nicht sinnvoll wäre, statt einer Infrastruktur nach dem Muster der entwickelten Länder gleich etwas ganz Neues aufzubauen. Also eine Stufe zu überspringen, wie das bei der Telekommunikation gemacht wird. Dort wird gar kein Festnetz mehr gebaut.

Werden also Länder wie Indien und China für die erneuerbaren Energien die technische Führung übernehmen?
Es gibt auf dem Gebiet der Medizintechnik interessante Beispiele für eine sogenannte Reverse Innovation. Also für innovative Produkte, die in aufstrebenden Ländern entwickelt werden, aber dann auch entscheidende Impulse geben für Produkte in den Industriestaaten.

Zum Beispiel?
In China haben wir 2002 ein tragbares Ultraschallgerät für den chinesischen Markt entwickelt. Das kann zwar nicht alles, was die modernsten Geräte für den europäischen Markt können. Dafür ist es aber 80 Prozent günstiger. Kernelemente dieser Technologie wurden später in Produkte für den weltweiten Markt übernommen. Analog könnten einfache, preisgünstige Solaranlagen oder kleine Wind- und Wasserkraftwerke für die dezentrale Versorgung durchaus zuerst in Indien und China für die dortigen Märkte entwickelt und dann später auch im Westen eingesetzt werden.

Kohle- und Gaskraftwerke gehören heute zu den Stützen der Stromversorgung, sie belasten aber das Klima. Gibt es in Zukunft überhaupt noch fossil betriebene Kraftwerke ohne CO2-Abscheidung?
Das hängt vom politischen Druck ab. Ich glaube aber nicht, dass installierte Kraftwerkpärke mit einer CO2-Abscheidung nachgerüstet werden. Dazu ist der Eingriff zu gross und zu teuer. Es fragt sich auch noch, ob die Akzeptanz für die Endlagerung grosser Mengen CO2 in der Bevölkerung vorhanden ist. Die CO2-Deponierung wird wohl in Einzelfällen realisiert werden, aber nicht generell.

Ihre Abteilung erforscht die alternativen Energien, glauben Sie auch an die Renaissance der Kernkraftwerke, immerhin gehört Ihr Mutterkonzern zu den wichtigsten Anbietern?
Ich glaube nicht, dass man von einer Renaissance sprechen kann. Die Kernkraft spielt eine grosse Rolle in der Stromversorgung, und es gibt Projekte für Neubauten. Nicht alle jetzt geplanten Neubauten werden realisiert werden, es wird sich im Wesentlichen um den Ersatz der Werke handeln, die in den nächsten Jahrzehnten abgeschaltet werden. Ob es darüber hinaus Wachstum geben wird, weiss heute niemand. Die Hindernisse sind weltweit hoch, ganz ohne die Kernenergie wird es in absehbarer Zeit aber nicht gehen.

Ab Sonntag, 11. April., findet an der ETH Zürich die Veranstaltungsreihe «Treffpunkt Science City» zum Thema «Energie – Woher nehmen wir sie» statt. Dabei wird beispielsweise die Geothermie oder die Solarenergie vorgestellt und diskutiert. www.sciencecity.ethz.ch (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 06.04.2010, 07:43 Uhr

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20 Kommentare

Reinhard Fuchs

08.04.2010, 13:25 Uhr
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@Schönholzer: Da war wohl der Wunsch der Vater des Gedanken. China baut die Kernenergie und Kohlekraftwerke massiv aus. Windenergie im Reich der Mitte ist faktisch inexistent, es sei denn als Exportartikel für den hochsubventionierten europäischen Markt. Die chinesische Wirtschaft ist auf riesige Mengen billiger Energie angewiesen, und die kommt nach wie vor aus Thermokraftwerken. Antworten


Max Schönholzer

07.04.2010, 13:25 Uhr
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China und die USA setzen vorallem auf neue Windkraftanlagen, weil neue AKWs trotz massiver weltweiter Subvention immer noch viel zu teuer sind: www.gwec.net Österreich ohne AKWs bezahlt übrigens mehr für an Atomsubventionen als für die heimische Windenergie, welche bereits 3mal soviel Leistung aufweist wie das AKW Mühleberg. Antworten


Daniel Sägesser

07.04.2010, 11:21 Uhr
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@Dominik Müller, Vorsicht Durcheinander: Die von Ihnen genannten Miliardenbeträge sind allenfalls die Investitionskosten und nicht die staatliche Förderung. Dies ist der grosse Vorteil der Einspeisevergütung. Durch eine relativ geringe staatliche Subvention werden private Miliardeninvestitionen ausgelöst. Der Investor seinerseits hat eine gute und sichere Geldanlage/Altersvorsorge. Antworten


Ruedi Tschudi

07.04.2010, 11:13 Uhr
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China und die USA setzen vor allem auf Kohle- und Kernkraftwerke. Sie wollen billigen Strom. Deutschland subventioniert jeden Job im Alternativ-Energiesektor mit 100'000 Euro. Dies wird zum Teil mit einem Aufschlag auf dem Strompreis bezahlt. Dadurch wandert die energie-intensive Industrie ab. So schafft der Staat vermeintlich Jobs, denn der weiss am besten, wo man investiert? Antworten


Martin Holzherr

07.04.2010, 01:17 Uhr
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@Dominik Müller: Für die jetzt in Deutschland installierten PV-Anlagen wird der Verbraucher 50 Milliarden Euro ausgeben. Diese erzeugen 1% des Stroms in D. Für einen 10%-Stromanteil der PV wird es aufgrund des Preiszerfalls jedoch nur noch 200 Milliarden Euro Einspeisevergütung brauchen und mit 1000 Milliarden Euro kann ganz Deutschland mit Solarstrom allein bestromt werden. Antworten


Daniel Sägesser

07.04.2010, 00:28 Uhr
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@ Erich Brunner, Solartechnisch scheinen Sie die letzten 10 Jahre verschlafen zu haben - hier die News: Solarenergie rechnet sich schon seit Jahren auch im Privathaushalt. Die Herstellungskosten von PV-Modulen sind in den letzten 2 Jahren um 50% gesunken - und sinken geht weiter. Solarenergie ist bei Kostenwahrheit wesentlich günstiger als Atomenergie. Und Selbstversorgung ist kein Problem. Antworten


Erich Brunner

06.04.2010, 19:08 Uhr
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@ Bleuler - machen Sie die Rechnung, dann wissen Sie ! Haben Sie schon einmal gefragt wieviel Subventionen es braucht damit eine Solaranlage rentiert ? (Bitte inklusive Unterhalt, etc). Zudem mehr als das Duschwasser heizen liegt ja nicht drin, oder ? Antworten


alfred bleuler

06.04.2010, 15:12 Uhr
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@ christian naitsirich -- wasserstoff /h2 ist energie --- bei google h2 energie eintippen.--- für deren erzeugung gibt es viele wege. -- zb. auch aus solarstrom. d.h. wenn sie solarzellen auf dem dach haben können sie diese energie auch zur wasserstofferzeugung (umwandlung) nutzen. anstelle ins netz einzuspeisen, was schlecht bezahlt wird. -- oder batterien für das elektoauto aufladen Antworten


alfred bleuler

06.04.2010, 14:53 Uhr
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@erich brunner " " Solarenergie muss man in unseren Breitengraden vergessen." " -- sie können von basel bis nach stockholm fahren, sie treffen überall auf mehr solarzellen (%-ual) als in der schweiz. ?? weil sie so ineffizient sind ? --- nein. ----- ich hoffe auf den tag, wo solarzellen im baugesetz als pflicht für die dachbedeckung verankert werden. hoffentlich noch vor dem nächsten AKW Antworten


Dominik Müller

06.04.2010, 14:28 Uhr
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Die Photovoltaik befindet sich heute von der Marktentwicklung her dort, wo die Windenergie um die Jahrtausendwende stand. Bei der zugebauten Kraftwerksleistung steht die Windkraft heute in USA und EU an der Spitze. Bei der Photovoltaik kämpfen mehrere Technologien um Marktanteile, was den technischen Fortschritt beschleunigt. Zugleich sind die Herstellungskosten stark gesunken (50% in 3 Jahren!). Antworten


marc michel

06.04.2010, 14:26 Uhr
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wir subventionieren zur zeit das einsparen von strom und energie durch wärmedämmung der liegenschaften, finde ich super, nur auf der produktionsseit sollte man anfangen mit geothermie (ist ziemlich schwierig, siehe triemli oder basel), wind- und sonnenenergie, diese energie muss dann etwas anderes bewegen, Stauseen auffüllen oder wasserstoff herstellen, energie bei dunkelheit oder windflaute nutze Antworten


Christian Naitsirch

06.04.2010, 12:32 Uhr
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@alfred bleuler: H2 als Energieträger für Autos hat ein paar schwere Nachteile: Die Umwandlung von Strom in H2 und die Rückwandlung in Strom sind beide nicht sehr effizient. Addiert man den Verlust für die Komprimierung/Verflüssigung des H2, erreicht man eine Energieeffizienz, die etwa bei der eines Benzinautos liegt. Akkubetriebene Autos sind viel effizienter.H2 ist keine Energiequelle,nurTräger. Antworten


Boris Scavezzon

06.04.2010, 11:49 Uhr
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Milliardengeschäft hin oder her - irgendwann sind die fossilen Rohstoffe aufgebraucht und ein Umdenken muss stattfinden. Ein anderer Weg, der leider hier nicht erwähnt wird, ist den Energiekonsum herunterzuschrauben. Wohl kein Milliardengeschäft - aber schon heute existieren Häuser, die keinen oder fast keinen externen Strom brauchen! Wie wäre es mal mit einem Artikel dazu? Antworten


peter ess

06.04.2010, 10:51 Uhr
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Ich möchte lieber keine Windturbinen in meinem Hinterhof haben (NIMBY) um dann zuzusehen, dass der Strom nacher nach Italien verkauft wird. Auch wenn der Strom in DK produziert und nach Italien verkauft wird, muss die Transit-Infrastuktur vorfinanziert werden. Antworten


Gianin May

06.04.2010, 09:57 Uhr
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Und genau dieser Umstand (Milliardengeschäft) wird wahrscheinlich dazu führen, dass wir der Erde trotz den guten Vorsätzen mehr schaden als helfen werden. Antworten


Erich Brunner

06.04.2010, 09:42 Uhr
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Windturbinen sind die Alternative Energy mit Zukunft - die Einzige Alternative ! Jedoch solange wir hier in der Schweiz 8000 Windturbinen bräuchten um Gösgen zu ersetzen (das gerechnet bei regelmässigem Wind !) wird man um traditionelle Kernkraftwerke nicht herumkommen. Solarenergie muss man in unseren Breitengraden vergessen. Antworten


Beat Keller

06.04.2010, 09:29 Uhr
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@Holzherr. Ja, genau richtig kommentiert. Das ist eines der Probleme. Das andere liegt in der begrenzten Verfügbarkeit von sog. seltenen Erden (Elemente wie Neodym, Terbium , Gadolinium, Dsyprosium etc.), welche heute zu fast 85 % in China gefördert werden und in Batterien, Speicherzellen und den Generatoren der Windräder unverzichtbar sind. Schon heute lässt uns China diese Abhängigkeit spüren. Antworten


alfred bleuler

06.04.2010, 09:25 Uhr
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warum kommt die brennstoffzelle mit hydrogen / wasserstoff nicht mehr zur diskussion. diese technologie ist +/- ausgereift. es fahren ja schon u.boote, linienbusse und versuchsweise personenautos damit rund um die welt. was noch fehl ist ein flächendeckendes tankstellennetz. wasserstoff kann auch mit sonnen- (jeder) energie erzeugt werden. es gibt auch brennstoffzellen heizungen. Antworten


Martin Holzherr

06.04.2010, 09:08 Uhr
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Windturbinen und Photovoltaikmodule sind nur Komponenten eines Gesamtenergiesystems. Bis jetzt ist das Problem der Intermittenz dieser "Energiesammler" noch nicht gelöst, das heisst es gibt noch keine günstigen Stromspeicher genügend grosser Kapazität. Allenfalls können über eine grossräumige Vernetzung solcher Anlagen die Schwankungen in der Produktion aufgefangen werden. Das ist aber Zukunft. Antworten


Steven Meier

06.04.2010, 08:36 Uhr
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Dänemark, die weltweit Windkraft-intensivste Nation mit über 6000 Windturbinen, die 19 % seiner Stromerzeugung liefern, konnte nicht auch nur ein einziges fossil gefeuertes Kraftwerk schließen. Man benötigt zusätzliche 50 % an Kohlekraftwerks-Leistung, um die unvorhersagbaren Schwankungen der Windkraft auszugleichen, und Umweltverschmutzung sowie Kohlendioxid-Emissionen stiegen entsprechend an. Antworten



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