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Kugelschreiber zur Selbstverteidigung

Von Jan Derrer. Aktualisiert am 16.11.2011 9 Kommentare

An der Messe «Sicherheit 2011» präsentieren Tüftler ihre erstaunlichen Erfindungen. Einer verteidigt sich mit einem Stift, der andere will Pyros von Fussball-Hooligans den Garaus machen.

Gefährliche Pyrotechnik: Die Messe «Sicherheit 2011» präsentiert auch Brandschutzlösungen. (Video: Jan Derrer)

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Fast ausschliesslich Männer wandeln seit gestern neugierig durch die Hallen der Messe Zürich. «Sicherheit 2011» präsentiert die neusten Entwicklungen im Schweizer Markt rund um Überwachung, Kriminaltechnik, Selbstverteidigung.

Drei Aussteller führen Tagesanzeiger.ch/Newsnet im Video ihre Produkte vor. Die Firma Flame Guard des Kleinunternehmers Peter Graf hat einen Feuerlöscher entwickelt, der pyrotechnische Gegenstände innert Sekunden löschen kann. So zum Beispiel auch Pyros, die von Fussball-Hooligans in den Stadien abgefeuert und angeblich bis zu 25oo Grad Celsius heiss werden. Der Sicherheitsdienstleiter Nvsd Security vertreibt einen Selbstverteidigungs-Kugelschreiber, der buchstäblich ins Auge gehen kann. Die Fernüberwachungslösung von Eotec benutzt eine iPhone-App zur Sicherung von Gebäuden und Arealen.

Fehr: Staat und Private zusammen für Sicherheit

Eröffnet wurde die Messe vom Zürcher Regierungsrat und kantonalen Sicherheitsdirektor Mario Fehr. In seiner Rede wies er darauf hin, dass keine staatliche oder private Organisation allein die verschiedenen Sicherheitsbedürfnisse abdecken könne. Die privaten Sicherheitsanbieter sieht er als sinnvolle Ergänzung zu den Leistungen, die der Staat erbringt: «Die meisten privaten Angebote sind Antworten auf Risiken, die aus neuen technischen Entwicklungen resultieren.» Insbesondere Informationstechnologien würden nach neuen Sicherheitslösungen verlangen.

Die Messe dauert noch bis zum 18. November. Rund 200 Aussteller nehmen teil. Daneben gibt es einen Fachkongress mit über 100 Referenten. Die Themen reichen von Brand- und Schutztechnik über Kriminaltechnik bis zu Überwachungseinrichtungen, Arbeitssicherheit und Nahverteidigungsmitteln.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 16.11.2011, 06:41 Uhr

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9 Kommentare

Eluise Saduregul

16.11.2011, 10:23 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Traurige Gesellschaft... Anstatt alle zusammen am Stammtisch zu sitzen, ein Bier zu trinken, zu rauchen und zu jassen, wird die Gewalt nichtzuletzt gerade durch solche Messen noch gefördert. Ein Hochrüsten private Sicherheitsdienste Vs. Privatpersonen Vs. Polizei mit unklarem Ende... Gegen die Gewalt ! Miteinander statt gegeneinander ! Antworten


marcel finn

16.11.2011, 13:21 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Wenn man im Stadion Pyrotechnische Gegenstände zündet ist man schlichtweg kein Hooligan! Antworten



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