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Marssonde stürzt in zwei Wochen auf die Erde

Aktualisiert am 04.01.2012 9 Kommentare

Alle Rettungsversuche für den ausser Kontrolle geratenen russischen Flugkörper Phobos-Grunt waren erfolglos. Nun ist der Absturz nicht mehr zu verhindern.

1/3 Erfolglose Rettungsversuche: Die Phobos-Marssonde wird vor ihrem Start nochmals unter die Lupe genommen. (2. November 2011)
Bild: Keystone

   

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Reste einer ausser Kontrolle geratenen Marssonde werden nach Angaben der russischen Behörden am 15. Januar auf die Erde abstürzen. Der unbemannte Flugkörper Phobos-Grunt war am 9. November gestartet und sollte im Rahmen einer zweieinhalbjährigen Mission Bodenproben vom Mars entnehmen.

Offenbar wegen eines Programmierfehlers blieb die Sonde aber in der Umlaufbahn der Erde hängen. Alle Versuche, sie doch noch in Richtung Mars auf die Reise zu schicken, schlugen fehl. Im Dezember hatten die russischen Behörden erklärt, etwa 200 Kilogramm des 13 Tonnen schweren Flugkörpers würden beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre voraussichtlich nicht verglühen.

Missglückte Kontaktversuche

Die Europäische Raumfahrtbehörde (ESA) gab Anfang Dezember nach mehreren missglückten Kontaktversuchen die fehlgeleitete russische Raumsonde nach 24 Tagen auf.

«Wir ziehen jetzt einen Schlussstrich», sagte der Leiter der ESA-Vertretung in Moskau, René Pischel. Der Abbruch erfolgte in Absprache mit der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, die ihrerseits noch bis Ende Jahr Rettungsversuche unternahm.

Erfolgreiche US-Mission

Die 120 Millionen Euro teure und fast 13,5 Tonnen schwere Raumsonde sollte Bodenproben vom Marsmond Phobos zur Erde bringen, kam aber wegen Triebwerkproblemen nicht über die Erdumlaufbahn hinaus. Zunächst war es der ESA und Roskosmos zwar gelungen, Kontakt zu dem Apparat aufzunehmen. Nach einigen Tagen kam dann aber keine Antwort mehr.

Die USA hatten dagegen vor kurzem eine Mars-Mission erfolgreich gestartet. Die Raumfahrtbehörde Nasa schickte eine hochmoderne Raumsonde auf den Weg. Curiosity soll im August 2012 auf dem Roten Planeten landen und nach Spuren von organischen Materialien suchen. (mpl/dapd)

Erstellt: 04.01.2012, 14:49 Uhr

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9 Kommentare

Manfred Humbel

04.01.2012, 17:58 Uhr
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Tja, die Russen. Raketen, Autos, Flugzeuge können sie nicht mit Qualität bauen. Alles fällt vom Himmel oder kommt erst gar nicht nach oben. Atom U-Boote brennen, aber die ganze Welt mit Atomreaktoren beliefern??? Antworten


Karl Hofer

05.01.2012, 09:58 Uhr
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Schade um die gute Arbeit. @Manfred Humbel: Zeit zum Aufwachen, sie lustiger Mann, Sie. Während die Amis nichts mehr haben um zur ISS zu fliegen, läuft das russische Raketen-Ührchen wie geschmiert. Und es läuft und läuft und läuft. Wie war das mit der Challenger und der Columbia? Jeder dieser russ. Techniker ist Ihnen in Ausbildung + Intelligenz um Welten voraus. Halten Sie sich also doch zurück! Antworten



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