Wissen

Vaterfreuden im Orbit

Aktualisiert am 23.11.2009

Trotz der bevorstehenden Geburt seiner Tochter hat der amerikanische Astronaut Randolph Bresnik mit seinem Kollegen Michael Foreman einen Ausseneinsatz an der ISS gemeistert.

Gut gelaunt in der Schwebe: Bresnik (r.) und sein Kollege Foreman.

Gut gelaunt in der Schwebe: Bresnik (r.) und sein Kollege Foreman.
Bild: Reuters

Während sich seine Frau Rebecca in Houston auf die Entbindung vorbereitete, brachte der 42-Jährige unter anderem neue Antennen an der ISS an und installierte eine Vorrichtung für ein Spektrometer, das im kommenden Jahr angebaut werden soll.

Obwohl Bresnik und Foreman wegen eines Fehlalarms ihren Ausseneinsatz am Samstag mit Verspätung begonnen hatten, erledigten sie ihre Aufgaben so schnell, dass «Atlantis»-Kommandeur Charles Hobaugh ihnen sogar zusätzliche Arbeit auferlegte.

Ankunft der Tochter um 6:04 Uhr

Der Countdown auf der Erde verlief dagegen zögerlicher. Erst am Sonntag gab Bresnik über den Nasa-Äther bekannt, dass seine Tochter Abigail am Sonntagmorgen um 6:04 Uhr (MEZ) das Licht der Welt erblickt hat. Das Paar hat bereits einen dreijährigen Adoptivsohn, der aus der Ukraine stammt.

Der dritte und letzte Aussenbordeinsatz vor der Rückkehr der Raumfähre «Atlantis» zur Erde ist für den kommenden Montag angesetzt. Am Mittwoch soll das Shuttle von der ISS abdocken und am Freitag in Florida landen. (raa/ap)

Erstellt: 23.11.2009, 10:20 Uhr

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