Hitzfeld erklärt die Partie zum Endspiel
Von Sascha Rhyner, Vanderbijlpark. Aktualisiert am 24.06.2010
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Das Motto der Schweizer an dieser WM ist es, ein «Favoritenschreck» zu sein. So gab es der Trainer vor. Gegen Honduras sind die Schweizer aber Favoriten. Ottmar Hitzfeld hebt diese Partie deshalb in den Status eines Endspiels. Für den 61-jährigen Deutschen ist es schon fast gleichbedeutend wie ein Champions-League-Halbfinal: «Ich freue mich auf solche Spiele.»
«Wir wissen, dass wir mit einem 2:0 qualifiziert sind», erklärte er. Man habe damit alles in den eigenen Füssen. «Wir können einen grossen Schritt machen, um unser Ziel Achtelfinal zu erreichen», sagte Hitzfeld. Honduras wolle auch offensive Akzente setzen. «Wir müssen in der Defensive sicher achtsam sein, aber es gibt auch etwas mehr Platz für uns», erklärte Hitzfeld.
Honduras spiele ähnlich wie Chile, aber «mit den etwas weniger überragenden Individualisten». Beeindruckt hat Hitzfeld auch, dass die Honduraner auch nach einem Rückstand nie aufgeben würden. «Suazo kann aus dem Nichts ein Tor schiessen», warnt der Schweizer Trainer auch. «Aber im Verlauf des Spiels ziehen sie Abwehrreihen etwas auseinander. Das müssen wir ausnützen», gibt er die Taktik vor. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 24.06.2010, 15:02 Uhr





