WM 2010

«Mir händ än super, super Gooooli!»: Kreischen für Diego

Von Felix Schindler, Kloten. Aktualisiert am 28.06.2010

Rund 140 Fans sind zum Flughafen Zürich gereist, um die Nationalmannschaft feierlich in Empfang zu nehmen.

1/22 Selbst Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld lässt sich da Bad in der Menge nicht nehmen – und hat sichtlich Spass daran.
Pia Wertheimer

   

Einige von ihnen hatten eine weite Reise hinter sich, andere sind sich schon den ganzen Abend die Beine in den Bauch gestanden. Doch «für eusi Nati» macht man das eben.

Ottmar Hitzfelds Mannschaft ist um 22.30 schliesslich von rund 140 jubelnden Fans in Empfang genommen wurden. Doch wer der Liebling der Schweizer ist, wurde nun erneut unter Beweis gestellt. Der Jubel verwandelte sich in Gekreische, als Diego Benaglio aus der Passkontrolle trat. «Mir händ än super, super Gooooli», skandierte die Menge.

Der Trainer selbst liess es sich nicht nehmen, den Treuesten ein Unterschrift aufs Leibchen zu kritzeln – mit dieser Trophäe auf dem Rücken trottete etwa der 23-jährige Markus aus Kloten stolz davon. Ein ganzes Sortiment an Signaturen nahmen die beiden 17-jährigen Bernerinnen Kristina und Manuela mit nach Hause.

Lange hielt die Freude allerdings nicht an: Nach 15 Minuten leerte sich die Halle, wenig später waren auch die letzten Fussballer verschwunden. «Schade, sind sie nicht ein bisschen länger geblieben», sagt Kristina. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 28.06.2010, 22:20 Uhr