Swiss erwartet die Schweizer Nati
Von Sascha Rhyner, Bloemfontein, und Romeo Regenass. Aktualisiert am 25.06.2010
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Nach Südafrika flog die SFV-Equipe mit einem gewöhnlichen Linienflug. Die Heimreise gestaltet sich schwieriger, weil kein fixes Datum besteht und nicht auf verschiedenen möglichen Flügen mehrere Dutzend Plätze gebucht werden können. So besteht mit der Fluggesellschaft Swiss ein Deal, dass diese einen Extra-Flug aus Südafrika organisiert.
Die Swiss hat für den Rückflug zwei Szenarien durchgerechnet: für das Ausscheiden nach der Vorrunde und für das Out nach dem Achtelfinal. «In jedem Fall garantieren wir einen Spezialflug innerhalb von 72 Stunden», sagt Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel. Es könne auch früher sein. Offen ist auch, ob es wie der Linienflug ein Nachtflug ist, oder frühmorgens losgeflogen wird.
A340 von anderer Strecke abgezogen
Dabei handle es sich nicht um ein Sponsoring oder gar einen Charter-Flug, sondern um einen kommerziellen Flug. «Es ist ein Spezialflug», betont Donzel. Sobald feststeht, wann der Flieger mit Ziel Johannesburg ab- und wieder zurückfliegt, gelangten die Tickets in den Verkauf. Zumindest für den Rückflug rechne man mit einigen zusätzlichen Verkäufen. Ein Teil der Schweizer Journalisten wird ebenfalls in diesem Flug zurückkehren.
Laut Donzel würde die Swiss für beide Varianten einen Flieger vom Typ A 340 von einer anderen Strecke abziehen, die dann mit einer Reserve-Maschine geflogen würde. Für beide Fälle muss eine zehn- bis zwölfköpfige Besatzung eingeplant werden, die vielleicht nicht eingesetzt wird. Das alles sorgt für Kosten, die niemandem verrechnet werden können. «Es ist unser Stolz, die Mannschaft zurück in die Schweiz zu holen», sagt Donzel. Das sei der Swiss etwas wert. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 25.06.2010, 09:12 Uhr





