Ein Fehlentscheid, der den Fussball weiterbringen muss
Von Stephan Roth. Aktualisiert am 27.06.2010 59 Kommentare
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Spricht sich für technische Hilfe aus: Tagesanzeiger.ch/Newsnet-Sportredaktor Stephan Roth.
Die Diskussion über den Einsatz von technologischen Mitteln im Fussball ist nicht neu. Bei jedem Tor, das zu Unrecht gegeben oder nicht anerkannt wird, entflammt sie von Neuem.
Doch zum Glück ist der jüngste Fehlentscheid in einem Spiel passiert, in dem die ganze Welt hinschaute. Im Klassiker Deutschland gegen England (4:1) traf Frank Lampard die Unterkante der Latte, von wo der Ball deutlich hinter die Torlinie prallte. Es wäre der 2:2-Ausgleich gewesen. Doch das Gespann um den Uruguayer Jorge Larrionda hatte den Treffer schlicht weg nicht gesehen. Am Abend kam ein klares Offside-Tor von Carlos Tevez für Argentinien gegen Mexiko, das Roberto Rosetti und sein Team übersehen hatten, dazu.
Diese krassen Fehlentscheide müssen jetzt eine Welle auslösen, die auch den Widerstand der Herren der Fifa – zuletzt hatte sich die Regelkommission, die aus Vertretern aus England, Schottland, Wales und Nordirland besteht, dagegen ausgesprochen – wegspült. Denn es gibt keinen Grund dafür, dass ausgerechnet die populärste Sportart der Welt auf den Einsatz von technischen Hilfsmitteln verzichtet. Die meisten Trainer und Spieler haben sich ohnehin schon lange dafür ausgesprochen.
Der Chip im Ball würde ähnliche Fälle ausschliessen und wäre sicher eine Lösung. Auch zusätzliche Torrichter, wie man sie seit letzter Saison aus der Europa League kennt, sind hilfreich. Doch noch wirkungsvoller wäre die Einführung eines Video-Einspruchs. Dabei könnten auch Handspiele, wie jenes von Frankreichs Thierry Henry in der WM-Barrage gegen Irland oder jenes von Diego Armando Maradona an der WM 1986, geahndet werden.
Wie soll das funktionieren? Ganz einfach. So wie im American Football. Jedes Team erhält beispielsweise zweimal pro Spiel das Recht, beim nächsten Unterbruch einen Entscheid per Video-Replay überprüfen zu lassen. Beweist die TV-Wiederholung, dass sich der Schiedsrichter geirrt hat, wird der Entscheid revidiert und das Einsprache-Recht verfällt nicht.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 27.06.2010, 19:28 Uhr
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59 Kommentare
@Mehmet Sigirci: Vor dem Abstoss (!) von Neuer schlägt Steven Gerrard eine missglückte Flanke, welche fast bei der Cornerflacke ins Aus geht. Daher war das ganz klar Abstoss - möglich, dass Neuer den Ball nicht genau auf der Linie platziert. Bitte genau schauen und dann kommentieren ;-) Antworten
Aus Spiegel.de: Für Kapitän Steven Gerrard, 30, waren die Deutschen "die bessere Mannschaft. Sie haben hochverdient gewonnen". Das nicht anerkannte Tor will er nicht als Entschuldigung gelten lassen: "Ich stelle mich nicht hierhin, um zu sagen, wir hätten nur verloren, weil der Schiedsrichter das Tor nicht gegeben hat." Den Ball immer schön flach halten ;-) Antworten
Habe nach 30 Minuten nicht mehr geschaut, den Rest aufgezeichnet. Die Wiederholung vom 1. Tor zeigt, dass 2 deutsche Spieler (inkl. Klose) im Abseits standen u. sich zur Mittellinie bewegten, als der Torwart den Ball ausgekickte. Bei der Ballannahme standen dann beide VOR den engl. Verteidigern. M.E. zählt der Moment der Ballabgabe. Den Rest des Fussballabends schenkte ich mir dann! Antworten
Es wird heute noch viel mehr über die Hand Gottes gesprochen als über Maradonas zweites Tor gegen England. Ist dies wirklich der Fussball den wir sehen wollen? Schöne Tore und tolle Spiele sind das Salz in der Suppe, und nicht Schumeleien oder hilflose Schiris. Antworten
Das Verhalten der Refs spricht doch Bände: Die haben das gesehen, besprechen sich an der Seitenlinie, lassen sich mal vom einen, dann vom andern Team beeinflussen und entscheiden dann wie vorgeschrieben nach politischer Opportunität. Das hat mit Sport nichts zu tun, genau wie Slums rund um die Stadien. Die WM ist eine Farce, nur will das niemand wissen. Antworten
Genau, American Football machts vor. Ein wichtiger Punkt, der nicht genannt wurde und den Kritiker im Fussball oft anbringen: Über gewisse Sachen sollte nicht diskutiert werden. Auch da hat sich Football was überlegt: Gewisse Situationen dürfen nicht überprüft werden. Ausserdem mehr Anreize gegen Missbrauch: z.B. wenn Entscheid richtig war, eine Spielerauswechselmöglichkeit weniger. Antworten
Jährlich beklagt die FIFA die niedrigere Torquote pro Spiel. Es werden Bälle mit unberechenbaren Flugeigenschaften ins Spiel gebracht und grössere Tore diskutiert. Dabei muss nur das Regelwerk geändert werden. Anstelle gelber Karten werden Zeitstrafen eingeführt. Eine dezimierte Verteidigung ist schneller überwindbar und mehr Tore sind die Folge. Dazu ein zweiter Schiri wie im Hockey oder Handball Antworten
Wenn Videokameras bzw. Videobeweise zugelassen würden, hätten Wettbetrüger und gekaufte Schiris das Nachsehen. Deshalb wird die "MAFIA" vom Zürichberg dies nicht zulassen. Wer gestern den "Experten" Netzer gehört hat, kann nur noch seinen Kopf schütteln . . . . Antworten
Schade für den Fussball, mit diesen Entscheiden, aber den Video-Beweis einführen bringt nicht viel. Es reicht wenn auf jeder Torlinie ein zusätzlicher Schiri-Assistent steht. Dann würden endlich auch die Schwalbeneinlagen,Ellbogenschläge verschwinden. Alle 10 Min. das Video anschauen zerstört den Spielfluss und das darf nicht die Zukunft vom Fussball sein. Antworten
Der Herr Blatter und seine Altherren Funktionäre müssen endlich ihre Köpfe aus dem Sand ziehen. Video Technologie wird in jeder professionellen Sportart benützt. Fußball ist der populärste und grösste von allen und hat auch die meiste Investitionen von Geld. Wieso müssen Fussballfans weltweit sich mit solch lächerlichen Einstellungen begnügen in einem Professionellem Umfeld Antworten
War der Ball wirklich mit vollem Umfang hinter der Linie? Wie wäre das Spiel ausgegangen, hätte der Schiedsrichter beide Spieler vom Platz gestellt? Stand der Stürmer tatsächlich im Abseits? Ich möchte diese Diskussionen in der Bar, bei der Arbeit, im Bus etc. nicht missen. Bitte stoppt diesen Technik-Hype! (...und den Kunstrasen!) PS: Bin Schweiz- und England-Fan. Antworten
Was soll man von einer Vereinigung erwarten, die sich "Für das Spiel, für die Welt" auf die Fahne schreibt und dann jeweils einen Drittel der Tickets an Sponsoren und Vasallen verscherbelt, nur um dann das letzte Drittel an die "Fans"/"Welt" zu verlosen? Um den Videobeweis wahrzumachen braucht einen Eklat im diesjährigen Finale zu Ungunsten Deutschlands. (z.B. verwehrtes Tor) Das hätte Gewicht. Antworten
An die Experten im WM Sportstudio. Schon das erste Tor von Klose ist nach Fifa Regelauslegung ein klares Offside Tor... das Tessiner Fernsehen hat dies bereits in der Pause schon aufgezeigt. Beim Abschlag des Torhüters stehen zwei Deutsche Spieler klar im Offside... Antworten
Die besten Schiedsrichter der Welt an der WM? Kein Wunder, wenn Amateure pfeiffen, wo sonst alles professionalisiert ist, dass so gehäuft krasse Fehlentscheide getroffen werden, die den Spielausgang beeinflusst haben. Mir ist diese WM verleidet! Ist gar Manipulation im Spiel? Wer sich der heutigen Technik verweigert, muss sich diese Vorwürfe gefallen lassen! Antworten
Torrichter ja - elektronische Hilfsmittel nein! Fussball ist weder American Football noch Hockey, dazu kommt, dass auch ohne der Fehlentscheide heute, weder England noch Mexiko, hätten gewinnen können - die Polemik ist nicht angebracht. Fast sicher wird es bei der nächsten WM die zusätzlichen Torrichter geben - oder gab es vergleichbare Fehlentscheide während der Europa League?? Antworten
Noch einfacher wäre ein zusätzlicher Schiedsrichter-Assistent, der im Regieraum sitzen und dort sich die Bilder gleich selbst ansehen kann. Warum zwei unterbeschäftigte Torrichter, wenn ein Videorichter in strittigen Situationen den Haupt-Schiedsrichter massgeblich unterstützen kann? Und das noch dazu praktisch ohne Verzögerung, bzw. genauso schnell wie es Millionen Zuschauer am Fernseher sehen... Antworten
Wer heute diese zwei Spiele am TV verfolgte, konnte klar und offensichtlich sehen, dass im Spiel 1, der Ball hinter der Linie war, also Goal und im Spiel 2, beim ersten Tor der Argentinier, es "off-side" war. Beide Spiele haetten je nach dem anders ausgehen koennen. Ist fuer mich unverstaendlich, dass besonders an einer WM, dies nicht zugelassen ist! Muss geaendert werden. Antworten
Zeit, die Blatterfestung zu stürmen! Derartige sich häufende z.T. spielentscheidendes Fehlverhalten etlicher Spielleiter (selbst auf höchstem Niveau!) müssen nun ein Ende haben. Spielerauswechslungen, Verletzungen, Frei- und Abstösse, usw. dauern mindestens ebensolange wie eine Konsultation eines umstrittenen Entscheides an einem elektr. Medium (TV etc). Weg mit den naiven, antiquierten Ausreden! Antworten
"Denn es gibt keinen Grund dafür, dass ausgerechnet die populärste Sportart der Welt auf den Einsatz von technischen Hilfsmitteln verzichtet." Das ist Ihre Meinung, Herr Roth. Ich gehe mit Ihnen einig, dass eine Kamera auf der Torlinie nicht schaden könnte. Was ich weniger verstehe, ist Ihr Vorschlag eines Video-Einspruchs - willkommen im America's Cup. Antworten
Dass das Schiedsrichtertrio den Treffer von Lampard nicht gesehen hat, kann ich mir nicht vorstellen. Mindestens der Linienrichter hätte ihn sehen müssen. Da könnte man schon fast böse Absicht unterstellen. Die Idee mit der Regel vom American Football ist gut. Aber wenn die Fifa nicht mal eine Torkamera akzeptiert, wird sie auch ein Video-Replay nicht einführen. Also bringt die Diskussion nichts. Antworten
Bin absolut einverstanden mit diesem Artikel. Es gibt keinen einzigen vernünftigen Grund, einen umstrittenen Schiedsrichterentscheid in einem Fussballspiel auf solch höhem Niveau nicht mittels Einsatz technischer Hilfsmittel zu überprüfen. Weg mit dem oberpeinlichen und ignoranten Sepp Blatter!! Antworten
Dann wird z. B. in unteren Ligen nach anderen Regeln gespielt. Ist das wirklich erstrebenswert? Zudem ist Fussball eben ein Spiel. Zu diesem Spiel gehört die Rolle des Schiedsrichter, dessen Entscheide nicht angefochten werden können. Auch ein Penaltyentscheid kann Matchentscheidend sein. Aber da hilft eine Kamera wenig, weil es keine absolut Objektiven Kriterien für ein Foul gibt. Antworten
Lieber Kommentar, nur schiesst er völlig am Ziel vorbei. Ursache solcher Desaster ist das korrupte System um Joseph Sepp Blatter himself aus Visp, dem Ehrlichkeit nie ein Anliegen war. Es ist doch typisch, dass er mit investigativen Journalisten wie Jennings nicht spricht - nur weiss der allemal genug auf Umwegen über ihn, um dies in Büchern artgerecht darzustellen. Die werden auch gelesen. Antworten
Die FIFA hat vor kurzem erklaert, dass sie nicht bereit waere, ueber Technische Hilfsmittel zu diskutieren. Das Argument "Menschenfehler gehoeren zum Spiel" hat ausgedient, denn die Liste entscheidender Fehler ist bei dieser WM sehr lang. Die FIFA selber sieht jetzt naemlich auch sehr schlecht bei der SR-Wahl aus. Es ist doch offensichtlich dass sie Hilfe brauchen... FIFA schaltet aber auf stur! Antworten
Es ist irrwitzig, dass der Fussballweltmeister 2010 womöglich durch einen Tor-Fehlentscheid zu seinem Titel kommt. Ein solcher Fehlentscheid könnte ja sehr einfach z.B. durch Torrichter verhindert werden. Die Ironie des Schicksals will es, dass gerade die englische Regelkommission der FIFA solche Torrichter nicht wollte. Vielleicht wollen sie es jetzt. Antworten
Nein. Ich gebe der FIFA völlig recht: Es muss bleiben, wie es immer war. Gerade in der beliebtesten Sportart dürfen nie und nimmer technische Hilfsmittel eingesetzt werden. Wie Blatter immer wieder betont, machen genau diese Unwägbarkeiten und Ungerechtigkeiten den wirklichen Reiz dieses Spiels aus. Der Hauptvorteil: Die endlosen Diskussionen lenken von allen wirklichen Problemen sehr effizient ab Antworten
Leider glaube ich dieser Version nicht! Die Wahrheit ist viel einfacher: die FIFA Grossen haben den Schiedsrichtern gesagt welche Mannschaften zu "schuetzen sind. Es sind diesmal zu viele sehr krasse Fehlentsscheide, dass man das menschliche Versagen akzeptieren kann. Brasilen (Handtor), Chile (Offside), Argentinien vor ein paar Minuten (Offside), England (klarer Goal), usw usw. Antworten
Es ist wirklich an der Zeit,dass diese Altherren-Crew in der FIFA endlich verjüngt wird.Die vielen Skandale neben dem Fussballplatz sprechen ebenfalls dafür.Die FIFA ist zur Zeitdie grösste und gefährlichste Diktatur auf dieser Welt ,denn sie bestimmt über alles u. jeden im Fussball.Auch jeder Kritiker in den eigenen Reihen wird sofort als Verräter taxiert u. ausgeschlossen.Das darf so nicht sein Antworten
Nicht das Spiel der Deutschen hat das Spiel entschieden, sondern das nicht gegebene Tor. Wenn bei Halbzeit es 2 zu 2 gewesen wäre, hätten die Engländer anders spielen können und hätten nicht alles nach vorn werfen müssen. So ist es den Engländern ähnlich ergangen wie der Schweiz. der Schiedsrichter hat das Spiel entschieden. Warum werden die Schiedrichter nicht erst kurz vor dem Spiel zugeteilt? Antworten
Ausgerechnet bei einer Sportart, welche finanzielle Mittel in riesiger Höhe einsetzt und auf das Talent von Spielern aus der ganzen Welt setzt, wird auf die Nutzung der heute verfügbaren technischen Mittel verzichtet. Schuld daran ist die unsäglich konservative Haltung der FIFA, die sich mit ihrem Verhalten zunehmend unglaubwürdig macht. Warum nur verhindert die FIFA mit ihrer Haltung Fair Play? Antworten
Das hat die FIFA nun davon! Ein Achtelfinal-Spiel, dass durch einen verhinderbaren Fehlentscheid massiv beeinflusst wurde! Die FIFA vordert für die WM neue prächtige Stadien, aber die Schiedsrichter müssen noch immer auf das wesentliche verzichten, einen Videobeweis (in umstrittenen Torsituationen). Ich bin auch nicht dafür, dass jeder Entscheid angefochten werden kann, aber sowas...! Antworten
Ich kann Stephan Roth nur beipflichten. Wieviele verpfiffene Partien braucht es noch, bis man die naheliegenden technischen Möglichkeiten zu nutzen beginnt? Solche Blamagen wie das heute verweigerte Tor Englands gegen Deutschland sind ein Affront. Unter Aufwand aller Ihrer Möglichkeiten bereiten sich die Teams auf die WM vor, nur um dann mit wiederholten lamentablen Leistungen abgestraft zu werden Antworten
Es ist ja immerhin beruhigend zu hören, dass in der Regelkommission, welche sich immer wieder gegen den schon lange überfälligen Videoentscheid stellt, hauptsächlich Vertreter von Grossbritannien sitzen. Vielleicht bringt der heutige Entscheid diese Vertreter zur Einsicht, falls sie in ihrem hohen Alter überhaupt noch etwas wahrnehmen können...;-) Antworten
Die Idee, "zweimal pro Spiel das Recht [zu beanspruchen], beim nächsten Unterbruch einen Entscheid per Video-Replay überprüfen zu lassen", habe ich schon vor 10 Jahren geäussert - und wurde dabei belächelt. Es ist skandalös, dass solch unglaubliche Fehlentscheide der Referees Spiele in massgebender Weise verfälschen. England hätte nie derart die Defensive aufgegeben, wäre das 2:2 gegeben worden. Antworten
Also, so unverständlich wie sich die FIFA benimmt, benehmen sich nicht einmal die dümmsten Leute auf dieser Welt! Ich glaube es ist Zeit, dass man der FIFA die Fernsehrechte wegnimmt, da sie die ja anscheinend sowieso nicht gebraucht. Oder ist das ganze nur ein abgekartetes Spiel und FIFA möchte gezielt Fehlentscheide haben, damit gewisse Leute sich ein Vermögen zusammen ergaunern können??? Antworten
Wunschdenken und unter der heutigen Führung der FIFA kaum möglich. Hauptsache, die WM findet in Südafrika statt, welche hoffentlich einen fetten Gewinn abwirft. Und noch etwas, auch wenn mir die Deutschen nicht unbedingt sympatisch sind. SIE HABEN TROTZDEM VERDIENT GEWONNEN. Das muss an dieser Stelle auch noch erwähnt werden. Aber Herr Roth, ich bin absolut ihrer Meinung! Antworten
voll und ganz korrekt, die Aussagen von Herrn Roth! Man könnte sogar nur eine Möglichkeit pro Match akzeptieren, immer und wenn bei Fehlentscheiden der Schiris das Einspruchsrecht erhalten bleibt...Blatter und Co.soll gehen und jüngeren, frischeren und mutigeren Leuten Platz machen... Antworten
Die deutschen Spieler haben sicher gesehen, dass es ein klares Tor war. Ein ehrlicher Mensch wuerde deshalb wohl den Schiedsrichter daraufhinweisen. Jedem Kind wird von den Erwachsenen Ehrlichkeit gepredigt. Hier zaehlt aber wohl nur der Erfolg -koste es was es wolle. Die fehlende Ehrlichkeit koennen auch technische Hilfsmittel nicht ersetzen. Antworten
Wann endlich kommt auch die Fifa in der Gegenwart an und verhilft dem Fussball dadurch, von einem permanenten Ärgernis wieder zu einem faszinierenden Sport zu werden? Fehlentscheide wie das (nicht gegebene) eindeutige Tor der Engländer am sind einfach nur noch peinlich und ihre Begründungen gegen den Einsatz adäquater Technik mehr als fadenscheinig. Mail an http://de.fifa.com/contact/form.html Antworten
Auch ich bin der Meinung, dass nun technische Hilfsmittel einzuführen sind. Jedoch hoffe ich, um des Spiels willen, darauf, dass die Entscheide, die (nur während eines Spielunterbruches) angefochten werden können, auf die gravierendsten reduziert werden. Hierbei geht es um Tätlichkeiten, Torentscheide, Fouls im Strafraum. Offside sollte durch automatisierte Systeme entschieden werden (Spielfluss). Antworten






Claus Fischer
@Ruedi Burkhard - Zitat aus WIKIPEDIA: "Beim Einwurf, Abstoß oder Eckstoß gibt es keine Abseitsstellung. Sobald aber der Ball danach von einem weiteren Mitspieler gespielt wird, kann der Angreifer sich wieder im Abseits befinden." Da Klose den Ball von Neuer kommend jedoch als erster berührt hat, war es KEIN ABSEITS. Schade nur, dass Sie sich die nächsten 60 Minuten nicht gegönnt haben Antworten