WM 2010

Ein Fehlentscheid, der den Fussball weiterbringen muss

Nach dem übersehenen Tor von England beim 1:4 gegen Deutschland darf sich die Fifa technischen Hilfsmitteln nicht mehr verweigern, kommentiert Tagesanzeiger.ch/Newsnet-Sportredaktor Stephan Roth.

Die Diskussion über den Einsatz von technologischen Mitteln im Fussball ist nicht neu. Bei jedem Tor, das zu Unrecht gegeben oder nicht anerkannt wird, entflammt sie von Neuem.

Doch zum Glück ist der jüngste Fehlentscheid in einem Spiel passiert, in dem die ganze Welt hinschaute. Im Klassiker Deutschland gegen England (4:1) traf Frank Lampard die Unterkante der Latte, von wo der Ball deutlich hinter die Torlinie prallte. Es wäre der 2:2-Ausgleich gewesen. Doch das Gespann um den Uruguayer Jorge Larrionda hatte den Treffer schlicht weg nicht gesehen. Am Abend kam ein klares Offside-Tor von Carlos Tevez für Argentinien gegen Mexiko, das Roberto Rosetti und sein Team übersehen hatten, dazu.

Diese krassen Fehlentscheide müssen jetzt eine Welle auslösen, die auch den Widerstand der Herren der Fifa – zuletzt hatte sich die Regelkommission, die aus Vertretern aus England, Schottland, Wales und Nordirland besteht, dagegen ausgesprochen – wegspült. Denn es gibt keinen Grund dafür, dass ausgerechnet die populärste Sportart der Welt auf den Einsatz von technischen Hilfsmitteln verzichtet. Die meisten Trainer und Spieler haben sich ohnehin schon lange dafür ausgesprochen.

Der Chip im Ball würde ähnliche Fälle ausschliessen und wäre sicher eine Lösung. Auch zusätzliche Torrichter, wie man sie seit letzter Saison aus der Europa League kennt, sind hilfreich. Doch noch wirkungsvoller wäre die Einführung eines Video-Einspruchs. Dabei könnten auch Handspiele, wie jenes von Frankreichs Thierry Henry in der WM-Barrage gegen Irland oder jenes von Diego Armando Maradona an der WM 1986, geahndet werden.

Wie soll das funktionieren? Ganz einfach. So wie im American Football. Jedes Team erhält beispielsweise zweimal pro Spiel das Recht, beim nächsten Unterbruch einen Entscheid per Video-Replay überprüfen zu lassen. Beweist die TV-Wiederholung, dass sich der Schiedsrichter geirrt hat, wird der Entscheid revidiert und das Einsprache-Recht verfällt nicht.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 27.06.2010, 19:28 Uhr

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59 Kommentare

Claus Fischer

28.06.2010, 14:04 Uhr
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@Ruedi Burkhard - Zitat aus WIKIPEDIA: "Beim Einwurf, Abstoß oder Eckstoß gibt es keine Abseitsstellung. Sobald aber der Ball danach von einem weiteren Mitspieler gespielt wird, kann der Angreifer sich wieder im Abseits befinden." Da Klose den Ball von Neuer kommend jedoch als erster berührt hat, war es KEIN ABSEITS. Schade nur, dass Sie sich die nächsten 60 Minuten nicht gegönnt haben Antworten


Peter Riese

28.06.2010, 13:47 Uhr
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@Mehmet Sigirci: Vor dem Abstoss (!) von Neuer schlägt Steven Gerrard eine missglückte Flanke, welche fast bei der Cornerflacke ins Aus geht. Daher war das ganz klar Abstoss - möglich, dass Neuer den Ball nicht genau auf der Linie platziert. Bitte genau schauen und dann kommentieren ;-) Antworten


Marko Umek

28.06.2010, 12:49 Uhr
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Aus Spiegel.de: Für Kapitän Steven Gerrard, 30, waren die Deutschen "die bessere Mannschaft. Sie haben hochverdient gewonnen". Das nicht anerkannte Tor will er nicht als Entschuldigung gelten lassen: "Ich stelle mich nicht hierhin, um zu sagen, wir hätten nur verloren, weil der Schiedsrichter das Tor nicht gegeben hat." Den Ball immer schön flach halten ;-) Antworten


Mehmet Sigirci

28.06.2010, 10:49 Uhr
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@ Peter Riese und Torsten Berger scheinen ja grosse Fussballexperten zu sein. Es war ein Torhüterabschlag beim beim laufenden Spiel (das schreibt @ Gianni Bonardi auch klar) und nicht ein Abstoss. Bitte genau lesen und erst dann kommentieren. Antworten


Ruedi Burkhard

28.06.2010, 10:32 Uhr
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Habe nach 30 Minuten nicht mehr geschaut, den Rest aufgezeichnet. Die Wiederholung vom 1. Tor zeigt, dass 2 deutsche Spieler (inkl. Klose) im Abseits standen u. sich zur Mittellinie bewegten, als der Torwart den Ball ausgekickte. Bei der Ballannahme standen dann beide VOR den engl. Verteidigern. M.E. zählt der Moment der Ballabgabe. Den Rest des Fussballabends schenkte ich mir dann! Antworten


andreas muesel

28.06.2010, 10:20 Uhr
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Lieber Herr @Bonardi, ich denke das Tessiner TV sollte noch einmal die kleine Fussballregelschule besuchen. Weder beim Einwurf, noch beim Abstoss gibt es eine Abseitsregel. Antworten


Peter Riese

28.06.2010, 09:38 Uhr
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@Gianni Bonardi: Bei einem Abstoss gibt es keine Abseitsstellung! Antworten


Paulo Rossi

28.06.2010, 09:37 Uhr
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Es wird heute noch viel mehr über die Hand Gottes gesprochen als über Maradonas zweites Tor gegen England. Ist dies wirklich der Fussball den wir sehen wollen? Schöne Tore und tolle Spiele sind das Salz in der Suppe, und nicht Schumeleien oder hilflose Schiris. Antworten


andi pereira

28.06.2010, 09:36 Uhr
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Wie beim Hockey sollte ein Offizieller auf der Tribune sein der per Funk verbunden ist mit dem Schiri.Aber dieser sollte nur bei Entscheiden Tor oder nicht Tor eingreifen dürfen.Bei Offside und Fouls sollte es beim alten bleiben!!!! Antworten


Fred Büchi

28.06.2010, 09:21 Uhr
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Das Verhalten der Refs spricht doch Bände: Die haben das gesehen, besprechen sich an der Seitenlinie, lassen sich mal vom einen, dann vom andern Team beeinflussen und entscheiden dann wie vorgeschrieben nach politischer Opportunität. Das hat mit Sport nichts zu tun, genau wie Slums rund um die Stadien. Die WM ist eine Farce, nur will das niemand wissen. Antworten


Torsten Berger

28.06.2010, 09:10 Uhr
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@Gianni Bonardi: Da hat das Tessiner Fernsehen ja tolle Fußballexperten am Werk. Bei einem Abstoß gibt es kein Abseits! Gilt übrigens auch bei einem Einwurf. Antworten


Lukas Kauer

28.06.2010, 09:00 Uhr
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Genau, American Football machts vor. Ein wichtiger Punkt, der nicht genannt wurde und den Kritiker im Fussball oft anbringen: Über gewisse Sachen sollte nicht diskutiert werden. Auch da hat sich Football was überlegt: Gewisse Situationen dürfen nicht überprüft werden. Ausserdem mehr Anreize gegen Missbrauch: z.B. wenn Entscheid richtig war, eine Spielerauswechselmöglichkeit weniger. Antworten


Felix Erny

28.06.2010, 08:50 Uhr
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Jährlich beklagt die FIFA die niedrigere Torquote pro Spiel. Es werden Bälle mit unberechenbaren Flugeigenschaften ins Spiel gebracht und grössere Tore diskutiert. Dabei muss nur das Regelwerk geändert werden. Anstelle gelber Karten werden Zeitstrafen eingeführt. Eine dezimierte Verteidigung ist schneller überwindbar und mehr Tore sind die Folge. Dazu ein zweiter Schiri wie im Hockey oder Handball Antworten


Urs Mettler

28.06.2010, 08:43 Uhr
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Wieso spricht niemand vom deutschen Torhüter? Der hat doch selber am besten gesehen dass es ein Tor war. Und macht dann einfach einen Abschlag. Fairplay? Vergisst es. Antworten


Stojiljkovic Mladen

28.06.2010, 08:13 Uhr
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Offensichtlich gefallen den Verantwortlichen der FIFA andere "Zufälligkeiten" als den Fans. Ich kenne keinen Fan, der findet, dass Fehlentscheide des Schiedsrichters den Reiz des Sports ausmachen. Das ist absurd. Antworten


hans zumstein

28.06.2010, 07:24 Uhr
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Wenn Videokameras bzw. Videobeweise zugelassen würden, hätten Wettbetrüger und gekaufte Schiris das Nachsehen. Deshalb wird die "MAFIA" vom Zürichberg dies nicht zulassen. Wer gestern den "Experten" Netzer gehört hat, kann nur noch seinen Kopf schütteln . . . . Antworten


Stahel Harry

28.06.2010, 06:42 Uhr
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Schade für den Fussball, mit diesen Entscheiden, aber den Video-Beweis einführen bringt nicht viel. Es reicht wenn auf jeder Torlinie ein zusätzlicher Schiri-Assistent steht. Dann würden endlich auch die Schwalbeneinlagen,Ellbogenschläge verschwinden. Alle 10 Min. das Video anschauen zerstört den Spielfluss und das darf nicht die Zukunft vom Fussball sein. Antworten


Stefan Neuenschwander Stefan

28.06.2010, 06:16 Uhr
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Der Herr Blatter und seine Altherren Funktionäre müssen endlich ihre Köpfe aus dem Sand ziehen. Video Technologie wird in jeder professionellen Sportart benützt. Fußball ist der populärste und grösste von allen und hat auch die meiste Investitionen von Geld. Wieso müssen Fussballfans weltweit sich mit solch lächerlichen Einstellungen begnügen in einem Professionellem Umfeld Antworten


Daniel Wieland

28.06.2010, 05:55 Uhr
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War der Ball wirklich mit vollem Umfang hinter der Linie? Wie wäre das Spiel ausgegangen, hätte der Schiedsrichter beide Spieler vom Platz gestellt? Stand der Stürmer tatsächlich im Abseits? Ich möchte diese Diskussionen in der Bar, bei der Arbeit, im Bus etc. nicht missen. Bitte stoppt diesen Technik-Hype! (...und den Kunstrasen!) PS: Bin Schweiz- und England-Fan. Antworten


Franz Müller

28.06.2010, 05:35 Uhr
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Was soll man von einer Vereinigung erwarten, die sich "Für das Spiel, für die Welt" auf die Fahne schreibt und dann jeweils einen Drittel der Tickets an Sponsoren und Vasallen verscherbelt, nur um dann das letzte Drittel an die "Fans"/"Welt" zu verlosen? Um den Videobeweis wahrzumachen braucht einen Eklat im diesjährigen Finale zu Ungunsten Deutschlands. (z.B. verwehrtes Tor) Das hätte Gewicht. Antworten


Gianni Bonardi

28.06.2010, 03:38 Uhr
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An die Experten im WM Sportstudio. Schon das erste Tor von Klose ist nach Fifa Regelauslegung ein klares Offside Tor... das Tessiner Fernsehen hat dies bereits in der Pause schon aufgezeigt. Beim Abschlag des Torhüters stehen zwei Deutsche Spieler klar im Offside... Antworten


Beat Braun

28.06.2010, 01:51 Uhr
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Die besten Schiedsrichter der Welt an der WM? Kein Wunder, wenn Amateure pfeiffen, wo sonst alles professionalisiert ist, dass so gehäuft krasse Fehlentscheide getroffen werden, die den Spielausgang beeinflusst haben. Mir ist diese WM verleidet! Ist gar Manipulation im Spiel? Wer sich der heutigen Technik verweigert, muss sich diese Vorwürfe gefallen lassen! Antworten


Sacha Sommer

28.06.2010, 01:18 Uhr
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Ich denke nicht, dass sich etwas ändern wird. Die FIFA weigert sich gegen diese technischen Hilfsmittel, damit Spiele weiterhin manipulierbar bleiben. Antworten


Michael Roost

28.06.2010, 00:46 Uhr
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Torrichter ja - elektronische Hilfsmittel nein! Fussball ist weder American Football noch Hockey, dazu kommt, dass auch ohne der Fehlentscheide heute, weder England noch Mexiko, hätten gewinnen können - die Polemik ist nicht angebracht. Fast sicher wird es bei der nächsten WM die zusätzlichen Torrichter geben - oder gab es vergleichbare Fehlentscheide während der Europa League?? Antworten


Tom Schneider

28.06.2010, 00:27 Uhr
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Noch einfacher wäre ein zusätzlicher Schiedsrichter-Assistent, der im Regieraum sitzen und dort sich die Bilder gleich selbst ansehen kann. Warum zwei unterbeschäftigte Torrichter, wenn ein Videorichter in strittigen Situationen den Haupt-Schiedsrichter massgeblich unterstützen kann? Und das noch dazu praktisch ohne Verzögerung, bzw. genauso schnell wie es Millionen Zuschauer am Fernseher sehen... Antworten


John Jaisli

28.06.2010, 00:23 Uhr
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Wer heute diese zwei Spiele am TV verfolgte, konnte klar und offensichtlich sehen, dass im Spiel 1, der Ball hinter der Linie war, also Goal und im Spiel 2, beim ersten Tor der Argentinier, es "off-side" war. Beide Spiele haetten je nach dem anders ausgehen koennen. Ist fuer mich unverstaendlich, dass besonders an einer WM, dies nicht zugelassen ist! Muss geaendert werden. Antworten


Rolf Wittwer

28.06.2010, 00:20 Uhr
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Zeit, die Blatterfestung zu stürmen! Derartige sich häufende z.T. spielentscheidendes Fehlverhalten etlicher Spielleiter (selbst auf höchstem Niveau!) müssen nun ein Ende haben. Spielerauswechslungen, Verletzungen, Frei- und Abstösse, usw. dauern mindestens ebensolange wie eine Konsultation eines umstrittenen Entscheides an einem elektr. Medium (TV etc). Weg mit den naiven, antiquierten Ausreden! Antworten


Bernard Bosson

27.06.2010, 23:50 Uhr
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"Denn es gibt keinen Grund dafür, dass ausgerechnet die populärste Sportart der Welt auf den Einsatz von technischen Hilfsmitteln verzichtet." Das ist Ihre Meinung, Herr Roth. Ich gehe mit Ihnen einig, dass eine Kamera auf der Torlinie nicht schaden könnte. Was ich weniger verstehe, ist Ihr Vorschlag eines Video-Einspruchs - willkommen im America's Cup. Antworten


Mike Müller

27.06.2010, 23:43 Uhr
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Dass das Schiedsrichtertrio den Treffer von Lampard nicht gesehen hat, kann ich mir nicht vorstellen. Mindestens der Linienrichter hätte ihn sehen müssen. Da könnte man schon fast böse Absicht unterstellen. Die Idee mit der Regel vom American Football ist gut. Aber wenn die Fifa nicht mal eine Torkamera akzeptiert, wird sie auch ein Video-Replay nicht einführen. Also bringt die Diskussion nichts. Antworten


Philipp Müller

27.06.2010, 23:25 Uhr
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Bin absolut einverstanden mit diesem Artikel. Es gibt keinen einzigen vernünftigen Grund, einen umstrittenen Schiedsrichterentscheid in einem Fussballspiel auf solch höhem Niveau nicht mittels Einsatz technischer Hilfsmittel zu überprüfen. Weg mit dem oberpeinlichen und ignoranten Sepp Blatter!! Antworten


Erich Hofstetter

27.06.2010, 23:24 Uhr
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Dann wird z. B. in unteren Ligen nach anderen Regeln gespielt. Ist das wirklich erstrebenswert? Zudem ist Fussball eben ein Spiel. Zu diesem Spiel gehört die Rolle des Schiedsrichter, dessen Entscheide nicht angefochten werden können. Auch ein Penaltyentscheid kann Matchentscheidend sein. Aber da hilft eine Kamera wenig, weil es keine absolut Objektiven Kriterien für ein Foul gibt. Antworten


James Lehm

27.06.2010, 22:34 Uhr
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Der Artikel ist nichts sagend und meiner Ansicht nach recht langweilig geschrieben. Antworten


Hans Ueli

27.06.2010, 22:13 Uhr
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Das schmeckt für mich alles sehr nach Bestechung und Korruption... Der Videobeweis würde Klarheit schaffen, nur - will man die wirklich? Antworten


Fred Büchi

27.06.2010, 22:11 Uhr
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Lieber Kommentar, nur schiesst er völlig am Ziel vorbei. Ursache solcher Desaster ist das korrupte System um Joseph Sepp Blatter himself aus Visp, dem Ehrlichkeit nie ein Anliegen war. Es ist doch typisch, dass er mit investigativen Journalisten wie Jennings nicht spricht - nur weiss der allemal genug auf Umwegen über ihn, um dies in Büchern artgerecht darzustellen. Die werden auch gelesen. Antworten


Ruud van Deursen

27.06.2010, 21:49 Uhr
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Die FIFA hat vor kurzem erklaert, dass sie nicht bereit waere, ueber Technische Hilfsmittel zu diskutieren. Das Argument "Menschenfehler gehoeren zum Spiel" hat ausgedient, denn die Liste entscheidender Fehler ist bei dieser WM sehr lang. Die FIFA selber sieht jetzt naemlich auch sehr schlecht bei der SR-Wahl aus. Es ist doch offensichtlich dass sie Hilfe brauchen... FIFA schaltet aber auf stur! Antworten


Erich Deiss

27.06.2010, 21:45 Uhr
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Es ist irrwitzig, dass der Fussballweltmeister 2010 womöglich durch einen Tor-Fehlentscheid zu seinem Titel kommt. Ein solcher Fehlentscheid könnte ja sehr einfach z.B. durch Torrichter verhindert werden. Die Ironie des Schicksals will es, dass gerade die englische Regelkommission der FIFA solche Torrichter nicht wollte. Vielleicht wollen sie es jetzt. Antworten


Jürg Weber

27.06.2010, 21:37 Uhr
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Nein. Ich gebe der FIFA völlig recht: Es muss bleiben, wie es immer war. Gerade in der beliebtesten Sportart dürfen nie und nimmer technische Hilfsmittel eingesetzt werden. Wie Blatter immer wieder betont, machen genau diese Unwägbarkeiten und Ungerechtigkeiten den wirklichen Reiz dieses Spiels aus. Der Hauptvorteil: Die endlosen Diskussionen lenken von allen wirklichen Problemen sehr effizient ab Antworten


Giovanni Bernasconi

27.06.2010, 21:33 Uhr
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Leider glaube ich dieser Version nicht! Die Wahrheit ist viel einfacher: die FIFA Grossen haben den Schiedsrichtern gesagt welche Mannschaften zu "schuetzen sind. Es sind diesmal zu viele sehr krasse Fehlentsscheide, dass man das menschliche Versagen akzeptieren kann. Brasilen (Handtor), Chile (Offside), Argentinien vor ein paar Minuten (Offside), England (klarer Goal), usw usw. Antworten


Bernhard Vontobel

27.06.2010, 21:29 Uhr
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>> "oder jenes von Diego Armando Maradona an der WM 1986, geahndet werden. " Das war nicht die Hand Gottes. Sepp Blatter ist Gott! Antworten


Heinz Oberholzer

27.06.2010, 21:24 Uhr
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Es ist wirklich an der Zeit,dass diese Altherren-Crew in der FIFA endlich verjüngt wird.Die vielen Skandale neben dem Fussballplatz sprechen ebenfalls dafür.Die FIFA ist zur Zeitdie grösste und gefährlichste Diktatur auf dieser Welt ,denn sie bestimmt über alles u. jeden im Fussball.Auch jeder Kritiker in den eigenen Reihen wird sofort als Verräter taxiert u. ausgeschlossen.Das darf so nicht sein Antworten


elfi geerk

27.06.2010, 21:22 Uhr
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ich bin fußball - laie,habe aber noch NIE verstehen können,warum es nicht die möglichkeit geben soll,fehlentscheidungen des schiedsrichters zu revidieren. - wenn sich da nun endlich etwas bewegt,ist das wirklich sehr zu begrüßen!!! Antworten


Martin M

27.06.2010, 21:08 Uhr
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Ich kann da nur zustimmen, ich schaue gerade denn Match Argentinien : Mexico wo das 1:0 durch ein deutliches Abseits entstanden ist. Antworten


Josef hofstetter

27.06.2010, 21:02 Uhr
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Nicht das Spiel der Deutschen hat das Spiel entschieden, sondern das nicht gegebene Tor. Wenn bei Halbzeit es 2 zu 2 gewesen wäre, hätten die Engländer anders spielen können und hätten nicht alles nach vorn werfen müssen. So ist es den Engländern ähnlich ergangen wie der Schweiz. der Schiedsrichter hat das Spiel entschieden. Warum werden die Schiedrichter nicht erst kurz vor dem Spiel zugeteilt? Antworten


Christian Maurer

27.06.2010, 20:54 Uhr
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Ausgerechnet bei einer Sportart, welche finanzielle Mittel in riesiger Höhe einsetzt und auf das Talent von Spielern aus der ganzen Welt setzt, wird auf die Nutzung der heute verfügbaren technischen Mittel verzichtet. Schuld daran ist die unsäglich konservative Haltung der FIFA, die sich mit ihrem Verhalten zunehmend unglaubwürdig macht. Warum nur verhindert die FIFA mit ihrer Haltung Fair Play? Antworten


Patrick Feusi

27.06.2010, 20:51 Uhr
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Das hat die FIFA nun davon! Ein Achtelfinal-Spiel, dass durch einen verhinderbaren Fehlentscheid massiv beeinflusst wurde! Die FIFA vordert für die WM neue prächtige Stadien, aber die Schiedsrichter müssen noch immer auf das wesentliche verzichten, einen Videobeweis (in umstrittenen Torsituationen). Ich bin auch nicht dafür, dass jeder Entscheid angefochten werden kann, aber sowas...! Antworten


Hans Wurzel

27.06.2010, 20:44 Uhr
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Ich kann Stephan Roth nur beipflichten. Wieviele verpfiffene Partien braucht es noch, bis man die naheliegenden technischen Möglichkeiten zu nutzen beginnt? Solche Blamagen wie das heute verweigerte Tor Englands gegen Deutschland sind ein Affront. Unter Aufwand aller Ihrer Möglichkeiten bereiten sich die Teams auf die WM vor, nur um dann mit wiederholten lamentablen Leistungen abgestraft zu werden Antworten


Jean Müller

27.06.2010, 20:24 Uhr
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Es ist ja immerhin beruhigend zu hören, dass in der Regelkommission, welche sich immer wieder gegen den schon lange überfälligen Videoentscheid stellt, hauptsächlich Vertreter von Grossbritannien sitzen. Vielleicht bringt der heutige Entscheid diese Vertreter zur Einsicht, falls sie in ihrem hohen Alter überhaupt noch etwas wahrnehmen können...;-) Antworten


Alex W

27.06.2010, 20:14 Uhr
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Hat was, und aber ob sich das IFAB wirklich dafür entscheided ist fraglich, da im moment ja nur die FA wirklich "ein gebranntes Kind" ist. Antworten


Gottfried Balzli

27.06.2010, 20:12 Uhr
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Vielleicht haben die Herren aus Uruguay ja gesehen, dass der Ball im Tor war und wollten bloss in den Genuss einer Villa oder eines Luxus-Apartements in Punta del Este kommen. Antworten


george graf

27.06.2010, 20:04 Uhr
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Die Idee, "zweimal pro Spiel das Recht [zu beanspruchen], beim nächsten Unterbruch einen Entscheid per Video-Replay überprüfen zu lassen", habe ich schon vor 10 Jahren geäussert - und wurde dabei belächelt. Es ist skandalös, dass solch unglaubliche Fehlentscheide der Referees Spiele in massgebender Weise verfälschen. England hätte nie derart die Defensive aufgegeben, wäre das 2:2 gegeben worden. Antworten


Marcel Steiger

27.06.2010, 19:57 Uhr
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Also, so unverständlich wie sich die FIFA benimmt, benehmen sich nicht einmal die dümmsten Leute auf dieser Welt! Ich glaube es ist Zeit, dass man der FIFA die Fernsehrechte wegnimmt, da sie die ja anscheinend sowieso nicht gebraucht. Oder ist das ganze nur ein abgekartetes Spiel und FIFA möchte gezielt Fehlentscheide haben, damit gewisse Leute sich ein Vermögen zusammen ergaunern können??? Antworten


Niki Vogt

27.06.2010, 19:54 Uhr
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Wunschdenken und unter der heutigen Führung der FIFA kaum möglich. Hauptsache, die WM findet in Südafrika statt, welche hoffentlich einen fetten Gewinn abwirft. Und noch etwas, auch wenn mir die Deutschen nicht unbedingt sympatisch sind. SIE HABEN TROTZDEM VERDIENT GEWONNEN. Das muss an dieser Stelle auch noch erwähnt werden. Aber Herr Roth, ich bin absolut ihrer Meinung! Antworten


roman karrer

27.06.2010, 19:54 Uhr
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wie ich die geschichte, zukunft, menschheit und die bibel kenne, wird sich die fifa für den chip entscheiden. Antworten


Jean-Marc Brechbühler

27.06.2010, 19:46 Uhr
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Technik ist im Fussball überfällig. Ich befürchte aber, dass nichts passieren wird, solange Sepp Blatter noch der FIFA Maestro ist, leider! Antworten


Mischa veith

27.06.2010, 19:45 Uhr
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voll und ganz korrekt, die Aussagen von Herrn Roth! Man könnte sogar nur eine Möglichkeit pro Match akzeptieren, immer und wenn bei Fehlentscheiden der Schiris das Einspruchsrecht erhalten bleibt...Blatter und Co.soll gehen und jüngeren, frischeren und mutigeren Leuten Platz machen... Antworten


paul leuenberger

27.06.2010, 19:44 Uhr
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Die deutschen Spieler haben sicher gesehen, dass es ein klares Tor war. Ein ehrlicher Mensch wuerde deshalb wohl den Schiedsrichter daraufhinweisen. Jedem Kind wird von den Erwachsenen Ehrlichkeit gepredigt. Hier zaehlt aber wohl nur der Erfolg -koste es was es wolle. Die fehlende Ehrlichkeit koennen auch technische Hilfsmittel nicht ersetzen. Antworten


ruedi h. meier

27.06.2010, 19:43 Uhr
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Wann endlich kommt auch die Fifa in der Gegenwart an und verhilft dem Fussball dadurch, von einem permanenten Ärgernis wieder zu einem faszinierenden Sport zu werden? Fehlentscheide wie das (nicht gegebene) eindeutige Tor der Engländer am sind einfach nur noch peinlich und ihre Begründungen gegen den Einsatz adäquater Technik mehr als fadenscheinig. Mail an http://de.fifa.com/contact/form.html Antworten


Philippe von Bergen

27.06.2010, 19:43 Uhr
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Auch ich bin der Meinung, dass nun technische Hilfsmittel einzuführen sind. Jedoch hoffe ich, um des Spiels willen, darauf, dass die Entscheide, die (nur während eines Spielunterbruches) angefochten werden können, auf die gravierendsten reduziert werden. Hierbei geht es um Tätlichkeiten, Torentscheide, Fouls im Strafraum. Offside sollte durch automatisierte Systeme entschieden werden (Spielfluss). Antworten


Nora Martinek

27.06.2010, 19:37 Uhr
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Die Fussball-WM macht keinen Spass, wenn offensichtliche Fehlentscheide nicht geahndet werden und das ganze Spiel verzerrt wird. Antworten