WM 2010

Für die spanischen Fans ist die schöne Freundin schuld

Von Jan Knüsel. Aktualisiert am 17.06.2010 34 Kommentare

In Spanien hat die Suche nach den Ursachen für die Niederlage gegen die Schweiz begonnen. Die Supporter sind fündig geworden: Sara Carbonero, Sportmoderatorin und Freundin von Goalie Iker Casillas.


Spanien war perplex nach dem gestrigen 0:1. Es war die erste Niederlage gegen die Schweiz in der Geschichte des spanischen Fussballs. Während die Nationalspieler und Trainer Vicente del Bosque kurz nach dem Spiel etwas hilflos nach den Gründen für die Niederlage suchten, hatten die Fans bereits den Grund für das Desaster ausgemacht: Iker Casillas – beziehungsweise dessen Freundin Sara Carbonero.

Die 25-jährige Schönheit ist Sportmoderatorin für den Fernsehsender Tele Cinco und in ihrer Heimat zur schönsten Journalistin der Welt gewählt worden. Seit dem Confederations Cup von letztem Jahr sind der Fussballer und die Moderatorin das spanische Pendant zu David und Victoria Beckham.

«Wieso hat es heute nicht geklappt?»

An der Seitenlinie des Spielfeldes stehend, tätigt Carbornero jeweils für ihren Fernsehsender das erste Interview nach der Partie. So auch gestern: «Ihr habt noch nie gegen die Schweiz verloren. Wieso hat es heute nicht geklappt?», fragte sie ihren niedergeschlagenen Freund, der immer noch etwas verblüfft war vom überraschenden Resultat.

Die Fans in der Heimat hatten ihre Antwort darauf bereits gefunden. In den Kommentarspalten der spanischen Websites warfen sie ihrem Goalie vor, bei der entscheidenden Aktion wohl eher an Carbonero als an Fussball gedacht zu haben.

«Esposas y novias»

Sara Carbonero ist bedingt durch ihren Job die einzige Spielerfrau, die die Mannschaft ans Turnier begleiten darf. Im Gegensatz zu England, wo die sogenannten «WAG» (Wives and Girlfriends) zum festen Inventar der Mannschaft zählen, gehört es sich in Spanien nicht, als «Esposas y novias» die Spieler während des Turniers abzulenken.

Entsprechend besorgt waren die spanischen Fans, als sie von der Anwesenheit Carboneros in Südafrika erfuhren. Auf die Frage, ob sie eine Ablenkung für ihren Freund und spanischen Nationalkeeper werden könnte, konterte sie bereits vor dem Turnier: «Kann ich wirklich das Team destabilisieren? Das ist totaler Unsinn.»

Eine vernünftigere Erklärung

Besonnenere Fans hatten einen etwas vernünftigeren Grund für die Niederlage gefunden. Spanien hatte als hochgelobter Europameister und WM-Favorit Nummer eins ganz einfach etwas zu viel Selbstvertrauen in seine Fähigkeiten. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 17.06.2010, 08:42 Uhr

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34 Kommentare

Markus Weber

17.06.2010, 10:53 Uhr
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Kein voller Körperkontakt? Was war denn das, wenn nicht voller Körperkontakt. Der schwache englische Schiedsrichter war nur zu Feige Casillas die rote Karte zu zeigen. Mit gestreckten Beinen voll gegen Derdjok. Da sind schon andere für weniger vom Platz geflogen. Dafür eine gelbe Karte gegen Yakin (bin kein Fan von ihm). Für was weis wohl nur Schiedsrichter Webb. Der pfeift sicher nicht mehr. Antworten


Ralf Moser

17.06.2010, 11:34 Uhr
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Und was auch klar ist: Mit einem solchen Auftreten wird die Schweiz ihre liebe Mühe haben, ein weiters Spiel zu gewinnen oder sich gar für die nächste Runde zu qualifizieren. Denn so viel Glück werden sie auf keinen Fall wieder haben. Abgesehen von der herrlich herausgespielten Torchance von Derdiyok waren sie absolut harmlos. Von N'Kufo hat man 90 min nichts gesehen. Antworten