Wilde Gerüchte um Busacca
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 28.06.2010
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Viele Fussball-Fans stellen sich die Frage: Was ist bloss mit Busacca los? «Das frage ich mich auch», sagt einer, der es wissen müsste. Luigi Ponte, der Präsident der Schweizer Schiedsrichtervereinigung, hat bisher vergeblich versucht, mit dem Tessiner Kontakt aufzunehmen. «Massimo meldet sich am Handy nicht und hat bisher auch auf meine SMS nicht reagiert», bestätigt der Aargauer gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet. Für den Aargauer ist das ein Rätsel. «Es ist schon sehr ungewöhnlich, dass sich Massimo nicht bei mir meldet», sagt Ponte.
In Südafrika kursieren um Busacca wilde Gerüchte und Spekulationen. Während des Spiels zwischen Südafrika und Uruguay hatte er sich den Zorn des Gastgeberlandes eingehandelt. Er hatte den einheimischen Torhüter Khune des Feldes verwiesen, weil dieser Uruguays Stürmer Sanchez mit einer Notbremse am Torschuss gehindert hatte. Den fälligen Elffemeter hat Forlan souverän verwandelt. Die 0:3-Niederlage war der Anfang vom Ende für die Südafrikaner an dieser Weltmeisterschaft gewesen.
Vielleicht schont die Fifa Busacca für den Final?
Wird Busacca auf Druck des Gastgeberlandes von der Fifa nicht mehr für weitere Spiele nominiert? Südafrikas brasilianischer Trainer Carlos Alberto Parreira hatte nach der Partie sogar gefordert: «Dieses Gesicht will ich an dieser WM nicht mehr sehen.»
«Ich hoffe nicht, dass Massimo deshalb nicht mehr als Schiedsrichter aufgetaucht ist», sagt Ponte. Er könne sich das auch nicht vorstellen. «Er hat sein bisher einziges Spiel ohne Fehl und Tadel geleitet», sagt Ponte. Er denkt vielmehr, dass man Busacca vor dem Final nicht mehr verheizen und ihn deshalb schonen will. «Massimo ist anerkannt und einer der besten Schiedsrichter der Welt. Er hätte einen WM-Final absolut verdient», so Ponte. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 28.06.2010, 14:57 Uhr








